DEN0000452MA - Vorrichtung zum schnellen Öffnen von Türen, insbesondere bei einer Panik - Google Patents

Vorrichtung zum schnellen Öffnen von Türen, insbesondere bei einer Panik

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DEN0000452MA
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Germany
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door
lever
lock
panic
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Expired
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English (en)
Inventor
Eduard Niederdrenk
Original Assignee
Ed. Niederdrenk KG, Velbert
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum schnellen Oeffnen von Türen für Theater, Lichtspielhäuser, Sporthallen, Fabrik- und Verwaltungsgebäuden oder auch andere Gebäude mit grosser Menschenansammlung. Bei derartigen Anlagen ist es notwendig, dass bei einer Panik auch verschlossene Türen sehr schnell von innen geöffnet werden können, damit die Menschen aus dem Gebäude herauskommen können. So ist es bereits bekannt, bei Türen einen Hebel anzubringen, durch den die Tür ohne weiteres geöffnet werden kann, selbst wenn das Schloss verriegelt ist. Bisher war meist auch bei mehrflügeligen Türen nur ein Griff vorhanden, der zum Oeffnen der Türe angehoben werden muss. Bei einer Panikstimmung wird aber oft dieser Hebel nicht schnell genug gefunden, sodass die Tür auch nicht schnell genug geöffnet wird.
Um diesen Nachteil zur vermeiden und ein schnelles Oeffnen der Türe zu erreichen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, an jeden Türflügel einen durch eine Feder angehobenen Kniehebel anzuordnen, der beim Andrücken über ein Gestänge die Schlossfalle und den Schlossriegel und bei mehrflügeligen Türen auch den Baskülverschluss zurückzieht.
Das Andrücken eines Hebels zum Oeffnen der Tür ist wesentlich vorteilhafter als das Abheben eines solchen Hebels, da schon durch das Drücken gegen den Hebel die Auslösung erfolgt. Um aber das Suchen nach dem Hebel bei einer Panikstimmung zu vermeiden, was besonders bei Dunkelheit sehr wichtig ist, wird weiterhin gemäss der Erfindung vor jedem Türflügel in seiner ganzen Breite eine Querstange angeordnet, die mit dem Griffende des Kniehebels und mit einem zweiten Schwenkhebel verbunden ist. Auf diese Weise kann man an jeder beliebigen Stelle der Türflügel gegen diese Querstange drücken und damit die Tür öffnen. Selbst ohne Kenntnis dieser Einrichtung kann die Tür allein durch die gegen die Tür drückende Menschenmenge geöffnet werden, da an irgendeiner Stelle ein Druck auf eine der Querstangen ausgeübt werden wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Oeffnungsvorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht einer zweiflügeligen Tür, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Türe beispielsweise die beiden Flügel 1 und 2. In dem Flügel 1 befindet sich das Schlossgehäuse 3 mit der Falle 4 und dem Riegel 5. Oberhalb des Schlosses ist auf der Türe ein doppelarmiger Hebel 6 an einer anzuschraubenden Grundplatte 7 befestigt, der mit seinem Arm 8 unter einen Querriegel 9 greift. Dieser Riegel 9 ist mit einer Zugstange 10 verbunden, die in bekann- ter Weise auf eine in dem Schlosskasten befindliche Auslösestange 11 einwirkt, durch die sowohl die Falle 4 als auch der Riegel 5 ausgelöst werden. Durch Andrücken des Hebels 6 gegen die Türfläche wird mithin der Riegel 9 angehoben und damit das Schloss geöffnet.
Der doppelarmige Hebel 6 ist an seinem freien Ende mit einer Querstange 12 verbunden, die über die gesamte Türbreite reicht. Am anderen Ende befindet sich ein einfacher Hebel 13, dessen Abmessungen denjenigen des Kniehebels 6 entsprechen. Unterhalb dieses Hebels 13 ist eine Druckfeder 14 angeordnet, durch die der Hebel 13 und damit die Querstange 12 und der Kniehebel 6 von der Tür abgehoben werden. Bei einem Druck gegen die Querstange 12 wird somit der Kniehebel 6 und damit die gesamte Oeffnungsvorrichtung betätigt.
Die bisher beschriebene Ausführungsform kann bei einer einflügeligen Tür Verwendung finden. Besitzt die Tür dagegen zwei Flügel, so ist nach Fig. 1 in dem zweiten Flügel 2 in üblicher Weise ein Baskülverschluss angeordnet, wobei in dem Gehäuse 15 die beiden Riegel 16 und 17 geführt sind, die gegenläufig durch eine Treibstange 18 bewegt werden. Der Riegel 17 erhält einen verbreiterten Kopf 19, in dem sich ein Schlitz 20 befindet, in den ebenfalls die Nase 8 eines Kniehebels 6 eingreift. Dieser Kniehebel ist in gleicher Weise auf dem Türflügel 2 befestigt, wie der zuerst beschriebene Kniehebel 6 auf dem Türflügel 1. Auch dieser Kniehebel ist mit einer Querstange 12 und einem zweiten Hebel 13 verbunden.
Der Riegel 17 trägt eine Nase 21, die in den Türflügel 1 hineinragt und hier über zwei Stifte 22 auf die Stange 10 einwirken kann. Wenn man zum Oeffnen der Türe gegen die Querstange 12 an den Türflügel 2 drückt, so wird über Nase 8 der Baskülverschluss verstellt und gleichzeitig aber auch die Stange 10 verschoben und damit das Schloss geöffnet. Es ist daher für die Wirkungsweise der Oeffnungsvorrichtung gleichgültig, gegen welche der beiden Querstangen 12 gedrückt wird. In jedem Falle wird die gesamte Tür geöffnet, da auch bei Betätigung der Stange 10 über die beiden Stifte 22 der Baskülverschluss geöffnet wird.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum schnellen Oeffnen von Türen, insbesondere bei einer Panik, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Türflügel (1, 2) ein durch eine Feder (14) abgehobener Kniehebel (6) angeordnet ist, der beim Andrücken über ein Gestänge die Schlossfalle (4) und den Schlossriegel (5) und bei mehrflügeligen Türen auch den Baskülverschluss (15, 16, 17) zurückzieht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor jedem Türflügel (1, 2) in ihrer ganzen Breite eine Querstange (12) angeordnet ist, die mit dem Griffende des Kniehebels (6) und mit einem zweiten Schwenkhebel (13) verbunden ist.

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