DE166140C - - Google Patents

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DE166140C
DE166140C DENDAT166140D DE166140DA DE166140C DE 166140 C DE166140 C DE 166140C DE NDAT166140 D DENDAT166140 D DE NDAT166140D DE 166140D A DE166140D A DE 166140DA DE 166140 C DE166140 C DE 166140C
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breech
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
    • F41A3/08Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geschützverschluß mit schwingendem Schraubenblock. Bei den bisherigen Verschlüssen dieser bekannten Gattung machte der
Schraubenblock beim Übergang aus der geöffneten Stellung in die Verschlußstellung und umgekehrt eine unverhältnismäßig große Drehung, welche in den meisten Fällen i8o° betrug. Um diese Drehung zu beschränken,
ίο sind gemäß vorliegender Erfindung die Gewindeflächen des Verschlußblockes und die entsprechenden Gewindeflächen des Bodenstückes nach zwei konzentrischen Bogen gekrümmt, zwischen welchen das Ladeloch liegt und deren Zentrum den Drehpunkt des Blockes am Bodenstück bildet. Infolge dieser Anordnung braucht der Verschlußblock zum Schwingen aus der geöffneten Stellung in die Verschlußstellung und umgekehrt nur einen kleinen Bogen zurückzulegen, welcher in den meisten Fällen kleiner als 900 sein kann, da das Ladeloch zwischen den Schenkeln eines spitzen Winkels liegt, in dessen Scheitelpunkt sich der Drehpunkt des Verschlußblockes befindet.
Bei den bekannten Verschlüssen mit schwingendem Schraubenblock macht der Schraubenblock gewissermaßen eine Planetenbewegung um das Ladeloch, wenn er aus der einen in die andere Einstellung geführt wird. Bei der vorliegenden Erfindung macht der Verschlußblock jedoch eine pendelartige Schwingung, ähnlich wie sie bei dem Finspongverschluß der Handhebel ausführt, bei welchem jedoch der Verschlußblock selbst nach beendeter Schwingung des Handhebels erst eine besondere Drehung erfährt, um aus der geöffneten Stellung in die Verschlußstellung zu gelangen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 das Rohrbodenstück im Aufriß und Längsschnitt,
Fig. 3 und 4 den Verschlußblock im Aufriß und Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 den Verschluß im Aufriß bei geöffneter Stellung,
Fig. 6 den Verschluß im Aufriß in der Verschlußstellung,
Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Verschlusses im Aufriß,
Fig. 8 die Ausführungsform eines Verschlusses, bei welchem der Verschlußblock selbsttätig nach dem Schuß geöffnet wird,
Fig. 9 einen Längsschnitt zu Fig. 8.
Fig. 10 zeigt eine andere Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 11 und 12 eine weitere Ausführungsform im Aufriß und Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 13 und 14 eine weitere Ausführungsform im Aufriß und Seitenansicht.
Der Verschlußblock B ist mit dem Zapfen 0 in dem Rohrbodenstück A schwingend gelagert und besitzt zwei Gewindeflächen, welche nach zwei konzentrischen Bogen gekrümmt sind, ebenso wie die entsprechenden Gewindeflächen des Bodenstückes A. Das Zentrum der konzentrischen Bogen liegt in dem Mittelpunkt des Zapfens 0, während das Ladeloch sich zwischen den beiden konzentrischen Schraubenflächen befindet. In seinen End-
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Stellungen wird der Verschlußblock -B durch die zu ο konzentrische Nut α begrenzt, welche an dem einen Ende eine Vertiefung c hat (Fig. i, 2 und 4). In diese Nut α greift das Ende /11 einer als Winkelhebel gestalteten Klinke h, deren einer Schenkel in einen als Handgriff dienenden Ansatz d des . Bodenstückes B greift (Fig. 4), wobei eine Feder h2 das Ende h1 des Winkelhebels beständig in die Nut α oder, wenn sich der Verschlußblock in der Verschlußstellung (Fig. 6) befindet, in die Vertiefung c drückt und dadurch diese Stellung sichert.
Soll der Verschluß aus der geöffneten Stellung (Fig. 5) in die Verschlußstellung (Fig. 6) gebracht werden, so braucht er nur um seinen Zapfen 0 geschwungen zu werden, bis die Nase/z1 der Klinke h, welche erstere bei dieser Bewegung in der Nut α gleitet, durch die Feder h2 in die Vertiefung c gedrückt wird.
Um den Verschluß zu öffnen, faßt man das Verschlußstück B beim Griff d und drückt den darauf befindlichen Schenkel des Winkelhebeis h so tief herunter, daß die Nase Λ2 desselben aus der Vertiefung c in die Nut a tritt, und dreht nun das Verschlußstück um den Zapfen 0. Eine gänzliche Entfernung des Verschlußstückes aus- dem Geschützboden ist erst dann möglich, wenn man den einen Schenkel des Hebels h völlig in den Griff d eindrückt, so daß die Nase /21 in die öffnungj' des Verschlußstückes zurücktritt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform befindet sich der Drehzapfen 0 oberhalb des Ladeloches anstatt unterhalb, wie bei den in Fig. ι bis 6 dargestellten Verschlüssen; nach Fig. 1 hat das Bodenstück noch zwei Anschläge b b zur Begrenzung der Drehbewegung des Verschlußstückes.
Die pendelnde Aufhängung des Verschlußblockes gewährt auch den Vorteil, daß der Verschluß nach Abgabe des Schusses selbsttätig geöffnet werden kann. Eine solche Ausführungsform ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt.
Hierbei ist der Verschlußblock so an dem Bodenstück befestigt, daß er in der Verschlußstellung, wenn er nicht besonders gesperrt wird, sich im labilen Gleichgewicht befindet; die Sperrklinke j, welche durch Eingreifen ihrer Nase J in die Vertiefung c den Verschluß in der Verschlußstellung hält, ist mit einem Gewicht i gelenkig verbunden, welches in dem Handgriff d geführt ist und durch die Feder K in die den Verschluß sichernde Stellung gedrückt wird. Das Gewicht i unterliegt der Trägheitswirkung. Sobald beim Rücklauf des Geschützes infolge der Bremsung die Verzögerung des Rücklaufes eintritt, wird das Gewicht i nach rückwärts geschleudert und nimmt die Sperrklinke j mit, so daß ihre Nase Jaus der Vertiefung c heraustritt, der Block B ausgelöst wird und infolge seines Eigengewichtes schwingt, bis er in die andere geöffnete Endstellung gelangt. Die Feder K führt die Klinke j und das Gewicht i wieder in die Anfangsstellung zurück. Durch einen Druck auf den Ansatz / kann die Auslösung auch mit der Hand bewirkt werden; die Zahlen 1, 2, 3 geben die Stellung des Hebels j in der den Verschluß sichernden, sowie in der die Deckung und Herausnahme des Verschlußstückes ermöglichenden Lage an.
Die selbsttätige Öffnung des Verschlusses hat noch den Vorteil, daß auch bei einem Nachbrenner das öffnen des Verschlusses erst nach Abgabe des Schusses eintritt.
Um das selbsttätige öffnen nach Belieben auch verhindern zu können, kann der hintere Teil des Gewichtes i, an welchem die Sperrklinkej befestigt ist, etwa nach der Liniem11 von dem vorderen Teil getrennt sein. Will man die selbsttätige Wirkung des Gewichtes i aufheben, so kuppelt man den vorderen Teil von i durch einen Stift mit der Hülse d, so daß i mit dem Geschütz fest verbunden ist; das hinter der Linie ra11 befindliche Gewicht genügt nicht, um die Feder K zusammenzupressen.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform ist das Gewicht i mit dem Sperrhebel j zu einem einzigen starren Körper verbunden.
Die in den Fig. 11 und 12 dargestellte Ausführungsform dient für schwerere Geschütze. Die Bewegung kann von irgend einer an der Lafette befindlichen Kraftquelle auf einen Hebel ρ und von diesem durch die Teile q, r auf den Verschlußblock übertragen werden.
In Fig. 13 und 14 ist gezeigt, daß der Verschlußblock auch in der an sich bekannten Weise durch Verzahnung geführt werden kann.

Claims (6)

  1. Patent- Ansprüche :
    ι. Geschützverschluß mit schwingendem Schraubenblock, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeflächen des Blockes und no die entsprechenden Gewindeflächen des Bodenstückes zwischen welchen das Ladeloch liegt, nach zwei konzentrischen Bogen gekrümmt sind, deren Zentrum den Drehpunkt des Blockes am Bodenstück bildet.
  2. 2. Geschützverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Drehpunkt des Schraubenblockes unterhalb des Ladeloches befindet und der Schwerpunkt des Verschlußblockes in der j Verschlußstellung desselben eine solche Lage hat, daß nach Auslösung einer die
    Verschlußlage sichernden Sperrung der Verschlußblock sich von selbst in die das Ladeloch freigebende Lage dreht (Fig. 8, 9, Ii und 12).
  3. 3. Geschützverschluß nach Anspruch i,-dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußblock mit einer federnden Klinke (h) versehen ist, deren Sperrnase (W) in eine Rast (c) des Bodenstückes einfällt, sobald der Block in die Verschlußstellung gelangt ist.
  4. 4. Geschützverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (j) mit einem Gewicht (i) verbunden ist, welches beim Rücklauf des Geschützes der Trägheitswirkung unterworfen ist und die Nase (J) aus der Rast des Bodenstückes aushebt, worauf der Block seinem labilen Gleichgewicht zufolge sich selbsttätig öffnet.
  5. 5. Geschützverschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (i) an dem Handgriff (d) des Verschlußblockes geführt wird.
  6. 6. Geschützverschluß nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (i) so geteilt ist, daß der hintere verbleibende Teil nicht genügt, um die Feder (K) beim Rücklauf zusammenzupressen, während der vordere Teil festgestellt werden kann, um den Verschluß von Hand öffnen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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