DEM0021186MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. Dezember 1953 Biekaniiitgeimaciht am 11. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit seinem Oberteil aus dem Flaschenhals herausragenden
Hohlstopfen aus elastischem Werkstoff zum Verschließen von Gefäßen mit unter Druck stehendem
flüssigem oder gasförmigem Inhalt.
Es ist bereits bekannt, den Seitenwänden derartiger Stopfen verschiedene Wandstärke zu geben,
damit sie sich besser an den Flaschenhals anschmiegen können. Der Boden des Stopfens kann aus Stabilitätsgründen
verstärkt sein. Derartige Stopfen werden durch den Druck im Innern des Gefäßes deformiert, so daß sie sich fest gegen die Innenwand
des Gefäßhalses anlegen. Bei höheren Drücken besteht jedoch die Gefahr, daß sich der Stopfen zu
weit durchbiegt. Dadurch wird die Spannung wieder vermindert, und der Stopfen verliert plötzlich
seinen Halt.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß der Oberteil des Hohlstopfens an
seiner Innenseite einen stielartigen hohlen oder vollen Ansatz trägt, dessen freies Ende den Anschlag
für den sich unter dem Innendruck der Flasche deformierenden Boden bildet, der in an sich
bekannter Weise in der Mitte verstärkt ist.
Für den Stopfen gemäß der Erfindung werden im folgenden einige Ausführungsbeispiele an Hand der
Zeichnungen beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Stopfen
in Form eines Sektflaschenstopfens.'Er besteht im wesentlichen aus einem Hohlkörper 1 und einem
609 657/66
M21186 HI/64a
in diesen fest eingesetzten kappenförmigen Oberteil 2. Die Verbindung kann aber auch durch Verleimen
oder auf eine andere Weise, die einen guten Halt gewährleistet, geschehen.
Der Hohlkörper ι ist unten durch einen Boden 3
abgeschlossen, der beispielsweise die in Fig. 2 bis 4 dargestellten Formen besitzen kann.
Der Hohlkörper 1 ist deformierbar und besteht zu diesem Zweck aus einem elastischen Werkstoff,
beispielsweise aus Kunststoff. Um die Deformierbarkeit zu erhöhen, kann man die Wandstärke des
Hohlkörpers, wie an.den Stellen 4 angedeutet, verkleinern.
Der mittlere Teil 5 des Bodens 3, dessen Rand dünn gehalten werden kann, wird jedoch verstärkt,
damit er unter dem Innendruck des Gefäßes nicht zerreißen oder platzen kann.
Der Deckel oder die Kappe 2 trägt auf der Innenseite erfindungsgemäß einen in der Richtung zum
Boden des Hohlkörpers und in der Achse desselben verlaufenden Ansatz 6. Dieser Ansatz 6, der beispielsweise
die Form eines vollen oder hohlen Schaftes, die Form eines Pilzes usw. haben kann,
hat eine solche Länge, daß im Ruhezustand, d. h., wenn der Stopfen nicht unter Druck steht, sich das
untere Ende des Ansatzes 6 in einem gewissen Ab-. stand vom Boden 3 des Hohlkörpers befindet. Der
Ansatz 6 dient dazu, die Formänderung des Bodens 3 unter dem Einfluß des Gefäß innendrucks,
der beispielsweise bei Schaumwein 4 kg/cm2 beträgt, zu begrenzen.
Die äußere Form des Deckels oder der Kappe 2 kann beliebig gewählt werden. In Fig. 1 und 5 besitzt
der ganze Stopfen etwa die Form eines gewöhnlichen Sektkorkens, während in Fig. 6 eine
flachere Form dargestellt ist, wie sie bei Schaumweinflaschen während der Abklärung benutzt wird.
Der auf dem Boden 3 des Hohlkörpers 1 wirkende Druck deformiert diesen Boden, wie es übertrieben,
in Fig. 5 dargestellt ist. Diese Deformation überträgt sich auch auf die Wand des Hohlkörpers i,
der an den geschwächten Stellen 4 ebenfalls nachgeben kann. Die Durchbiegung des Bodens 3 in
Richtung der Kappe 2 wird, wie in Fig. 5 dargestellt, durch den Ansatz 6 begrenzt.
Damit die im Stopfen komprimierte. Luft die Durchbiegung des Bodens nicht hemmt oder ganz
verhindert, wird beispielsweise an der Verbin- : dungssteile der Teile 1 und 2 oder unterhalb des
Deckels 2 ein kleines Luftloch 7 angebracht.
Die Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel, bei welchem der Hohlkörper i'
so lang gehalten ist, daß er bis zu einer Stelle in den Flaschenhals hineinreicht, an der sich dessen
Innendurchmesser wieder vergrößert.
Fig. 8 zeigt eine Ausfühfüngsform für eine sehr
große Flasche, bei welcher der Ansatz 6', ebenso wie bereits in Fig. 7 dargestellt, hohl ausgeführt ist.
Trotz der sehr guten Abdichtung läßt sich ein Stopfen gemäß der Erfindung überraschend leicht
entfernen. Wenn man einen Zug auf den oberen Teil des Stopfens ausübt, so kehrt der durch.den
Innendruck im Gefäß abgeflachte Boden unter Entspannung in seine Ausgangslage zurück, und der
Stopfen läßt sich ohne Schwierigkeit herausziehen. Der obere Teil 2 des Stopfens kann eine beliebige
Form erhalten, um das Herausziehen des Stopfens von Hand oder maschinell zu erleichtern.
Die verschiedenen Ausführungsbeispiele dienen nur zur Veranschaulichung der Erfindung.
Claims (2)
1. Hohler Stopfen aus elastischem Werkstoff
■ zum Verschließen von Flaschen u. dgl. mit unter Druck stehendem Inhalt, bestehend aus einem
aus dem Flaschenhals herausragenden Oberteil und einem in den Flaschenhals hineinragenden
Unterteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) an seiner Innenseite einen stielartigen
hohlen oder vollen Ansatz (6, 6') trägt, dessen freies Ende den Anschlag für den sich
unter,dem Innendruck der Flasche deformierenden Boden (3) bildet, der in an sich bekannter
Weise in der Mitte verstärkt ist.
2. Stopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Oberteil eine Luftdurchtrittsöffnung.
(7) aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 875 453;
belgische Patentschrift Nr. 497 328;
USA.-Patentschrift Nr. 2 549 404;
österreichische Patentschrift Nr. 162 338.
Deutsche Patentschrift Nr. 875 453;
belgische Patentschrift Nr. 497 328;
USA.-Patentschrift Nr. 2 549 404;
österreichische Patentschrift Nr. 162 338.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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