DE569606C - Selbstfahrer zum Befoerdern von Schuettgut aus Lagerstaetten geringer Maechtigkeit - Google Patents

Selbstfahrer zum Befoerdern von Schuettgut aus Lagerstaetten geringer Maechtigkeit

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DE569606C
DE569606C DEP53700D DEP0053700D DE569606C DE 569606 C DE569606 C DE 569606C DE P53700 D DEP53700 D DE P53700D DE P0053700 D DEP0053700 D DE P0053700D DE 569606 C DE569606 C DE 569606C
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WILLIAM SANDERS DAVIES
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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstfahrer zum Befördern von Schüttgut aus Lagerstätten geringer Alächtigkeit, insbesondere von Kohle, mit Raupenketten, die mittels aus der Ferne bedienbarer Solenoide unabhängig voneinander vorwärts und rückwärts steuerbar sind.
Es sind bereits Selbstfahrer der genannten Art bekanntgeworden, die mit einem Antrieb
ίο versehen sind, welcher die Fahrer räumlich recht umfangreich und zum Verwenden in Lagerstätten geringer Mächtigkeit wenig geeignet macht.
Die Erfindung soll diesem Übelstande abhelfen. Sie wird darin gesehen, daß der den Fahrzeugrahmen nicht überragende Motor mittels einer Zahnradübersetzung nacheinander zwei am hinteren Ende des Fahrzeugs übereinander gelagerte Zahnräder antreibt, deren Wellen durch Lamellenkupplungen mittels der innerhalb des Fahrzeugrahmens liegenden Solenoide wahlweise mit den die hinteren Kettenräder tragenden Wellen kuppelbar sind.
Der Selbstfahrer nach der Erfindung zeichnet sich durch große bauliche Einfachheit sowie durch einen verhältnismäßig recht geringen Raumbedarf aus. Er ist selbstfahrend und wird aus der Ferne gesteuert. Er kann Schüttgut im Gewichte von vielen 3„ hundert Pfund aufnehmen, aus einem Materialhaufen herausnehmen, das Gut ohne Verwendung von Gleisen oder äußeren Führungen nach einer Entladestelle befördern und es dort auf übliche Weise in eine andere Fördervorrichtung abwerfen. In Grubenflözen von geringer Stärke findet die Maschine eine besonders wertvolle Anwendung, um große Mengen von auf der Grubenfläche aufgeschütteter Kohle aufzunehmen, sie mittels der Bedienung einer Fernsteuerung in die Bahn eines Wagens oder einer anderen Fördervorrichtung zu befördern und sie dort selbsttätig auf die Fördervorrichtung zu entladen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt gemäß Fig. i, welcher dicht innerhalb der äuße-
ren Seitenwände der Maschine nach der Linie 2-2 der Fig. 3 genommen ist.
Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt dicht
unterhalb der Deckplatte nach der Linie 3-3 von Fig. i.
Fig. 4 ist in vergrößertem Maßstab ein senkrechter Teilschnitt nach der Linie 4-4 von Fig. 3, welcher den Antrieb der Zugketten zeigt.
Fig. 5 ist in vergrößertem Maßstab ein waagerechter Teilschnitt nach der Linie 5-5 von Fig. 4.
Fig. 6 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 12-12 von Fig. 3 in vergrößertem Maßstab.
Fig. 7 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 3.
Fig. 8 ist ein schematischer übersichtsplan der Maschine und der elektrischen Fernsteuerung nebst Zwischenverbindungen.
Gemäß der Darstellung ist die Maschine erfindungsgemäß mit einer Grundplatte 1 (Fig. 4) ausgerüstet, auf welcher der Motor und der von ihm ausgehende Antrieb der as Zugketten und der Schaufel räumplatte angeordnet sind. Der Motor 2 (Fig. 3 und 4) treibt beide Zugketten in beiden Richtungen an und bedient ferner die Schaufelräumplatte; er ist auf der Grundplatte 1 befestigt. Der unabhängig steuerbare Umkehrantrieb der Zugketten umfaßt ein Kegelrad 4 (Fig. 3 und 4), das am hinteren Ende der Motorwelle 3 befestigt ist und mit einem Kegelrad 5 im Eingriff steht, dessen Befestigungswelle 6 in 7 und 8 in senkrecht angeordneten Seitenwänden 9 und 10 des Rahmens auf der Grundplatte 1 gelagert ist.
Auf der Welle 6 (Fig. 3 und 4) ist ferner ein Zahnrad 11 befestigt, welches in ein Zwischenrad 12 eingreift, das auf einem Wellenstumpf 13 sitzt. Letzterer wird in der Rahmenwand 10 gehalten. Das Zwischenrad 12 kämmt mit einem Zahnrad 16, das auf einer Welle 17 befestigt ist, welche in 18 und 19 in einer rückwärtigen Verlängerung der senkrechten Seitenwände 9 und 10 gelagert ist. Die Welle 17 hat elektromagnetisch gesteuerte Kupplungsverbindungen mit den beiden endlosen Raupenketten zu beiden Seiten der Maschine, um diese entweder vorwärts oder rückwärts anzutreiben. Die Kupplungen können, falls es gewünscht wird, auch von Hand bedient werden. Um die endlosen Zugketten in entgegengesetzter Richtung anzutreiben, steht ein Zahnrad 27 mit dem Zahnrad 16 im Eingriff, es dreht sich infolgedessen in entgegengesetzter Richtung wie dieses. Das Zahnrad 27 ist auf einer Welle 28 befestigt, welche ebenfalls in der rückwärtigen Verlängerung der senkrechten Rahmenplatte 9 und 10 gelagert ist. Diese Welle 28 hat ebenfalls elektromagnetisch gesteuerte Kupplungsverbindungen für den Antrieb der beiden endlosen Zugketten auf beiden Seiten der Maschine.
Auf diese Weise sind Verbindungen von dem Motor aus hergestellt, durch welche die Zugketten entweder zusammen oder getrennt und ebenfalls unabhängig voneinander in beiden Richtungen angetrieben werden können, um die Maschine entweder vorwärts oder rückwärts, entweder in gerader Linie oder auf einer unregelmäßigen Bahn zu bewegen und sie zu wenden oder um einen innen gelegenen Mittelpunkt oder um eine Achse zu drehen.
Was den Antrieb der beiden Zugketten durch jedes der beiden Räder 16 und 27 betrifft, so wird eine Beschreibung der Einzelheiten für einen von ihnen genügen (vgl. Fig. 2, 3, 4, 5 und 7). Das Zahnrad 27 beispielsweise ist auf einer Welle 28 mittels Keiles 29 befestigt. Die Welle 28 hat zweckmäßig ein Kugellager 30 in der rückwärtigen Verlängerung der Seitenwand 9. wobei der Schaft gemäß Fig. 3 und 5 nach außen verlängert ist. Auf dieser äußeren Verlängerung der Welle 28 befindet sich eine Lamellenkupplung 31 und eine zugehörige Solenoidsteuerung. Auf der äußeren Verlängerung der Welle 28 ist mittels eines Keiles 35 eine Büchse 36 befestigt mit einem Flansch an ihrem äußeren Ende bzw. am äußeren Ende der Welle 28. Eine mit einem flachen Kopf
38 versehene Schraube 37 dient zum Festhalten der Buchse in der Längsrichtung. Eine größere Anzahl von Kupplungsplatten
39 umgibt die Büchse 36 und dreht sich mit ihr mittels einer Keilverbindung 40, in welcher eine größere Anzahl von Splinten oder Keilen, falls erforderlich, vorgesehen ist. Ein mit der Kettenradwelle 98 verbundenes zylindrisches Gehäuse 51 umschließt die vorbeschriebene Vorrichtung. Eine Reihe von Kupplungsplatten 52 ist durch einen oder mehrere Splinte 53 mit dem Gehäuse verbunden, so daß dieses sich mit den Kupplungsplatten zugleich drehen kann. Eine entsprechende Anzahl Reibungsringe 54 ist in bekannter Art zwischen die Kupplungsscheiben eingefügt. Eine mit einem Flansch versehene Buchse 57 umschließt locker die Buchse 36, während ein Kugellager 59 zwischen die Außenfläche des Flansches 58 der Buchse 57 und einer längs verschiebbaren kreisförmigen Flanschplatte 60 eingefügt ist, die den Umfang der Buchse 57 mit Spiel umschließt. Federn 61 dienen zweckmäßig dazu, die Buchse 57 nach rechts (Fig. 5), nämlich in die Ausrückstellung der Kupplung, zu treiben. Diese Druckfedern liegen in Aussparungen der Buchsen 36 und 57, indem ihr
inneres Ende sich gegen einen Ansatz der Buchse 36 und ihr äußeres Ende sich gegen einen Ansatz der Buchse 57 legt.
Die Solenoidsteuerung der vorerwähnten Kupplungen umfaßt einen gegabelten Hebel 81, der an einem Halter in 82 drehbar gelagert ist und dessen gabelförmiges Ende sich gegen den äußeren Kreisumfang des Teiles 60 legt. Eine Schraubenfeder 83
to drückt den Hebel 81 in die Ausrückstellung der Kupplung. Die zur Bewegung des Solenoids dienende A'orrichtung kann mit Rücksicht auf die vorliegende Erfindung von einer beliebigen Form sein. In Fig. 5 ist ein Solenoid 80 der üblichen Art dargestellt, mit einem Gehäuse 84, einer Wicklung 85. einem Kern 86 und einer Antriebsstange 87, welche mit dem Kern verbunden ist und den Hebel 81 bewegen und dadurch die Kupplung in die Antriebsstellung einrücken kann. Die Feder 83 rückt die Kupplung, wie bereits erwähnt, wenn das Solenoid 80 nicht erregt ist, und führt die Solenoidstange 87 mit dem Kern 86 zurück.
Die Antriebsverbindung von der Kupplung zu den endlosen Zugketten hat eine Welle 98 (Fig. 5), die mit dem Gehäuse 51 aus einem Stück besteht oder an ihm befestigt und in einer oder mehreren Buchsen 88 gelagert ist, welche in einem langen Lager 89, 90 befestigt sind, das \'on der Grundplatte 1 getragen wird oder ein Stück mit ihr bildet. Zu beiden Seiten der Maschine befinden sich die senkrechten, in der Längsrichtung sich erstreckenden Seitenrahmen 91 und 92 zu beiden Seiten der Maschine. Auf der Welle 98 sitzt ein Kettenrad 93, welches in die Zugkette eingreift und sie antreibt. Am äußeren Ende der Welle 98 ist in der Seitenplatte 91 bzw. 92 ein Kugellager 94 angeordnet, dessen äußere Deckplatte 95 an dem senkrechten Rahmenteil durch Bolzen 96 befestigt ist. Das Kettenrad befindet sich zweckmäßig zum Teil in einem Gehäuse 97.
I'm die Zugketten in beiden Richtungen anzutreiben, befinden sich auf jeder Seite der -Maschine, wie bereits erwähnt, zwei Kupplungen 31 und 31", welche durch die Zahnräder 16 und 2J durch die entsprechende Welle 28 angetrieben werden. Jede dieser Kupplungen treibt ihr eigenes Kettenantriebsrad 93 bzw. 93", welches mit einer endlosen Raupenkette im Eingriff steht. Wenn man entweder die Kupplung 31 oder 31" auf einer Seite der Maschine einrückt, wird das Antriebskettenrad 93 bzw. 93" die zugehörige Zugkette, entweder vorwärts oder rückwärts, in gewünschter Weise antreiben.
Wenn man gleichzeitig und wahlweise entweder die Kupplung 31 oder 31" zu beiden Seiten der Zahnräder 16 und 2"j einrückt, so ist es augenscheinlich, daß die Maschine in gerader Linie entweder vorwärts oder rückwärts angetrieben wird, während die andere in Ruhe bleibt, oder daß eine Zugkette vorwärts angetrieben werden kann, während die andere Zugkette rückwärts angetrieben wird. Dies ermöglicht mittels der Solenoide eine völlig schmiegsame und bewegliche Fernsteuerung für den Betrieb der Maschine, um eine Ladung Kohle oder anderes Gut an einei Stelle einzunehmen, sie an eine andere Stelle zu bewegen und dort auszuladen.
Der doppelte Kettenradantrieb für jede der beiden Ketten ist in der Fig. 2 dargestellt. Ein Kettenrad wird durch seine Kupplung von dem Zahnrad 16 und das andere Kettenrad durch seine Kupplung, wie oben beschrieben, durch das Zahnrad 27 angetrieben. Die Zähne des Kettenrades greifen zwischen die Glieder (Fig. 6) auf den Zapfen 133 ein. Das Zahnradgetriebe ist so mit den beiden Kettenrädern einer Zugkette verbunden, daß das Kettenrad die Kette über oder von dem anderen Kettenrad abzieht. Bewegt sich das Kettenrad 93 der Fig. 2 in der Richtung des Uhrzeigers, während gleichzeitig das Kettenrad 93" leer mitläuft, so wird die Kette ihre Seite der Maschine rückwärts bewegen. Bewegt sich hingegen das Kettenrad 93" der go Fig. 2 in einer Drehrichtung entgegen dem L'hrzeiger, während gleichzeitig das Kettenrad 93 leer mitläuft, so bewegt die Kette die Maschine in der Vorwärtsrichtung. In beiden Fällen zieht das Antriebskettenrad die Kette über das andere Kettenrad, so daß ein Klemmen der Kette zwischen den Kettenrädern, das die Vorwärtsbewegung der Maschine behindern könnte, vermieden wird.
Die Kettenräder sind nach innen und außen von der Mitte des Zahnfußes aus nach den Seiten und der Mitte des Rades gemäß Fig. 5 und 7 abgeschrägt, was eine Selbstreinigung der Räder bei ihrem Lauf bewirkt, indem aller Schmutz und Staub nach außen von dem Rade weggepreßt wird.
Eine flache Deckplatte 138 ist zweckmäßig auf der Maschine in deren ganzer Ausdehnung befestigt. Auf diese Weise ist der einfache, gedrängte und kräftige Antrieb in no einem ganz dicht über dem Boden liegenden Gehäuse verschlossen, während seine Oberkante kaum höher als die Zugketten zu beiden Seiten liegt.
Die Maschine arbeitet, wie angenommen ist, mittels Fernsteuerung, so daß der Führer an einer mehr oder weniger entfernten Stelle 300 (Fig. 8) verbleiben und mittels der elektrischen Schalter 301 und Kabel 302 die Maschine in Bewegung setzen, sie lenken und das Laden und Entladen steuern kann. Die Maschine kann der Annahme gemäß dazu be-
nutzt werden,· in einem Grubenraum aufgeschüttete Kohle aufzuladen, wegzuschaffen und in die Bahn eines Förderbandes oder einer Seilbahn zu entladen. Die aufgeschüttete Kohle kann in dem Grubenraum aufgehäuft sein. Der Führer schaltet nach Wahl zwei Kupplungen ein, welche das Kettenräderpaar 93 und 93° (Fig. ι und 2) steuern, und treibt die Maschine unmittelbar in den auf dem Grubenboden liegenden Kohlenhaufen vor. Die Räumplatte 173 wird in die Schaufel zurückgetrieben, wenn sie in den Kohlenhaufen eindringt, und kommt an dem hinteren Ende der Schaufel an Anschlägen zur Ruhe. Die einfachste Art, die mit Kohle beladene Schaufel aus dem Haufen herauszuziehen, besteht darin, die Maschine scharf zu wenden, zweckmäßig um ihre eigene Achse, und zwar nach rechts oder nach links, je nachdem, auf welcher Seite ein freier Raum vorhanden ist. Dies geschieht, indem man nach Wahl die Solenoide zu den Kupplungen der betreffenden Kettenantriebsräder und Raupenketten steuert, so daß sich die eine Zugkette vorwärts und die andere rückwärts bewegt. Auf Wunsch kann nur eine Kette bewegt werden, während die andere in Ruhe bleibt.
Wenn die Maschine sich außerhalb des Guthaufens befindet, wird sie nach dem inneren Ende der Bahn des Förderwagens oder einer anderen Fördervorrichtung gefahren. Hier wird die Maschine stillgesetzt und die Kupplung 198, 215 (Fig. 3,6) eingerückt, indem das Solenoid 222 erregt wird. Infolgedessen wirft die Räumplatte 173 die Ladung aus der Schaufel auf die Fördervorrichtung. Wenn die Räumplatte 173 das vordere Ende der Schaufel erreicht hat und die ganze Ladung abgeworfen ist, wird die Kupplung 198, durch einen Anschlag (nicht dargestellt) ausgerückt. Die Platte 173 wird hierdurch von ihrem Antrieb losgekuppelt und kann zurückgestoßen werden, wenn die Schaufel demnächst in den Kohlenhaufen eintritt. Die Maschine kann alsdann zu dem Kohlenhaufen zurückgefahren werden, um eine neue Ladung aufzunehmen.
Es ist selbstverständlich, daß in Flözen von größerer Stärke der Führer auf der Maschine sitzen kann, falls dies gewünscht wird. Die Kupplungen können unmittelbar mit der Hand gesteuert werden, obwohl es unter diesen Umständen wahrscheinlich als vorteilhaft erachtet werden wird, die Fernsteuerung zu verwende.n.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbstfahrer zum Befördern von Schuttgut aus Lagerstätten geringer Mächtigkeit, insbesondere von KoMe, mit Raupenketten, die mittels aus der Ferne bedienbarer Solenoide unabhängig voneinander vorwärts und rückwärts Steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der den Fahrzeugrahmen nicht überragende Motor mittels einer Zahnradübersetzung (4 bis 6, 12) nacheinander zwei am hinteren Ende des Fahrzeugs übereinander gelagerte Zahnräder (16, 27) antreibt, deren Wellen (17 bzwr. 28) durch Lamellenkupplungen (31° bzw. 31) mittels der innerhalb des Fahrzeugrahmens liegenden Solenoide (80, 84 bis 87) wahlweise mit den die hinteren Kettenräder (93a bzw. 93) tragenden Wellen (98) kuppelbar sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEP53700D 1926-06-22 1926-09-28 Selbstfahrer zum Befoerdern von Schuettgut aus Lagerstaetten geringer Maechtigkeit Expired DE569606C (de)

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