DEE0000068MA - Röntgengerät - Google Patents

Röntgengerät

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DEE0000068MA
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Germany
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ray
cooling
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ray machine
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Inventor
Konrad Engelberger
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Description

Es sind, allgemein gesehen, zwei Typen von Röntgenapparaten in Gebrauch, ein großes Gerät, das allen Ansprüchen genügt, aber dementsprechend teuer ist, und ein kleines Gerät, das zwar billiger ist, aber Daueruntersuchungen nicht zuläßt. Die Folge ist, daß große Geräte meist nur in Krankenhäusern und nur wenige bei Aerzten zur Verfügung stehen, während andererseits die bei Aerzten vorhandenen kleineren Geräte Daueruntersuchungen nicht zulassen. Zudem sind diese Geräte für einen schnellen Transport unhandlich. Da jedoch gewisse Krankheiten für ihre rasche und sichere Diagnose Röntgendurchleuchtungen erfordern, sollte es möglich gemacht werden, daß jeder praktizierende Arzt eine billige, aber trotzdem allen Anforderungen gerecht werdende Röntgenapparatur erwerben kann, um in vorbeugender Weise evtl. seuchenartig auftretende Krankheiten rechtzeitig - auf möglichst breiter Basis - erkennen zu können. Die Anforderungen, die an ein solches Gerät zu stellen wären, sind:
große Handlichkeit, einfache Anwendung, Dauerleistung, geringes Gewicht und leichteste Transportmöglichkeit.
Diesen Anforderungen wird das neu geschaffene Röntgengerät gerecht, indem es bei einer Bodenfläche von z.B. nur ca. 20 qdm und bei einem Gewicht von weniger als 20 kg allen oben erwähnten Anforderungen genügt.
Das Gerät nach der Erfindung besteht aus einem Hochspannungsaggregat (Transformator und Röhre), das in einem in sich geschlossenen Behälter untergebracht und in einem handkofferähnlichen Kasten eingebaut ist, an dessen Handgriff es leicht und bequem transportiert werden kann.
Dieses Gerät wird auf den Boden gestellt und an das vorhandene Stromnetz mittels Stecker angeschlossen. Die Röntgenstrahlen wirken nun von unten nach oben. Wird ein Patient auf einem beweglichen Liegetisch über das Gerät in den Strahlenkegel geschoben, so ist der Arzt in der Lage, jeden Körperteil durchleuchten, untersuchen und fotografieren zu können. Das Leuchtbild erscheint entweder durch einen auf den Patienten aufgelegten Leuchtschirm im verdunkelten Raum oder mittels Kryptoskop bei Tageslicht.
Das neue Gerät gestattet trotz seiner Kleinheit und trotz seines geringen Gewichts Durchleuchtungen zum Zweck der Diagnose von beliebiger Dauer, ist also auch für Reihenuntersuchungen geeignet. Es gestattet ferner allgemeine fotografische Aufnahmen. Das Gerät ist also ein treuer Helfer in der Hand des Arztes; denn es gestattet ihm auch Röntgenuntersuchungen außerhalb seines Ordinationsraums, weil er es bequem zu seinen Patienten oder zu Reihenuntersuchungen z.B. in Schulen mitnehmen kann.
Ein weiterer Vorteil sind die geringen Anschaffungskosten, die so niedrig sind, daß sie selbst noch unter denen der gebräuchlichen Klein-Röntgen-Apparate für Dentalgebrauch bleiben.
Das Gerät ist also in jeder Beziehung geeignet, einem dringenden Bedürfnis nach einem kleinen, leichten Röntgengerät für Daueruntersuchungen abzuhelfen.
Ein Hochleistungs-Röntgengerät, das außer einer Flüssigkeits-Kühlung noch eine im Koffer eingebaute Luftkühlung mittels Ventilator besitzt, ist in der Lage, auch weiter gehende Ansprüche in Bezug auf Fotoaufnahmen zu befriedigen.
Für besondere Zwecke kann das Gerät auch in ein Gestell gestellt werden, das unterhalb eines Liegetisches verschiebbar und schwenkbar angeordnet ist, so daß dem Arzt auf diese Weise die Möglichkeit gegeben ist, jede gewünschte Körperstelle eines Patienten zu durchleuchten. In diesem Falle wäre das Röntgengerät mit dem Liegestuhl kombiniert, jedoch nicht fest, da das Gerät statt auf dem Boden auf das verschiebbare und schwenkbare Gestell lose aufgestellt wird.
Wegen der kofferartigen Gestalt, wegen des geringen Gewichtes, wegen der Möglichkeit des Dauerbetriebes, wegen der Handlichkeit und umfassenden Beweglichkeit hat das Gerät größte Bedeutung für den Sanitätsdienst. Nicht allein, daß es wenig Platz beansprucht, das Gerät ist auch in kürzester Zeit, selbst im Freien, betriebsbereit und erfordert keine besonderen Vorbereitungen.
Aber auch für gewerbliche Zwecke ist das neue Gerät verwendbar, z.B. für die Durchleuchtung anprobierter Schuhe in Schuhgeschäften usw. oder für Orthopäden bei Ausübung der Praxis.
Die Neuartigkeit des Geräts wird darin gesehen, daß eine komplette Röntgenapparatur in einem kofferartigen Gehäuse kompakt zusammengebaut ist mit einer Leistung, die Reihen- und Dauer-Untersuchungen gestattet, und daß das Gerät handkoffermäßig getragen und transportiert werden kann.
Das neuartige Verfahren besteht darin, daß das Gerät auf den Boden gestellt und der Patient darüber liegend in den Strahlenkegel geschoben wird.
In der beiliegenden Zeichnung bedeuten:
a = Gehäuse für Hochspannungsaggregat,
b = Transformator,
c = Röntgenröhre,
d = Strahlöffnung,
e = Koffer.

Claims (1)

  1. Anspruch 1: Röntgengerät, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hochspannungsaggregat (Transformator und Röntgenröhre) in einen von Hand tragbaren Koffer eingebaut ist.
    Anspruch 2: Röntgengerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch derartigen Einbau der Röntgenröhre in den Kühlbehälter, daß durch Auftrieb von erwärmter Kühlflüssigkeit der Röhre stetig Kühlung automatisch zugeführt wird.
    Anspruch 3: Röntgengerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät als Hochleistungsgerät eine in den Koffer mit eingebaute zusätzliche Luftkühlung erhält.

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