DE693422C - Verfahren zum Anschliessen von mit Zugentlastungsschnueren versehenen beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlussdosen o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Anschliessen von mit Zugentlastungsschnueren versehenen beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlussdosen o. dgl.

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DE693422C
DE693422C DE1937D0075870 DED0075870D DE693422C DE 693422 C DE693422 C DE 693422C DE 1937D0075870 DE1937D0075870 DE 1937D0075870 DE D0075870 D DED0075870 D DE D0075870D DE 693422 C DE693422 C DE 693422C
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DE
Germany
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cords
strain relief
opening
conductor
insulating body
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Expired
Application number
DE1937D0075870
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English (en)
Inventor
Christian Reuter
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DEUTSCHE TELEPHONWERKE
Kabelindustrie Akt-Ges
Original Assignee
DEUTSCHE TELEPHONWERKE
Kabelindustrie Akt-Ges
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/58Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • . Verfahren zum Anschließen von mit Zugentlastungsschnüren versehenen beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlußdosen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Anschließen von mit Zugentlastungsschnüren ausgestatteten beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlußdosen, Elektrogeräten u. dg 1.. .
  • Für die Befestigung von isolierten Leitungen ohne besondere Zugentlastungsschnüre sind bereits zahlreiche Verfahren und Vorrichtungen bekannt. Bei* ihnen wird die Zugentlastung dadurch herbeigeführt, daß die Leitungsschnur an ihrer Durchführungsstelle im ganzen, d. h. sowohl die Leiter als -auch die äußere Isolation, am Apparateteil unverdrehbar festgelegt wird. Es ist hier in der Hauptsache die äußere Isolation das Mittel zur Aufnahme der Zugbeanspruchungen. Im Gegensatz hierzu wird bei beweglichen Leitern, Litzen u. dgl. mit Zugentlastungsschnüreii die Zugentlastung dadurch herbeigeführt, daß mittels der Zugentlastungsschnüre der anzuschließende Leiter am Apparateteil derart festgebunden wird, daß beim Anziehen des Leiters eine Zugbeanspruchung der stromführenden Teile des Leiters, z. B. der Leitungsadern, nicht eintreten kann. Die bisher bekannten Verfahren zur Zugentlastung mittels besonderer Zügentlastungsschnüre sind aber insofern unvollkommen, als zwar der Leiter gegen Zug, nicht aber gegen Verdrehung gegenüber dem Apparateteil geschützt ist. Es ist schon eine Anordnung für Litzenleiter mit Zugentlastungsschnüren bekanntgeworden, bei der die Einzeladern der Leitungsschnur durch einen Gummiklemmkegel hindurchgeführt sind, der gleichzeitig als Anker für die verknoteten Zugentlastungsschnüre dient. Bei dieser Anordnung sind durch die Klemmwirkung des Gummikegels die Adern der Schnur gegenüber der Durchführungsöffnung zwar einwandfrei festgelegt, es läßt sich aber die äußere Isolation der Leitungsschnur noch verdrehen, was zwangsläufig zu einer stetigen Beanspruchung der isolierten Adern führen muß.
  • Die Erfindung zeigt nun Mittel und Wege dafür, bei Leitern der letztgenannten Art, also solchen mit Zugentlastungsschnüren, nicht nur eine einwandfreie Zugentlastung, sondern' auch eine sichere Festlegung der äußeren Isolation der Leitungsschnur am Stecker u. dgl. zu erzielen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der bewegliche Leiter durch eine am Apparateteil vorgesehene ganz oder zum Teil von der Querschnittsforrn des Leiters abweichende Öffnung hindurchgeführt wird und durch Anziehen und Verknotung der Zugentlastungsschnüre eine Ouerschnittsänderung der Isolation und dadurch eine sichere Festlegung des Leiters in bzw. an der Durchführungsöffnung vorgenommen wird: Der zum- Festlegen des Leiters benutzte Isolierkörper wird neben der Durchführungsöffnung- für den Leiter zweckmäßig mit Bohrungen oder Aussparungen versehen, durch die die Zugentlastungsschnüre hindurchgeführt werden und die mit der Durchführungsöffnung für den Leiter beispielsweise durch Kanäle in Verbindung stehen. In diesem Falle besitzt die Durchführungsöffnung für den Leiter zum Teil eine dem Leiter angepaßte Ouerschnittsform, zum Teil eine von diesem Querschnitt abweichende Form. In allen Fällen dient der Teil der Durchführungsöffnung, der eine von der Ouerschnittsform des Leiters unterschiedliche O_uerschnittsform aufweist, dazu, die beim Anziehen und Verknoten der Zugentlastungsschnüre gestauchten bzw. verformten Teile des Leiters oder der Leiterisolation aufzunehmen. Diese° werden beim Anziehen der Schnüre so gequetscht bzw. gepreßt, daß sie den abweichend ausgebildeten Teil der Durchtrittsöffnung mehr oder weniger ausfüllen und dadurch eine Verdrehung des Leiters unmöglich machen. Die Isolation wird dabei an der übergangssteile von der einen zur anderen Querschnittsform der Durch- " führungsöffnung fast rechtwinklig nach außen -abgebogen, so daß sie sich nicht mehr, wie es bisher häufig der Fall war; zurückstreifen läßt.
  • Nach einem anderen Ausführungsbeispiel besitzt der Isolierkörper eine Durchführungsöffnung für den Leiter, deren Querschnitt durchweg eine vom Querschnitt des Leiters abweichende Form aufweist. Ist. dieser beispielsweise kreisrund, so kann die Durchführungsöffnung mit einer oder mehreren Längsnuten versehen sein, in die beim Anziehen und Verknoten der Zügentlastungsschnüre teils infolge einer Stauchung des Leiters, teils infolge eines Auseinanderspreizens der Isolation Teile der Isolation hineingepreßt werden, derart, daß eine Verdrehung des Leiters innerhalb der Durchführungsöffnung nicht mehr möglich ist.
  • Aus Fertigungsgründen ist es vorteilhaft, den Isolierkörper aus zwei Teilen herzustellen. Der eine Teil wird dann mit einer dein OOuerschnitt des Leiters entsprechenden Öffnung versehen, während der andere Teil eine davon unterschiedliche Öffnung zum Durchführen des Leiters bekommt. Beim Festziehen und Verknoten der Zugentlastungsschnüre wird in diesem Falle die Isolation des Leiters in die nicht rund ausgebildete Durchführungsöffnung eingepreßt und so der Leiter gegen Zug und Verdrehung gesichert.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist der Isolierkörper mit dem Apparateteil lösbar verbunden und dient gleichzeitig zum Festklemmen der blanken Leiterenden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft anwendbar bei solchen Leitern, deren Isolation (Umflechtung, Umklöppelung) nicht, wie üblich, mit zusätzlichen Mitteln abgebunden ist, sondern bei denen schon bei der Herstellung durch Umkehr des Klöppelvorganges eine Verdoppe-Jung der Umklöppelung auf eine gewisse Länge des Leiters erzielt wird. In diesem Falle besteht eine gewisse Nacligiebigl:cit am Ende der Isolation, die es ermöglicht, durch Anziehen und Verknoten der Zugeiitlastuugsschnüre Teile der Isolation in ' die an der Durchführungsstelle vorgesehenen Aussparungen zu dem genannten Zweck hineinzudrücken.
  • Nachfolgend ist an Hand der Zeicliiiuiig das Verfahren und eine Einrichtung zi.ii- Ausübung dieses Verfahrens näher beschrieben.
  • Die Abb. i zeigt einen Querschnitt durch einen Gerätestecker für Telephone o. dgl. Apparate.
  • Abb. a zeigt im Schnitt und in Draufsicht eine besondere Ausführungsform des Isolierkörpers zur Festlegung der Zuleitung nach dem beschriebenen Verfahren.
  • Die Abb, 3 zeigt eine weitere Ausführungsform für diesen Isolierkörper.
  • Der Stecker' nach Abb. i besitzt ein Gehäuse z, in dem ein aus Isolierstoff bestehender Einsatz i für die Steckerstifte 5 angeordnet ist. Mittels zweier Schrauben :l. ist ein Isolierkörper 3 mit den Steckerstiften ver- i schraubt. Die Festlegung des Leiters i i am Isolierkörper 3 geschieht in folgender Weise: Es ist angenommen, daß der Leiter i i zwei Zugentlastungsschnüre 7 besitzt. Diese werden zusammen mit dem Leiter i i durch die Öffnung 6 des Isolierkörpers 3 gesteckt. Die Zugentlastungsschnüre 7 werden daraufhin wechselweise durch Bohrungen iö des Isolierkörpers 3 gezogen und nach kräftigem Anziehen miteinander verknotet. Dadurch werden Teile der Isolation des Leiters i i in Aussparungen 9 des Isolierkörpers hineingequetscht und dadurch der Leiter sowohl gegen Zug als auch gegen Verdrehung gegenüber dem Körper 3 gesichert.
  • Das Gehäuse 2 ist in bekannter Art mit einer Einführungstülle versehen, die ein zu scharfes Abbiegen des Leiters an der Befestigungs- bzw. Abbindestelle am Körper 3 verhindert. Die Adern 8 des Leiters sind mit ihren blanken Enden durch je eine Schraube q. unter Benutzung des Isolierkörpers 3 als Druckorgan: mit den Steckerstiften 5 verschraubt.
  • Während in Abb. i der Isolierkörper-3 aus einem einzigen Stück besteht, in dem die entsprechenden Aussparungen und Kanäle durch Bohren, Fräsen u. dgl: hergestellt sind, besteht gemäß Abb. a der Isolierkörper aus zwei Teilen 3a und 3b. In diesem Falle lassen sich die Teile des Isolierkörpers durch Stanzen herstellen. Der Teil 3" besitzt neben zwei Löchern für die Befestigungsschrauben 4. eine Durchbrechung 6 von annähernd dem gleichen Querschnitt wie die Leitung i i, außerdem zwei Öffnungen io zur Durchführung der Zugentlastungsschnüre 7. Der Teil 3b des Isolierkörpers ist dagegen neben den Löchern für die Befestigungsschrauben nur mit einer Aussparung 9 versehen, die die aus der Draufsicht in Abb.a ersichtliche Form besitzt. -Bei der Ausführung nach Abb. 3 sind auf die ganze Länge der Bohrung 6 im IsolierlzÖrpcr 3 zwei Nuten 6, und 6b eingefräst, in die beim Anziehen der Zugentlastungsschnüre die Isolation der Leitung i i hineingedrückt wird. Dadurch kann die Leitung i i gegen den Isolierkörper 3 nicht mehr verdreht werden.
  • Als Material für den Isolierkörper kann bei den Ausführungsformen nach Abb. i und 3 jeder beliebige Isolierstoff, beispielsweise auch Kunstharzpreßstoff, und bei der Ausführungsform nach Abb. a mit Vorteil Hartpapier, Preßspan o. dgl. benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATRNTTANSPRÜCHR: i. Verfahren zum Anschließen von mit Zugentlastungsschnüren versehenen beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlußdosen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (i i) 'durch eine am Apparateteil vorgesehene ganz oder zum Teil eine von der Querschnittsform des Leiters abweichende Öffnung hindurchgeführt wird und durch Anziehen und Verknoten der Zugentlastungsschnüre (7) eine Querschnittsänderung der Isolation und dadurch eine sichere Festlegung der Leitung in bzw. an der Durchführungsöffnung vorgenommen wird. a. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß ein am Apparateteil vorgesehener Isolierkörper (3) zur Durchführung der Zugentlastungsschnüre (7) mit Bohrungen (io) versehen ist, die mit der Durchführungsöffnung (6) für die Leitung durch Kanäle (9) in Verbindung stehen. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper aus zwei Teilen (3a, 3b) besteht, -dessen einer (3a) eine dem Querschnitt der Leitung entsprechende Öffnung (6) und dessen anderer (3b) eine davon unterschiedliche Durchbrechung (9) aufweist.
DE1937D0075870 1937-08-05 1937-08-05 Verfahren zum Anschliessen von mit Zugentlastungsschnueren versehenen beweglichen isolierten Leitungen an Steckern, Anschlussdosen o. dgl. Expired DE693422C (de)

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DE (1) DE693422C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477172A (en) * 1948-02-06 1949-07-26 Phillips Petroleum Co Seismometer case cover

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2477172A (en) * 1948-02-06 1949-07-26 Phillips Petroleum Co Seismometer case cover

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