DEM0023059MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0023059MA DEM0023059MA DEM0023059MA DE M0023059M A DEM0023059M A DE M0023059MA DE M0023059M A DEM0023059M A DE M0023059MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cream
- room temperature
- container
- cans
- whipped cream
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000008256 whipped cream Substances 0.000 claims description 15
- 239000006071 cream Substances 0.000 claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 3
- 235000013365 dairy product Nutrition 0.000 claims description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 235000015142 cultured sour cream Nutrition 0.000 claims description 2
- 230000020477 pH reduction Effects 0.000 claims 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 239000000796 flavoring agent Substances 0.000 description 1
- 235000019634 flavors Nutrition 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 235000014594 pastries Nutrition 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Mai 1954 Bekanntgeniacht am 19. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELD UNG
KLASSE 53e GRUPPE 5 M23059 IVa/'53 e
Siegfried Ukens, Grothe, Post Badbergen (Hann.)
ist als Erfinder genannt worden
Molkereigenossenschaft Badbergen, eingetragene Genossenschaft
mit beschränkter Haftpflicht, Grothe, Post Badbergen
Verfahren zur Behandlung von in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. zu verpackender Schlagsahne
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. zu
■ verpackender Schlagsahne. Bisher war es erforderlich, Schlagsahne lose ader in Flaschen frisch zu
kaufen. Derartige Schlagsahne war jedoch nur kurze Zeit haltbar. Es kommt jedoch häufig vor,
daß Schlagsahne auch zu Zeiten benötigt .wird, wenn die Geschäfte geschlossen sind. Auch in
Bäckereien und Konditoreien entsteht bei plötzlichem Bedarf häufig die Notwendigkeit, Schlagsahne
zu verwenden, ohne daß 'die Möglichkeit gegeben ist, die Schlagsahne in entsprechender Menge
zu beschaffen. Auch für abgelegen wohnende Haushalte ist es von Wichtigkeit, Schlagsahne ständig
'zur Verfügung zu haben, die längere Zeit haltbar ist.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zur Behandlung von Schlagsahne zu schaffen, durch das
die Verpackung der Schlagsahne in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. so ermöglicht wird, daß die ver- '
1 609 506/134
M 23059 IVa/53 e
packte Schlagsahne längere Zeit haltbar ist, im Geschmack und Geruch frischer Sahne entspricht und
dabei eine hohe Schlagfähigkeit aufweist.
Zu diesem Zweck besteht das Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß normale Schlagsahne, wie
sie üblicherweise in Molkereien u. dgl. hergestellt wird, in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. verpackt
wird. Die so gefüllten Behälter läßt man etwa einen Tag in geschlossenem Zustand bei etwa Zimmertemperatur
von etwa 15 bis 200 stehen, um dadurch die hitzefesten Bazillensporen weitgehend
zum Auskeimen zu !bringen. Anschließend wird eine Erhitzung der gefüllten Behälter auf etwa 85° für
etwa 10 Minuten vorgenommen, worauf dann die Behälter, insbesondere Dosen, mit Wasser auf normale
Zimmertemperatur abgekühlt werden. Die Erhitzung hat den Zweck, die ausgekeimten Sporen
abzutöten. Anschließend läßt man die Behälter nochmals für etwa einen Tag bei Zimmertemperatur,
Wie oben angegeben, stehen, worauf dann eine nochmalige Erhitzung auf etwa 85° für etwa
10 Minuten mit anschließendem Abkühlen vorgenommen wird. Eine weitere Behandlung der Sahne
ist nicht erforderlich. Sie kann nunmehr längere Zeit aufbewahrt werden, ohne ihre Haltbarkeit einzubüßen
und ohne daß sich die Schlagfähigkeit vermindert. Jede Beeinträchtigung hinsichtlich Geschmack
und Geruch ist vermieden; die Sahne verhält sich vielmehr in dieser Hinsicht wie frische
Schlagsahne. Das Schlagen der Sahne muß nach dem Öffnen der Behälter in der bei loser Sahne
üblichen Weise erfolgen.
Die obengenannte Behandlung der Sahne kann unter Umständen auch wiederholt werden, beispielsweise
derart, daß ein dreimaliges oder viermaliges Erhitzen in entsprechender Waise vorgenommen
wird. Jedoch ist dies nicht zweckmäßig, da die Sahne in diesem Falle einen nicht erwünschten
Kochgeschmaok annehmen würde.
Die Sahne kann vor dem Einfüllen in die Behälter zusätzlich behandelt werden, um eine Erhöhung
der .Schlagfähigkeit herbeizuführen, z. B.
dadurch, daß saurer Butterungsrahm zugesetzt wind, und zwar derart, daß ein Säuerungsgrad von
etwa 7,5 S. H. erreicht wird.
Auch andere Mittel zur Erhöhung der Schlagfähigkeit sind möglich.
Bei der Erhitzung und Kühlung der Behälter (Dosen) werden diese vorzugsweise ständig bewegt,
damit keine Schichtenbildung des Inhalts eintritt. Auch während der Aufbewahrung bei
Zimmertemperatur ist es zweckmäßig, die Behälter aus dem gleichen Grunde mindestens einmal leicht
zu schütteln.
Claims (3)
1. Verfahren zur Behandlung von in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. zu ' verpackender
Schlagsahne, dadurch gekennzeichnet, daß normale Schlagsahne, wie sie in Molkereien
od. dgl. hergestellt wird, in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. eingefüllt wird und die Behälter
dann geschlossen werden und man die Behälter etwa einen Tag bei etwa Zimmertemperatur
von 15 bis 20° stehenläßt, worauf dann eine Erhitzung der Behälter für etwa 10 Minuten
auf etwa 85° mit anschließender Abkühlung auf Zimmertemperatur erfolgt, und daß dann
nochmals ein Stehenlassen für etwa einen Tag y bei Zimmertemperatur angeschlossen wird und 7f
die Behälter dann anschließend nochmals auf ; etwa 85° für etwa 10 Minuten erhitzt und anschließend
auf Zimmertemperatur gekühlt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stehenlassen der Dosen mit anschließendem Erhitzen und Abkühlen auf Zimmertemperatur dreimal oder mehrmals
durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einfüllen
der Sahne in die Behälter eine Behandlung zur Erhöhung der Schlagfähigkeit durchgeführt
wird, z. B. indem saurer Butterungsrahm der Sahne in solcher Menge zugesetzt wird, daß
ein Säuerungsgrad von etwa 7,5 S. H. erreicht wird.
Angezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 139475.
Österreichische Patentschrift Nr. 139475.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69902645T2 (de) | Verstärkung von pflanzlichem fett mit antioxidantien | |
| DE4139208A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum herstellen von backfaehigem fluessigei | |
| DE1692300B2 (de) | Verwendung eines durch Verdünnen von Sahne hergestellten Milchproduktes | |
| DEM0023059MA (de) | ||
| DE951069C (de) | Verfahren zur Behandlung von in Dosen, Tuben, Flaschen od. dgl. zu verpackender Schlagsahne | |
| DE3425088C2 (de) | ||
| DE2434313A1 (de) | Verfahren zur herstellung von wein und branntwein | |
| DE1300814B (de) | Verfahren zur Herstellung von Weisskaese | |
| DE1010362B (de) | Verfahren zum Pasteurisieren oder Sterilisieren von fluessigen Naehrprodukten | |
| DE873928C (de) | Verfahren zum Sterilisieren von Rahm | |
| AT160654B (de) | Verfahren zum Frischhalten von Milch und andern Molkereierzeugnissen. | |
| Odermatt | Einfluss freilebender Wiederkäuer auf die Verjüngung des Schweizer Waldes| Influence of Wild-Living Ruminants on the Regeneration of the Swiss Forest | |
| DE69519330T2 (de) | Stabilisierung von Backwaren gegen die Warscheinlichkeit einer mikrobiellen Infektion | |
| DE4402989C2 (de) | Verfahren zur Qualitätsverbesserung von Robusta-Kaffee | |
| AT141511B (de) | Verfahren zur Herstellung eines neuen Nahrungsmittels aus Milch. | |
| AT65064B (de) | Verfahren zum raschen Dämpfen von Mais und anderen Körnerfrüchten im ganzen Korn. | |
| Mayer | Transferprojekt MiSpEx | |
| DE666685C (de) | Verfahren zur Herstellung eines geleeartigen Nahrungsmittels | |
| DE418416C (de) | Verfahren zur Herstellung von Dauerkonserven | |
| DE920520C (de) | Verfahren zur Entgasung von Fluessigkeiten | |
| DE643945C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Naehrmittels aus fermentierter Milch | |
| AT84771B (de) | Verfahren, durch welches Kunstspeisefetten ein dem natürlichen Schweinefett ähnlicher Geruch und Geschmack erteilt wird. | |
| AT81115B (de) | Verfahren, Milch für Einspritzungszwecke geeignet Verfahren, Milch für Einspritzungszwecke geeignet zu machen. zu machen. | |
| DE2500159C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Tafelbutter | |
| AT144567B (de) | Verfahren zur Haltbarmachung von Milch. |