DE547879C - Verladeeinrichtung mit unter einer fahrbaren Bruecke heb- und senkbar angeordneten Foerderbaendern - Google Patents
Verladeeinrichtung mit unter einer fahrbaren Bruecke heb- und senkbar angeordneten FoerderbaendernInfo
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- DE547879C DE547879C DE1930547879D DE547879DD DE547879C DE 547879 C DE547879 C DE 547879C DE 1930547879 D DE1930547879 D DE 1930547879D DE 547879D D DE547879D D DE 547879DD DE 547879 C DE547879 C DE 547879C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Verladeeinrichtung nmit unter einer fahrbaren Brücke heb- und senkbar angeordneten Förderbändern Die Erfindung betrifft Verladeeinrichtungen mit unter einer fahrbaren Brücke heb- und senkbar angeordneten Förderbändern, von denen das obere, schräge Band mit dem einen Ende an der Brücke und mit dem anderen Ende mit dem unteren, waagerechten Band verbunden ist. Die Einrichtung hat den Zweck, mit dem längs durch eine Hall laufenden Förderband zusammenzuarbeiten und in der Halle lagerndes Gut, insbesondere Stückgut, wie Säcke, Kisten u. dgl., an jeder Stelle aus der Halle zu entnehmen und herauszufördern oder umgekehrt solche Güter an jeder Stelle der Halle einzulagern.
- Bei den bisher bekannten Stapelvorrichtungen, bei welchen fahrbare Brücken verwendet wurden, hat man seitliche Arme vierfahrbar auf der Brücke angeordnet, wodurch die Brücke nach oben hin hoch ausgebildet und der Stapelraum in der Halle beschränkt wurde. Zudem üben die Laufkatzen für die vierfahrbaren Arme hohe Raddrücke aus, die eine teuere Schuppenkonstruktion zur Folge haben. Weiter muß auf der Brücke ein besonderes Band angeordnet sein. Bei der Ausladung des Gutes ist es ferner bei der bekannten Einrichtung notwendig, die Bänder der seitlichen Arme über die Höhe des auf der Brücke laufenden Bandes hinauszuführen, so daß sich hierdurch eine weitere Erhöhung des Schuppens ergibt.
- Bekannt ist weiter bei Fördereinrichtungen auf Lagerplätzen die Anordnung von waagerechten Bändern, die an ein Steigband angeschlossen sind. Die Erfindung besteht darin, daß das mit einem außerhalb der Brücke fest gelagerten Förderer beim Be- und Entladen in an sich bekannter -Weise zusammenarbeitende Schräg-' band und das sich anschließende waagerechte Band nach entgegengesetzten Seiten fördern und zwischen beiden Bändern eine Umlenkvorrichtung für das Gut eingeschaltet ist. Dadurch wird ermöglicht, daß das waagerechte Band an jeder Stelle be- und entladen werden kann und beim Beladen das aufgenommene Gut über das Steigband abfördert, beim Entladen von dort empfängt. Das waagerechte Band kann seitlich neben dem Steigband angeordnet sein, so daß es bis zur Höhe der Oberkante der Taufbrücke angehoben werden kann. Damit ist es möglich, die Halle bis zur Unterkante der Brücke auszunutzen.
- Zweckmäßig ist der waagerechte Förderer durch eine Schere oder- eine andere Führung in an sich bekannter Weise geführt und das Steigband mit einer Verkürzungseinrichtung versehen. Die Schere oder sonstige Führung verhindert ein Pendeln der angehängten Bänder und ermöglicht damit ein ruhigeres Arbeiten. Die Verkürzungsvorrichtung bewirkt, daß die Umleitungsv orrichtung stets in senkrechter Linie gehoben oder gesenkt werden kann. Es ist bekannt, in Rundhallen drehbare Bänder anzuordnen. Hierbei empfiehlt es sich, bei der Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung einen Verteilungsteller vorzusehen, welcher die Stückgüter wahlweise auf den Schrägförderer oder eine Rutsche abgibt.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Querschnitt durch eine Halle mit der Stapelvorrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Abb. i in größerem MaßStabe; Abb. 3 zeigt die Anordnung einer Fördervorrichtung nach der Erfindung in einer Rundhalle im Querschnitt, Abb. 4. von oben gesehen.
- Die fahrbare Brücke c, trägt an einer Flasche b das schräge Steigband d, welches an seinem unteren Ende eine Überleitung f auf ein ebenfalls an der Brücke hängendes waagerechtes Band g besitzt. Die fahrbare Brücke wird durch ein Zubringerband h beschickt, welches sich durch die ganze Länge der Halle erstreckt. Eine Rutschbahn i gestattet ein Herablassen der Stückgüter in Eisenbahnwagen o. dgl. k.
- Das Steigband d besitzt eine Verkürzungsvorrichtung e, welche gestattet, es zu verlängern oder zu verkürzen, so daß die Umleitungsvorrichtung f in senkrechter Linie gehoben und gesenkt werden kann. Um ein Pendeln der Vorrichtung zu vermeiden, ist eine Schere c vorgesehen, welche oben in einer Führung Z geführt ist.
- Die Vorrichtung nach Abb. 3 und q. unterscheidet sich von der Vorrichtung nach Abb. i und 2 in der Hauptsache dadurch, daß die Brücke a in einer Rundhalle um deren Mittelpunkt drehbar angeordnet ist. Das Zubringerband ist daher auch nicht längs den Seitenwänden der Halle angeordnet, sondern durchbricht das Dach an einer beliebigen Stelle und führt auf den Drehpunkt der Brücke zu zweckmäßig über der Oberkante der Brücke entlang, so daß die Brücke beliebig gedreht werden kann. Im Drehpunkt der Brücke ist eine Verteilungsscheibe in angeordnet, welche das Gut wahlweise auf das Schrägband d oder die Rutsche i an deren Beschickungsstelle ablädt. An die Rutsche i schließt sich ein unter dem Flur der Halle angeordnetes Band n an, welches die Güter in Eisenbahnwaggons o. dgl. k befördert.
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Stapeln gelangen die mit dem Zubringerband h ankommenden Güter auf das Band d, die Umleitung f, das Förderband g und werden hier an jeder beliebigen Stelle abgeworfen. Durch Anheben der Bänder d und g wird das Stapeln in höheren Lagen ermöglicht. Die Bänder d und g lassen sich so hoch ziehen, daß das Band d in dem Eisengerüst der Brücke a verborgen liegt, so daß das Band g bis zur Höhe der Oberkante der Laufbrücke gehoben werden kann. Das Stapeln ist daher bis zur Höhe der Unterkante der Brücke möglich. Die seitliche Anordnung des Bandes g ermöglicht sogar ein noch höheres Stapeln nach der freien Seite des Förderbandes g hin.
- Das Entladen aus der Halle geschieht entsprechend durch Senken der Bänder d und g und Aufladen der Säcke oder sonstigen Stückgüter auf das Band g. Die Stückgüter wandern über die Umleitungsvorrichtung f auf das .Steigband d und gelangen von da bei der Vorrichtung nach Abb. i und 2 auf das Band lt, welches sie zu der Rutsche i oder anderen Weiterförderern bringt. Bei der Vorrichtung nach Abb.3 und q, gelangen die Stückgüter direkt zur Rutsche i und über das Band za in Waggons.
- Bei beiden Vorrichtungen ist auch ohne weiteres möglich, statt über die Rutschei in Wagen k andersherum zu fahren, nämlich zurück über die Zubringerbänder und von da aus zu Hafenanlagen o. dgl.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verladeeinrichtung mit unter einer fahrbaren Brücke heb- und senkbar angeordneten Förderbändern, von denen das obere, schräge Band mit dem einen Ende an der Brücke und mit dem anderen Ende mit dem unteren, waagerechten Band verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daP das mit einem außerhalb der Brücke fest gelagerten Förderer (h, m) beim Be- und Entladen in an sich bekannter Weise zusammenarbeitende Schrägband (d) und das sich anschließende waagerechte Band (g) nach entgegengesetzten Seiten fördern und zwischen beiden Bändern eine Umlenkvorrichtung (f) für das Gut eingeschaltet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das waagerechte Band (g) seitlich neben dem Steigband (d) angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Förderer (g) durch eine Schere oder eine andere Führung in an sich bekannter Weise geführt ist und das Steigband (d) eine Verkürzungseinrichtung (e) besitzt. q.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei drehbarer Anordnung der Brücke ein Verteilungsteller (na) vorgesehen ist, welcher die Stückgüter wahlweise auf den Schrägförderer (d) oder die- Rutsche (i) abgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE547879T | 1930-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE547879C true DE547879C (de) | 1932-03-29 |
Family
ID=6561727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930547879D Expired DE547879C (de) | 1930-09-09 | 1930-09-09 | Verladeeinrichtung mit unter einer fahrbaren Bruecke heb- und senkbar angeordneten Foerderbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE547879C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967364C (de) * | 1951-01-13 | 1957-11-07 | Didier Werke Ag | Vorrichtung zum Beschicken von Bunkern, Lagerplaetzen od. dgl., insbesondere fuer Schuettgut |
| DE1127806B (de) * | 1960-02-27 | 1962-04-12 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Bruecke zum Aufnehmen von Schuettgut auf einem Lagerplatz |
| DE1280152B (de) * | 1966-11-29 | 1968-10-10 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Absenkbares Foerderband fuer Umschlagsanlagen |
-
1930
- 1930-09-09 DE DE1930547879D patent/DE547879C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE967364C (de) * | 1951-01-13 | 1957-11-07 | Didier Werke Ag | Vorrichtung zum Beschicken von Bunkern, Lagerplaetzen od. dgl., insbesondere fuer Schuettgut |
| DE1127806B (de) * | 1960-02-27 | 1962-04-12 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Bruecke zum Aufnehmen von Schuettgut auf einem Lagerplatz |
| DE1280152B (de) * | 1966-11-29 | 1968-10-10 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Absenkbares Foerderband fuer Umschlagsanlagen |
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