DE99241C - - Google Patents

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DE99241C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/02Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
    • D06C3/04Tentering clips
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/06Clips or accessories for tenters or driers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
#■
WILLIAM MATHER in MANCHESTER. Kluppe für Spann- und Trockenmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1897 ab.
In den Patentschriften Nr. 5316, 32484 und 46845 sind Kluppen für Spann- und Trockenmaschinen zur Darstellung gebracht, bei welchen der Klemmhebel beim Einführen des Gewebes auf letzteres niedergedrückt und beim Freigeben von demselben abgehoben wird. Vorliegende Erfindung führt eine weitere Ausbildung der durch Patent Nr. 46845 geschützten Kluppe dadurch herbei, dafs der mit Taster1 versehene Hebel nicht nur beim Freigeben des Gewebes auf seiner Drehungsachse nach aufsen schwingt, sondern behufs leichten und ungestörten Freigebens des gespannten Gewebes, auch bei starkwulstigen und gekräuselten Gewebekanten , aufser seiner Schwingbewegung beim Oeffnen vermittelst excentrischer Lagerung seiner Schwingungsachse im Stellhebel auch noch eine Aufwärtsbewegung von der Klemmplatte fort macht, so dafs er völlig frei schwingen kann.
Die hierzu dienende Construction ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 senkrechte Schnitte einer Kluppe nach der vorliegenden Erfindung. Fig. ι zeigt das Gewebe, wie es sich unter dem Ende des Fallhebels befindet, Fig. 2 zeigt die Stellung des Fallhebels, wenn derselbe das Gewebe freigegeben hat.
Fig. 3 ist eine Oberansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Muffe oder Hülse und ihres Armes.
Fig. 5 zeigt die Kluppe zur Aufnahme des Gewebes bereit.
Der Klemmhebel F schwingt um den excentrisch gelagerten Zapfen P an jedem Ende einer Welle S, welche eine Muffe oder Hülse besitzt, die einen Arm A trägt. Wenn der Arm A sich in der in Fig. 1 gezeigten Stellung befindet, so sind die Zapfen P in ihrer tiefsten Stellung, und der Klemmhebel F, welcher um die Zapfen P schwingt, ist in der Lage, das Gewebe zwischen seine Kante und dem Auflager B einklemmen zu können. Wenn dagegen der Arm A dadurch, dafs er einen stillstehenden geneigten, nicht gezeichneten Barren trifft, in die in Fig. 2 dargestellte Lage kommt, so werden die Kurbelzapfen P gehoben und nehmen, den Klemmhebel mit sich, so dafs das untere Ende desselben frei über (die Fläche B hinwegschwingen kann. Die Muffe reicht bei T über die Lager der Welle und ist hier mit Anschlägen versehen, durch welche ihre Bewegung gegen die Lager begrenzt wird; die Bewegung kann gröfser oder kleiner sein, wodurch die Kluppe für Gewebe verschiedener Stärken pafst.
An dem Klemmhebel F ist ein Taster E mit einem Ausschnitt c nach der Gewebeseite hin befestigt. Der Zweck dieses Tasters ist der gleiche, wie derjenige der nach Patent Nr. 46845 bekannt gewordenen Kluppe, nämlich ein selbstthätiges Schliefsen der Kluppe, und zwar an der richtigen Stelle, d. h. an der Kante des Gewebes zu ermöglichen. Befindet sich die Kluppe in der Stellung der Fig. 5 und bringt man das Gewebe in der Richtung des Pfeiles gegen die Zunge in die Aussparung e, so wird die Zunge mitsammt dem Klemmhebel durch das Gewebe selbst in die in Fig. 1 dargestellte Lage geschoben. Führt man das Gewebe zu weit in die Kluppe hinein, so fällt der Klemm-·
hebel nicht nach unten und hält daher das Gewebe nicht eher fest, als bis dasselbe in der Kluppe die richtige Lage hat, d. i. also, wenn dasselbe gerade an der Kante von dem Klemmhebel erfafst wird. Zwecks Freigabe des Gewebes wird die Kluppe, wie bereits erwähnt, durch einen feststehenden Barren in die in Fig. 2 dargestellte Lage gedreht, so dafs das Gewebe herausgezogen werden kann. Die Kluppe nimmt alsdann wieder die Stellung Fig. 5 ein und ist zur Aufnahme eines neuen Gewebes bereit.
Bei dem oben erwähnten Patent Nr. 32484 findet zwar auch eine Hebung der Schwingungsachse des Klemmhebels statt, es ist aber leicht ersichtlich, dafs vorliegende Construction , der obigen gegenüber, eine bedeutend einfachere und gedrängtere ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kluppe für Spann- und Trockenmaschinen der durch Patent Nr. 46845 gekennzeichneten Art, bei welcher zwecks leichten und ungestörten Freigebens des gespannten Gewebes auch bei starkwulstigen und gekräuselten Gewebekanten der Klemmhebel (F) beim Oeffnen der Kluppe aufser seiner Schwingbewegung infolge excentrischer Lagerung seiner Schwingungsachse im Stellhebel gleichzeitig auch noch eine Bewegung von der Klemmplatte nach aufwärts ausführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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