DEM0021541MA - - Google Patents

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DEM0021541MA
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Description

Bundesrepublik
Tag der Anmeldung: ■ 17; April 1943 Bekanntgemacht am 9. Februar-1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 45k 4io
Die Erfindung bezieht sich auf auf dem Rücken zu tragende Zerstäuber öder Spritzen, die mit Drück und ununterbrochenem Strahl arbeiten und mit eitler Pumpe versehen sind, die mittels eines art der Kolbenstange des Pümpenkoiberis angelenkten Handhebels nach Belieben von der rechten oder von der linken Seite betätigt wird. Solche Zerstäuber werden im allgemeinen in der Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Baumzucht, im Weinbergbau zur Zerstäubung. von Produkten zur Zerstörung von Insekten oder Pilzen und ferner zti häuslichen Zwecken (Bleiche und Desinfektion von landwirtschaftlichen Gebäuden, Hühnerhöfen, Ställen u.dgl.) verwendet.
Durch die Erfindung werden Nachteile der bekannten Zerstäuber oder Spritzen dieser Art beseitigt und darüber hinaus besondere Vorteile hinsichtlich ihrer Ausbildung und Wirkungsweise erzielt, die nächstehend an Hand der Abbildungen im einzelnen erläutert werden. Von diesen zeigen die
Fig. i, 2 und 3 eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Aufsicht von unten der verbesserten Spritze nach der Erfindung.
In diesen Figuren ist mit 1 der Flüssigkeitsbehalter bezeichnet, dessen Wand 1', die sich gegen den Rücken des Bedienenden anlegen soll, zweckmäßig nach außen konkav gewölbt ausgebildet ist.
509 657/254
M 21541 HI/45k
2 sind die Befesttigungsschnallen für die Schulterriemen 3, durch welche die Spritze auf dem Rücken getragen werden kann.
4 bezeichnet den am Flüssigkeitsbehälter ι befestigten Behälter des Luftverdichters, 5 den Pumpenkörper, 6 den Klappenraum, durch welchen der Flüssigkeitsbehälter 1 und der Druckhiftbehälter 4 verbunden sind, und 7 das Verbindungsstück, das sich am Ende des Klappenraums 6 befindet und an welches sich das Ende des Schlauches anschließt, das am anderen Ende mit dem üblichen Spritzrohr nebst dem zugehörigen Hahn versehen ist.
Mit 8 ist der Filterkorb bezeichnet, durch welchen der Behälter 1 gefüllt wird, und mit 9 die Kolbenstange des Kolbens 10, der sich in dem Pumpenkörper 5 bewegt. An dem gabelförmigen Ende n dieser Kolbenstange, an welcher die Mischerscheibe 12 befestigt ist, ist bei 13 der gebogene Teil des Handhebels 14 angelenkt, dessen kürzerer Arm 14''an seinem Ende ebenfalls an dem umlaufenden Teil 15 angelenkt ist, der sich um die zugehörige, im oberen Teil 4' des Druckluftbehälters 4 angeordnete Achse dreht.
Die Zerstäuberbauart gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter ι mit einem Tragfuß von sehr großer Stande festigkeit versehen ist, der durch eine Stange oder ein Rohr 17, zweckmäßig aus Metall, gebildet wird und durch deren Auszug und Berührung mit dem Boden das Tragvieleck des Apparates bestimmt ist, indem die beiden nach oben umgebogenen Enden 17' der Stange oder des Rohres 17 den vorderen Teil des Behälters tragen, während der hintere Teil
, durch den kreisförmigen Teil der Stange oder des Rohres 17 über den üblichen hinteren Fuß 18 getragen wird, der mit dem unteren Teil des Druekluftbehälters 4 fest verbunden und zu diesem Zweck, statt lotrecht angeordnet zu sein, stark geneigt ist, damit sein Ende sich an dem als Umfangshalter dienenden Teil 17 (Stange oder Rohr) anlegen und gegen diesen Teil abstützen kann.
Dieser Tragfuß ermöglicht es, den gefüllten Zerstäuber in standfester Weise auch auf sehr lockeren Boden aufzusetzen und ohne den geringstem Widerstand wieder aufzunehmen, während die Apparate, die mit ähnlichen Füßen, aber in lotrechter Anordnung versehen sind, dazu neigen, ungleich in den Boden einzusinken, so daß der Behälter kippen und ein Teil der darin enthaltenen Flüssigkeit ausfließen, unter Umständen der Behälter sogar umstürzen kann. Der Träger nach der Erfindung bietet ferner den Vorteil, daß die Teile der Pumpe vor jeder Berührung mit dem Boden geschützt werden, durch die sie verbogen werden könnten, und ferner, daß ein Verstopfen oder Verschmutzen derselben durch Erde oder Sand vermieden wird.
Zwecks Verstärkung des Bodens i" des Behälters ι werden die Enden 17'" der Stange bzw. des Rohres, die bzw. das den Halter 17 bildet, so weit verlängert, daß sie bei 17" winkelförmig unter dem Boden 1" zurückgebogeh werden können und mit diesem in Berührung kommen, wobei die Befestigung durch Flansche 19 erfolgt, von denen die vorderen mit den Schnallen 2 zur Anbringung der Tragriemen 3 versehen sein können.
Infolge dieser Verstärkung kann sich der Boden des Behälters auch unter dem Gewicht der mitgeführten Flüssigkeit und infolge der wiederholten Beanspruchungen, die durch das Arbeiten des KoI-bens 10 in dem am genannten Boden befestigten Pumpenkörper 5 hervorgerufen werden, nicht durchbiegen, während sich sonst; .der'Kolben derart verbiegen könnte, daß er sich"schließlich festklemmt und der Apparat gebrauchsunfähig wird.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich, ohne ihren Grundgedanken zu verlassen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Unter Druck und mit einem ununterbrochenen Strahl arbeitender, mit einer Pumpe, die nach Belieben von der rechten oder von der linken Seite mittels eines an der Kolbenstange des Pumpenkolbens angelenkten Handhebels betätigt wird, ausgerüsteter Rückenzerstäuber (Pflanzenspritze), ;zur Verwendung insbesondere in der Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Baumzucht und im Weinbergbau, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Tragfuß von großer Standfestigkeit versehen ist, der aus einer Stange bzw. einem Rohr (17) besteht, die bzw. das sich unterhalb des Behälters (1) bis zu einem gewissen Abstand und nach Umrissen erstreckt, die im wesentlichen den Umfangskonturen des Gerätes entsprechen, wobei die beiden Enden (17') dieser Stange bzw. dieses Rohres nach oben umgebogen sind und den vorderen Teil des Behälters (1) tragen.
2. Rückenzerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (i") des ioj Behälters (1) durch die verlängerten umgebogenen Enden (17") der Stange bzw. des Rohres verstärkt ist, die in ähnlicher Weise wie Verstärkungsstangen winkelförmig unter den Boden und in Berührung mit diesem umgebogen sind', wobei die Befestigung durch Flansche (19) erfolgt, von 'denen die vorderen mit Schnallen (2.) zur Befestigung der Tragriemen (3) ,versehen sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 657/254 1.56 .

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