DEM0002293MA - Einrichtung zur Verteilung von Umschlaggut über heb- und senkbare Förderbänder - Google Patents

Einrichtung zur Verteilung von Umschlaggut über heb- und senkbare Förderbänder

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DEM0002293MA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Nürnberg Bender
Hellmut Dr.-Ing. Nürnberg Ernst
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Zweigniederlassung, Nürnberg
Publication date

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Description

Bei Förderanlagen tritt oftmals die Forderung auf, Zuführungsbänder zeitweise auch als Abführungsbänder zu verwenden. Zu diesem Zweck wird der am Anschlußband liegende Teil der Förderbänder für sich heb- und senkbar ausgebildet. Bisher konnten aber die hierdurch erzielbaren Vorteile im Umschlag von Massengut noch nicht voll ausgenutzt werden, da der beliebige Übergang des Fördergutes von dem einen Band zum anderen nicht in allen Fällen möglich ist.
Nach der Erfindung werden nun die Mängel der bekannten Einrichtungen zur Verteilung von Massengut über heb- und senkbare Förderbänder dadurch beseitigt, daß mehrere Förderbänder an einen Mehrwegverteiler angeschlossen sind. Dieser wird zweckmäßig als Drehschieber ausgebildet, wodurch man eine sehr niedrige Bauhöhe erzielt, die Herstellung verbilligt und die Bedienung erleichtert. Das Heben und Senken der Förderbänder bzw. ihrer Enden kann durch einen Elektrozug in kurzer Zeit bewirkt werden. Die Verteilung des Umschlaggutes zu und von den verschiedenen Stellen geht daher leicht und schnell vor sich.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch eine Einrichtung zur Verteilung von Umschlaggut über Förderbänder und
Fig. 2 die zugehörige Draufsicht.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Einrichtung ist für die Verteilung von Kohle zwischen vier verschiedenen Stellen bestimmt. Die zu den Aufgabe- und Beschickungsstellen führenden Förderbänder 2, 3, 4, 5 laufen in einem Wendepunkt 1 zusammen. An dem Wendepunkt befindet sich ein als Drehschieber ausgebildeter Mehrwegverteiler 6, der je nach seiner Stellung zwei Wege miteinander verbindet.
Die in üblicher Weise ausgebildeten und von einem Gerüst getragenen Förderbänder 2 - 5 sind erfindungsgemäß heb- und senkbar, so daß sie einmal über und das andere Mal unter dem Mehrwegverteiler liegen. Da die Bänder meist länger sind, werden vorteilhaft nur ihre an den Mehrwegverteiler anschließenden Enden heb- und senkbar ausgebildet. Zu diesem Zweck ist der letzte Gerüstteil 8 um eine waagerechte Achse 9 drehbar und kann von einem Elektrozug 10 oder dergleichen aus seiner ausgezogenen gezeichneten waagerechten Lage in die gestrichelt angedeutete gehoben und umgekehrt wieder gesenkt werden. Um hierbei mit der Umlenkrolle 11 am Mehrwegverteiler 6 vorbeizukommen und der Verlängerung des Förderbandes in der oberen Stellung Rechnung zu tragen, ist die Umlenkrolle 11 verschiebbar ausgebildet. Sie ist auf mittels Rollen 13 im Gerüstteil 8 verschiebbaren Trägern 14 gelagert, die mit ein oder zwei Spindeln 15 verbunden sind. Letztere werden über ein Kegelradgetriebe 16 von einem Motor 17 oder von Hand gedreht.
Um ein Förderband zu heben, wird zunächst die Umlenkrolle 11 bis in die in Fig. 1 gestrichelt gezeichnete Stellung 12 mittels der Spindel zurückgezogen, wobei die Längenänderung des Bandes 3 durch eine im festen Gerüst 7 vorgesehene Spannvorrichtung 18 ausgeglichen wird und dann der drehbare Gerüstteil 8 durch den Elektrozug 10 bis über den Mehrwegverteiler 6 in Einwurfhöhe gehoben. Zuletzt wird die Umlenkrolle wieder vorgeschoben und zwar etwa über ihre Stellung bei waagerecht liegendem Förderband hinaus, da letzteres in der geneigten Lage länger ist. Das in der waagerechten Stellung als Abzug wirkende Band ist jetzt Zuführungsband. Das Senken des Förderbandes geht in umgekehrter Reihenfolge vor sich.
Durch das wahlweise Heben und Senken der an den bzw. die Wendepunkte 1 anschließenden Förderbänder können die verschiedensten Umschlagkombinationen hergestellt werden. Selbstverständ- lich muß die Laufrichtung des Bandes der jeweiligen Betriebsart angepaßt werden. Es ist zweckmäßig, den Spindelantrieb 16, 17 mit dem Antriebsmotor des Förderbandes derart zu verriegeln, daß der letztere nur in der ausgefahrenen Stellung der Umlenkrolle 11 eingeschaltet werden kann. Ebenso kann der Motor des Elektrozuges 10 derart verriegelt sein, daß er nur bei Stillstand des Förderbandes Hubbewegungen ausführen kann.

Claims (3)

1.) Einrichtung zur Verteilung von Umschlaggut über heb- und senkbare Förderbänder, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Förderbänder (2, 3, 4, 5) an einen Mehrwegverteiler (6) angeschlossen sind.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die am Verteiler (6) liegenden Enden der Förderbänder (2, 3, 4, 5) heb- und senkbar sind.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Verteiler (6) liegende Umlenkrolle (11) der Förderbänder (2, 3, 4, 5) in Längsrichtung des Förderbandes verschiebbar ist, wobei eine Spannvorrichtung (18) die Längenänderung des Bandes ausgleicht.

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