DE99795C - - Google Patents

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DE99795C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/0042Reinforcements made of synthetic materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die jetzt allgemein fast ausschliefslich bei den Fahrrädern verwendeten Luftreifen bestehen bekanntlich meist aus einem besonderen Luftschlauch und aus dem diesen umhüllenden und an der Felge festhaltenden Mantel. Letzterer wird auf die mannigfachste Weise an der Felge befestigt. Die jetzt wohl gebräuchlichste Art ist die Befestigung durch eingelegte Drähte oder mittelst verdickter Ränder, welche sich in entsprechende Nuthen der Felge legen. Die Herstellung dieser verstärkten Ränder geschieht nun gewöhnlich dadurch, dafs man bei der Herstellung des Mantels die Ränder des Gewebes, welches als Einlage dient, umnäht und eine Schnur oder dergl. hindurchzieht. Man hat auch bereits die Einlagen so gewebt, dafs sie seitwärts Hohlsäume besitzen, durch welche dann die Schnur etc. gezogen wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Herstellungsarten dahin zu verbessern, dafs die Verstärkung oder Verdickung der Ränder der Gewebe nicht mehr durch einen besonderen Arbeitsvorgang stattfindet, sondern unmittelbar beim Weben. Zu diesem Zwecke werden beim Weben nach Mafsgabe der herzustellenden Breite der Einlage an jeder Seite je nach der verlangten Stärke oder Verdickung entsprechend starke Fäden, Schnüre oder dergl. derart angeordnet, dafs sie beim Weben im Stuhl direct mit eingewebt werden. Das Weben geschieht hierbei in der bekannten Weise, jedoch unter der Berücksichtigung, dafs um die einzuwebenden Fäden, Schnüre etc. ein vollkommen dichtes Gewebe entsteht.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, kann diese neue Einlage sowohl in einer einzelnen Breite gewebt sein, als auch zu mehreren Breiten an einander hängend, welche nach der Fertigstellung getrennt werden. Die Walzen des Webstuhles erhalten an den entsprechenden Stellen, über welche die Verdickungen laufen, entsprechende Ausdrehungen, damit der Zug sowohl über die ganze Breite als auch an den Seiten ein vollkommen gleichmäfsiger ist. Die Hauptvortheile dieser neuen Einrichtung bestehen in der bedeutend festeren Einziehung der Fasern, Schnüre etc., in der bedeutenden Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung, da eine ganze Reihe besonderer Arbeitsvorgänge fortfallen, sowie in der Verwendbarkeit jeglicher Art von Faserstoffen , welche bisher nach der alten Herstellungsweise nicht eingezogen werden konnten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einlage für Luftreifenmäntel bei Fahrrädern und dergl., gekennzeichnet durch eine an beiden Seiten durch Einweben von Längsfasern, Schnüren oder dergl. hergestellte Verdickung des Randes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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