DE517884C - Schaufelantrieb fuer Verladevorrichtungen zum Aufnehmen von Haufwerk von der Erde - Google Patents

Schaufelantrieb fuer Verladevorrichtungen zum Aufnehmen von Haufwerk von der Erde

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DE517884C
DE517884C DEP53826D DEP0053826D DE517884C DE 517884 C DE517884 C DE 517884C DE P53826 D DEP53826 D DE P53826D DE P0053826 D DEP0053826 D DE P0053826D DE 517884 C DE517884 C DE 517884C
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Germany
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REMBRANDT PEALE
WILLIAM SANDERS DAVIES
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REMBRANDT PEALE
WILLIAM SANDERS DAVIES
WILLIAM STEWART WALLACE
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/42Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms
    • E02F3/422Drive systems for bucket-arms, front-end loaders, dumpers or the like
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    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/42Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms
    • E02F3/427Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms with mechanical drives
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Operation Control Of Excavators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaufelantrieb für Verladevorrichtungen zum Aufnehmen von Haufwerk von'der Erde, das in der Schaufel fortgefahren wird.
Das kennzeichnende Merkmal des Gegenstandes der Erfindung besteht darin, daß der Schaufelantrieb von der Ferne aus gesteuert wird.
Die Schaufel ist erfindungsgemäß gelenkig am Maschinenraum angeordnet. Zum Entladen der Schaufel ist eine längsbewegliche Stoßplatte in der Schaufelmulde vorgesehen.
Erfindungsgemäß ist die Maschine derart ausgebildet, daß der Antrieb der Schaufel und der Stoßplatte von dem Fahrmotor abgeleitet wird, welcher zur Fortbewegung der Maschine dient.
Die Verbindung zwischen dem Motor und dem Antrieb für die Schaufel und die Stoßao platte erfolgt mittels Kupplungen, welche eine Bewegung in beiderlei Richtung gestatten und, wie erwähnt, aus der Ferne gesteuert werden.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Abb. 2 eine Ansicht der Maschine gemäß Abb. ι von oben,
Abb. 3 eine hintere Ansicht der Maschine nach Abb. 1 und 2, von links aus gesehen,
Abb. 4 ein elektromagnetisches Steuerungsgetriebe für den Antrieb der Schaufel und der Räumplatte in einem etwas größerem Maßstab;
Abb. 5 ist ein schematischer Übersichtsplan des Motors, der Magnete und der Verbindungen;
Abb. 6 ist eine obere Ansicht des entfernt angeordneten Führerstandes;
Abb. 7 und 8 sind Einzeldarstellungen der Schaltvorrichtung in verschiedenen Betätigungsstellungen.
Die Maschine nach Abb. 1 bis 4 besteht aus einem Gestellrahmen 1, auf dem in der Mitte der Motor 270 aufgestellt ist. Letzterer treibt mittels eines Kegelräderpaares 271, 272 eine Vorrichtung an, durch welche die Raupenketten 3 und 4 zu beiden Seiten der Maschine entweder gemeinschaftlich in gleichem Sinne oder gesondert in verschiedenem Sinne vorwärts oder rückwärts in Bewegung gesetzt werden.
Am vorderen Maschinenrahmen ist die Schaufel 5 zum Aufladen und Entladen des Schüttgutes montiert (Abb. 1 und 2). Sie wird von rückwärts gerichteten Tragarmen 306 und 307 gelenkig gehalten, die am Rücken der Schaufel befestigt sind und mittels Gelenken von einer Achse 308 gefaßt werden, die in Lagerböcken 318 und 319 ruht. Die Schaufel wird mittels eines Seils 311
(Abb. ι und 2) gehoben und gesenkt, das am Hinterende der. Schaufel angebracht ist und zunächst aufwärts über eine Leitrolle 312 läuft, die an einem Arm 313 sitzt, der seinerseits am Motorgehäuse angebracht ist. Von dort ist das Seil über eine Anzahl von Leitrollen 314 zu der hinten belegenen Trommel 315 (Abb. 2 und 3) geführt. Am Ende einer der Achsen 276 und beständig vor ihr getrieben, solange der Motor im Gange ist, sitzt ein Kettenrad 316 (Abb. 1 und 2), das durch eine Kette 317 ein Kettenrad 318 antreibt. Letzteres sitzt auf der Welle 319 (Abb. 3), die in den Lagern 320 und 321 des Maschinengestells ruht. Die genannte Welle treibt die Trommel 315 mittels eines umsteuerbaren Getriebes mit zwei Kegelrädern
322 und 323, die lose auf der Welle 319 sitzen. Die Kegelräder 322 und 323 sind mit
ao Kupplungsteilen 324 und 325 ausgerüstet, die mit ebensolchen 326 und 327 zusammenarbeiten, die auf der Welle 319 vorgesehen sind und mit ihr umlaufen. Diese Kupplungsteile sind in und außer Eingriff verschiebbar. Die beiden Kegelräder 322 und
323 greifen in ein Kegelrad 324 ein, das auf einer Achse 325 sitzt, die bei 326 und 327 gelagert ist und eine Schnecke 328 trägt, die in ein Schneckenrad 329 eingreift. Letzteres ist auf einer Welle 330 befestigt, die bei 331 und 332 gelagert ist. Auf der gleichen Welle ist die Trommel 315 befestigt. Dadurch, daß man nun die Kupplung entweder nach der einen oder nach der anderen Seite hinüberlegt, wird die Trommel in der einen oder der anderen Richtung gedreht, um das Seil 311 auf- oder abzuwickeln.
Die Kupplungsteile 326 und 327 besitzen Ringnuten 333 und 334, in die die Zinken der Gabeln 335 und 336 hineinfassen (Abb. 4), die an den Enden einer Achse 337 angebracht sind, welche letztere in den Lagern 338 eines Halters 339 längsverschiebbar ist. Die Achse 337 ist in ihrer Mitte mit einer Bohrung versehen, um das Ende eines Arms eines dreiarmigen Schwenkhebels 340 in sich aufnehmen zu können, an dessen anderen Armen die Kerne 341 und 342 der Elektromagnete 343 und 344 befestigt sind, die an einem Gestell 345 sitzen. Für die Elektromagnete können Rückzugfedern vorgesehen werden. Die Elektromagnete sind von dem entfernten Führerstande aus steuerbar. Wenn beide stromlos sind, so befinden sich die Teile in der durch Abb. 4 dargestellten Lage, bei der beide Kupplungshälften 326 und 327 in neutraler Lage stehen. Die Schaufel befindet sich dabei in Ruhe. Sobald einer der Elektromagnete Strom erhält, wird sich die Schaufel in einer Richtung bewegen, und wenn der andere Elektromagnet erregt wird, so bewegt sich die Schaufel in der entgegengesetzten Richtung.
Die Räumplatte 13 zum Hinausschieben des Schüttgutes aus der Schaufel wird von Stangen 346 (Abb. 1 und 2) betätigt, die rückwärts von ihr abstehen und durch Gelenkbolzen mit ihren Hinterenden an Ketten
347 befestigt sind, die über die Kettenräder
348 (Abb. 2) an den Vorderenden der Schaufeltragarme 306 und 307 laufen. Ferner laufen die Ketten über Treibräder 349, die auf der Welle 350 (Abb. 3) angeordnet sind, welche letztere in den Lagern 351 ruht. Ein Kettenrad 352 (Abb. 3) auf der Welle 319 treibt durch eine Kette 353 ein Kettenrad 354 auf einem Rohr 355, das lose auf der Welle 350 sitzt. Das Rohr 355 besitzt einen Kupplungskörper 356, der mit einem gleichartigen 357 zusammenwirkt, welcher sich mit der Achse 350 dreht, auf der er aber verschiebbar ist, so daß er mit dem Gegenkörper 356 in oder außer Eingriff gebracht werden kann. Wenn die Kupplungsteile 356 und 357 verbunden sind, wird die Welle 350 in der einen Richtung gedreht, um die Räumplatte beispielsweise innerhalb der Schaufel vorwärts zu schieben. Um die Räumplatte in entgegengesetzter Richtung zu bewegen, greift ein Kegelrad 358 (Abb. 3), welches von der Hülse 355 bewegbar ist, in ein Kegelrad 359 ein, das auf einem Wellenstumpf 360 sitzt und auch in das Kegelrad 361 eingreift, das lose auf der Welle 350 angeordnet ist und mit einem Kupplungskörper 362 ausgestattet ist. Ein entsprechender Kupplungskörper 363 .;1 ist auf der Welle 350 mit ihr drehbar, aber darauf längsverschiebbar so angeordnet, daß er mit dem Kupplungskörper 362 in oder außer Eingriff zu bringen ist. Wenn nun die genannten Kupplungskörper verbunden und die Kupplung 356—357 gelöst ist, werden die Welle 350 und die Räumplatte in entgegengesetzter Richtung bewegt, d. h. entgegengesetzt zu der Richtung, in der sie sich bewegen, wenn nur die Kupplung 356—357 wirkt. Befinden sich beide Kupplungspaare in Neutralstellung, so bleibt die Räumplatte stehen.
Die Kupplungsteile 357 und 363 sind durch ein elektromagnetisches Getriebe 364 steuerbar, das mit dem in Abb. 4 dargestellten gleichartig ist, welches im Anschluß an die Vorrichtung zum Heben und Senken der Schaufel beschrieben wurde. Dieses Getriebe 364 findet sich links oben in Abb. 1. Die zugehörigen Gabeln 365 und 366 zum Bewegen der Kupplungen sind in Abb. 3 zu sehen.
In Abb. 5 ist der an einem entfernten Platz aufgestellte Führerstand dargestellt. Die Steuervorrichtung besteht aus einer Grundplatte 367 mit Lagerböcken 368, auf denen
eine Achse 369 mit Trommel 370 ruht. Um letztere ist ein Kabel 371 gewunden, das aus den verschiedenen Leitungsdrähten zusammengesetzt ist, die vom Schaltmechanismus auf der Grundplatte zu den verschiedenen steuernden Elektromagneten und zürn Motor der Arbeitsmaschine hinführen. Ein Federwerk 372 ist für gewöhnlich bestrebt, die Trommel in dem Sinne zu drehen, daß das Kabel daraufgewickelt wird, läßt aber eine Abwicklung zu, wenn die Arbeitsmaschine sich vom Führerstande entfernt. Die Trommel 370 besitzt eine Verlängerung 373, auf die eine Mehrzahl von elektrisch leitenden Ringen 374 isoliert gegeneinander aufgezogen sind, die mit Schleifbürsten 375 zusammenwirken.
Abb. 6 veranschaulicht in schematischer Darstellung die Kabelverbindungen zwischen dem Motor 270 und den verschiedenen Elektromagneten zur Steuerung des Antriebs der Raupenketten, ferner der Elektromagnete 343, 344 für die Betätigung der Vorrichtung zum Heben und Senken der Schaufel sowie der Magnete 364 zur Betätigung des Antriebs der Räumplatte. Das eine Drahtende einer jeden Elektromagnetspule ist an den Erdboden angeschlossen, und das Kabel 371 faßt eine Mehrzahl von Drähten zusammen, von denen zu jedem Elektromagneten einer gehört. Ferner liegt darin eine Speiseleitung 376 für den Motor und eine gemeinschaftliche Rückleitung 377. Das andere Ende des Kabels 371 führt in die Trommel 370 hinein, während der gemeinschaftliche Rückleitungsdraht bei 378 an der Trommel geerdet ist. Die Speiseleitung 376 des Motors ist an den ersten Leitungsring 374 angeschlossen, und die Kontaktbürste dieses Ringes ist durch den Draht 379 und den Theostaten oder Widerstand 380 an die Hauptleitung 381 angeschlossen. Die Grundplatte 367 ist durch den Rückleitungsdraht 382 beispielsweise mit der Fahrschiene einer Grubenbahn verbunden. Jeder Zuleitungsdraht zu den Elektromagneten ist mit einem der übrigen Leitungsringe 374 verbunden.
Die Schaltvorrichtung zur Regelung der Erregung der Elektromagnete ist in ein Gehäuse 384 über der Grundplatte 367 eingeschlossen und enthält eine Gruppe von Kontakten, nämlich die Gruppe 385 für die Raupen und aus einer anderen Gruppe 386, 387 für die Schaufelbetätigung. Jedes von diesen acht Drahtenden ist durch eine der Bürsten 375 mit einem der Kontaktringe 374 verbunden. Während die oberen und unteren Kontakte 385 (Abb. 6) die Elektromagnete für die Fortbewegung und Steuerung der Raupenketten betätigen, sind die Kontakte 386 mit den Elektromagneten 343 und 344 verbunden, welche die Vorrichtung zum Heben und Schaufeln in Tätigkeit setzen. Durch die Kontakte 387 wird in ähnlicher Weise der Stromkreis für die Elektromagnete 364 geschaltet, um die Vor- und Rückbewegung der Stoßplatte zu veranlassen.
Aus der Darstellung der Abb. 6 bis 8 ist zu ersehen, daß die erwähnten Elektromagnete für die Bewegung der Schaufel und der Stoßplatte durch den in Abb. 6 links dargestellten Handhebel 390 betätigt werden. Durch die Einstellung ein und desselben Handhebels können daher sowohl die Bewegungen der Schaufel wie der Räumplatte gesteuert werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaufelantrieb für Verladevorrichtungen zum Aufnehmen von Haufwerk von der Erde, das in der Schaufel fortgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelantrieb von der Ferne aus gesteuert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Entladen der Schaufel eine längsbewegliche Stoßplatte in der Schaufelmulde vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schaufel und der Stoßplatte entweder rom Fahrmotor abgeleitet wird oder eigene Antriebsmotoren erhält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEP53826D 1923-01-28 1923-01-28 Schaufelantrieb fuer Verladevorrichtungen zum Aufnehmen von Haufwerk von der Erde Expired DE517884C (de)

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