DEP0001246DA - Absatz für Schuhe - Google Patents
Absatz für SchuheInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Absatz für Schuhe, der von den bekannten Absatzformen grundsätzlich abweicht. Bekanntlich werden Schuhabsätze aus Holz-, Leder- oder Gummiklötzen gebildet oder es gelangen beispielsweise bei Keilabsätzen von Damenschuhen Korkeinlagen zur Verwendung. Derartige Materialien machen den Absatz starr und teilweise schwer. Ganz abgesehen davon, dass verschiedene der bisher bekannten Materialien nicht in ausreichendem Masse zur Verfügung stehen. Gegenüber diesen bekannten Absatzformen hat der neue Absatz den Vorteil, dass er ein gesundheitsmässiges, federndes Gehen gestattet, leichte Anbringungs- und Reparaturmöglichkeiten ergibt und darüber hinaus den ganzen Schuh in seinem geschmacklichen Aussehen vorteilhaft verändert.
Erfindungsgemäss besteht der neue Absatz im wesentlichen aus einem am Schuh befestigten federnden Bügel, der beispielsweise aus einem U- oder V-förmig umbogenen federnden Teil gebildet ist. Die Feder ist mit einem Schenkel am Schuh befestigt und stützt sich mit dem anderen Schenkel auf dem Boden ab. Sie kann aus einem entsprechend mehrfach umgebogenen Stahldraht von rundem oder eckigem Querschnitt oder auch aus flachem Bandmaterial gebildet sein. An dem Federbügel angebrachte Halteglieder, Durchbohrungen, Klammern oder Ähnliches gestatten eine vereinfachte Anbringung am Schuh, während vorteilhafterweise in dem unteren, sich auf dem Boden abstützenden Schenkel, ein Lauffleck aus Leder, Gummi oder ähnlichem Material auswechselbar befestigt ist.
Bei der Anbringung am Schuh kann der Federbügel mit seiner Umbiegung nach vorn oder hinten gelegt sein oder es lässt sich die Wirkung eines Keilabsatzes erzielen, wenn der untere Schenkel des Federbügels bis in den Bereich der Sohle verlängert ist.
Erfindungsgemäss ist weiterhin die Möglichkeit gegeben, den vom Federbügel umschlossenen Hohlraum mit einem Überzugsmaterial aus Leder, Kunstleder, Gewebe o. dgl. zu umkleiden, wodurch dieser Raum als Aufbewahrungsbehälter für irgendwelche Gegenstände Verwendung finden kann. Zweckmässigerweise wird in dem Überzugsmaterial eine mit einem Reissverschluss ausgestattete Öffnung vorgesehen.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist in der anliegenden Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des den Absatz bildenden Bügels
Fig. 2 eine Seitenansicht des Bügels gemäss Fig. 1
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2
Fig. 4 und 5 Seitenansicht und Draufsicht eines Bügels für einen höheren Absatz
Fig. 6 eine andere Ausführungsform des Bügels, dessen unterer Schenkel nach der Sohle zu verlängert ist
Fig. 7 Eine andere Ausführungsform des Bügels, der aus flachem Bandmaterial gebildet ist
Fig. 8 und 9 Seitenansicht und Draufsicht eines Bügel gemäss Fig. 7
Fig. 10 eine Ansicht eines Schuhes, der mit einem Bügel gemäss Fig. 1 - 3 ausgestattet ist
Fig. 11 eine andere Ausführungsform eines Schuhes mit dem Bügel gemäss Fig. 4 und 5
Fig. 12 einen Schuh mit einem Bügel gemäss Fig. 7
Fig. 13 einen Schuh, bei dem der Bügel gemäss Fig. 6 verwendet ist und
Fig. 14 einen Schuh, dessen Absatz als Tasche ausgebildet ist.
Die Bügel nach den Fig. 1 - 6 sind aus einem entsprechend mehrfach umgebogenen Stahldraht von entsprechender Stärke und rundem oder eckigem Querschnitt gebildet. Dieser Stahldraht l ist an seinen Enden miteinander verschweisst, so dass ein in sich geschlossenes Ganzes gebildet wird. Der Bügel hat von der Seite gesehen die Form eines V bzw. eines U, welches mit seinem oberen Schenkel 0 am Schuh befestigt wird
und sich mit seinem unteren Schenkel U auf dem Boden abstützt. Bei der Befestigung kann die Umbiegung K nach vorn oder hinten zeigen. Der obere Schenkel 0 ist weiterhin mit eingeschweissten Haltestreifen 2 und 3 versehen, so dass der Schuh sich ordnungsgemäss auf dem Bügel abstützen kann. 4 sind Löcher für Befestigungsschrauben. Wie die weiteren Figuren 10 - 14 erkennen lassen, legt sich der Draht 1 um die äussere Schuhkante herum und bildet so gleichzeitig einen Schutz gegen Stoß. Durch entsprechende Verchromung oder Farbgebung oder Brünierung des Bügelmaterials lässt sich der Bügel gleichzeitig aus als Schuhverzierung gebrauchen. Durch entsprechende Formgebung des Bügels lassen sich hohe Absätze oder auch flache Absätze bilden, wie dies beispielsweise mit dem Bügel nach Figuren 1 - 5 der Fall ist.
Bei dem Bügel nach Fig. 6 erfolgt eine mehrfache Umbiegung des Drahtes. Die Enden 5 desselben reichen bis in den Bereich der Sohle, so dass hier die Wirkung eines Keilabsatzes erzielt werden kann, wie dies beispielsweise bei den Schuhen nach Fig. 13 der Fall ist.
Der Absatz kann auch aus einem federnden Stahlband 6 gemäss Fig. 7 bis 9 gebildet sein, auf welchem gegebenenfalls noch eine der Fussform angepasste Stütze 7 aufgeschweisst ist.
Mit Hilfe der Befestigungslöcher 8 wird dieser Bügel am Schuh befestigt, wohingegen die Bohrungen 9 zur Befestigung eines Laufflecks 10 dienen. Bei einem Drahtbügel kann der Lauffleck 11 Verwendung finden, der nur von der Sohlenseite her in den Bügel eingeschoben wird, wo er wie in einer Klammer festgeklemmt ist.
Die Anwendung der verschiedenen Bügelformen ist in den Figuren 10 - 14 gezeigt. Fig. 10 bringt einen Damenschuh mit niedrigem Absatz, Fig. 11 zeigt einen hohen Absatz, während die Figuren 12 und 13 verschiedene Bügelformen für die Bildung von Keilabsätzen wiedergeben.
Besonders zweckmässig ist der Schuh nach Fig. 14, wo ein Bügel gemäss Figuren 4 und 5 zur Anwendung gelangt, der den Lauffleck 10 trägt aber vollkommen mit einer Umkleidung 12 überzogen ist. Nach Öffnung eines Reissverschlusses 13 kann man in den im Absatz gebildeten Hohlraum gelangen und dort, wie es in Fig. 14 gezeigt ist, beispielsweise einen Lippenstift oder ähnliche Gegenstände unterbringen.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Durch Änderung von Form und Farbe sind die verschiedensten Variationen möglich.
Claims (12)
1. Absatz für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz aus einem am Schuh befestigten federnden Bügel gebildet ist.
2. Absatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel aus einer U- oder V-förmig umgebogenen Feder gebildet ist und sich mit dem anderem Schenkel auf dem Boden abstützt.
3. Absatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Bügel aus einem entsprechend mehrfach umgebogenen Stahldraht von runden oder eckigen Querschnitt oder aus einem flachen Federband gebildet ist.
4. Absatz nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Bügel mit seiner Umbiegung nach hinten gelegt ist.
5. Absatz nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Bügel mit seiner Umbiegung nach vorn gelegt ist.
6. Absatz nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel mit seinem unteren Schenkel bis in den Bereich der Sohle verlängert und dadurch die Wirkung eines Keilabsatzes erreicht ist.
7. Absatz nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel mit besonderen Haltegliedern zur Befestigung am Schuh ausgestattet ist.
8. Absatz nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel an oder in seinem unteren Schenkel einen Lauffleck aus Leder, Gummi oder ähnlichem Material trägt.
9. Absatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauffleck auswechselbar ist.
10. Absatz nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Bügel mit einem Überzugsmaterial umkleidet ist.
11. Absatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel und Überzug gebildete hohle Absatzraum als Aufbewahrungsbehälter für irgendwelche Gegenstände ausgebildet ist.
12. Absatz nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Überzugsmaterial für den Bügel an entsprechender Stelle ein Reissverschluss vorgesehen ist, der den Absatzhohlraum nach Art einer Tasche gebrauchen lässt.
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