DE99417C - - Google Patents

Info

Publication number
DE99417C
DE99417C DENDAT99417D DE99417DA DE99417C DE 99417 C DE99417 C DE 99417C DE NDAT99417 D DENDAT99417 D DE NDAT99417D DE 99417D A DE99417D A DE 99417DA DE 99417 C DE99417 C DE 99417C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
standpipe
liquid
container
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT99417D
Other languages
English (en)
Publication of DE99417C publication Critical patent/DE99417C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
MAX ARNDT in AACHEN. Hydraulische Gaspumpe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1898 ab.
Die in der Zeichnung schematisch dargestellte Gaspumpe besteht aus dem Flüssigkeitsbehälter α und aus den mit letzterem und unter sich durch Rohr g verbundenen hydraulischen Ventilen S1 und S2, die je ein Standrohr s1 bezw. s4, sowie je einen Gasaustrittsstutzen s2 bezw. s5 besitzen.
Die Ventile S1 und S2 sind einfache Gehäuse und mit einer Sperrflüssigkeit s3 bezw. se (Quecksilber) so hoch gefüllt, dafs diese in den Standröhren s1 bezw. s*, die den Ventilen gleichzeitig als Gaseinlä'sse dienen, etwa 5 mm hoch steht, so dafs zwischen jedem Gehäuse und jedem Standrohr im Ruhezustand der Pumpe eine hydraulische Absperrung stattfindet.
Die Gehäuse der Ventile S1 und S2 haben einen bedeutend gröfseren Querschnitt als die Standröhren s1 und s4, so dafs bei Ueberdruck im Innern eines Gehäuses in dessen Standrohr eine Flüssigkeitssäule aufsteigt, die den Rücktritt des Gases aus dem Ventil bezw. aus dessen Gehäuse in das Standrohr verhindert.
S1 ist das Saug-, S2 das Druckventil. Das Standrohr s} des ersteren kann mit einem Filter f verbunden sein, in dem die anzupumpenden Gase gereinigt werden.
Der Behälter α enthält die Sperrflüssigkeit c, die durch Sinken und Steigen die Förderung des zu pumpenden Gases bewirkt.
Die Bewegung der Flüssigkeitssäule c kann auf beliebige Weise erfolgen. So kann z. B. der Behälter α durch Schlauch b1 mit einem offenen Behälter b communiciren, der an dem über Rolle e gleitenden Seil d hängt, so dafs, wenn letzterer gesenkt wird, auch die Flüssigkeit c im Behälter α sinkt, und umgekehrt.-
Läfst man nun mittelst Handgriffes dl den Behälter b z. B. um ein Mafs d2 d3 sinken, so saugt die bis zur Niveaugleiche mitsinkende Flüssigkeitssäule c im Behälter α in Pfeilrichtung i, 2 und 4 durch das Filter f und das Saugventil S1 Gas an, nachdem sie vorher die Sperrflüssigkeit s3 so hoch gehoben hat, dafs die Flüssigkeitssäule im Standrohr s1 so tief gesunken ist, um die Gase in der gezeichneten Pfeilrichtung durchschlucken zu lassen. Gleichzeitig ist aber auch im Standrohr s* eine Säule der Flüssigkeit se aufgestiegen und verhindert das Ansaugen von Gas durch das Ventil S2.
Wird hierauf der Behälter b wieder um das Mafs d2 d3 gehoben, dann füllt sich auch wieder Behälter α mit der Flüssigkeit c, und diese preist, da jetzt eine Säule der Flüssigkeit ss im Standrohr s1 aufsteigt, das vorher angesaugte Gas in Pfeilrichtung 4 und 5 durch das Standrohr si und die Flüssigkeit se in das Druckventil S2 und von hier aus nach seinem Bestimmungsort, z. B. durch Stutzen i5 und Schlauch I2 in Pfeilrichtung 6 und 7, in eine Gassammelglocke i, die in einen mit der Flüssigkeit k gefüllten Behälter h eintaucht und, an dem über Rollen η geleiteten Seil m hängend, durch Gewicht 0 ausbalancirt und durch Gewicht ρ so belastet ist, dafs sie sich bei einer jedesmaligen Gaszuführung durch die
Pumpe um ein gewisses Mafs hebt. Damit die Glocke niemals ganz aus der Flüssigkeit k gehoben werden kann, setzt sich das Gewicht ο bei o1 auf.
Nimmt man das Gewicht ρ vom Gewicht ο ab und legt es auf die Glocke i, dann senkt sich diese bei geöffnetem Hahn r und die in i angesammelten Gase können von letzteren aus in einen Gasuntersuchungsapparat geleitet werden.
Schaltet man zwischen die Gaspumpe und der Gas - Sammelglocke z, wie punktirt gezeichnet, durch Schläuche Z3 und /4 einen beliebigen Gasabsorptionsapparat q ein, bei dem die von der Pumpe geförderten Gase bei q1 ein- und bei q2 austreten, und der mit einem Absorptionsmittel qs gefüllt ist, so kann man bei bekanntem Fördervolumen der Pumpe aus dem Volumenunterschied zwischen der von letzterer geförderten und der in der Glocke i enthaltenen Gasmenge ermitteln, wie viel Gas im Absorptionsapparat q ausgeschieden wurde, z. B. wenn die Pumpe Rauchgas fördert und das Absorptionsmittel Kalilauge ist, wie viele Volumenprocente Kohlensäure in diesem Rauchgas enthalten waren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine hydraulische Gaspumpe, dadurch gekennzeichnet, dafs an den unter sich communicirenden hydraulischen Ventilen (S1 und S2J bezw. an deren Gehäusen je ein Standrohr fs1 und s4,) angeordnet ist und die Ventilgehäuse derart mit einer Sperrflüssigkeit (ζ. Β. Quecksilber) gefüllt sind, dafs, wenn die Förderflüssigkeit (c) in ihrem mit den Ventilen verbundenen Behälter (a) sinkt, Gas durch das Standrohr (S1J des Saugventiles (S1J angesaugt, das Gasansaugen aus dem Druckventil (S2J aber durch eine in dessen Standrohr (s*) aufsteigende Flüssigkeitssäule verhindert wird, und ebenso beim Steigen der Förderflüssigkeit (c) eine im Standrohr (S1J des Saugventiles (S1J aufsteigende Flüssigkeitssäule den Austritt des Gases aus letzterem absperrt, dieses also jetzt durch das Standrohr (s^J und durch das Druckventil (S2J geleitet und seinem Bestimmungsort zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT99417D Active DE99417C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE99417C true DE99417C (de)

Family

ID=370298

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT99417D Active DE99417C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE99417C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE99417C (de)
DE2341432A1 (de) Druckluftheber
DE2513824A1 (de) Vorrichtung zur probenahme
DE2038511B2 (de)
DE388561C (de) Durch steigendes und sinkendes Betriebswasser betaetigte Gaspumpe mit in dem Betriebswasserraum liegendem Gasabfangraum fuer gasanalytische Zwecke
DE53536C (de) Bierdruckapparat
DE123475C (de)
DE106380C (de)
DE822651C (de) Druckluft-Fluessigkeitscheber
AT81653B (de) Säurepumpe. Säurepumpe.
DE123219C (de)
DE351382C (de) Selbsttaetig wirkende Hebervorrichtung, vorzugsweise zur Entgasung von Fluessigkeiten
DE132383C (de)
DE189795C (de)
DE415747C (de) Vakuumfluessigkeitsheber
DE234983C (de)
DE102875C (de)
DE200121C (de)
DE32224C (de)
DE735181C (de) Regner mit selbsttaetiger, absatzweiser Wasserabgabe
DE241686C (de)
DE288933C (de)
DE79895C (de)
DE381988C (de) Druckluft-, Druckgas- oder Dampf-Saeureheber
DE279918C (de)