DEP0000757DA - Gerätestecker - Google Patents

Gerätestecker

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DEP0000757DA
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Germany
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connector
device plug
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cable
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Hans Widmaier
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Description

Es war bisher üblich, Gerätestecker ganz in Kunstpreßstoff herzustellen; durch starke Hitzeübertragung ist aber dieses Material schon nach verhältnismässig kurzer Zeit verschmort und der Stecker dadurch unbrauchbar geworden.
Um diesen Übelstand zu verhüten, hat man das Vorderteil aus Porzellan oder ähnlichem anorganischen Stoff gefertigt, während der übrige Teil des Steckers wieder aus Kunstpreßstoff hergestellt wurde. Abgesehen davon, dass dadurch die Hitzeübertragung auch nicht ganz ausgeschaltet werden konnte, sind derartige Stecker verhältnismässig teuer in der Herstellung und werden an den Verbindungsstellen zwischen Porzellan und Preßstoff leicht locker.
Ausserdem ist es bisher üblich, an einem Ende des Steckers eine Schnurschutzspirale zum Schutze des Anschlußkabels anzubringen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gerätestecker, der ganz aus anorganischem, hitzebeständigem Material besteht und bei dem keine besondere Schnurschutzspirale mehr notwenig ist, da das eine Ende des Steckers als Hals mit keramischer Öffnung zum Schutze des Kabels gegen Verletzung und Knickung ausgebildet ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung und zwar
Figur 1 und 1a den zusammengeschraubten Stecker in der Ansicht untereinander,
Figur 2 die obere Schale,
Figur 3 die untere Schale mit Anschlußeinrichtung,
Figur 4 die beiden Schalenhälften im Längsschnitt
Figur 5 einen Querschnitt ohne Metallteile, in
Figur 6 und 7 sind die Kontaktanschlußteile besonders dargestellt.
Die beiden Steckerhälften bestehen je einstückig aus anorganischem nicht brennbarem Stoff, hier Porzellan.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, läuft das eine Ende des Steckers in einen Hals a aus, der eine nach aussen konisch verlaufende und gut ausgerundete Öffnung b besitzt, in der sich das Anschlußkabel mit genügendem Spielraum und ohne scharf abgeknickt zu werden, bewegen kann. Das Anschlußkabel wird, wie üblich, mittels einer Klemmplatte c zwecks Zugentlastung festgehalten.
Wesentlich ist die Art der Einklemmung der Kabelenden in die beiden Anschlußhülsen d. Bisher hat man den Draht entweder unter einem Schraubenkopf oder in einer Bohrung mittels Madenschraube festgeklemmt. Beide Befestigungsarten sind aber nicht einwandfrei, da bei flexiblen Kabeln meist einzelne Drähte abstehen, die dann einen Kurzschluß im Stecker verursachen können. Bei Anwendung kleiner Madenschrauben bestehen die üblichen Nachteile, wie baldige Lockerung der Schraube und damit der Drahtverbindung oder Verlieren derselben bei der Montage oder Überdrehen des kleinen kurzen Gewindes.
Im vorliegenden Falle besteht die Anschlußhülse aus zwei Hälften e und f (Figur 6), die auf einer Seite in bekannter Weise durch einen Federring g zusammengehalten werden und auf der anderen Seite als flache runde Scheiben h (Figur 7) ausgebildet sind, sodass zwischen beiden Teilen der blanke Draht vollkommen geschützt durch die Klemmschraube i festgeklemmt werden kann. Durch diese Anordnung wird ein einwandfreies Einklemmen des Drahtes erreicht, sodass keine Einzeldrähte abstehen können und auch keine Schraube überdreht oder verloren werden kann.
Eine wesentliche Vereinfachung in der Gesamtkonstruktion und damit Herstellung der Gerätestecker besteht noch darin, dass in den Steckerkörper überhaupt keine Metallteile eingepresst sind, was die Massenherstellung ausserordentlich vereinfacht und verbilligt. Bei vorliegender Konstruktion sind sämtliche Metallteile lediglich in den dazupassenden Aussparungen in den Steckerhälften eingelegt, wobei die Klemmschraube i in eine besonders vorgesehene Vertiefung k im Steckerunterteil eingreift, wodurch die Abschlußhülsen d ganz automatisch, also ohne jede besondere Befestigung, in ihrer Lage gehalten werden. Durch diese Konstruktion wird eine ausserordentlich einfache Montage des Gerätesteckers erreicht.

Claims (5)

1.) Gerätestecker, dadurch gekennzeichnet, dass jede Steckerhälfte einstückig aus hitzebeständigem, anorganischem Material, wie Porzellan, besteht.
2.) Gerätestecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in einem einseitigen Fortsatz (a) einen sich nach aussen konisch erweiternden, der Aufnahme des Anschlußkabels dienendem Kanal (b) aufweist.
3.) Gerätestecker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz aus einem Hals (a) besteht.
4.) Gerätestecker nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckerhälften zum losen Eingriff der Anschlußhülsenklemmschrauben (i) Vertiefungen (k) aufweisen.
5.) Gerätestecker nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlußhülsen (d) aus zwei Hälften (e, f) bestehen, die an einem Ende (h) flach ausgebildet sind, sodass zwischen diesen flachen Enden das Kabel eingeklemmt werden kann.

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