DED0020481MA - - Google Patents

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DED0020481MA
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oxy
oxo
oxime
dimethoxy
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Mai 1955 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 12q GRUPPE 24 D 20481 IVb/12 q
Dr. Otto Dann, Erlangen
ist als Erfinder genannt worden
Dr. Otto Dann, Erlangen
Verfahren zur Herstellung von Cumaronderivaten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, Benizofuranen bzw. Cumaronderivaten der allgemeinen Formel
OR
OH
OR
in der R eine niedere Alkylgruppe bedeutet. Diese neuen Benzofurane stellen Zwischenprodukte in der Synthese von Khellin und verwandten Verbindungen dar.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der neuen Benzofurane besteht darin, daß man ein 3-OXO-4, y-dialkoxy-o-oxy-cumaran mit Hydroxylamin umsetzt, das entstandene Oxim reduziert und aus dem gebildeten Amiki Ammoniak abspaltet.
Die als Ausgangsverbindungen verwendeten 3-OXO-4, 7-dialkoxy-6-oxy-cumaranie können gemäß Journal of the Chemical Society 1949, S. 302, und Journal of the American Chemical Society 73, S. 1280 (1950), gewonnen werden.
Die Umsetzung mit Hydroxylamin geschieht zweckmäßig so, daß man die Ausgangsverbindung mit einem . Hydroxylaminsalz, z. B. Hydroxylamitihydrochlorid, in einem Lösungsmittel, z. B. Methanol, vermischt und anschließend ein
609 528/560
D 20481 IVb/12 q
säurebindendes Mittel, z. B. Natriumacetat, zusetzt. Man wählt vorzugsweise eine mittlere Reaktionstemperatur von etwa 40 bis 500. Man kann
":/. auch· die Ausgängsye'rbindung in verdünnter wäßriger Natronlauge lösen, "die Lösung mit einem
■: ... Äquivalent, Soda und einem Äquivalent eines Hydroxylaminsalzes versetzen und bei Raumtemperatur stehenlassen.
Die Reduktion des Oxims zum Amin erfolgt z. B.
mit Natriumamalgam. Zu diesem Zweck suspendiert man das Oxim am besten in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Äthanol, und trägt das Natriumamalgam portionsweise ein, wobei man durch gleichzeitiges Zutropfen von Eisessig dafür sorgt, daß das Gemisch stets sauer, bleibt. Die Reduktion läßt sich auch nach anderen'an sich bekannten Reduktionsmethoden, -z. B. mittels katalytisch aktiviertem Wasserstoff, durchführen. Zur Weiterverarbeitung braucht das gebildete Amin nicht isoliert
zu werden. . . ■
Die erhaltene Lösung der Salze des letzteren wird am besten stark eingeengt, um die organischen Lösungsmittel zu entfernen, worauf der Rückstand: mit Wasser gekocht wird. Dabei spaltet das Amin unter Bildung einer neuen Doppelbindung Ammoniak ab und geht in das gewünschte Benzofüran über. Letzteres kann durch wiederholte Destillation im Vakuum gereinigt werden. , . - ,
Beispiel
Oxiim von 3-OXO-4, 7-dimethoxy-6-oxy-cumaran .
42 g 3-OXO-4, 7-dimethoxy-6-oxy-cumaran löst man soweit als möglich in 750 ecm reinem Methanol, setzt unter Rühren eine Lösung von 36 g Hydroxylamin-hydrochlorid in wenig Wasser und anschließend 48 g feingepulvertes, wasserfreies Natriumacetat zu. Man rührt das Reaktionsgemisch 10 Stunden bei 40 bis 500 und dann weitere 10 Stunden bei Raumtemperatur. ■ Man saugt den unlöslichen Rückstand ab und setzt Wasser zu, um die anorganischen Bestandteile zu lösen. Man engt das Filtrat im Vakuum ein und versetzt die konzentrierte methanolische Lösung mit Wasser, wodurch eine weitere Menge des Oxims ausfällt. Auf diese Weise gewinnt man 37 g., des Oxims ä von" 3 - Oxo-% 7 - dimethoxy-'6-oxycumaran, das sich aus Äthanol bzw. aus wäßrigem Methanol Umkristallisieren läßt. Zersetzungspunkt 1980 (unter vorangehender Verkohlung). "5°
4, 7-Dimethoxy-6-0'xy-cumaron.
30 g des Oxims von3-Qxo-4, 7-dimethoxy-6-oxycumaran werden in einem Gemisch von 600'ecm absolutem Äthanol und 80 ecm Eisessig aufgeschlämmt. Man erwärmt auf 40 bis 50'°' und trägt unter Rühren portionsweise innerhalb 4 Stunden 1,5 kg 2,5°/oiges Natriumamalgam ein. Durch gleichzeitiges Zutropfen von Eisessig hält man die Lo^- sung stets sauer. ^Anschließend rührt man hoch während 12 Stunden bei Raumtemperatur weiter, trennt das Quecksilber ab und löst die ausgeschiedenen Salze durch Wasserzugabe auf. Das Quecksilber reinigt man zuerst durch Schütteln mit Wasser und dann mit Aceton. Die vereinigten, Lö- . sungen, welche das 3-Amino'-4, 7-dimetho'xy-6-oxycumaran in Salizform enthalten, engt man im Vakuum fast vollständig ein, setzt 500 ecm Wasser zu und kocht 2 Stunden unter Rückfluß. Die abgekühlte Lösung wird ausgeäthert, worauf die ätherische Lösung abgetrennt, und über Natriumsulfat getrocknet wird.. Nach Rückgewinnung des Lösungsmittels destilliert man das zurückgebliebene Öl zweimal im Vakuum. Man. gewinnt 14 g 4, 7-D1-methoxy-6-oxy-cumaron in Form eines orangefarbenen Öls vom Kp. 12 1450; nf° = 1,5721.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Cumaronderivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man 3-OXO-4, 7-dialkoxy-6-oxy-cumarane mit Hydroxylamin umsetzt, die entstandenen Oxime reduziert und aus dein gebildeten Aminen Ammoniak abspaltet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsverbindung das 3-OXO-4, 7-dimethoxy-o-oxy-cumaran verwendet. , . go

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