DEP0000551DA - Gasanzünder - Google Patents

Gasanzünder

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Publication number
DEP0000551DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lighter
gas lighter
flint
housing
rack
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schieder
Original Assignee
Schieder, Karl, Nürnberg
Publication date

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Description

s a η ζ ü 11 der
Es sind bereits Gasanzünder bekannt, die in Pistolenform gehalten sind und bei denen das Zündrad mittels einer durch einen Abzugshebel zu bedienenden Zahnstange gedreht wird. Die bekannten derartigen Gasanzünder haben den !fachteil, dass die einzelnen der Bewegung dienenden Teile in der einen als auch in der anderen der beiden Schalenliälften, aus dem die Pistolenform gebildet ist, untergebracht sind, und dass die Einregulierurig des Zündsteines schwierig ist, die beide Hände erfordert»
Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass das Gehäuse des Gasanzünders aus zwei in einer Längsebene desselben zusammengefügten Behältern besteht, von denen der eine als Träger für alle Teile des Anzünders und der andere dagegen nur als Abdeckkappe dient« Auf diese Weise wird die Möglichkeit geschaffen, alle Lagerteile in die eine Hälfte des Anzündergehäuses einzupressen und den Anzünder in diesem Teil völlig fertig zu montieren. Bei der Herstellung auf Preßstoff ergibt sich dabei der Vorteil;, dass nur eine Form von komplizierter Art herzustellen ist, während die andere Form für den Deckelteil einfach ausgebildet sein kann.,
Ein v/eit.erer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Anzündmechanismus in dem einen Teil fix und fertig montiert und auf seine Punktion geprüft werden kann, ehe der Deckelteil aufgesetzt wird. Auch dem Laien ist es möglich, 'bei einem etwaigen Versagen des Anzünders durch eine einfache Abnahme des Deckels sich darüuer su informieren, wo der eingetretene Fehler liegt.
Die Erfindung schafft gleichzeitig die Möglichkeit, eine leicht von aussen zu bedienende pLeguliervorrieiituiig für den Zündstein vorzusehen, deren Einstellung während des Gebrauchs des Anzünders mit der gleichen Hand möglich ist» Diese lieguliervorrichtung kann gemass weiterer Erfindung aus einer den Deckelteil durchsetzenden, gegen längsverschiebung gesicherte! kutter bestehen, in der ein Gewindebolzen geführt ist, der unter Vermittlung einer Feder auf ölen Zündstein drückt·
Ein weiterer Vorteil der geschilderten Ausbildung des Anzünders bestellt in der Möglichkeit den Kanal für den Zündstein langer auszubilden, als es bei den bekannten Anzündern der Pail ist·, sodass ein Zündstein grosser länge Verwendung finden kann, der für viele Zündungen ausreicht« Da.durch wird eine erhebliche Einsparung an Cer-ketall erzielt-
In den Figuren ist die Erfindung beispieüs/veise dargestellte Es zeigen»
Figur 1 eine Ansicht auf die offene Hälfte des die einzelnen Teile des Zünders tragenden Gehäuseteil,
Figur 2 einen Längsschnitt durch den fertig montierten Anzünder«,
Das G-eiiäuse "besteht aus den beiden Hälften 1 und 2, von denen der Teil 1 als Trägerteil für den gesamten iiechanis-MS des Anzünders und der Teil 2 EiIs Deckel dient. Im Teil 1 ist auf der Achse 3 das Zündrad 4 und das Antriebsritsel 5 drehbar gelagert. Beide werden in bekannter V/eise durch die Eupplungsflächen 6 in der einen Drehrichtung miteinander durch die Wirkung der Jeder 7 gekuppelt, während sie in der anderen Drehrichtung entkuppelt sind« Diese Freilaufkupplung besteht in einfacher V/eise aus an der Pläche des Reibrades und des Antriebsritzels vorgesehenen Zacken. Das Antriebsritzel 5 wird durch die Zahnstange 8 angetrieben, die am Halteblech 9 gelagert ist. Diese Zahnstange steht unter der Wirkung einer Feder 10, die auf dem Zapfen 11 aufgesteckt ist und sich gegen den Zapfen 12 der Zahnstange 8 legt« Diese Feder drückt die Zahnstange 8 gegen den im Gehäuse vorgesehenen Anschlag 13 und wird aussei dem Halteblech 9 noch durch die' vorspringenden Gehäusenasen 14 und 15 geführt. Auf das hintere Ende der Zahnstange 8 wirkt der mit der Nase 16 versehene Schieber 17» der in dem Griff 18 gleitbar untergebracht ist und in bekannter Weise unter der Wirkung einer Feder 19 steht, die durch eine Madenschraube 20 einstellbar in ihrer Lage gehalten wird. Eine Jeder 21 drückt den Abzugshebel 18 in die Ruhelage.
Im Gehäuseteil 1 ist ferner der Zündsteinkanal 22 vorgesehen, in dem der Zündstein 23 gelagert ist. Dieser steht unter der Wirkung einer Feder 24S die auf den Zündstein unter Vermittlung eines Zwischenplättchens 25 drückt und die mit ihrem anderen Ende ihr Widerlager auf dem Schraubenbolzen 26 fin-
deto Dieser ist ebenfalls im Zündsteinkanal 22 geführt, der bei 27 eine Aussparung aufweist, in welcher die kutter 28 drehbar, jedoch in der Längsrichtung nicht verschiebbar, gelagert ist. Ferner besitzt der unterteil 1 die Funkendurchtrittsöffiiungen 29 und die Zahnstangendurchtrittsoffnung 30* Der Deckel wird bei 31 und 32 mit dem Unterteil 1 verschraubt
Die Kutter 28 greift dabei durch einen Schlitz 33 des Deckelteiles 2 hindurch, sodass sie von aussen leicht bedienbar ist
Der Gasanzünder arbeitet wie folgt:
Beim Ziehen an dem Abaugshebel 18 wird die Zahnstange 8,■in Figur 1 nach oben geschoben, und tritt dabei durch die öffnung 30 hindurch. Durch ihre Bewegung dreht sie das Kitsei 5, wobei die Kupplung 6 ausser Eingriff kommt, sodass das Reibrad 4 in Ruhe bleibt. Sobald die Zange 16 von dem hinteren Ende der Zahnstange 8 abgleitet, geht diese unter der 'Wirkung der Schenkelfeder 10 in ihre Ausgangsläge zurück und dreht nunmehr das Ritzel 6 in umgekehrter Richtung., Dabei kommen die Kupplungsteile 6 in Eingriff, sodass das Zündrad 5 mitgenommen wird und am Zündstein 23 den Sündfunken erzeugt. Beim Loslassen des Griffes 18 wird dieser durch die Wirkung der Feder 21 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei der Teil 17 entgegen der Wirkung der Feder 19 etwas in die Griffhülse 18 hineingedrückt wird.
Wie aus den Figuren ohne weiteres ersichtlich ist, kann beim Nichterfolgen einer Zündung eine Nachstellung des Steines mit Hilfe der Mutter 2Ϊ> mit der den Gasanzünder bedienenden Hand leicht erfolgen.

Claims (3)

  1. P ate η t a n sp r ti c ii e
    Io) Tn Pistolenforiii gehaltener Gasanzünder, bei dem das Zündrad mittels einer durch einen Absugshebel betätigten Zahnstange gedreht wird,, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Gasanzünders aus zwei in einer Längs ebene desselben zusammengefügten Teilen (1, 2) besteht, von denen der eine (1) als Träger für alle Teile des Anzünders, der andere
    (1) dagegen nur als Abdeckkappe dient.
  2. 2.) Grasanzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Trägerteil (1) des Gasanzündergehäuses eine von aussen bedienbare Heguliervorrichtung (26, 28) für den Zündstein (23) vorgesehen .ist.
  3. 3.) Gasanzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliervorrichtung aus einer den Deckelteil
    (2) durchsetzenden, gegen Längsverschiebung gesicherten Mutter (28) besteht, in der ein Gewindebolzen (26) geführt ist, der unter Vermittlung einer Feder (24) auf den Zündstein (23) drückt.·
    Der Patentanwalts

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