DEC0007318MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. März 1953 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELD UNG
KLASSE 12q GRUPPE INTERNAT. KLASSE C07c
C 7318 IYbIUq
Dr. Werner Zerweck, Frankfurt/M., und Dr. Otto Trösken, Frankfurt/M.-Fechenheim
sind als Erfinder genannt worden .
Cassella Farbwerke Mainkur Aktiengesellschaft, Frankfurt/M.-Fechenheim
Verfahren zur Herstellung neuer anästhetisch wirkender Aminocarbonsäureamide '
Zusatz zur Patentanmeldung C 6076 IVb/12 q
Die Hauptpatentanmeldung- C 6076 IVb/ 12 q betrifft
ein Verfahren zur Herstellung neuer äriästhetiech
wirkender Aminocarbonsäureamide der allgemeinen Formel
CH(CH3
(CH3)2CH
NH — CO — CH2—N:
.CH(CH3J8
worin R Alkylreste bedeuten, welche auch direkt oder mittels eines Heteroatoms miteinander verbunden
sein können, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 2, 4, 6-Trii'Sopropyl-i-amino-benzol
entweder mit Chloracetylchlorid umsetzt und anschließend mit einer Verbindung: "der allgemeinen
Formel
HN(R)2
behandelt, ' oder mit einem Derivat-der Dialkyl-
609 709/416
C 7318 IVbIUq
amino-essigsäure der allgemeinen Formel
R
XOC-CH2-N^
XOC-CH2-N^
worin X einen gegen eine Aminogruppe austauschbaren
Rest bedeutet, kondensiert.
In Erweiterung dieses Erfindungsgedankens wurde nun gefunden, daß man ebenfalls Aminocarbonsäureamide
von hober anästhetischer Wirkung erhält, wenn man 2,4,6-Triisopropyl-i-aminobenzol
entweder mit Chloracetylchlorid umsetzt und anschließend mit einem" primären Atninderyallge- :
meinen Formel
H2N-R1
behandelt, wobei R1 einen Alkyl-, Aralkyl- oder
Cycloalkylrest bedeutet, oder daß man es mit einem Derivat einer N-monosubstituierten Aminoessigsäure
der allgemeinen Formel ■
XOC-CH2-NH-R1
worin X einen gegen eine Aminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, kondensiert.
\ . ; B e i s ρ i e 1 ι -
i-(Äthylaminoacetyl-amino)-2, 4, 6-triisopropylbenzol
CH(CH3)2
(C H3)2C Η
Ν H-C 0-C H9-N H-C H9-C H,
CH(C H3)2
295 Teile i-Chloracetylamino-2, 4, 6-triisopropylbenzol werden mit einer Lösung von 180 Teilen
Monoäthylamin in 1500 Teilen Benzol 10 Stunden unter Druck auf 110 bis 1150 erhitzt. Nach dem
Erkalten filtriert man vom ausgeschiedenen salzsauren Monoäthylamin ab und dampft das Filtrat
unter vermindertem Druck ein, wobei das i-(Äthylaminoaoetyl-amino)-2,
4, 6-triisopropylbenzol als Rückstand hinterbleibt. Aus Benzin—Benzol umgelöst
bildet das Produkt farblose Kristalle vom F.1180. ■■ :-
Das salzsaure Salz: wird, durch Einleiten von
.Chlorwasserstoff in eine Lösung der Base in Benzol erhalten; aus wäßrigem Dioxan umkristallisiert
zeigt es den F. 210 bis 211°.
(CH3)2CH
B ei s pie I 2
i-(n-Bu(tylaminoacetyl-amino)-2, 4, 6-triisopropylbenzol
i-(n-Bu(tylaminoacetyl-amino)-2, 4, 6-triisopropylbenzol
-CH9-NH-CH9-CH9-Ch9-CH,
CH(CH3)2
295 Teile i-Chloracetylamino-2, 4, 6-triisopropylbenzol
und 355 Teile n-Butylamin werden in
1000 Teilen Benzol 10 Stunden unter Rückfluß gekocht.
Nachdem man das salzsaure Butylamin durch Filtration entfernt hat, destilliert man das Benzol
und das überschüssige Butylamin im Vakuum ab.
Der dabei erhaltene Rückstand wird in Äther gelöst; leitet man in diese Lösung Chlorwasserstoff
ein, so erhält man das salzsaure i-(n-Butylaminoacetyl-amino)-2,4,6-triisopropylbenzol
in Form farbloser Kristalle, die nach Umlösen aus Dioxan bei 223 bis 2260 schmelzen.
Beispiel 3
i-(Benzylaminoacetyl-amino)-2, 4, 6-triisopropylbenzol
i-(Benzylaminoacetyl-amino)-2, 4, 6-triisopropylbenzol
CH(CH3)2
-NH-CO-CH2-NH-CH2-C6H5
(CH3),, CH
CH(CH3)2
220Teile i-Chloracetylamino-2, 4, 6-triisopropylbenzol
' werden rhi't 430 Teilen Benzylamin in
1000 Teilen Benzol 10 Stunden rückfließend gekocht.
Nach dem Erkalten wird das Reaktions-
709/416
C7318IVb/12q
gemisch analog, wie im Beispiel 1 angegeben aufgearbeitet.
Aus Benzin umgelöst erhält man das ι - (Benzylaminoacetyl - amino) -2, 4, 6-triisopropylbenzol
in Form farbloser Kristalle vom F. 98 bis 99°. Das Hydrochlorid der Base bildet farblose
Kristalle, die bei 2580 schmelzen.
ι - (Cyclohexylaminoacetyl-amino) -2, 4, 6-triisopropy!benzol
CH(CH3)2
(CH3)2CH
NH-CO-CH2-NH-CH;
CH(CH3)2
C H2 — C H2
CH9 —
295Te1Ue i-Chloracetylamino-2, 4, 6-triisopropylbenzol
und 600 Teile Cyclohexylamin werden in 1000 Teilen Benzol 10 Stunden unter Rückfluß gekocht.
Nachdem man das auskristallisierte salzsaure Cyclohexylamin abnitriert hat, dampft man
das Benzölfiltrat ein, wobei man als Rückstand das ι - (Cyclohexylaminoacetyl-amino) -2, 4, 6-triieopropylbenzoil
erhält. Aus Benzin oder verdünntem Methanol umgelöst bildet das Produkt farblose
Kristalle vom F. 940. Das salzsaure Salz, erhalten durch Einleiten von Chlorwasserstoff in eine
Lösung der Base in Benzol, schmilzt nach dem Umkristallisieren aus wäßrigem Dioxan bei 248
bis 2500.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Weitere Ausgestaltung des Verfahrens gemäß Hauptpatentanmeldung C 6076 IVb/i2q zur Herstellung neuer anästhetisch wirkender Aminocarbonsäureamide; der allgemeinen Formel(CHg)2CHCH(CH3), !-NH- CO-CH2-NH-R1CH(CH3)2worin R1 eine Alkyl-, Arailkyl- oder Cycloalkylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man 2, 4, 6-Triisopropyl-1-amino-benzol entweder mit Chloressigsäurechlorid umsetzt und anschließend das entstandene 2, 4, 6-Triisopropyl- i-chloracetylatnino'-benzol mit einem primären Amin der allgemeinen FormelH2N-R1behandelt oder mit einem Derivat einer N-monosubstituierten Amino-essigsäure der allgemeinen FormelXOC-CH2-NH-R1worin X einen gegen eine Aminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, kondensiert.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 441 498; Chem. Abstr., 43 (1949), S. 1023.609 709/416 11.56
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