DE99571C - - Google Patents

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DE99571C
DE99571C DENDAT99571D DE99571DA DE99571C DE 99571 C DE99571 C DE 99571C DE NDAT99571 D DENDAT99571 D DE NDAT99571D DE 99571D A DE99571D A DE 99571DA DE 99571 C DE99571 C DE 99571C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0025Charging or loading melting furnaces with material in the solid state
    • F27D3/003Charging laterally, e.g. with a charging box

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
„LAUCHHAMMER",
in LAUCHHAMMER.
Beschickungsvorrichtung für Martinöfen, Gasretorten u. dgl.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ag. Januar 1898 ab.
Beim Betriebe der Beschickungsmaschinen für Martinöfen, Gasretorten und dergl., welche unter Anderem in der Zeitschrift »Stahl und Eisen« 1895, Nr. 20, und 1897, Nr. 17 beschrieben sind, hat sich herausgestellt, dafs der vor der Ofenbatterie belegene Raum zu sehr in Anspruch genommen ist, als dafs er ohne Betriebsschwierigkeiten für das Hin- und Herfahren der Maschine frei gehalten werden könnte.
Es erschien daher vortheilhaft, den Wagen, auf welchen die gesammten Antriebsvorrichtungen der Beschickungsmaschine sich befinden, nach Art eines Fahrkrahnes auf einer hochgelegten Eisenconstruction laufen zu lassen.
Eine derartig angeordnete Beschickungseinrichtung in der zur Zeit gebräuchlichen Ausführungsform zeigt Fig. ι. Sie soll zur Klarstellung zunächst beschrieben werden. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine später zu erläuternde besondere Anordnung an einer solchen Vorrichtung.
Auf einem durch Träger A unterstützten Gleis läuft die Brücke B über die Reihe der Oefen C hin. Der auf ihr befindliche Elektromotor D nebst zugehörigem Triebwerk dient zur Beförderung der Brücke auf dem Gleis. In ihrer Längsrichtung mit Hülfe eines zweiten Elektromotors E verschiebbar ist ferner an der Brücke der Kastenträger F angeordnet, in welchem der Schwengel G um die Achse K drehbar gelagert ist. Durch den ebenfalls auf dem Träger F befindlichen dritten Elektromotor J, dessen Getriebe mit Hülfe des Zahnrades L und der Stange M mit dem Schwengel G in Verbindung gesetzt ist, kann der letztere an seinem dem Ofen zugekehrten Ende gehoben und gesenkt werden. Der vierte Elektromotor H endlich dient zur Drehung des Schwengels G um dessen Längsachse.
Die Betriebsweise der Vorrichtung ist kurz folgende:
Die Brücke B wird durch entsprechende Steuerung des Motors D so aufgefahren, dafs der Kastenträger F mit Schwengel G vor dem zu beschickenden Ofen sieh befindet. Alsdann wird mit Hülfe des Motors E der Träger F so weit vorgeschoben, dafs der Schwengel G nach vorherigem Anheben die mit dem Beschickungsmaterial gefüllte und auf einem kleinen Wagen vor dem Ofen aufgefahrene Mulde N erfafst. Nun wird wiederum das Ende des Schwengels G sammt der Mulde N durch entsprechende Steuerung des Motors J so weit gehoben, dafs die Mulde genau vor der Oeffnung des Ofens steht, und dieselbe alsdann durch Vorschieben des Trägers F gänzlich in den Ofen gebracht. Endlich erfolgt mittelst des Motors H die Drehung des Schwengels zur Ausschüttung des Beschickungsmaterials, worauf der Träger zurückgezogen wird.
Es ist ersichtlich, dafs bei dieser Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung das Vor-
(2. Auflage, ausgegeben am 15. Juni i8gg. I
schieben der Mulde in geneigter Lage von Mulde und Schwengel erfolgt. Hierdurch aber wird zunächst die Steuerung erschwert, sodann eine Vergrößerung des Ofenraumes und seiner Oeffnung bedingt, wodurch nicht unerhebliche Wärmeverluste entstehen und eine Vertheuerung der Anlage hervorgebracht wird. Endlich ist auch das Einsetzen des Schwengelkopfes in das Muldengehäuse nicht ohne Schwierigkeiten.
Die vorliegende Erfindung nun betrifft die Vermeidung dieses Uebelstandes.
Zu diesem Zwecke wird die Einrichtung so getroffen, dafs der Schwengel zur Erfassung der Mulde und zur Einstellung vor die Ofenthiir nicht, wie bei den bisher bekannten Beschickungsmaschinen (s. auch die oben angeführten Beschreibungen in »Stahl und Eisen«), um eine feste Achse gedreht und demgemäfs in eine geneigte Lage gebracht, sondern dafs er parallel zu seiner Längsachse gehoben und gesenkt werden kann.
Die Erfindung besteht also in der Anordnung der Bewegungsvorrichtungen für den Schwengel in solcher Weise, dafs sie die Parallelverschiebung desselben in senkrechter Richtung gestatten.
Dadurch wird es möglich, die Abmessungen der Ofenöffnungen auf das geringste Mafs zurückzuführen und damit diejenigen Nachtheile zu vermeiden, auf welche oben hingewiesen worden. Ferner wird die Steuerung des Schwengels mit Mulde erleichtert, und endlich kann das Einsenken des Schwengelkopfes in das Muldengehäuse in senkrechter Richtung geschehen, was gegenüber dem radialen Einsenken von erheblichem Vortheil ist.
Eine Ausführungsform dieses Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 2, im Anschlufs an die Gesammtdarstellung der Fig. 1, zur Veranschaulichung gebracht.
Das vom Elektromotor J getriebene Treibrad α greift in ein Zahnrad b ein, auf dessen Achse das Triebrad c sitzt. Dieses steht im Eingriff mit dem Zahnrad d, welches seinerseits in das Zahnrad e eingreift. Trieb c steht, wie zur Vermeidung von Zweifeln ausdrücklich bemerkt werden mag, nicht im Eingriff mit e.
Auf entsprechend angeordnete Kurbelzapfen der Zahnräder d und e sind nun die Stangen/ und g oder Ketten aufgesetzt, welche an den symmetrisch zum Eingriffspunkt der Zahnräder gelegenen Punkten h und i mit dem Schwengel G drehbar verbunden sind.
Es ist ersichtlich, dafs bei Drehung des Zahnrades d in Richtung des Pfeiles auch das Zahnrad e in der Pfeilrichtung angetrieben und damit der Schwengel G parallel zu sich selbst gehoben bezw. gesenkt wird.
Eine andere Ausführungsform, welche den Vorzug der gröfseren Einfachheit besitzt, ist in Fig. 3 dargestellt.
Hier ist Zahnrad L wie bei der Ausführungsform Fig. ι gelagert. Die Stange M besitzt jedoch ein Gelenk O, welches in einer Coulisse gerade geführt ist. Bei O ist an die Stange M eine andere Stange P angelenkt, welche bei R am Ende des Schwengels G drehbar befestigt ist. Der Drehpunkt R ist ebenfalls gerade geführt. :
Es leuchtet ein, dafs bei einer Aufwärtsbewegung des Punktes O der Schwengel G parallel zu sich selbst nach aufwärts bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Beschickungsvorrichtung für Martinöfen, Gasretorten und dergl., bei welcher die Parallelverschiebung des Schwengels in der Weise bewirkt wird, dafs die Antriebmaschine das eine von zwei mit einander in Eingriff stehenden Zahnrädern dreht, an deren symmetrisch gelagerten Kurbelzapfen der Schwengel vermittelst ■ zweier Stangen aufgehängt ist.
    Eine Abänderung der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Antriebmaschine nur eine Stange oder Kette bewegt, welche direct und mittelst eines geführten Gelenkes (P) mit dem Schwengel verbunden ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113949B (de) * 1958-11-17 1961-09-21 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Chargierkran

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1113949B (de) * 1958-11-17 1961-09-21 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Chargierkran

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