DEP0000652DA - Verfahren zur Herstellung von Mangansulfat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mangansulfat

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DEP0000652DA
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DE
Germany
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manganese sulfate
production
manganese
sulfate
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Huber
Original Assignee
Chemische Werke Albert, Wiesbaden-Biebrich
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Description

CHEMISCHE WERKE ALBERT WIESBADEN-BIEBRICH
Pat eat ~ Abt β llung
ρ 652 IT b /12 η D
"Verfahren zur Herstellung von Mangansulfat."
Bs ist bekannt, Manganerze mit Schwefeldioxyd-Röatgas thermisch an behandeln und so in Mangansulf at überma£uhren. Über Art und Verlauf der Reaktion, insbesondere} die günstigsten Xfeieatabedingungen» £e«peratur uaw# ijt praktisch nichts bekannt« Die Bildung von Mangansulfaty^- und SGg verläuft eben in Aqt ilitae auoh au langsam und ssu unvollstundig» als dass sie praktisch hätte Bedeutung gewinnen ftoxmen« Es kommt hinzu« dass das unmittelbar au gewinnende , mit den übrigen Bestandteilen des Krses stark verunreinigte Kan^anoulfat als solches Iceinen ,»'ert besaes und doch ausgelaugt werden musste. &m& diesem Gruitd hat die Uncetmng der Ilanganerse, insbesondere dee Srsunsteins mit schwefliger Säure bei Geyujjwart von «asser teclmiaciie Bedeutung erlangt.
fts wurde mm gefunden, dass die thermische Reaktion sehen iäangstaers und Schwefeldioxid schnell und praktisch mit befriedigender Ausbeute verläuft» wenn man nicht hochprozentige I/Ian^anerse, βοηά&τη niedrigprozentige, insbesondere wmg&nreiche Jiisenerse ver?/endet. Me geeigaaetHn ljtzq sind vlie, Vielehe aehr r.isen ^Is llajigaa enthalten· Ia einem bestimmten Temperaturbereich* das gemäas
Blatt 2 mat Patentanmeldung ρ 652 If b /12 & B
dem weiteren Auebeu der vorliegenden irfiaäaaag zwischen 500 und 650° liegtf wird ice la Eiaeneulfat, sondern au·* aohlieaelioh «ftfigannulfat gebildet, und der Prozess fcaoa β« geleitet werden, daea bei Biederes Temperatur etwa gebildetes Biseneulfat aioii Im Bereich vm 5 650° mit no ah. unverändertem Maaganoxyd zu Man^ane umaetat und auch im Abgas feel»· nennenswerten Mengen Sehwefeldioxyd verloren gehen.
Der teohnieohe Portaciiritt des erfindungagemäeaen 7eriahrena besteht darin, daes niedriiäproeentige Manganera© ohne Schwefelverlust euX direkt in der Landwirtschaft öle Manganreiadünger au verwendendes Mangemeiilfat verarbeitet werden kennen. Dies war in der leoJbnik biefaer nur jxilt hochwertigen idanganoraen unter Verwendung von ^ohwefelaüure möglich.
, oraui la einzelnen d9» erfindungegeiaäeae Mt*kt zurüok-8Ufiüiren ist, kann hier nioht erklärt werden« Offeneientlieh ißt die üÜ^-Bildung und damit auch die Bildung i.ieen- und Menßeneulfet gegenüber der reinen Kontaktictttalyae infolge der Anweaenhüit vom üanganoxyd weeeütlicja besohleunigt und geht deahelb auoh schon bei niedrigen Temperaturen mit guter Ausbeute vonetatten·
Ausführung dee Verfehreas let an Jceine beetimate Ofenfore gebunden. Besonders geeignet sind: PrehroariJfen, ferner die Ofen, die m&& sur Gewinnung vor Hatriumeulfat aus ut^insaiz naoh Ilargreavea verwendet« endlich auoh die ^ieejM>xyd-(üohwefelkieeabbrand)Kontaktöfen üer aohwef el eiiur einduat ri e.
Bie geeohilderte Erfindung h&t nlahte mit dem Vorschlag im tun, wonaoh Menganerae »it Sohwefelkietj venaieaht und dann sueaatien abgeröetet werden. Obwohl auoh hier ein Endprodukt vorliegt, da« neben Mangan zueütalich viel
Blatt 3 sur Patentanmeldung ρ 652 17 b
Ei β en enthält, co gelingt »β doc Jb. rfieht ohne weitere«, die hohen Ausbeuten an Sangansulfat wie nach obi^eai Verfahren ssu erzüLen, Die« 1st eofaon au« dem öruact« verständlich, weil Ja auoii das Abrüeten von kies, wenn ee auf normale '»fetiee durciisefahrt zu 30,, sondern zu 3O2 iilhrt. Die 8Ö~~B*li»ßg be sw. iatermeai:lre Bildung von Fexriatiifat sclaeiBt a^er für die restlose ümeetarung zu Manganoulf&t Dei niedrigen Tem$&re.1a*n weaentlicii au
Ausf tüirun^sbela pi el:
grubenfeuchtee, reinetüoicigec maivsa«^eichee 11«
mit dem auf Trocken© üb stanz bereoimeten Gehalt aa 55.SlJt ^e2O3, 26»?^ AgO51 %%$$ Sl©2> 8f1^ H^ 1,οχ GeO, 1,5KM6O, 10,9X'iluiirerlust wird im generator-
gaerbcheitaten DreJrirohrof en in ^genetroa auf etwa 600°
erhitzt, wobei gleichzeitig öchwefelkies-Röetgase von der Zueamaensetaung 7,^ SO2, 10,0^ O^ und 82(/i H2 la einer ealohen. Konaentration durongeleitet werden, ciaas die 3O2-Ko na ent ration im £:ischgas etwa 4, Of,- beträgt Das Abgas enthält noch ütf^ 30g, was einer τ»» β? ,
dem /irenrohrofen verlassende Gliiiiprodufct 191^ ^inO in wasserlöslicher form al« iinSO., was bei Se« öesamtgehalt von 22# O^ einen Aufachluas von 80, ^S fee* deutet.
Sum Vergleioh wird das Irgebnla eines unter deaselbe» Bedin^-ungen durciig©führton Aufaciaueaeo eines hoohwertigett iiongancraea reu 4er äueafluaenaetzung 2,4^ i?e, U,-};> im, 7,5;^ olQ2, 12, ^ Glühverlust (auf trockenaubätaxiz bei^echnet) angeführt. Jas rindprodi^ct enthalt 45 t 6^2 geaajat-iiiO, 31,7^ wase erlös Hohes SaiÜ entsprechend einem Aufeohluss von nur 69,4$·

Claims (1)

  1. Blatt 4 zur Patentanmeldung ρ 652 3Ύ b /Ig β
    jPat ent anaoruoii;
    Verfahren aur Herstfilluns von Manganeulfat sue Kanganer» und Sohwefeldlozyd bei erhöhter Te^eratur daduroii g·- kennae leimet, da»e aolche Manganerze» dl« mehr i.ie»n al β Kangaß enttialten, In sbe β oxider« aueü. aianganreioJie Eisener ae» mit' SO2 und Luft, vor aug sw« ie β IaI ü?eap«ratturen »wiaeiien 500 imd 650° gerietet
    6.2.47.

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