DE99889C - - Google Patents

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DE99889C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/18Pleated or corrugated hoses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
KLASSE 39: Horn und plastische Massen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1898 ab.
\ Vorliegende Erfindung bezweckt, zur Fortleitung von Gasen und Flüssigkeiten gewellte, mit und ohne Drahteinlage versehene Schläuche in einfacher Weise herzustellen. Der Zweck derselben soll Erzielung erhöhter Beweglichkeit und eine für manche Fälle erwünschte, stark yergröfserte wellenförmige Oberfläche sein. Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit dient, wenn gewünscht, eine Drahteinlage.
Nach vorliegendem Verfahren wird der in Wellenform zu bringende Schlauch aus Papier, Guttapercha, Gummi, Gewebe oder sonst geeignetem Material oder mit einander vereinigten Materialien über eine drehbare Spindel geschoben , welche mit einem der gewünschten Wellenform entsprechenden Gewinde oder mit Schneckengängen versehen ist. Um den auf der Spindel liegenden Schlauch wird nur eine unter starkem Zug stehende Schnur oder dergl. gewickelt und durch Drehen der Spindeln derartig in die Gewindegänge eingedrückt, dafs der Schlauch, welcher den Bewegungen der Schnur folgt, die Form des Gewindes bezw. der Schneckengänge der Spindel annimmt, also eine wellenförmige Gestaltung erhält. Soll der zu wellende Schlauch mit einer Drahteinlage versehen werden, so wird auf dem äufseren Umfange der Gewindegänge der Spindel eine der Stärke des einzulegenden Drahtes entsprechende Nuth angebracht, in welcher der mit einem Ende auf der Spindel befestigte Draht bei der Umdrehung der letzteren sich führt, y
Zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens dient die in beiliegender Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung.
Es zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Oberansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 bis 5 Einzelheiten derselben.
Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer zur Formgebung des Schlauches dienenden Schraubenspindel α und einer parallel dazu liegenden, zur Aufnahme der um den Schlauch zu wickelnden Schnur bestimmten Welle b, die beide auf der Grundplatte c gelagert sind. Die Spindel a, welche mit Rechts- oder Linksgewinde bezw. mit Rechtsund Linksgewinde versehen sein kann und in letzterem Falle zweckmäfsig aus zwei besonderen Theilen besteht, ruht bei der dargestellten Ausführungsform auf der rechten Seite der Vorrichtung in zwei Stehlagern d und e, deren Lagerdeckel f und g zwecks Herausnehmens oder Auswechselns der Spindel a aufklappbar angeordnet sind. Das rechte Ende der Spindel α ist mit einem Vierkant h zum Aufsetzen einer Kurbel i versehen, während das linke, freie Ende der Spindel zur Aufnahme des zu bearbeitenden Schlauches k dient. Die Welle b, welche die Schnur / trägt, liegt ebenfalls auf der Grundplatte c in Stehlagern m und n, deren letzteres zweckmäfsig auch mit aufklappbarem Lagerdeckel 0 versehen wird. Durch die auf das Vierkant ρ gesetzte Kurbel i kann die Welle b zwecks Aufwickeins der
Schnur/ gedreht werden, während eine auf der Welle b liegende starke Feder q dazu dient, die Welle beim Abwickeln der Schnur / zu bremsen und letztere dadurch straff zu halten. Natürlich können zu diesem Zwecke auch andere geeignete Vorrichtungen in Anwendung gebracht werden.
Beim Umdrehen der Spindel α in der Pfeilrichtung (Fig. 2) drückt sich die um den Schlauch k gelegte Schnur / in das Gewinde der Spindel α ein und bringt dadurch eine der Spindelform entsprechende Wellung des Schlauches hervor. Der fertiggestellte Schlauch soll, nachdem die Spindel α aus den Lagern d und e herausgehoben ist, abgezogen werden.
Fig. 4 und 5 zeigen Einzelansichten der Spindel a, wie sie zur Herstellung von Schläuchen mit Drahteinlage verwendet wird. Wie bereits oben erwähnt, ist in diesem Falle auf dem äufseren Umfange des Schraubengewindes der Spindel eine Nuth r eingeschnitten, in welcher der mit seinem vorn umgebogenen Ende in ein Loch ä der Spindel eingesteckte Draht t bei Umdrehung der Spindel geführt wird. Beim Verlassen der Nuth r bleibt der Draht t natürlich in den Gewindegängen des fertigen Schlauches liegen. Um hierbei ein Herausspringen des freien Drahtendes aus dem Loche s zu verhindern, wird über dieses Ende eine federnde Klammer u (Fig. 3 und 5) auf die Spindel α gesteckt.
Die constructiven Einzelheiten der vorstehend beschriebenen Vorrichtung können natürlich mannigfache Abänderungen erfahren, ohne dafs hierdurch der Rahmen vorliegender Erfindung überschritten wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung gewellter Schläuche, dadurch gekennzeichnet, dafs der zu bearbeitende Schlauch (k) über eine mit Schraubengewinde bezw. Schneckengängen versehene Spindel (a) geschoben und mittelst einer darum gelegten gespannten Schnur (I) oder dergl. beim Drehen der Spindel in deren Gewinde- bezw. Schneckengänge eingedrückt wird, so dafs der Schlauch eine wellenförmige Gestalt erhält.
  2. 2. Eine Ausfuhrungsform des unter i. genannten Verfahrens zur Herstellung gewellter Schläuche mit Drahteinlage, dadurch gekennzeichnet, dafs der einzulegende Draht (t) in einer auf dem äufseren Umfange der Schraube bezw. Schnecke der Arbeitsspindel (a) eingeschnittenen Nuth (r) geführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des unter Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Verfahrens, bestehend aus einer in aufklappbaren Lagern (d e) ruhenden Schraubenspindel bezw. Schnecke (d), über deren freies Ende der zu bearbeitende Schlauch (k) geschoben wird, und einer zur Aufnahme der um den Schlauch zu-wickelnden Schnur (I) dienenden Welle (b), welche derartig gedreht werden kann, dafs die Schnur von ihrer Welle ab- und auf die den Schlauch tragende Spindel unter Spannung aufgewickelt wird, um den Schlauch in die Gewinde- bezw. Schneckengänge der Spindel einzudrücken und dadurch wellenförmig zu gestalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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