DEF0010377MA - - Google Patents

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DEF0010377MA
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Description

F 10377 VII/3c
In dem Bestreben, Reißverschlüsse an Kleidungsstücken usw. nicht sichtbar wenden 'zu lassen, sind verdeckte Reißverschlüsse entwickelt worden, welche sich dadurch -kennzeichnen, daß die Kanten des Kleidungsschlitzes auf die Textilbänder der Reißverschlüsse so aufgenäht -wenden, daß die Kanten des Kleidungsschlitzes nur stumpf gegeneinander gestoßen sinid. Somit ist -die Naht, mit welcher die Tragbänder der Reißverschlüsse an das Kleidungsstück befestigt sind, sichtbar. Die Tragbänder der Reißverschlüsse übernehmen zwar die Dichtung, jedoch sind auch diese, und somit der Verschluß, sichtbar.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Schenkel des Kleidungsschlitzes: zur Bildung eines dichten Stoßes in Richtung des Reißverschlusses umgelegt sind, während, das Wulstband mit seinem Wulst durch eine Naht am Schenkel des Kleidungsschlitzes befestigt und die .Verao schlußkette auf die Wulst beweglich aufgeschoben ist. Besteht das Material des Kleidungsstückes aus Gummi oder ähnlichen elastischen Stoffen, so wird damit ein wasserdichter Verschluß des Kleidungsschlitzes erreicht. Die beiden Seiten der Reißveras schlußkette sind symmetrisch.
Bei Herstellung der Verschlußglieder im Stanzverfahren ergibt sich nur ein geringer Abfall.
Der verdeckte Reißverschluß gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt den verdeckten Reißverschluß im eingearbeiteten Zustand im Querschnitt;
Fig. 2< ,zeigt den Ausschnitt eines Kleidungsstückes, worin der Reißverschluß verdeckt, also unsichtbar eingarbeitet ist, teilweise im Schnitt; Fig. 3 zeigt ein für den erfindungsgemäßen Gegenstand verwendbares Verschlußglied in drei ^Ansichten.
Das Verschlußglied 1 ist in an sidh bekannter Weise auf einer Kordel 2 fest 'aufgesetzt, und zwar so, daß die allgemein bekannte Lückentedlung entsteht. Hierbei ist nur eine geringfügige Verformung : des Verschlußgliedes 1 durch Zusammendrücken der Schenkel 3 nötig. Auf diese Weise entsteht eine Reißverschlußkette, welche lediglich besteht aus den Verschlußgliedern 1 und den Kordeln 2. Das Wulstband 4 wird an den Stoff 5 des Kleidungsschlitzes mit einer normalen Nähmaschine angenäht, wobei die Nahtstelle 6 im Wulstband 4 vermittels eines hellen Webfadens markiert wenden kann. Danach werden die beiden Seilten des Kleidungsschlitzes mit den nunmehr aufgenähten Wulstbändern 4 nach innen umgelegt, so daß der dichte Stoß 7 durch die umgelegten Schenkel 8 des Kleidungsschlitzes gebildet wind. Dann schiebt man die ' Verschlußkette auf die Wulst 9 des Wulstbandes 4 in Längsrichtung lose auf, wobei das im Verschlußglied ι befindliche Loch 10 die Wulst 9 umschließt und die Verengung 11 das-; ■". Herausgleiten der Wulst 9 aus dem Loch 10 verhindert.
In Fig. 3 ist das Verschlußglied Ί vor dem Auf-, setzen auf die Kordel 2 dangestellt. Die Öffnung 12 ist zur Aufnahme der Kordel 2 bestimmt und wird durch seitliches Andrücken der Schenkel 3 geschlossen. Das bereits erwähnte Loch 10 mit Verengung 11 nimmt die Wulst 9 des Wulstbandes 4 auf .Ein Ausschnitt 13 im Verschlußglied 1 erzeugt die Verengung 11 des Loches 10. Die Kupplung der Verschlußglieder- muß mit Rücksicht auf die exzentrische Beanspruchung des Reißverschlusses in an sich bekannter Weise mit einer Doppelkupplung ausgerüstet werden, welche am Kupplungsende 14 angebracht ist. Die am Kupplungsende 14 befindliche Nase 15 und der Einschlag 16 stellen die Längskupplung 17 dar, während die auf der gegenüberliegenden Seite der Längskupplung sich befindliche Vertiefung 18 sowie der Nocken 19 die Querkupplung 20 ergeben. Beim Eingriff der symmetrischen Verschlußgliöder ergibt sich, wie in Fig. 2 im Teilschnitt dargestellt ist, eine Längskupplung 17 und eine Querkupplung 20 der Verschlußglieder i, wobei die Längsrichtung in Richtung der Verschlußgliedlänge zu verstehen ist.
Es sei noch bemerkt, daß das Öffnen und Schließen des Verschlusses mittels eines üblichen an sich bekannten Schiebers erfolgt. Die Verschlußkette wind ebenfalls durch übliche, an sich bekannte Anfangs- und Endglieder auf der Kordel , fixiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verdeckter Reißverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die !Schenkel (8) des Kleidungsschlitzes zur Bildung eines dichten Stoßes (7) in Richtung des Reißverschlusses umgelegt sind, während das Wulstband (4) mit seinem Wulst (9) durch eine Naht (6) am Schenkel (8) des Kleidungsschlitzes befestigt und die Verschlußkette auf den Wulst (9) beweglich ioo· aufgeschoben ist.

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