DEC0000459MA - Abschwächer für Dezimeter- und Zentimeterwellen - Google Patents

Abschwächer für Dezimeter- und Zentimeterwellen

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DEC0000459MA
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DE
Germany
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power
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Herbert Francois Mataré
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Original Assignee
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
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Description

Es ist häufig wünschenswert, die von einem Hochfrequenzgenerator kommende Leistung in kontrollierbarer Weise dosieren zu können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung eines Leistungsabschwächers für Dezimeter- und Zentimeterwellen, der einen sehr einfachen Aufbau hat, leicht zu handhaben ist und kleine Abmessungen hat, wobei dieser Abschwächer die Dosierung der Leistung von einem Höchstwert bis zu einer Leistung der Grössenordnung von 10(exp)-15 bis 10(exp)-20 Watt gestattet.
Der erfindungsgemässe Abschwächer weist folgende Kennzeichen auf:
1) - Er weist eine konzentrische Eingangs-Rohrleitung für die Hochfrequenz mit einem Innenleiter auf, dessen äusseres Ende mit dem Hochfrequenzgenerator verbunden ist, und dessen inneres Ende ein festes Kopplungsorgan trägt, sowie eine in der Verlängerung der Eingangsleitung angeordnete Ausgangsleitung mit einem Innenleiter auf, dessen äusseres Ende mit der Eingangsseite eines Empfangsapparates verbunden ist, und dessen inneres Ende ein bewegliches Kopplungsorgan trägt, welches gegenüber dem festen Kopplungsorgan der Eingangsleitung verstellbar ist,
2) - das feste Kopplungsorgan der konzentrischen Eingangsleitung ist an einen Kurzschlußschieber angeschlossen, welcher die Regelung der Eingangsleistung gestattet;
3) - das feste Kopplungsorgan der Eingangsleitung trägt einen Detektor oder eine Kristalldiode, welche mit dem Kurzschlußschieber in Reihe geschaltet ist und als Meßsonde für die Eingangsenergie dient.
Weitere Kennzeichen und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung, sowie aus der Betrachtung der anliegenden Zeichnung hervorgehen, deren einzige Abbildung schematisch und nur beispielhalber einen Schnitt eines erfindungsgemässen Leistungsabschwächers für Dezimeter- und Zentimeterwellen zeigt.
Wie man auf der Zeichnung sieht, umfasst der Apparat eine Eingangsrohrleitung 1 für die Hochfrequenz, in deren Achse eine Stange 2 angeordnet ist, deren äusseres Ende durch eine beliebige geeignete Verbindungsvorrichtung mit einem Hochfrequenzgenerator verbunden werden kann, und deren inneres Ende einen festen Kopplungskolben 3 trägt. Die Stange 2 wird von einer Isolierscheibe (z.B. aus Polystyrol) gehalten.
Gleichachsig mit dieser Eingangsleitung 1 ist eine Ausgangsrohrleitung 5 angeordnet, in deren Achse ein Innenleiter 6 angeordnet ist, dessen äusseres Ende durch eine beliebige geeignete Verbindungsvorrichtung mit einem Apparat zum Empfang der abgeschwächten Hochfrequenzenergie verbunden werden kann, und dessen inneres ende gleitend die Stange 7 eines beweglichen Kopplungskolbens 8 trägt, der dem festen Kopplungskolben 3 des Eingangsrohrs gegenüberliegt. Die Stange 6 wird in dem Rohr 5 durch eine Isolierscheibe 9 (z.B. aus Polystyrol) gehalten.
Zur Betätigung des beweglichen Kolbens 8 verwendet man eine Muffe 10 mit einer inneren schraubenförmigen Rille 11, in welche ein Stift 12 eingreift, der mit einem isolierenden Halter 13 starr verbunden ist, in dem die Stange 7 des Kolbens 8 befestigt ist.
Die Muffe 10 kann ein Drehbewegung ausführen, doch ist sie an der Längsverschiebung durch eine einen Anschlag bildende Mutter 14 verhindert.
Um den Durchtritt des Stiftes 12 durch das Rohr 5 bei der Längsverschiebung des Kolbens 8 zu ermöglichen, isst in diesem Rohr ein Schlitz 15 vorgesehen. Es ist zu bemerken, dass dieser Schlitz niemals freiliegt, da er stets durch die Muffe 10 verdeckt wird, so dass keine Gefahr eines Eindringens von Staub ins Innere des Rohres 5 besteht.
Zwischen der Eingangsleitung 1 und der Ausgangsleitung 5 ist senkrecht zu diesen ein Rohr 16 vorgesehen, in dessen Achse eine mit dem festen Kolben 3 verbundene Stange 17 angeordnet ist. Das Rohr 16 kann auf beliebige geeignete Weise an Ort und Stelle gehalten werden. Auf der Stange 17 ist ein Schieber 19 verschiebbar, der ein Kurzschliessungsorgan bildet und die Regelung der Eingangsleitung gestattet. Die Verschiebung des Kurzschlußschiebers 19 erfolgt mittels einer auf dem Rohr 16 angebrachten drehbaren Muffe 20 mit Hilfe eines Stiftes 21, dessen eines Ende in eine innere schraubenförmige Rille 22 der Muffe 20 eingreift, während sein anderes Ende an dem Kurzschlußschieber 19 befestigt ist.
Das Rohr 16 weist natürlich einen Schlitz 23 für den Durchtritt und die Verstellung des Stiftes 21 auf, wobei dieser Schlitz niemals freiliegt, da er durch die Muffe 20 verdeckt wird. Natürlich können Anschläge bildende Muttern (z.B. der Art der auf das mit Gewinde versehene Ende des Rohres 16 aufgeschraubten Mutter 18) vorgesehen sein, um, wie bei der Muffe 10 jede Längsbewegung der drehbaren Muffe 20 zu verhindern.
Zur Festlegung des Eingangsniveaus der Hochfrequenzenergie, d.h. um sicher zu sein, dass man für zwei aufeinanderfolgende Messungen mit an den Ausgang 5 des Apparates angeschlossenen Vorrichtungen das gleiche Eingangsniveau hat, ist es notwendig, diese Eingangsenergie messen zu können. Hierfür benutzt man eine Meßsonde, die durch einen Detektor 24 gebildet wird, dessen eine Klemme in den festen Kolben 3 eingelassen ist, und dessen andere Klemme z.B. in eine Entkopplungskapazität 25 geschraubt ist, die in einem, auf beliebig geeignete Weise an den Rohrleitern 1 und 5 befestigten, Rohr 26 angeordnet ist.
Man kann natürlich den Durchmesser der Entkopplungskapazität 25 wechseln oder verändern, um dem Wellenbereich Rechnung zu tragen, für den der Apparat vorgesehen ist. Diese Entkopplungskapazität 25 wird durch eine mit Innengewinde versehene Muffe 27, die unter Zwischenschaltung einer Isolierscheibe 28 (z.B. aus Polystyrol) auf das mit Gewinde versehene Ende des Rohres 26 aufgeschraubt ist, festgehalten. Ein mit der Entkopplungskapazität 25 fest verbundener Leiter 29 gestattet den Anschluss des Meßinstruments.
Der oben beschriebene Leistungsabschwächer gestattet die Dosierung der Leistung von einem Höchstwert an bis zu einer Leistung der Grössenordnung von 10(exp)-15 bis 10(exp)-20 Watt, je nach dem Abstand des beweglichen Kolbens 8 von dem festen Kolben 3. Die Abschwächung erfolgt durch eine Erregung der Art im Eingangsleiter 1, und entsprechend dem Abstand des beweglichen Kolbens 3, wird eine mehr oder weniger grosse Absorption der am Eingang gelieferten Energie erzielt.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, dass die beschriebene Vorrichtung weder Mittel zur Vermeidung der Impedanzstösse, noch besondere Belastungswiderstände enthält, sodass man einen äusserst einfachen Leistungsabschwächer erhält. Das Fehlen der oben erwähnten Sondervorrichtungen hat jedoch keine nachteilige Bedeutung, da die dadurch eventuell auftretenden Fehler mit der Leistungsabschwächung abnehmen, sodass z.B. in einer Entfernung von 1 cm der Impedanzstoss bereits vernachlässigbar ist.
Dank der Angabe, welche man über die Eintrittsenergie mittels der Sonde 24 erhalten kann, ist es möglich, die Eingangsenergie mit Hilfe des Kurzschlußschiebers 17-19 in jeder gewünschten Weise zu verändern, was sehr wichtig ist. Man kann dadurch auch den Abschwächer für einen beliebigen Hochfrequenzgenerator verwenden und die Eingangsleistung mit Hilfe des Kurzschlußschiebers 17 - 19 und der Detektorsonde 24 auf einen Wert einstellen, der auf dem an dem Leiter 29 angeschlossenen Meßinstrument kontrollierbar und ablesbar ist.
Der oben beschriebene Apparat kann für einen Wellenbereich von 20 cm bis 3 cm Wellenlänge verwendet werden.
Es ist wohl zu verstehen, dass der oben beschriebene und auf der Zeichnung dargestellte Apparat nur beispielshalber angegeben wurde. Es können an ihm gewisse Veränderungen seiner Ausführungseinzelheiten vorgenommen werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen würde. So kann die Verstellung des Kolbens 8 und des Kurzschlußschiebers 19 auf eine von der dargestellten Art abweichende Weise vorgenommen werden. Ebenso kann der Einbau des Detektors 24 anders erfolgen.

Claims (3)

1. Leistungsabschwächer für Dezimeter- und Zentimeterwellen, gekennzeichnet durch eine konzentrische Eingangsrohrleitung (1) für die Hochfrequenz mit einem Innenleiter (2), dessen äusseres ende mit dem Hochfrequenzgenerator verbunden ist, und dessen inneres Ende ein festes Kopplungsorgan (3) trägt, sowie durch eine in der Verlängerung der Eingangsleitung (1) angeordnete Ausgangsleitung (5) mit einem Innenleiter (6), dessen äusseres Ende mit der Eingangsseite des Empfangsapparats verbunden ist, und dessen inneres Ende ein bewegliches Kopplungsorgan (7-8) trägt, welches gegenüber dem festen Kopplungsorgan (3) der Eingangsleitung verstellbar ist.
2. Leistungsabschwächer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Kopplungsorgan (3) der konzentrischen Eingangsleitung an einen Kurzschlußschieber (19) angeschlossen ist, der die Regelung der Eingangsleistung gestattet.
3. Leistungsabschwächer nach Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Kopplungsorgan (3) der Eingangsleitung einen Detektor (24) trägt, der mit dem Kurzschlußschieber (19) in Reihe geschaltet ist, und als Meßsonde für die Eingangsenergie dient.

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