DE30202C - Maschine, um die Fasern der Textilstoffe in Strängen oder Bunden vor und nach dem Färben zuzurichten - Google Patents

Maschine, um die Fasern der Textilstoffe in Strängen oder Bunden vor und nach dem Färben zuzurichten

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Publication number
DE30202C
DE30202C DENDAT30202D DE30202DA DE30202C DE 30202 C DE30202 C DE 30202C DE NDAT30202 D DENDAT30202 D DE NDAT30202D DE 30202D A DE30202D A DE 30202DA DE 30202 C DE30202 C DE 30202C
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DE
Germany
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strands
roller
machine
work
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30202D
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English (en)
Original Assignee
P. M. DURANCON und PH. lap1erre in Lyon, Frankreich
Publication of DE30202C publication Critical patent/DE30202C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C19/00Breaking or softening of fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
(Frankreich).
zuzurichten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1884 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine hat den Zweck, die feinsten und zartesten Textilfasern in Strängen oder Bunden zuzurichten. Sie arbeitet vollständig in der Weise der Handarbeit, ohne jemals den Strang locker zu lassen, der in den Zwischenräumen zwischen den Schlägen ausgespannt bleibt und sich längsam fortbewegt.
Der Bund A, der aus einer Anzahl von Strängen zusammengesetzt ist, ist ah eine Rolle B angehängt, die im gewünschten Augenblicke durch Sperrklinke und Sperrrad C gedreht werden kann. Eine zweite Rolle D, die in einem verticalen Schlitz auf- und niedersteigen kann, hält durch ihr eigenes Gewicht oder Federdruck die Stränge gespannt. Eine kleine Rolle E, die an dem Ende eines Gelenkes sitzt, kann auf eine Seite des Bundes drücken, um ihn aus seiner verticalen Stellung zu bringen.
Fig. ι stellt den Anfang der Bewegung dar; der Bund hat soeben einen Schlag erhalten.
In der Fig. 2 hat sich die Rolle D gehoben, während die Rolle E, indem sie sich nach links bewegt, den Bund auf dieser Seite in dem Mafse verlängert, wie Rolle D steigt, so dafs die Stränge stets ausgespannt bleiben.
In Fig. 4 ist der Mechanismus dargestellt, mittelst dessen das Spiel der Rollen BDE hervorgebracht wird. Die Welle H geht quer durch die Mitte der Maschine und trägt Curvenstücke /, die auf der einen Seite in der Schraubenfläche gestaltet sind. Gegen jede Schraubenfläche liegt ein Hebel K an, der auf der Welle J sitzt. Letztere trägt zwei Hebel L, welche die Rolle D intermittirend anheben und wieder fallen lassen, wenn der Hebel K von der höchsten Stelle der Schraubenfläche von / herabfällt. Die Welle / trägt noch einen Hebel M, der durch die ausdehnbare Schubstange N mit dem Hebel O P verbunden ist, an dessen Ende die Rolle E sitzt. Die Bewegung der Theile, welche bei Drehung der Welle H eintritt, ist so geregelt, dafs durch Elastidtät der Schubstange N die Rolle i? stets gegen die Stränge andrückt. An dem Hebel O sitzt die Sperrklinke C, welche das Sperrrad C und damit die Rolle B dreht und auf diese Weise den Bund, während die Rolle D sich hebt, verschiebt.
Sobald also der Schlag erfolgt, werden die Rollen E und D gleichzeitig losgelassen, so dafs D durch ihr Gewicht, das auch eventuell durch Federn unterstützt werden kann, niedersinkt.
Der Bund folgt der Bewegung, ohne aus der Spannung zu kommen, und empfängt den Schlag von der beweglichen Rolle E, ohne dafs seine Fäden sich verschieben können. Er kehrt hierbei in die in Fig. 1 und links in Fig. 4 dargestellte Lage zurück und die angegebenen Bewegungen treten aufs Neue ein. Um die Wirkung der Schläge auszugleichen, ist die Maschine eine doppelte, wie dies Fig. 3 veranschaulicht. Die beiden Rollen B B1 sitzen auf derselben Welle und drehen sich zusammen mittelst desselben Sperrrades C. Auch die Rollen E

Claims (1)

  1. und E1 und die Rollen D und D1 sitzen zusammen und treten gleichzeitig in Wirkung. Eine gewisse Zahl dieser Doppelapparate ist parallel zu einander auf demselben Gestell aufgestellt und die zugehörigen Antriebsmechanismen sind so angeordnet, dafs die Schläge nach einander erfolgen, um die Arbeit des Motors gleichmäfsig zu gestalten und jede Rolle besonders zum Aufhängen und Abnehmen der Stränge anhalten zu können. Die Zahl dieser Doppelapparate ist so berechnet, dafs ein Arbeiter nach einander alle Rollen behängen kann, während die erste ihre Thätigkeit beendet. Er kann alsdann zu dieser zurückkehren, sie anhalten, den fertigen Bund abnehmen, diesen durch einen neuen ersetzen und den Apparat wieder in Gang setzen. Er geht nun zum nächsten, der auch jetzt zu Ende kommt, so dafs stets in der Maschine nur ein Apparat in Ruhe ist und ein einziger Arbeiter zur Bedienung ausreicht.
    Die Rollen können auch, wenn in : den Strängen Fäden von sehr ungleicher Länge vorkommen, mit Kautschuk belegt werden.
    Paten τ-An sp ruch:
    Die Verbindung zweier Rollen B und D, von denen die untere in einem Schlitze auf- und niedersteigt, und einer dazwischen befindlichen, vom Hebel O P gehaltenen Rolle E mit Sperrrad und Sperrklinke C, Zugstange N, Welle J mit den Hebeln MLK und dem auf Welle H sitzenden Curvenstück I mit seitlicher Schraubenfiäche, um die Stränge stets gespannt zu halten und die Schläge auf verschiedene nach einander folgende Punkte erfolgen zu lassen, so dafs die feinsten Fasern in derselben Weise wie bei Handarbeit zugerichtet werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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