DEC0006813MA - - Google Patents

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DEC0006813MA
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dye
bath
dyes
yellow
high polymers
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es wurde gefunden, daß man auf einfache Art verformte Hochpolymere färben kann, wenn man sie nach dem Spinnen in einem Bad verstreckt, das die auf den Faden aufzubringenden Farbstoffe oder deren Komponenten enthält.
Als Hochpolymere, die sich für das Verfahren eignen, sei insbesondere Polyacrylnitril genannt. Aber auch andere Hochpolymere lassen sich nach diesem Verfahren färben, z. B. Poly vinyl verbindungen, wie Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid und deren Mischpolymerisate.
Als verwendbare Farbstoffe sind insbesondere die wasserlöslichen Textilfarbstoffe, z. B. saure, substantive und basische Farbstoffe, zu nennen. Aber auch Produkte, welche erst nach chemischer Veränderung auf der Faser den gewünschten Farbstoff bilden, sind für das Verfahren brauchbar, z. B. Küpenfarbstoffe, Leukoestersalze von Küpenfarbstoffen, Naphthol-Farbstoffe. In diesen Fällen erfolgt zweckmäßig die Imprägnierung mit dem farbstoffbildenden Produkt im Streckbad und die Entwicklung zum Farbstoff in einem anschließenden getrennten Bad.
Das Verfahren ist allgemein auf Naßstreckbäder beliebiger Art anwendbar, jedoch speziell für Wasserstreckbäder geeignet. Die Ausführung des Streckens ist nicht an eine bestimmte Art gebunden. Auch bei
609 529/520
C 6813 IVbI8m
Verweilzeiten von nur 1Z10 Sekunde im Bad ergeben sich bei 2% igen Farbstofflösungen bereits kochechte und tiefe Färbungen.
•Es waf-auf-Grund der'bisher bekannten Vorgänge
5. beim Färben nicht zu erwarten, daß sich bereits bei solchen 'außerordentlich kurzen Berührungszeiten tiefe kochechte Färbungen erzielen lassen. Die Färbung erfolgt über den gesamten Querschnitt der Faser gleichmäßig. Die gefärbten Produkte sind nicht nur kochecht, sondern zeigen auch eine überraschende Lichtechtheit. Ini Gegensatz dazu zeigen andererseits die bereits fertig verstreckten Fäden bei gleicher Berührungszeit ,mit :,dem; Farbstog; iünd:;i>,e Farbstoffkonzentration und Temperatur der Farbbäder keine oder nur sehr schwafcheiAnfärbungen.
Beispiel, ι :['::i?
Ein nach dem Trockenspinnverfahren hergestelltes Polyacrylnitrilband von 7000 den wird in einem 98 ° heißen Wasserbad,;ump^;v7^ge,s|re£k|:.rurid,-,nach,-dem Abquetschen in heißeiii ^Wässer^näohgew'äschen'."' Die Länge des Streckbades beträgt 150 cm. Der Endabzug 90 m/Min. Es ergeben sich bei den folgenden Farbstoffzusätzen die nachfolgenden Färbungen:
Farbstoff '
beschrieben in: ^cnuiz-Farbstofftabelle/ [
'■· Nr." bz* SeiteL
Farbe
Metanilgelb, extra
Supramingelb R
Diaminechtrot N
Direkttiefschwarz RW extra
Alizarin-Cyaningrün
Cellitonechtgelb G
Rhodamin B
r.E-I I I
\\ΈΤ II I
Beispiel 2
Ein nach dem Trockerispinnverfahfen hergestelltes Polyacrylnitrilband von 7000 den wird in einem 980 heißen Färbebad gestreckt; nach dem Abquetschen Nr. 169
Nr. 410
Nr. 669
/V1Nr. 1201
Nr. 864
2 2 2
40
2
20 20
Gelb
Hellgelb
Rosa
Schwarz
Hellgrün
Gelbbraun
Rot
wird μι ,.einem Nachbehandlungsbad unter nochmaliger Streckung mit den-'entsprechenden Behandlungszusätzen-der Farbstoff entwickelt; anschließend wird die Faser gewaschen.
35 Anthrasolblau IBC + Säurezusatz Bd. beschrieben, in: , Nr. 50 Konzentration "."·-;: Farbe
·.," -Farbstoff:./,Γ·.-■/.■'.·;·■■':"; '" '■',' Schaeffei Nr. 52 der Farbstoffe ;
40 Naphthol AS-RL + Fchtorange GR- ' Nr. bzw. Seite Nr. 1113 ' (g/i) HeUblau
Diazoverbindung , Handbuch der Färberei 2
(1949), Seite 115
Hydronblau B -f Oxydationsmittel ^chuftz-Farbstbfftäbelie :; ■'■'■'" ' ''" Hellorange
EI 20
EI Tiefblau
I IO

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Färben von verformten Hochpolymeren, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hochpolymeren nach dem Spinnen in einem Bad verstreckt, das die auf den Faden aufzubringenden Farbstoffe oder deren Komponenten enthält.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 750 503, 875 406.
    © 609'529/52O 5.56

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