DEM0003631MA - Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät - Google Patents
Kabelbagger mit Schürfkübel als GewinnungsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung eines Kabelbaggers mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät nach Patent ... (Anmeldung p 52 429 V/84 d D).
Nach dem Hauptpatent ist der die Bewegungen des Schürfkübels steuernde Bedienungsmann in einem heb- und senkbaren und längsverfahrbaren, an besonderen Tragseilen aufgehängten Führerhaus untergebracht. Das Führerhaus enthält die Steuerapparate,mit denen die in den Maschinentürmen angeordneten elektrischen Einrichtungen für die Steuerung des Schürfkübels und der Fahrbewegung des Kabelbaggers unmittelbar gesteuert werden.
Bei dem Gegenstand des Hauptpatentes ist der Abstand des Führerstandes von dem Kabelbagger, bezogen auf die Fahrtrichtung desselben, unveränderlich. Dies ist insbes. denn nachteilig, wenn das Führerhaus mit Einrichtungen zum Niedersetzen in dem Tagebau ausgerüstet ist. Das Führerhaus muss dann beim Verfahren des Kabelbaggers jedesmal vom Boden abgehoben werden, damit es, an seinem Seil hängend, an der Fahrbewegung des Baggers teilnehmen kann. Das jedesmalige Anheben und Absetzen des Führerstandes ist mit einem sich erheblich auf die Leistung des Gerätes ungünstig auswirkenden Zeitverlust verbunden.
Des weiteren befindet sich bei dem Gegenstand des Hauptpatentes das Führerhaus stets auf derselben Seite des Gerätes, sodass das Baggern der Randböschungen des Tagebaues durch den Führerstand behindert wird.
Es ist unter Umständen auch zweckmäßig, den Abstand des Führerhauses vom Schürfort größer zu wählen, als dies durch eine seitlich auskragende Anhängekonstruktion am Kabelbagger möglich ist, beispielsweise um dem Baggerführer ein größeres Blickfeld zu geben oder um eine für das Aufsetzen geeignete Bodenschicht zu benützen.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Führerhaus mit Bezug auf die Fahrtrichtung des Gerätes abstandsveränderlich zum Kabelbagger angeordnet ist. Die Erfindung läßt viele Ausführungsmöglichkeiten zu. Vorteilhaft ist es, die Tragseile für das Führerhaus nebst den elektrischen Zuleitungen auf von den Kabeltürmen unabhängigen Fahrgestellen anzubringen, wobei die Fahrgestelle für die Führerhaustragseile zur Einsparung von Gegengewichten am Kabelturm allseitig raumbeweglich abgestützt sein können. Das Führerhaus kann auch wahlweise an beiden Seiten des Kabelbaggers abstandsveränderlich angeordnet werden.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Führerhaus unabhängig von der Fahrbewegung des Kabelbaggers eigenbeweglich ist. Der Führerstand kann bei geringen Fahrbewegungen des Kabelbaggers längere Zeit am Ort stehen bleiben. Erforderlichenfalls kann beim Eckenabbau der Grube das Führerhaus an der einen oder anderen Seite des Kabelbaggers angeordnet werden.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß das Führerhaus auf eigenen Fahrwerken, zweckmäßig Gleiskettenfahrwerken, verfahrbar ist. Hierbei kann das Führerhaus ausschließlich durch die elektrischen Zuleitungskabel mit dem Kabelturm, gegebenenfalls unter Einschaltung eines unabhängig vom Kabelturm ver-
fahrbaren Kabelwagens, verbunden sein. Beim Fahren des Führerhauses auf dem unebenen Schürfortgelände ist es zweckmäßig, das Führerhaus auf seinen Fahrwerken in an sich bekannter Weise in lotrechter Ebene einstellbar anzuordnen.
Diese weitere Ausbildung der Erfindung hat den Vorteil, daß eine Kabelverbindung nur zwischen dem Führerhaus und dem einen Kabelturm erforderlich ist. Die über den Tagebau gespannten Trag- und Fahrseile fallen bei dieser Einrichtung fort.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Tagebau mit Kabelbagger im Querschnitt,
Abb. 2 die Draufsicht zu Abb. 1.
Abb. 3 zeigt in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung den Eckenabbau des Tagebaues in Draufsicht und
Abb. 4 einen Tagebau im Querschnitt mit einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Kabelbaggers mit Führerhaus.
In den Abb. 1 und 2 bedeutet a das freigelegte Kohlenflöz, b das Deckgebirge und c die Halde. Auf dem Deckgebirge b ist der Maschinenturm d und auf der Halde c der Gegenturm e eines Kabelbaggers angeordnet. Beide Türme d und e sind in üblicher Weise durch Trag- und Bedienungsseile f mit dem Schürfkübel g verbunden.
Erfindungsgemäß sind die Trag- und Bedienungsseile h, sowie die elektrischen Kabel für das Führerhaus i an besonderen, unabhängig von den Kabeltürmen e, d verfahrbaren Wagen k, l derart angeordnet, daß das Führerhaus i gemäß dem Hauptpatent heb- und senkbar und längsverfahrbar ist. Durch die Anordnung der Trag- und Bedienungsseile h an den Wagen k und l ist der Abstand des
Führerhauses i vom dem Kabelbagger den Bedürfnissen des Betriebes entsprechend veränderlich. Die elektrischen Kabel für die Übertragung der vom Baggerführer in dem Führerhaus i getätigten Steuerimpulse auf den Kabelbagger sind als bewegliches Kabel vom Wagen k, gegebenenfalls unter Einschaltung einer Kabeltrommel m, zum Kabelturm d geführt. Aus Abb. 2 ist ersichtlich, daß das Führerhaus i durch Verfahren der Wagen k und l auch auf die andere Seite des Kabelbaggers gebracht werden kann und sein Abstand vom Kabelbagger beliebig geändert werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist zur Vermeidung eines besonderen Gegengewichtes für die Wagen k und l zwischen diesen und den Kabeltürmen d, e ein in seiner Länge veränderlicher Lenkarm n eingeschaltet, der mit dem Wagen k bezw. l mittels einer lotrechten Achse n(exp)1 und mit dem Gerüst des Kabelturms d, e allseitig beweglich verbunden ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können die Wagen k und l in die gestrichelt gezeichnete Stellung gelangen und damit den Abstand des Führerhauses i vom Kabelbagger ändern. Die Abb. zeigt den Eckenabbau im Tagebau, wobei in vorteilhafter Weise das Führerhaus i an der der Tagebauecke abgewandten Seite des Kabelbaggers angeordnet ist.
Nach dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist das Führerhaus i mit Gleiskettenfahrwerken i(exp)1 versehen und selbständig verfahrbar. Die im Führerhaus i von dem Baggerführer gegebenen Steuerimpulse werden mittels der Kabel h auf den Maschinenturm d übertragen. Das Führerhaus i ist auf dem Fahrgestell bei Fahrt über unebenes Gelände in bekannter Weise so einstellbar, daß es stets die gleiche lotrechte Lage beibehält.
Claims (7)
1. Kabelbagger mit Schürfkübel als Gewinnungsgerät nach Patent ... (Anmeldung p 52 429 V/84 d D), dadurch gekennzeichnet, daß das Führerhaus (i) mit Bezug auf die Fahrtrichtung des Gerätes abstandsveränderlich vom Kabelbagger angeordnet ist.
2. Kabelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragseil (h) für das Führerhaus (i) nebst den elektrischen Zuleitungen auf von den Kabeltürmen (d, e) unabhängigen Fahrgestellen (k, l) gelagert ist.
3. Kabelbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrgestelle (k, l) für die Führerhaustragseile (h) am Kabelturm (d bzw. e) allseitig raumbeweglich abgestützt sind.
4. Kabelbagger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führerhaus (i) wahlweise an beiden Seiten des Kabelbaggers abstandsveränderlich angeordnet werden kann.
5. Kabelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führerhaus (i) auf eigenen Fahrwerken (i(exp)1), zweckmäßig Gleisketten, verfahrbar ist.
6. Kabelbagger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führerhaus (i) ausschließlich durch die elektrischen Zuleitungskabel (h) mit dme Kabelturm (d), gegebenenfalls unter Einschaltung eines unabhängig vom Kabelturm verfahrbaren Kabelwagens (k), verbunden ist.
7. Kabelbagger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führerhaus (i) einstellbar auf seinen eigenen Fahrwerken (i(exp)1) gelagert ist.
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