DEM0000456MA - Kupplung der Blitzlichtschaltung mit einem Kameraverschluß - Google Patents

Kupplung der Blitzlichtschaltung mit einem Kameraverschluß

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DEM0000456MA
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gas discharge
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Josef Dr. Göttingen Stüper
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Description

Bekannt ist die Synchronisierung des elektrischen Auslösens einer Blitzlampe mit dem Ablauf eines Kameraverschlusses. Man hat heute in wesentlichen zwei Arten von elektrisch betätigten Blitzlampen zu unterscheiden:
a) Verbrennungsblitzlampen, bei denen eine Metallfolie in einer Sauerstoffatmosphäre verbrennt. Zündung erfolgt durch elektrischen Strom.
b) Gasentladungsblitzlampen, bei denen durch einen hochgespannten elektrischen Stromstoss in einer Glasröhre eingeschlossenes Gas zum Leuchten gebracht wird. Auch hier erfolgt die Zündung durch Schliessen eines elektrischen Kontaktes.
Der Unterschied beider Arten besteht im Folgendem:
Die Verbrennungsblitzlampe benötigt nach dem Einschalten des Zündstromes eine gewisse Zeit, etwa 0,007 bis 9,01 Sekunde bis zum Beginn des Leuchtvorganges und weitere Zeit bis zum Auftreten der grössten Helligkeit, etwa 0,020 bis 0,025 Sekunde ( von der Kontaktgabe gerechnet ), während die Gasentladungsblitzlampefast fast ohne jede Verzögerung beim Einschalten der Zündung abbrennt. Die Leuchtdauer der Verbrennungsblitzlampe liegt bei etwa 1/40 Sekunde, ( von Sonderausführungen, die länger brennen, abgesehen ), bei der Gasentladungslampe dagegen in der Grössenordnung von 1/5000 Sekunde.
Diese Verschiedenheit im Verhalten der beiden Blitzlichtarten bedingt der heutigen, bekannten Methode, die Auslösung des Blitzes mit der des Kameraverschlusses zu kuppeln ( Synchronisation ), eine verschiedenen Ausführung. Die Kontaktgabe des Zündstromes zur Verbrennungsblitzlampe muss vor dem Öffnen des Kameraverschlusses erfolgen ( Vorzündung ) damit Blitz und Verschlussöffnung gleichzeitig erfolgen. Soll die volle Lichterzeugung ausgenutzt werden, so ist eine Öffnungszeit von mindestens 1/40 Sekunde bei genauer Synchronisation erforderliche. Bei kürzeren Belichtungszeiten werden nur Teile der erzeugten Lichtmenge ausgenutzt. Bei Gasentladungsblitzlampen muss die Kontaktgabe zur Zündung gerade in dem Augenblick erfolgen, in dem der Verschluss voll offen ist. We- gen der kurzen Leuchtdauer ( ca. 1/5000 Sekunde ) können dabei die kürzesten heute üblichen Momentzeiten eingestellt werden.
Ausführungen von Kameraverschlüssen mit zwei verschiedenen, oben beschriebenen Arten von Kontaktgabe, einmal mit Vorzündung für Verbrennungsblitzlampen, zum anderen mit gleichzeitiger Zündung für Gasentladungslampen, sind bekannt und im Handel. Die Umschaltung auf die jeweils gewünschte Kontaktgabe erfolgt duch einen besonderen hebel im Verschluss oder durch Verwendung von zwei Anschlussmöglichkeiten für die elektrischen Kontaktleitungen, während für die Einstellung verschiedener Vorzündungszeiten ein besonderes Einstellorgan am Verschluß vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen besonderen Umschalthebel unnötig zu machen oder mit nur einem Anschluß für die Kontaktleitung auszukommen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss die Umschaltung der zur Zündung von Verbrennungs- bzw. Gasentladungsblitzlampen dienenden Kontakte des Verschlußwerkes mit der Einstellvorrichtung für die verschiedenen Belichtungsarten und -zeiten in der Weise gekuppelt, dass von der kürzesten Belichtungszeit an bis zu einer bestimmten Belichtungszeit, z.B. 1/200 Sekunde, selbsttätig der Kontakt für Gasentladungsblitzlampen, von da ab jedoch statt dessen der Kontakt für Verbrennungsblitzlampen eingeschaltet ist.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens lässt sich auch der Betrag der Vorzündung den Eigenschaften der verschiedenen Verbrennungsblitzlampentypen anpassen, indem das Einstellorgan für die verschiedenen Belichtungsarten und -zeiten im Bereich der obengenannten längeren Belichtungszeiten mit dem Einstellorgan für die Vorzündzeiten derart gekuppelt wird, dass den verschiedenen Belichtungszeiten verschieden lange Vorzündzeiten zugeordnet sind.

Claims (2)

1.) Kupplung der Blitzlichtschaltung mit einem Kameraverschluß dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der zur Zündung von Verbrennungs- bzw. Gasentladungsblitzlampen dienenden Kontakte des Verschlusswerkes selbsttätig durch das Einstellorgan für die verschiedenen Belichtungsarten und -zweiten erfolgt, und zwar in der Weise, dass von der kürzesten Belichtungszeit bis zu einer bestimmten
Belichtungszeit der Kontakt für Gasentladungsblitzlampen, von da ab jedoch statt dessen der Kontakt für Verbrennungblitzlampen eingeschaltet ist.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan für die verschiedenen Belichtungsarten mit dem Einstellorgan für die Vorzündzeiten derart gekuppelt ist, dass den verschiedenen Belichtungszeiten verschieden lange Vorzündzeiten zugeordnet sind.

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