DEP0000739BA - Verfahren und Einrichtung zur Synchronisierung eines Bildfilmgerätes mit einem mit nichtperforiertem Tonträger arbeitenden Tongerät, insbesondere Magnettongerät - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Synchronisierung eines Bildfilmgerätes mit einem mit nichtperforiertem Tonträger arbeitenden Tongerät, insbesondere MagnettongerätInfo
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Description
Berlin, den 19. 8C 1948 Ia 0Al.
Verfahren Iiuir"Synchronisierung ©ines Biidfilmgerätes
mit einem mit nichtperf oriertezn Tonträger arbeitenden TangerSt, insbesondere
Mfignetetfonge rät.
Bei der SynchroniBierung von ■Rild- und Tongeräten ist es bisher üb-Iioh
gewesen j die Antriebsmotoren, beider Gertite miteinander so. synchroni Sieren0 Solange es sich dabei um perforiert© Bild- und Toatrlgej
handelt, bestehen keine Bedenken gegen ein solches verfahren, t?enn
man dagegen Tongeräte mit nichtperf orlertem. Tonträger,, wie es z. B„
die bekannten Magne t tef^oongeräte sind, die mit einem schmalen Kunststoffband
s auf den ein ^tahlpulver aufgebracht ist, arbeiten, mit
einem Bildträger synchronisieren will, wacht sich der praktisch unvermeidliche
»chlupf des Tonträgers an der Antriebsrolle insofern störend bemerkbar, als auch bei einwandfreiem Synchronlauf beider Antriebsmotoren unzulässige Sy nchr ο η i snms abwe i chungs η
zwischen Bild und Ton auftreten können.
Beisaraitlich ist das Magnet«5pfeongerät infolge seiner hervorragenden
Wiedergabegüte und der leichten Bedienbarkeit für alle tPonauf se ich=»
nuagszwecke, bei denen höchste Anforderungen an Qualität und Einfachxieit der Bedienung gestellt werden, ein bevorzugt geeignetes GerLt0
Y'egen der bequemen Möglichkeit des Schneidens des Tonträgers -und des sofortigen Abspielens ist es für Tonfilraswecke von besonderer Bedeutxiag.
Auch der Schmalfilmamateur kann mit gutem ^rfolg sein BildgerS mit einem Tonzusata versehen. Für Unterrichtszwecke könnte eine solche
Schrseltonfilmapparatur ebenfalls erhebliche Bedeutung erlangen0
Scteisrigkeite ο. beim Zusammenwirken von Magnat op ho n- und Bildgersten
sind im wesentlichen nur aus den eingangs erwähnten Gründen hinsichtlich der Herstellung des Synchronismus zwischen ßild und Ton su
erwarten,,
Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, dieses Problem mit mc3liefe geringem Aufwand in einfachster Weisa zu lösen, ohne dabei auf die
erforderliche Crenauigkeit zu verzichten. Dies wird gemäss dar Erfindung dadurch erzielt , dass die dan synchronen Lauf steuernden filamente
f^Qtx der Geschwindigkeit das Tonträgers selbst und nicht von der der
k ntr i eb smot ο r e η bhänAg-geaa^ht werden. Bei einer Ausführungsform
S&Sb ^äriaiirenß wird von dem in dar Telegraphie und anderen ^abietea der Elektrotechnik "benutzen bedanken G-ebrauoh gemacht , den zu synchronisierenden
Wellen je eine mitumlaufende Kontaktscheitie zuzuordnen die einen im MotorBtromkreis des abhängigen Triebwerkes liegenden Widerstand zur Herstellung das Synchronismus ein- bzw„ ausschaltet. Um
nun die unmittelbare -Abhängigkeit der Steuerung von der Tonträger geschwindigkeit
zu erhalten, werden gemäss einer Ausbildungsform der Erfindung die zum Nachregaln dar Bildgaschwindigkeit erforderlichen
Impulse von einem Kollektor abgenommen, dar auf der Achse einer der Uffllenkrollett sitzt, über die der Tonträger läuft , Pa dia Umlenkrolle
praktisch nur die Jleibung im Lager zu überwinden hat, ist nicht damit zu rechnen, dass ein Schlupf das Tonträgers auftritt e
dadurch, dass die Tqnträgergeschwindigkait den Synchronismus festlegt uxid die Bildgeschwindigkeit nachgeregalt wird, machen sich beim
Kegelvorgang 'keine störenden Erscheinungen bemerkbar, da das Bild
sowieso unruhig und unser Auge gegen die "beim Regeln auftretenden Geschwindigkeit sänderungen unempfindlich ist „ 'tfürde
man dagegen von der BiIdgeschwindigKsit ausgehen und die Tontragergeschwindigtesit nachregeln,,
so würden die "bei der Kggeliing eintretenden To ns Ghwanfeunge η von unserem Ohr, das gegen derartige Schwankungen reche empfindlich
ist j sebr unangenehm, empfunden werden«
Messungen haben gaze igt, dass der Filmschlupf an einer solchen Um-Isakr
olle, die - wie erwähnt - nur Iagerreibung zu überwinden Iiats
unter 1 °/öo liegt, ein «ert, der für den ^chmalf i Irrtet rieh völlig
ausreicht. Bei günstiger FiImurasch1ingung dürfte man sogar die Terte erhalten, die "beim Koriaalfilm verlangt wurden (<T OiS °/oo). Die
IiBpulses die von der Biidgeschwindigkeit abhängig sind, erhält man
von einem Kollektors der auf dar Gxeifarwelle des BiIdprοjektors
siezt, ti a diese 1^elle "bei vielen Projaktoren herausgeführt iar t kann
man einen solchen Kollslstori ohne einen Eingriff in das Crerat vorzunehmen, in einfachster "»eise ansetzen,, Uia Impulsfrequensen müssen
nun so gewählt werden, dass sie hei synchronem Lauf von Bild und Ton gleich Sind0 Dieg kann man durch geeignete 1Vahl des Uralenkrollrndurcbme.seers
bzw,, durch Uebersataen der Drehzahl des ?■ i Idk öl 1 e kt or s leicht
erreichen. Es ist zu empfehlen, die Impulsdauer bei dem Pdl δ impuls
Kleiner zu machen als bei dem Tonimpuls, um eine grössere Sicherheit beim Iiochlauf des BildeB zu haben«,
Anhand der Abbildung, die sine TDeispiolssweise Ausfuhrungsforra ,einer
Schaltung, mittels der das Verfahren gemäss der Erfindung ausgeführt
werden kann, Seigts soll das Verfahren näher erläutert werden „ Der
bandförmige Tonträger 1 ist über die? Umlenkrolle 2 geführtf auf deren
Aohse 3 ein beispielsweise zweiteiliger Kollektor 4 sitzt. Auf der Achse 5 des ProjefetormQtors 6 fZ&t ein Kollelrtro 7 angeordnet. Ple
Kollektoren 4 und ? liegen im Strompreis des zweckmässig mit Abfall=- Verzögerung ausgebildeten Kelais A (z„ E0 eines Anrufrelais einer
fernsprechanlage) . Ber Strom der Hilfsstromquelle, verläuft vom positiven
Jol 8 über die der 9, den Kollektor 4f die Achse 3, dia
Pader 10, die Leitung 11 zur ^eder 12, die auf dem Kollektor 7 schleif1'
über die Tielle 5, die ^eder 13 und leitung 14 zum negativen Fol 15
der Hilfsstromquelle zurück „ Ber Kontakt a des Relais A überbrückt
den voxt€£Lhaft«t%/1iinstellberen Widerstand 16 im Stromkreis des Projekt orist or s 6, Dieser Widerstand muss so bemessen sein, dass die
Bildgeschwindigkeit bei eingeschalt ©tem Widerstand unter der synchro
neu brehzahlj aber noch oberhalb der halben synchronen DrehssM lieg;,,
SiQ synchrone Regelung geht wie folgt vor sich:
Beim Starten -wird zunächst das Bild angefahren und nach einer Startmarke
auf dem 3Hd der Ton gestartet. Dadurch, dass d©s Bild ~ bedingt durch die herabgesetzte Drehzahl infolge der Einschaltung des
Vorwiderstandes des Motors? - eins kleinere Impulsfrequenz gibt als der den SynchroniBmus be stimmend θ Tontragerj bekommt das abf all-vei zögerte
RelaiB A über die Kollektoren 4 und 7 einen zerhackten Oleicb-Stroiajl
der es sum Ansprechen bringt, wodurch der Motorwi «erstand 16
überbrückt wird,, Durcla den Kurzschluss dieses Widerstandes 16 Tergrössert der Motor 6 seine drehzahl und die Bildgeschwindipkait nimmt
su„ Sie nimmt solange zu, "bis ihre Frequens gleich der Tonimpulsfre-QU©ag
ist. Hat sie das Bestrehen, grösser au werden, dann wird "er Bildkollelctor 7 gerade dann unterbrochen, wenn der TonrolleKter 4 Λβο
Stromkreis schliessen will. Pas Relais A wird stromlos,, "f.er rTi^.erstand 16 wird wieder eingeschpltet. Uadruoh verlangsamt Rich die Bi j ögeschwinäigireit
wieder, hie die Bildirapulse wieder ToDimpuiseit i-i^NQTaiiü das Relais Awieder anspricht 0 Iis tritt also erre
FefidQlung um den synchronen Punkt ein„ Die Grösse dar Pendelung· hhr.gt
von der Tm beitskennlinie des Projektorraotore ah. Bei asynchronen
Kurzschlussläufern ist sie im allgemeinen kleiner als hei Hauptdtrcrg= Maschinen* Y er suche haben gezeigt, dass aber auch bei T-Iaupt st r Onj--Universalcaatoren
die Peadelungen im Bild sich nicht bemerkbar machen.
Claims (6)
1. ) Verfahren zur Synchronisierimg eines Bildfilmgerätes mit einem
mit nichtperforiertem Tonträger arbeitenden Tongerät, insbesondere Magnettongerät, dadurch gekennzeichnet, dass die den synchronen Lauf steuernden Elemente in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Tonträgers selbst betätigt werden.
2. ) Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I8
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse einer vom Tonträgerband mitgenommenen Umlerikrolle (2) und auf der Greiferwelle (5)
des Bildprojektors Je ein Kollektor (4, 7) angeordnet ist, deren Impulegebung zur Eegelung der Bildfilmgeschwindigkeit
dient.
3. ) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Dauer des Bildimpulses kleiner als die des Tonimpulses ist.
4. ) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass die
beiden Kollektoren (4, 7) in Beihe in dem Stromkreis eines Belais (A) liegen, das beim Ansprechen mit einem Arbeitekontakt
(a) einen - gegebenenfalls regelbaren - Widerstand (16) im Stromkreis des Bildprojektormotors (6) im Sinne der Herstellung
des Synchronismus steuert.
5. ) Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
Widerstand so bemessen ist, dass die Bildgesehwindigkeit bei eingeschaltetem Widerstand unter der synchronen -Drehzahl, aber noch
über der halben synchronen Drehzahl liegt.
6. ) Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Relais ein abfallverzögertes Relais, z.B. ein Anrufrelaie einer Fernsprechanlage, ist.
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