DE211700C - - Google Patents
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- DE211700C DE211700C DENDAT211700D DE211700DA DE211700C DE 211700 C DE211700 C DE 211700C DE NDAT211700 D DENDAT211700 D DE NDAT211700D DE 211700D A DE211700D A DE 211700DA DE 211700 C DE211700 C DE 211700C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/10—Cooling or quenching coke combined with agitating means, e.g. rotating tables or drums
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B25/00—Doors or closures for coke ovens
- C10B25/02—Doors; Door frames
- C10B25/08—Closing and opening the doors
- C10B25/12—Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 211700 -KLASSE 26«. GRUPPE
HANS RIES in MÜNCHEN.
insbesondere bei Kammerofen.
Zur Fortschaffung des in den Vergasungskammern von Kammeröfen u. dgl. erzeugten
- Kokses bedient man sich zweckmäßig eines mit einem Löschtrog versehenen Wagens, der
vor die jeweilig zu entleerende Kammer gefahren werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Ent- und Verriegelung der Türen von Vergasungskaminern
dienende Einrichtung, welche sowohl ίο die Fernauslösung der Ofentüren als auch
eieren Verriegelung aus der Ferne ermöglicht. Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung
gebracht.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt die schräg liegende
Vergasungskammer eines Kammerofens und eines davorstehenden Kokslöschwagens in Verbindung mit der Ent- und Verriegelungsvorrichtung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 1.
.Fig. 3 und 4 zeigen in Längsschnitt und Ansicht den Ofenkammerverschluß.
Fig. 5 stellt den am Kokslöschwagen befindliehen Teil der Ent- und Verriegelungsvorrichtung
in größerem Maßstabe dar.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linien-B der
Fig. 4. ■ ·
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der
Fig. 5.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der LinieE-F der
Fig. s. , : . ·
Auf einem fahrbaren Gestell 1 ist der Löschtrog
2 mit seiner Längsachse in der Längsrichtung der Kammer 3 so gelagert, daß die
aus dem Ofen kommende Koksmasse in den Löschtrog gelangen, kann.
Um die Koksmasse aus der Vergasungskammer 3 in den davorgefahrenen Löschtrog
2 überführen zu können, muß zunächst die Ofentür der Kammer aus der Ferne entriegelt
werden können. Zu diesem Zwecke ist in dem Gestell 1 eine schräg nach oben gerichtete
Welle .4 gelagert, welche auf ihrem dem Innern des Gestelles zu gerichteten Ende ein
Zahnrad 16 trägt, das durch einen auf dem Gestell ι ruhenden Motor 6 angetrieben werden '
kann, während auf ihrem der Vergasurigskammer 3 zu gerichteten Ende eine Kupplungsscheibe
7 sitzt, die mit einer an der Vergasungskammer angeordneten Kupplungsscheibe
8 in oder außer Eingriff gebracht werden kann. Die Kupplungsscheibe 8 sitzt auf einer Welle 9, welche unterhalb der Vergasungskammer
3 . an dem Ofenmauerwerk oder in dem Türrahmen drehbar gelagert ist
und mit der Schließvorrichtung für die Ofentür 10 in Verbindung steht. Zum Einrücken
der Kupplung 7, 8 dient eine Ein- und Ausrückvorrichtung, welche an dem Gestell 1 angebracht
ist. Diese Vorrichtung zum Entriegeln der Ofentür 10 dient auch zu deren
Verriegelung aus der Ferne, wozu nur der Drehsinn des Antriebsmotors geändert zu
werden braucht. .
Bei der in Fig. 5 bis 8 dargestellten. Vorrichtung zum Ent- und Verriegeln der Ofentür
ist das Einrücken der Kupplung 7, 8 auch
dann möglich, wenn durch ein ungenaues Vorfahren des fahrbaren Gestelles I vor die Vergasungskammer
3 die Wellenmitten der beiden zu verbindenden Wellen 4, 9 nicht in gleieher
Flucht zueinander liegen.
Zu diesem Zwecke ist einerseits die im Gestell ι drehbar gelagerte und die Kupplungsscheibe
7 tragende Welle 4 mit ihrer Antriebsvorrichtung quer zur Längsrichtung der
Welle 9, also bei der dargestellten Einrichtung in der Fahrtrichtung des Gestelles verschiebbar
angeordnet, andererseits sind die Kupplungsscheiben 7 und 8 so ausgebildet, daß sie
auch bei nicht fluchtrechter Lage der Wellenmitten in richtigen Eingriff miteinander kommen.
Zugleich ist die Welle 4 mit der Ein- und Ausrückvorrichtung so verbunden, daß
diese auch bei zur Einrückrichtung senkrechter Verschiebung der Welle 4 fest auf dem Gestell
ι gelagert sein kann. .
Wie aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, ist die Welle 4 in einem Schlitten 12 gelagert, welcher
sich' mittels Rollen 13 in einem Rahmen 14 in der Fahrtrichtung des -Gestelles 1 verschieben
kann, jedoch durch an dem Rahmen und an dem Gehäuse des Schlittens befestigte Zugfedern 15 stets in seine Mittelstellung zurückgebracht
wird. In dem zweckmäßig zweiteilig ausgeführten Gehäuse des Schlittens 12
sitzt auf der Welle 4 ein Schneckenrad 16, in welches eine im Schlitten gelagerte Schnecke
17 eingreift, dessen Welle 18 durch eine Aussparung 19 des Rahmens 14 herausgeführt ist
und mit einer biegsamen, mit dem Antriebsmotor 6 (Fig. 1) verbundenen Welle gekuppelt
werden kann. Der Rahmen 14 wird, wie besonders aus Fig. 5 hervorgeht, freischwebend
von einer in geeigneter Weise mit ihm fest verbundenen Stange 20 getragen, die in
einem an dem Gestell 1 befestigten Bock 21
verschiebbar gelagert ist.
Die fluchtrechte Lage der beiden Wellenmitten wird dadurch erzielt, daß in der auf der
Welle 4 sitzenden Kupplungsscheibe 7 eine von dem Innenrand der Klauen 22 nach innen
zu gerichtete, kegelförmig verlaufende Vertiefung 23 vorgesehen ist, während das freie
Ende der unverrückbar gelagerten Welle 9 über die Stirnfläche der Klauen 24 der auf ihr
sitzenden Kupplungsscheibe 8 um ein der Tiefe der Vertiefung 23 entsprechendes Stück
hinausragt. Dieses Ende 25 trägt zweckmäßig zur Vermeidung" der Reibung an ihrem
äußersten Ende eine Rolle 26.
Das Ein- und Ausrücken der Kupplung erfolgt durch Längsverschiebung der Stange 20
in dem Bock 21. Zu diesem Zwecke ist der Bock 21 mit zwei.Augenlagern 27 versehen, in
welchen eine Welle 28 ruht, auf der zwischen den Lagern 27 ein gabelförmiger Hebel 29 und
an der Außenseite eines der Lager ein Hebel 30 im Winkel zu ersterem befestigt ist. Die
beiden Arme. des Hebels 29 umfassen den Lagerbock 21 und sind an ihren Enden mit
Schlitzen 31 versehen, die. als Führungen für Steine 32 dienen. In diesen Steinen ist eindurch
die Stange 20 hindurchgeführter Stift
33 gelagert. An dem Hebel 30 ist eine Stange
34 angelenkt, die vom Führerstand des fahrbaren Gestelles 1 aus eingestellt werden kann.
Bei der Einstellung dieser Stange wird also durch Drehung der Hebel 30 und 29 die Stange
20 und somit die Kupplungsscheibe 7 in dem Bock 21 vor- oder zurückgeschoben, wobei die
Steine 32 sich in den Schlitzen 31 verschieben.
Befindet sich das Gestell 1 nicht in seiner
genauen Stellung vor der Vergasungskammer, so trifft beim Einrücken der Welle 4 durch die
Stange 34 die Rolle 26 der Welle 9 auf die kegelförmige Vertiefung 33 der Kupplungs- 80 ■
scheibe 7 und verschiebt beim Eindringen in diese. Vertiefung den Schlitten 12 in dem Rahmen
14, bis die Mitten der beiden zu kuppelnden Wellen in gleiche Flucht gekommen sind.
Die Kupplungsklauen 22 und 24 kommen nunmehr durch Einschalten des mit der Welle 18
der Schnecke 17 gekuppelten Motors 6 in Eingriff, wodurch je nach dem Drehsinn des Motors
die Ofentür 10 ent- oder verriegelt werden kann. Beim Ausrücken der Kupplung wird
der Schlitten 12 durch die Federn 15 in seine Mittelstellung selbsttätig zurückgebracht.
Die Vorrichtung zum Ent- und Verriegeln der Ofentür ist zweckmäßig unter der. Schurre
angebracht, auf welcher die Koksmasse aus der Vergasungskammer in den Löschtrog gleitet. Diese zweckmäßig aus Blech hergestellte
Schurre besteht aus drei Einzelteilen 35, 36 und 37, von denen jler Teil 35 am Rahmen
der Ofentür und der Teil 36 an dem fahrbaren Gestell 1 sitzt, während der Teil 37 in dem
Löschtrog 2 angeordnet ist. Der Teil 36 greift etwas unter den Teil 35, so daß das Gestell 1
vor die Vergasungskammern gefahren werden kann, ohne daß in der Ebene der Schurre eine
Unterbrechung zwischen diesen Teilen entsteht. Auch der mit dem Löschtrog sich drehende
Teil 37 der Schurre liegt zweckmäßig etwas unterhalb der Ebene des Teiles 36.
Das vollständige Öffnen und Schließen der Ofentür 10 aus der Ferne erfolgt nach ihrer
Entriegelung durch die nachstehend beschriebenen Vorkehrungen.
In dem oberen Teil des zum Abführen der bei der Koksablöschung entstehenden Dämpfe
dienenden Schachtes 38 ist ein Gegengewicht 39 angeordnet, welches · beispielsweise mittels
zweier über Leitrollen 40 und 41 nach der Ofentür 10 geführter Ketten oder Seile 42 mit
letzterer lösbar verbunden ist. Die über der Vergasungskammer 3 um die Achse 43 drehbar
gelagerte Ofentür 10 ist zu diesem Zwecke
Claims (5)
1. Einrichtung zum Ent-und Verriegeln der Ofentüren von Vergasungskammern,
insbesondere bei Kammerofen, dadurch ge-" kennzeichnet, daß auf dem den Löschtrog
(2) tragenden, fahrbaren Gestell (1) eine mit einer Antriebsvorrichtung (5, 6) versehene
Welle (4) gelagert ist, auf deren der Vergasungskammer (3) zu gerichtetem
Ende eine Kupplungsscheibe (7) sitzt, welche mit einer mit der Schließvorrichtung
für die Ofentür (10) der zu entleerenden Vergasungskammer in Verbindung
stehenden Kupplungsscheibe (8) in . Eingriff gebracht werden kann, um die Ofentüren der Vergasungskammern aus
der Ferne ent- und verriegeln zu können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (4)
mit ihrer Antriebsvorrichtung (16, 17) auf dem fahrbaren Gestell (1) quer zur Längsrichtung
der mit der Schließvorrichtung für die Ofentür (10) in Verbindung stehenden Welle (9) verschiebbar gelagert
ist und die auf der Welle (4) sitzende Kupplungsscheibe (7) mit. einer Vertiefung (23), die auf der Welle (9) sitzende
Kupplungsscheibe (8) dagegen mit einer Erhöhung (25) versehen ist, welche bei nicht fluch tr echter Lage der Mitten der
beiden zu kuppelnden Wellen durch Eingreifen in die Vertiefung (23) beim Einrücken
der Kupplung die Wellenmitten in gleiche Flucht bringt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (4)
mit ihrer Antriebsvorrichtung (16, 17) in einem Schlitten (12) gelagert ist, welcher
mittels Rollen (13) o. dgl. in einem auf dem Gestell (1) in der Längsrichtung der
Welle (4) verschiebbar gelagerten Rahmen (12) geführt ist und durch an diesem und
an dem Schlittengehäuse befestigte Zugfedern (ig) bei seiner Ruhelage in die
Mittelstellung zurückgebracht wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(12) von einer Stange (20) frei getragen wird, welche in einem an dem Gestell (1)
befestigten Bock (21) verschiebbar gelagert und durch ein gelenkig mit ihr verbundenes
Hebelwerk (29, 30, 34) vom Führerstand des fahrbaren Gestelles aus
verstellbar ist, um die Kupplung aus der Ferne ein- und ausrücken zu können.
•
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß auf dem fahrbaren Gestell (1) ein Gegengewicht (39)
angeordnet ist, welches einerseits mit einer auf dem Gestell gelagerten Windevorrichtung
(48) in Verbindung steht, andererseits durch Seil- oder Kettenübertragung (42) mit der Ofentür (10) der jeweilig zu
entleerenden Vergasungskammer (3) verbunden ist, um durch die Wirkung des
Gegengewichtes die Ofentür nach Lösung ihrer Verriegelung selbsttätig zu öffnen und sie durch Emporziehen des Gegengewichtes
mittels der Windevorrichtung aus der Ferne schließen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211700C true DE211700C (de) |
Family
ID=473483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211700D Active DE211700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211700C (de) |
-
0
- DE DENDAT211700D patent/DE211700C/de active Active
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