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Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Auftragen von Kitt auf Lampensockel, mit einem endlosen Kettenförderer für Fassungen, in welche die Sockel mit Hilfe einer Beladevorrichtung eingebrachtangeordnet sind und mit rotierenden Abgabevorrichtungen für den Kitt.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art (brit. Patentschrift Nr. 717, 940) sitzen die Sockel während der Bearbeitung fest und in waagrechter Lage in Fassungen, die an einer Kette angebracht sind. Dadurch wird einerseits das Be- und Entladen erschwert, anderseits müssen die Abgabevorrichtungen für den Kitt in Richtung auf die Lampensockel bewegt werden, was eine aufwendige Steuerung erfordert.
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die frei von diesen Nachteilen ist. Dieses Ziel lässt sich mit einer Einrichtung der eingangs umrissenen Art erreichen, bei welcher erfindungsgemäss die Abgabevorrichtungen, auf einem Karussell mit den Isolatoren nach unten vertikal angeordnet sind, welches auf einer Achse mit einem Kettenrad des Kettenförderers so aufgesetzt ist, dass der Abstand zwischen den Zentren der Abgabeköpfe der Abgabevorrichtungen gleich dem Abstand zwischen den in den Fassungen angeordneten Sockelzentren ist, wobei während des Eingriffes des Kettenförderers mit dem Kettenrad, die Fassungen mit den Sockeln in bezug auf die Abgabeköpfe sowohl in Umfangsrichtung als auch in radialer Richtung unbeweglich sind, jedoch eine vertikale Verschiebbarkeit für die Zuführung des Sockels zu den Abgabeköpfen vorgesehen ist.
Dabei ist es zweckmässig, wenn zwei abwechselnd arbeitende Karusselle für die Abgabevorrichtungen vorgesehen sind, da in diesem Fall ein Nachfüllen von Kitt möglich ist, ohne dass die kontinuierliche Arbeitsweise der Einrichtung gestört wird.
Die Entladung der mit Kitt versehenen Sockel wird besonders einfach, wenn ein Kettenförderer vorgesehen ist, der Greifer zum Herausziehen der Sockel aus den Fassungen trägt.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Einrichtung, Fig. 2 das kinematische Schema dieser Einrichtung, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Einsetzkarussell, Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Hilfsbeladekarussell, Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Karussell für die Kittabgabevorrichtungen, Fig. 7 in einem Längsschnitt eine Kittabgabevorrichtung und Fig. 8 im Längsschnitt das Entladekarussell.
Gemäss Fig. 1 weist die erfindungsgemässe Einrichtung einen Tisch--l--mit einem Sockeltransportgetriebe--2--auf. Dieses enthält als wichtigste Baugruppen der Reihe nach ein Beladekarussell - -3-, ein Hilfsbeladekarussell--4--, ein Einsetzkarussell--5--, ein Hilfseinsetzkarussell--6--, zwei
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der oberwähnten Karusselle, an welchen die Kettenräder--11 bis 16--montiert sind. Die Kette--10--ist mit Fassungen--19--für die Sockel versehen. Die letzteren werden dem Kettenförderer aus Vorasatzbehältern --20, 21--zugestellt.
Der Antrieb des Kettenförderers erfolgt gemäss Fig. 2 mittels eines Elektromotors--22--, der über einen Riementrieb--23--, ein Schneckengetriebe--24--, ein Kegelradpaar--25--und ein Stirnradpaar - 26-- das Antriebskettenrad --11-- in Bewegung versetzt.
Das in Fig. 3 näher gezeigte Beladekarussell--3--besteht aus einer feststehenden Säule --27-- mit einer Drehscheibe--28--, welche an ihrem Umfang mit sechs Ausnehmungen--29--zum Einfangen der Sockel versehen ist. Die Drehscheibe--28--, die an ihrer Unterseite zum Teil von einem feststehenden Scheibensektor--30--abgedeckt ist, ist mit einem Kettenrad--31-- (entspricht dem Rad--12--im Schema nach Fig. 2) sowie mit einer unteren Drehscheibe--32--verbunden. Die untere Drehscheibe--32-trägt sechs abgefederte Stössel--33--, die zum Anheben der Sockelfassungen vorgesehen sind.
Das in Fig. 4 genauer gezeigte Einsetzkarussell--5--weist eine feststehende Säule --34-- auf, um die herum drehbar eine obere Scheibe--35--mit sechs abgefederten Stösseln--36--, ein Kettenrad--37--
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neben dem Karussell auf einer feststehenden Säule --40-- eine drehbare Scheibe--41--vorgesehen, die sechs Umfangsausnehmungen --42-- sowie sechs Vorsprünge --43-- aufweist und mit der oberen Scheibe des Karussells zusammenwirkt.
Das Karussell gemäss Fig. 6 ist um eine Säule --44-- drehbar und weist sechs Kittabgabevorrichtungen --45-- mit Abgabeköpfen--46--, ein Kettenrad--47-- (entspricht dem Rad--15--im Schema nach Fig. 2) und unterhalb dieses Rades eine Scheibe --48-- mit sechs abgefederten Stösseln --49-- auf. Am oberen Ende der Säule--44--ist ein feststehender Ring--50--vorgesehen, der mit einem verdrehbaren Ring --51-- zusammenwirkt und mit diesem eine Schiebeanordnung für die Druckluftsteuerung der Abgabevorrichtungen--45--bildet. Die beiden Ringe--50, 51--werden mittels dreier Federn--52--
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gegeneinandergepresst, wobei für jede Feder eine Führung --53-- vorgesehen ist, die gleichzeitig als Raste dient.
Oberhalb der Abgabevorrichtungen--45--ist weiters ein Anschlag --54-- mittels einer druckluftbetätigten Kolben-Zylinder-Einheit--55--verschiebbar. Zum Ein- und Ausschalten des Karussells ist
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Eine Abgabevorrichtung --45-- für den Sockelkitt besteht gemäss Fig. 7 aus einem Behälter der von einem Stab --60-- durchsetzt wird. Am unteren Ende trägt der Stab einen Ventilkegel-62--, der üblicherweise gegen seinen Sitz gepresst ist. Zu diesem Zweck ist der Stab --60-- oberhalb des Behälters --59-- mit einer Ventilfeder --61-- belastet, Der gesamte Abgabekopf ist mittels einer überwurfmutter
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einer Achse--68--eine Rolle--67--gelagert ist. Das Gefäss --59-- ist unter Zuhilfenahme einer Dichtung --70-- mit einem Deckel --69-- verschlossen, Zwischen diesem Deckel und der Unterseite des Kopfstückes --66-- wirkt die oben erwähnte Ventilfeder-61-.
Das in Fig. 8 näher gezeigte Enthladekarussell --9-- ist um eine feststehende Säule --71-- drehbar und besitzt an seinem oberen Ende ein Kegelzahnrad, welches mit einem weiteren Kegelzahnrad zusammenwirkt. Ober dieses Kegelzahnradparr --72-- wird ein Kettenrad-73-eines Kettenförderers-74- angetrieben, der mit federnden Greifern --75-- ausgerüstet ist. Das Karussell weist überdies ein Kettenrad --76-- (entspricht dem Rad --17-- im Schema nach Fig. 2) sowie eine untere Scheibe --77-- mit abgefederten Stösseln --78-- auf.
Das Hilfsbeladekarussell--4--hat folgende Funktion : Wurden die Fassungen--19--im Beladekarussell--3--ordnungsgemäss beladen, so stossen die in den Fassungen sitzenden Sockel beim Durchgang durch das Hilfskarussell --4-- an einen der sechs Vorsprünge --43-- der Scheibe --41-- an (Fig. 5). Die Scheibe --41-- wird dadurch um einen bestimmten Winkel weitergedreht und verhindert während der Drehung das Herabfallen eines Lampensockels auf die bereits bestückte Fassung. Ist jedoch durch einen Fehler Beladekarussell--3--od. dgl. eine Fassung ohne Sockel belassen, so bleibt die Scheibe --41-- stehen
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dem andern Karussell nach oben, so dass die Antriebsverbindung des zweiten Karussells von seinem Kettenrad getrennt wird.
Die Einrichtung nach der Erfindung arbeitet folgendermassen. Ein Sockel gelangt aus dem Vorratsbehälter --20-- über eine Führung --81-- zu dem Beladekarussell--3--. Der Sockel wird hier von einer der sechs Ausnehmungen--29--der Drehscheibe--28--erfasst und bei der Weiterbewegung von dem feststehenden Scheibensektor --30-- abgestützt. Durch ein nicht gezeigtes Loch fällt dann der Sockel in die mittels eines Stössels-33--angehobene Fassung (Fig. 3). Die Fassung wird sodann wieder abgesenkt und zum Einsetzkarussell --5-- befördert (Fig.4). Dort angelangt wird der Sockel mittels eines Stössels--39--
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Hier wird die Fassung mittels einer der Stössel--49--nach oben bis an den Anschlagring-64-- (Fig. 7) gehoben.
Nun wird der Stab --60-- abwärts bewegt (da die Rolle--67--gegen den Anschlag--54-- läuft), somit der Ventikegel--62--abgehoben und Kitt in den Sockel gepresst, bis der Stab --60-- unter
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--61-- hochfährt.--74-- die mit Kitt versehenen Sockel, ziehen sie aus den Fassungen und führen sie beispielsweise einem weiteren Arbeitsschritt zu.
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