DE98804C - - Google Patents
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- DE98804C DE98804C DENDAT98804D DE98804DA DE98804C DE 98804 C DE98804 C DE 98804C DE NDAT98804 D DENDAT98804 D DE NDAT98804D DE 98804D A DE98804D A DE 98804DA DE 98804 C DE98804 C DE 98804C
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- 238000004043 dyeing Methods 0.000 claims description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 2
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- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/10—Guides or expanders for finishing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1896 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zur seibstthätigen Zuführung
von Breitwaare in Färberei- und Appretur-Maschinen , und bezweckt diese Einrichtung
insbesondere, die Leisten der Waare so zu führen, dafs die letztere einen stets gleichmä'fsigen
Verlauf nimmt und dem Spannrahmen genau zugeführt wird..
Die allgemeine Einrichtung ist von der Art, wie dies in der amerikanischen Patentschrift
Nr. 499072 dargestellt ist, während die besondere Einrichtung in der Anordnung besteht,
welche es ermöglicht, das erforderliche stabile Gleichgewicht für jede in die Maschine eingelegte
neue Waare in einfacher Weise leicht zu erreichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung von vorn gesehen in der natürlichen Lage,
Fig. 2 die Anordnung von der Seite,
Fig. 3 eine Oberansicht.
- Unter Bezugnahme auf die Zeichnung erklärt sich die Einrichtung und die Arbeitsweise
des Erfindungsgegenstandes wie folgt.:
Die Waare A wird-zwischen zwei Walzen B
und C eingeführt, zwischen welchen sie hindurchlaufen mufs. Vor ihrem Eintritt in die
Walzen geht die Waare zwischen zwei Spannfingern D und E hindurch, wodurch eine
gröfsere und gleichmäfsigere Spannung der einlaufenden Waarenleisten erreicht wird. Die
beiden Walzen B und C sind in einem Rahmen F gelagert, welcher um Zapfen G H in
einem hufeisenförmigen Gestell J schwingt. Die Walze B dreht sich um den Zapfen K am
Rahmen F. Die Walze C ist gelagert in einem Zapfen L,^m ,demselben Rahmen, um
welchen sie ί sich! iäreBen) kann. Eine Feder M
(Fig. 3) bewirkt ein Anpressen der Walze C gegen die Walze B. Die letztgenannte Walze
ist kürzer als die Walze C. Es sitzt dagegen auf derselben Achse die Scheibe N, welche
aber nicht frei drehbar ist, sondern nur innerhalb gewisser Grenzen schwingen kann, indem
dieselbe von einer Schubstange O, welche fest gelagert ist, in dem Rahmen F gehalten wird.
Die Schubstange O greift an einem Zapfen P der Scheibe N an, und es wird durch diese
Einrichtung das Ausschwingen der Scheibe N in bestimmter Weise begrenzt.
Mit dem Rahmen F ist durch Vermittelung einer Hängeschiene Q eine Schlitzführung R
fest verbunden. Diese letztere erstreckt sich nach beiden Seiten der Hängeschiene Q. und
ist in dieser verschiebbar und in jeder Lage fest verstellbar ein Gewicht S angeordnet
(Fig. ι und 2). Durch die Verstellung des Gewichtes S nach der einen oder anderen Seite
hin wird ein Ausschwingen des Rahmens F bewirkt. Diese Drehung des Rahmens* ist aber
vermöge der Anordnung einer Anschlagvorrichtung nur innerhalb gewisser Grenzen zulässig.
Diese besteht darin, dafs an dem Rahmen F ein Stift T angeschlossen ist (Fig. 3),
welcher innerhalb zweier Nocken U an dem hufeisenförmigen Gestell J schwingt und den
Ausschlag des Rahmens F somit nach beiden Seiten begrenzt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ergiebt sich aus dem Vorstehenden wie folgt:
Es sei vorausgeschickt, dafs an der betreffenden Appretur- oder Färberei-Maschine
zu beiden Seiten zwei Einrichtungen, wie beschrieben, angeordnet werden, welche die
beiden Seitenleisten der Waare erfassen sollen. Bewegt sich die Waare. in Richtung des
Pfeiles / (Fig. i), so mufs das Gewicht nach links verschoben werden, so dafs der Rahmen F
ebenfalls nach dieser Seite zu kippen strebt. Die Waare zieht den Rahmen in die wagerechte
Lage zurück, so lange die Leisten mit der Scheibe N nicht in Berührung kommen. Erfolgt
letztere^ aber, so tritt ein Klemmen der Waarenleisten zwischen den Walzen ein, da, wie
beschrieben, die Scheibe N nur eine kleine Theildrehung vollführen kann. Dadurch wird
ein Ausschwingen des Rahmens mit den Walzen herbeigeführt, so. dafs die Walzenachse
zum Waarenlauf nicht mehr rechtwinklig, sondern schräg zu stehen kommt. Infolge dessen gleitet die Waarenleiste von der ScheibeN
ab und gelangt wieder zwischen die Walzen B und C. Der Rahmen F stellt sich wieder
wagerecht ein und bleibt in dieser Stellung bei richtigem Einlauf der Waare.
Dieses Spiel wiederholt sich ununterbrochen während jeden Waarenlaufes. Die Einstellung
des Gewichtes S erfolgt bei jeder neu einzuführenden Waare, entsprechend der besonderen
Beschaffenheit derselben; dieses Gewicht wird
in der jeder Waare entsprechenden Lage festgestellt.
Die vorstehend erläuterte Einrichtung bietet den Vortheil der sicheren Wirkung und endlich
erspart dieselbe erheblich die Bedienungskosten gegenüber dem in der erwähnten amerikanischen
Patentschrift dargestellten Apparat.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Einrichtung zur selbsttätigen Zuführung von Geweben (Breitwaare) in Färberei- und Appretur-Maschinen von der in der amerikanischen Patentschrift Nr. 499072 (Fig. 4 bis 6) dargestellten Whittles'schen Art, bei welcher das erforderliche stabile Gleichgewicht zwischen den. aus der Gewebespannung hervorgehenden Zapfendrucken der Leitwalzen und einem Gegengewicht (S) bei wagerechter Lage der Walzenachsen für jede in die Maschine eingelegte neue Waare dadurch ohne Auswechselung dieses Gegengewichtes leicht herbeigeführt werden kann, dafs dasselbe in einem in der Richtung der Walzenachsen gestellten Schlitz des Schwingbügels (F) beweglich und in jeder Lage feststellbar angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98804C true DE98804C (de) |
Family
ID=369741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98804D Active DE98804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98804C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742707C (de) * | 1935-06-14 | 1943-12-09 | Julien Dungler | Kantenleitvorrichtung fuer die Einfuehrung laufender Gewebebahnen, insbesondere in Appreturmaschinen |
| DE1460729B1 (de) * | 1963-12-06 | 1970-02-12 | Brueckner Kg Kurt Trockentech | Einführung einer Materialbahn in eine Spann-, Trocken- oder Fixiervorrichtung |
-
0
- DE DENDAT98804D patent/DE98804C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742707C (de) * | 1935-06-14 | 1943-12-09 | Julien Dungler | Kantenleitvorrichtung fuer die Einfuehrung laufender Gewebebahnen, insbesondere in Appreturmaschinen |
| DE1460729B1 (de) * | 1963-12-06 | 1970-02-12 | Brueckner Kg Kurt Trockentech | Einführung einer Materialbahn in eine Spann-, Trocken- oder Fixiervorrichtung |
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