DE99003C - - Google Patents

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DE99003C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/24Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor rack-and-pinion; lever; linkwork

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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schüsswaffen, Geschosse, Verschanzong.
FRIED. KRUPP in ESSEN. Ausschaltbarer Schneckentrieb für Geschützaufsätze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1897 ab.
Bei bekannten Geschützaufsätzen findet sich die Einrichtung, dafs die zum Verstellen der Aufsatzstange dienende Schnecke gegen den . Druck einer Feder aufser Eingriff mit der Aufsatzstange gebracht werden kann, damit man die grobe Einstellung des Aufsatzes behufs Zeitersparnifs unvermittelt von Hand vorzunehmen vermag. Da aber bei dieser Anordnung infolge der nachgiebigen Lagerung der Schnecke eine Verschiebung der Aufsatzstange beim Bücken des Geschützes eintreten könnte, so mufs die Aufsatzstange nach ihrer Einstellung durch eine Klemmschraube gesichert werden.
Vorliegende Erfindung nun bezieht sich auf einen Geschützaufsatz, bei welchem trotz Fortfalles der Aufsatzklemmschraube die Einstellung des Aufsatzes auf "die commandirte Entfernung auch bei Abgabe von Schnellfeuer unbedingt gewahrt bleibt, und andererseits die Schnecke jederzeit aufser Eingriff mit der Aufsatzstange gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen den hinteren Theil des Geschützrohres mit daran angebrachtem Aufsatz (in Fig. ι steht die Schnecke des Schneckentriebes in Eingriff mit der Zahnung der Aufsatzstange, während sie in Fig. 2 aufser Eingriff ist);
Fig. 3 ist der Schnitt m-n (Fig. 1) durch den Schneckentrieb;
Fig. 4 ist eine Darstellung der bekannten Schnecke des Schneckentriebes.
In einem Arm b des Aufsatzgehäuses B (Fig. 1) ist die mit dem Griffrädchen/ fest verbundene Schnecke α drehbar gelagert. . Sie stützt sich mit einem Bund gegen die Feder d, deren Widerlager durch die in den Arm b geschraubte Abschlufsbüchse c gebildet wird, welche letztere die Schnecke α führt und deren Rückwärtsbewegung begrenzt. Mit der Schnecke α ist die auf den Arm b aufgeschraubte Stellmuffe e drehbar verbunden, und zwar derartig, dafs sie sich sowohl gegen einen Bund der Schnecke als auch in entgegengesetzter Richtung gegen das Griffrädeben stützt. Die Anordnung ist dabei, wie aus der Zeichnung ohne Weiteres ersichtlich ist, so getroffen, dafs zwischen Schnecke bezw. Griffrädchen und der Stellmuffe möglichst wenig Reibung auftritt.
Soll die grobe Einstellung des Aufsatzes A auf die commandirte Entfernung durch Aufwärts- und Abwärtsschieben der Aufsatzstange mit der Hand bewirkt werden, so mufs zunächst die Schnecke a (Fig. 1) aufser Eingriff mit der Zahnung des Aufsatzes A gebracht werden. Zu diesem Zweck dreht man die Stellmuffe ein halbes Mal nach links herum, wodurch sie sich von dem mit doppelt rechtsgängigem Gewinde versehenen Arme b des Aufsatzgehäuses B herunterschraubt und gleichzeitig das Griffrädchen f sammt der Schnecke a mitnimmt.
Die Steigung, des Gewindes der Stellmuffe e ist so bemessen, dafs bei einer halben Umdrehung derselben die.Schnecke α aufser Eingriff mit der Zahnung der Aufsatzstange tritt (Fig. 2).
Nachdem jetzt die grobe Einstellung des Aufsatzes bewirkt worden ist, dreht man die Stellmuffe e in umgekehrter Richtung herum.
Die Schraubenfeder d, welche beim Ausrücken der Schnecke gegen die Abschlufsbüchse c geprefst und dadurch gespannt war, drückt jetzt die Schnecke wieder in die Zahnung des Aufsatzes hinein, so dafs der Schneckentrieb wieder die durch Fig. ι veranschaulichte Lage einnimmt.
Durch Vorwärts- oder Rückwärtsdrehen des Griffrädchens f wird nunmehr in bekannter Weise die feine Einstellung des Aufsatzes herbeigeführt, bei welcher der commandirte Theilstrich mit der oberen Fläche des Aufsatzgehäuses abschneiden mufs. Hierbei bleibt die Stellmuffe e feststehen, da die Reibung zwischen ihr und der Schnecke bezw. dem Griff-' rä'dchen' geringer ist als die zwischen ihr und dem Schraubengewinde des Armes b auftretende.
Beim Schiefsen kann ein Ausweichen der Schnecke α nach rechts und damit ein Verstellen des Aufsatzes nicht stattfinden, weil die Schnecke sich gegen die Stellmuffe e lehnt und diese beim Schufs ihre Lage nicht verändert.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ergiebt sich, wenn man auf dem Arme b statt des Schraubengewindes eine Winkelnuth anbringt, in welche Ansätze der Stellmuffe e eingreifen (diese Anordnung ist, weil sie ohne Weiteres verständlich ist, nicht besonders gezeichnet). So lange die Ansätze der StellmufFe e in den senkrecht zur Längsachse der Schnecke a gerichteten Theilen der Winkelnuth liegen, wird eine Bewegung der Schnecke in axialer Richtung nicht eintreten können." Werden dagegen die Ansätze der Stellmuffe e durch Drehen der letzteren in die parallel zur Achse der Schnecke liegenden Theile der Winkelnuth gebracht, so kann die Schnecke α zurückgezogen und aufser Eingriff mit der Aufsatzstange A gebracht werden.
Selbstverständlich könnte man auch, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu andern, das Schraubengewinde oder die Winkelnuth an der Schnecke anbringen und die Stellmuffe dreh-, aber nicht verschiebbar mit dem Arm b verbinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Geschützaufsatz, bei welchem eine Stellmuffe (e) einerseits drehbar mit der die Verstellung der Aufsatzstange (A) bewirkenden Schnecke (a), andererseits durch Schraubengewinde, Winkelnuth oder dergl. mit dem Lagerarm (b) der Schnecke verbunden, ist, so dafs die letztere an der unbeabsichtigten axialen Verschiebung verhindert wird, einer axialen Verschiebung der Stellmuffe jedoch zu folgen vermag. :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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