DED0019926MA - - Google Patents

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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. März 1955 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In Fernsprechiiebenstellenanlagen ist es bekannt, einer bevorzugten Gruppe von Teilnehmern den selbsttätigen Aufbau von Amtsverbindungen zu ermöglichen, während einer anderen, weniger bevorzugten Gruppe der Amtsverkehr nur unter Mitwirkung einer Bedienungsstelle ermöglicht ist. Die amtsberechtigten Teilnehmer gelangen dabei nach Abgabe des Amtskennzeiohens unmittelbar auf eine Amtsübertragung, über die dann die Herstellung der gewünschten Amtsverbindung möglich ist. Versucht ein halbamtsberechtigter Teilnehmer auf dieselbe Weise eine Amtsverbindung zu erhalten, so wird ihm unter Einfluß von teilnehmerindividuellen ■ Berechtigungskennzeichen der wirksame Zugang zu der Amtsübertragung verwehrt. Er erhält, gegebenenfalls unter Auslösung des bis dahin aufgebauten Verbindungsweges, ein entsprechendes Zeichen. Halbamtsberechtigte Teilnehmer und auch vollamtsberechtigte, die eine Mitwirkung der BedienungS'Stelle beim Aufbau der geplanten Amts-
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verbindung wünschen, müssen ein von dem Obigen unterschiedliches Kennzeichen wählen. Durch entsprechend eingestellteWahleinrichtungen der Nebenstellenanlage wird daraufhin ein besonderer Weg (Meldeleitung) zur Bedienungsstelle hergestellt, die den Wunsch des Teilnehmers entgegennimmt. Gewöhnlich wird danach der Meldeweg ausgelöst, und die Vermittlung teilt dem Teilnehmer eine Amtsleitung zu, worauf dann die Herstellung der
to Amtsverbindung vorgenommen wird.
Bei dieser Betriebsweise kommt es naturgemäß häufig vor, daß infolge Besetztseins aller verfügbaren Amtsleitungen der Anruf der Bedienungsstelle erfolglos ist.
Die vorliegende Erfindung zielt auf eine Vereinfachung des Betriebes hin und besteht darin, daß die rufende Teilnehmerstelle nach Aussendung des Kennzeichens für die Ansteuerung der den Amtsverkehr vermittelnden Bedienungsstelle an eine mit einer zu ihr führenden Abzweigung (Sprechleitung) ausgestatteten Amtsübertragung angeschaltet wird und Schaltmittel (F) derselben neben der Einschaltung eines Anrufsignals am Arbeitsplatz die Sperrung der Amtsleitung herbeiführen.
Dadurch, daß die Bedienungsstelle nur über die .Amtsübertragung, d. h. nur dann ansteuerbar ist, wenn eine Amtisleitung zur Verfugung steht, werden erfolglose Anrufe der Bedienungsstelle vermieden und ihr Zeit und Arbeit erspart. Dadurch, daß mit der Belegung der Amtsübertragung nach Aussendung des besonderen Kennzeichens zwangsweise eine Abtrennung zur Amtsleitung und Sperrung der Wahl verbunden ist, ist die Möglichkeit der selbsttätigen Herstellung der gewünschten Amtsverbindung ausgeschlossen, wobei zu bemerken ist, daß nicht amtsberechtigten Teilnehmern durch bekannte Maßnahmen der Zugang zur Amtsübertragung überhaupt verwehrt ist.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird der interne Verbindungsweg bis zur Amtsübertragung nach Abfragen durch die Bedienungsstelle nicht ausgelöst, auch, wenn der Teilnehmer den Hörer auflegt. Das hat den Vorteil, daß der die ' Amtsverbindung wünschende Teilnehmer nicht mit dem Hörer am Ohr warten muß und auch für Anruf von anderer Seite gesperrt ist und daß bei individueller Zuordnung von Zählern alle Zählstromstöße, auch die, die noch vor Anschaltung der Amtsleitung an den wartenden Teilnehmer ankommen, mit Sicherheit auf den Teilnehmerzähler übertragen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankeins dargestellt. Alle zu seiner Erläuterung nicht erforderlichen Einrichtungen und Stromkreisanordnungen sind ^der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber fortgelassen worden.
In dem oberen Teil der Zeichnung ist mit ./V ein Nebenstellenteilnehmer angedeutet, der über einen Vorwähler VW und einen Gruppenwähler GW und weitere nicht gezeigte Wahleinrichtungen mit anderen Teilnehmern der Nebenstellenanlage in Verbindung treten kann. Bei bestimmter Einstellung des Gruppenwählers GW, nämlich nach Aussendung der Amtskennziffer, wird eine eine Amtsleitung abschließende Amtsübertragung A Ü angeschaltet.
In dem unteren Teil der Zeichnung sind soweit erforderlich Einrichtungen des Arbeitsplatzes PL dargestellt.
Für die Teilnehmer der Nebenstellenanlage besteht, wenn sie zur selbsttätigen Herstellung von Amtsverbindungen berechtigt sind, die Möglichkeit, über die angeschaltete Amtsübertragung die Wähler des Amtes unmittelbar einzustellen. Wenn zur Herstellung der gewünschten Amtsverbindungen die Mitwirkung der Bedienungsstelle gewünscht wird, muß dies durch eine andere Kennziffer zum Ausdruck gebracht werden. Halbamtsberechtigten Teilnehmern wird der abgehende Amtsverkehr in bekannter Weise nur nach Anruf der Bedienungsstelle ermöglicht.
Wird an der Teilnehmerstelle N der Hörer abgehoben, so wird in der über Widerstand Wi 1 und Kontakte 21 und 31 zustande kommenden Teilnehmerschleife das Anruf relais R erregt. In bekannter Weise wird der Vorwähler VW angelassen, der einen freien nachfolgenden Gruppenwähler GW sucht. Hat er einen solchen gefunden, so kommt ein Stromkreis für das. Trennrelais T zustande, der über Schaltarme c des Vorwählers, Widerstand WtT1, Kontakte 13 a, 10 ££ (Kopfkontakt des Gruppenwählers), Wicklung III des Relais A, Erde verläuft. Am Kontakt 13 a wird ein Kurzschluß für das Relais C geöffnet, so daß dieses in den obenerwähnten Stromkreis miteinbezogen wird und sich unabhängig vom Kopfkontakt über Widerstand Wi 5 und eigenen Kontakt 14 c hält. Nach Ansprechen des Relais T im Vorwähler besteht folgender Stromkreis: Minus, Kontakt 91, Wicklung I des Relais T, parallel dazu Teilnehmerzähler Za1 der sowohl im Prüf- als auch im Sperrstromkreis nicht anspricht, Schaltarm c des Vorwählers, Widerstand Wi 2,, Wicklung des Relais C, Kopfkontakt 10 kk, Wicklung III des Relais A bzw. Widerstand W15, Kontakt 14c, Erde. An den Kontakten 11 und 41 erfolgt die Durchschaltung der Teilnehmeranschlußleitung zum Gruppenwähler. Über Kontakte 6 p und Jp werden die Wicklungen I und II des Relais A unter Strom gesetzt. Dieses nimmt die vom Teilnehmer ausgesandte erste Nummernstromstoßreihe auf. Nach Einstellung des Gruppenwählers auf eine Amtsübertragung spricht das Prüfrelais P über Wicklungen I und II an, das durch Schließen des Kontaktes 15^ und Ausschalten der hochohmigen Wicklung I die Amtsübertragung sperrt. Das in Reihe zu den Wicklungen des Relais P liegende Zählübertragungsrelais Z spricht weder im Prüf- noch im Sperrstromkreis an. Das Relais P schaltet an den Kontakten SP und 8 p den Gruppenwähler zu der Amtsübertragung durch. Die Stromversorgung des Teilnehmerapparates erfolgt nun über die beiden Wicklungen I und II des Relais A ι der Amtsübertragung. Das Relais A im Gruppenwähler fällt nach Ansprechen des Relais P ab. Relais C wird am Kontakt 13 a kurzgeschlossen und abgeworfen. Halteerde liegt nun über Wider-. stand Wi4 und Kontakt 12p ander Prüfader. Auch
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durch diese Veränderung in der Sperrader kann der Zähler des rufenden Nebenstellenteilnehmers nicht ansprechen.
Wenn ein amtsberechtigter Nebenstellenteilnehmer eine Amtsverbindung selbsttätig herstellen will, so muß er eine Kennziffer wählen, die den Gruppenwähler GW in eine Stellung bringt, in der der Schaltarm c auf dem unteren markierten Kontakt seiner Kontaktbank steht. Der Prüfstromkreis verläuft dann vom Schaltarm c des Gruppenwählers über Kontakte 17 α i, 2is, Wicklung III des Relais A 1 nach Erde. Das Relais A 1 der Amtsübertragung spricht über diese Wicklung an und hält sich später über die Wicklungen I und II. An dem Kontakt 67 a 1 wird über Drosselspule Dr 1 die Amtsschleife geschlossen. Durch Öffnen des Kontaktes 1701 wird die Wicklung I des Relais Ci in den genannten Stromkreis miteinbezogen, so daß es anspricht. Am Kontakt 23 ei wird ein Stromkreis für das Relais S geschlossen, das am Kontakt 21 j die Wicklung III des Relais A1 von dem BeIe-. gungsstromkreis abschaltet. Relais C1 hält sich weiter über Widerstand !^'7 und Kontakt 18ei. Durch Kontakt 58 J wird zur Überwachung der Impulsgabe das Sperrmitlaufwerk SPM vorbereitend angeschaltet. Durch die nun vom Teilnehmer ausgesandten Stromstöße wird das Relais A 1 impulsweise zum Abfall gebracht und durch den die Amtsschleifebeherrschenden Kontakt 67 a 1 die Einstel- lung der Wahleinrichtungen des Amtes herbeigeführt. Am Kontakt 59 a 1 werden entsprechende Stromstoßreihen auf das Sperrmitlaufwerk SPM wirksam. Dieses enthält richtungsbestimmende Kennziffern aufnehmende Wahleinrichtungen, durch die die Vollendung von Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtungen bzw. bestimmter Wertigkeit unterbunden, wird, und zwar dadurch, daß im Sperrmitlaufwerk über Kontakt 51 ei ein Stromkreis für die Gegenwicklung II des Relais- C 1 zustände kommt. Relais C 1 wird abgeworfen und öffnet am Kontakt 18 c ι die Halteader, so daß Relais P im Gruppenwähler abfällt. Dies veranlaßt am Kontakt 12 p die Auslösung des Vorwählers.
Wenn vom Teilnehmer eine Fernverbindung hergestellt worden ist, so werden bekanntlich während des Bestehens der Verbindung über die Amtsleitung Zählstromstöße in bestimmten Zeitabständen übertragen und mit Hilfe der Gebührenweiche GB auf das Zählstromstoßauf nahmerelais ZZ geleitet. Jedesmal beim Schließen des Kontaktes 16 zz wird über Widerstand Wi6 eine Stromverstärkung auf der Sperrader erzeugt, die das Ansprechen des Zählrelais Z im Gruppenwähler zur Folge hat. Über Kontakt 110 und Widerstand W12. wird die Stromverstärkung über die vom Vorwähler VW kommende Sperrader weitergegeben, so daß der Zähler Zä des rufenden Nebenstellenteilnehmers den übermittelten Amtszählimpulsen entsprechend fortgeschaltet wird. Die Auslösung der Verbindung erfolgt in bekannter Weise durch Abfall des Relais A ι in der Amtsübertragung nach Einhängen des Hörers. Durch Kontakt 1701 wird Relais C 1 kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht. Das abfallende Relais P im Gruppenwähler gibt durch Öffnen des Kontaktes 12 p das Auslösekriterium weiter zum Vorwähler VW.
Wenn ein zur selbsttätigen Herstellung von Amtsverbindungen nicht berechtigter Teilnehmer die Kennziffer für den automatischen Amtsverkehr aussendet, so werden in bekannter, hier nicht dargestellter Weise durch dem Teilnehmer zugeordnete Kennzeichen Schaltvorgänge hervorgerufen, die unmittelbar nach Aussendung der Kennziffer unter Übermittlung eines Zeichens den Aufbau eines ' Amtsverbindungsweges verhindern.
Ein halbamtsberechtigter Teilnehmer kann eine Amtsverbindung nur unter Mitwirkung der Bedienungsstelle erhalten. Er muß zu diesem Zweck eine andere Kennziffer wählen, durch die der c-Arm des Gruppenwählers auf den oberen markierten Kontakt eingestellt wird. Übrigens steht es auch amtsberechtigten Teilnehmern, sofern sie für die Herstellung von Amtsverbindungen die Mitwirkung der Bedienungsstelle wünschen, frei, in der gleichen Weise den Gruppenwähler einzustellen. Es spricht dann in. der Amtsübertragung außer dem Belegungsrelais C ι noch das Relais CH an. Über Kontakte 24 ί und 25 ch wird Relais Y eingeschaltet, das für sich über Kontakte 2j k und 263; einen Haltestromkreis schließt. Durch Kontakt 245· des über Kontakt 23 c 1 eingeschalteten Relais 5 wird der Einschaltestromkreis für Relais Y unterbrochen. Über Kontakt 283;, Unterbrecher U und Widerstand Wi 10 wird die Anruflampe AL der Amtsübertragung flackernd eingeschaltet. Über Kontakte 22s und 193) wird ein Signal FZ von der Wicklung III induktiv auf die Wicklungen I und II des Relais A 1 und damit zum Teilnehmer übertragen, das ihm das Erreichen der Bedienungsstelle meldet. An den Kontakten 65 y und 663; wird die Amtsleitung von der Amtsübertragung abgeschaltet. Zwar ist am Kontakt 67αϊ die Amtsschleife geschlossen worden, der Kontakt 683; verhindert jedoch eine Weitergabe von Impulsen über die Amtsleitung. Die Bedienungsstelle, auf das Vorliegen eines Anrufes durch die Lampe AL aufmerksam gemacht, betätigt den Abfrageschalter. Über Kontakt 29 AB dieses Schalters wird das Relais ZA der Amtsübertragung eingeschaltet. An den Kontakten 532a und 562a wird die Sprechleitung der Amtsübertragung und über diese der rufende Teilnehmer an die Sprechgarnitur SPG der Bedienungsstelle angeschaltet, und zwar über die Ruhekontakte 42RÜ, 44.RÜ des Rückfrageschalters ■ und den NummernscheibenkontakfM.fi der am Platz PL befmdlichen Nummernscheibe. Die Bedienungsstelle kann sich nun mit dem rufenden Teilnehmer verständigen. Nach dem Abfragen oder auch schon während des Abfragens betätigt sie den Rückfrageschalter. Über Kontakte 45 und 482a wird das Relais K eingeschaltet, das sich unabhängig vom Rückfrageschalter über Kontakt 47 k in einen Haltestromkreis legt. Über Kontakte 41 und 43 RÜ , und die Kontakte 38 r, 62 k und 64 k wird der rufende Teilnehmer einseitig mit der Sprechgarnitur der Bedienungsstelle verbunden. Die Spei-
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sung erhält der Teilnehmer nun über das Relais RA, das am Kontakt30ra über Widerstand Win eine Überwachungslampe ÜL einschaltet, die der Bedienungsstelle die Sprechbereitschaft des Teilnehmers anzeigt. Der Kontakt 27 k unterbricht den Haltestromkreis für Relais Y. Das Anruf zeichen erlischt. Das Signal FZ wird abgeschaltet. An den Kontakten 653; und 66 y wird die Amtsleitung wieder an die Übertragung angelegt, und der Kontakt 68 y gibt den Impulskontakt 67 a 1 frei. Nach Betätigen des Rückfrageschalters wird der Stromkreis für die Relais A 1 der Übertragung über die am Platz befindliche Drosselspule Dr aufrechterhalten. Nach Zurücklegen des Rückfrageschalters in die gezeigte Stellung erhält die Bedienungsstelle das Amtszeichen und beginnt mit der Wähl. Durch Betätigen der Nummernscheibe wird am Kontakt nsi der Stromkreis für das Impulsrelais A1 impulsweise unterbrochen und durch Kontakt 67 α ι die Weitergabe der Impulse an die Amtseinrichtungen veranlaßt. Die Bedienungsstelle kann nun die Meldung -des gerufenen Amtsteilnehmers abwarten. Wenn der Nebenstellenteilnehmer in der Zwischenzeit seinen Hörer aufgelegt hat (ÜL leuchtet nicht), ruft die Bedienung mit Hilfe der Ruftaste zu dem auf die Verbindung wartenden Nebenstellenteilnehmer zurück. Am Kontakt 31RT der Ruftaste wird über Kontakte 33 ?7 und 32 ra das Relais R eingeschaltet, ,das am Kontakt 39 r direktes Erdpotential an die untere Sprechader anlegt, während über Kontakt 37 r, Wicklung I des Relais V und Kontakt 35 ν die Rufstromquelle WQ angelegt wird. Nach Loslassen der Ruftaste fällt Relais R ab, so daß der Teilnehmer über die Sprechädern und Kontakt 38 r mit den Wicklungen I und II des Relais RA verbunden ist, über die ihm Speisestrom geliefert .wird. Lampe ÜL leuchtet wieder auf. Das Relais V dient zur Rufstromabschaltung, wenn der Teilnehmer während des Rufes den Hörer abhebt. Durch das ansprechende Relais V, das sich über Kontakt 36 ν und Widerstand Wig in einen Haltestromkreis legt, wird am Kontakt 35 ν die Rufstromquelle abgeschaltet. Für die Dauer der Ruftastenbetätigung wird Relais V über Wicklung II, Kontakte 34ν und 31 RT gehalten. Vor der Durchschaltung zu der aufgebauten Amtsverbindung kann die Bedienungsstelle dem rufenden Teilnehmer das Gespräch ankündigen oder noch eine geheime Mitteilung machen. Danach wird außer dem Rückfrageschalter auch der Abfrageschalter in die Ruhelage gebracht, so daß das Relais ZA der Amtsübertragung abfällt. Der Haltestromkreis für Relais K wird am Kontakt 48 za geöffnet und an den Kontakten 61 k und 63 k der ruf ende Teilnehmer mit der Amtsleitung verbunden. Damit ist die Herstellung der Amtsverbindung vollendet. Um zu verhindern, daß das Relais A1 bei der durch den Abfall des Relais ZA eingeleiteten Durchschaltung zur Amtsleitung abfällt, was eintreten könnte, wenn gleichzeitig die Schaltstellen 61 k, 63 k, 53 za und 56 za geöffnet sind, wird über Widerstand Wi8, Kontakte55 fe und 540a (Schleppkontakt) ein Hilfsstromkreis für. Relais A1 gebildet. Die Erregung des Relais A 1 .wird also nach Eintreten der Bedienungsstelle unabhängig davon, ob der rufende Teilnehmer bei abgehobenem oder aufgelegtem Hörer wartet, aufrechterhalten. Wie oben erwähnt, ist die Auslösung des Verbindungsweges allein vom Relais A1 abhängig. Er bleibt somit nach Eintreten der Bedienungsstelle auch bestehen, wenn der Teilnehmer den' Hörer auflegt. Dadurch ist es möglich, die von der Amtsleitung her übertragenen Zählstromstöße, auch wenn solche sofort nach der Meldung des Amtsteilnehmers übertragen werden (Fernverkehr), ausnahmslos und sicher durch teilnehmereigene Zähleinrichtungen registrieren zu lassen.
Die Herstellung einer Amtsverbindung nach Anruf zur Bed;enungsstelle kann auch gegebenenfalls vom Teilnehmer selbst erfolgen, nachdem die Bedienung die Sperrung zur Amtsleitung durch kurzes Betätigen des Rückfrageschalters und Zurücklegen des Abfrageschalters aufgehoben hat. Dadurch wird nämlich Relais K eingeschaltet, das ,durch Kontakt 27 k Relais Y durch Unterbrechung seines Haltestromkreises zum Abfall bringt. Durch Abfall von Relais ZA wird Relais K abgeworfen und unter Abschaltung des Platzes die Amtsübertragung zum Amt durchgeschaltet.
Wenn Anlaß besteht, die Amtsübertragung nicht zum Amt durchzuschalten und den aufgebauten Verbindungsweg auszulösen, kann die Bedienungsstelle durch Drücken der Trenntaste über Kontakte 46 TT (Tastenkontakt), 52 ζ α und 51 ei die Gegenwicklung II des Relais C 1 einschalten und es zum Abfall bringen. Die Auslösung erfolgt dann in beschriebener Weise.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Möglichkeit des Anrufes einer Bedienungsstelle zur Vermittlung von Amtsverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß die rufende Teilnehmerstelle nach Aussendung des Kennzeichens für die Ansteuerung der Bedienungsstelle an eine mit einer zu ihr. führenden: Abzweigung (Sprechleitung) ausgestatteten Amtsübertragung angeschaltet wird und Schaltmittel (F) derselben neben der Einschaltung eines Anrufsignals am Arbeitsplatz die Sperrung der Amtsleitung herbeiführen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Auslösung des Verbindungsweges beherrschendes Schaltmittel (A 1) derart unter dem Einfluß der in die Verbindung eingetretenen Bedienungsstelle steht, daß eine Auslösung des Verbindungsweges bis zum Melden beider Gesprächspartner verhindert ist, auch wenn der rufende Teilnehmer bei aufgelegtem Hörer auf das Zustandekommen der Verbindung wartet.
3. Schaltungsanordnung nach Ansprudi2, dadurch gekennzeichnet, daß über den eingestellten Verbindungsweg vom Amt her gesandte Zähl-Stromstöße auch bei Aufliegen des Hörers an
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der rufenden Stelle auf den ihr zugeordneten Zähler übertragen werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der gewählten Amtskennziffer der Amtsübertragung zugeordnete Schaltmittel (Ci, CH) unterschiedlich zur Wirkung kommen und entweder den selbsttätigen Aufbau vonAmtsverbindungen gestatten oder unter Einschaltung eines Anrufsignals am Arbeitsplatz die Amtsleitung sperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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