DE210328C - - Google Patents

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DE210328C
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DE
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abutments
abutment
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DENDAT210328D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/04Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
    • C14B1/12Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface in machines with plane supporting bed-plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- j\ß 210328-KLASSE 286. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reihentischmaschine zum Recken, Strecken, Glätten und ähnlichen Bearbeiten von Fellen und Häuten. Wird das über die Tischkante gelegte Fell sich selbst überlassen, so kommt es leicht zur Faltenbildung, die eine regelrechte Bearbeitung durch die Arbeitswalzen unmöglich macht. Bei den Ausreckmaschinen gewöhnlicher Bauart müssen deshalb Arbeiterhände das Fell, soweit es noch nicht von den Walzen erfaßt ist, von der Tischfläche abheben und abhalten, so daß es an der jeweiligen, mit der Tischbewegung fortschreitenden Arbeitsstelle faltenlos zwischen Tisch und Walze gelangt.
Die Erfindung bezweckt, ein glattes Einführen der Häute zwischen die Walzen ohne Mitwirkung der Hände des Arbeiters durch die Anordnung von Widerlagern zu einer oder zu beiden Seiten des Tisches zu erreichen. Die Widerlager werden zweckmäßig so angeordnet, daß sie das Fell an die Arbeitswalzen andrücken und neben der Arbeitsstelle zwischen Tisch und Arbeitswalze eine zweite Arbeitsstelle . zwischen Widerlager und Arbeitswalze zur vorbereitenden Bearbeitung schaffen. Zu diesem Zweck können auf den Widerlagern Streckmesser oder Streckrippen angebracht sein.
Da der Tisch zwischen die Widerlager mit gleichem Spielraum wie zwischen die Arbeitswalzen hindurchgeht, so würde bei feststehender Anordnung der Widerlager das vor ihnen über die Tischkante gelegte Fell mit dem
Tisch in die Widerlager hineinlaufen, statt außen über die Widerlager hinwegzugehen. Man bringt deshalb die Widerlager derart beweglich an, daß sie in der Anfangslage des Tisches zu dessen Kante dieselbe Stellung einnehmen wie später bei der Bearbeitung, d. h. gegen die Kante zurückliegen, so daß das Fell über die Kante und über die Widerlager gelegt werden kann. Beim Vorgehen des Tisches gehen dann die Widerlager zunächst mit, um bei Erreichung der Arbeitswalzen stehen zu bleiben und den Tisch allein weitergehen zu lassen, der das Fell über die feststehenden Widerlager hinweg- und zwischen die Arbeitswalzen hindurchzieht. Später läßt man die Widerlager in die zur Beschickung des Tisches erforderliche Stellung zurückgehen. Eine die Erfindung verkörpernde Maschine ist auf der Zeichnung durch Fig. 1 im Aufriß und durch Fig. 2 in einem Längsschnitt quer zur Aufrißebene dargestellt. Fig. 3 ist ein Teilquerschnitt vergrößerten Maßstabes nach Linie 3-3 der Fig. 4 und Fig. 4 ein Teillängsschnitt parallel zur Aufrißebene. Fig. 5 stellt Arbeitswalzen, Tisch und Widerlager bei doppelseitiger Anordnung der Widerlager im Augenblick des Hineinlaufens der Tischkante zwischen die Arbeitswalzen dar. Fig. 6 ist eine zur Feststell- und Auslösevorrichtung der Widerlager gehörige Sonderdarstellung und Fig. 7 ein Querschnitt des doppelseitigen Widerlagers mit dem zwischen den beiden Widerlagern befindlichen Tisch. Die Fig. 8, 9 und 10 stellen in Querschnitten und Grundriß

Claims (3)

eine anderweitige Ausführung des hier einseitigen Widerlagers dar. Die Erfindung ist bei der gezeichneten Ausführung an einer Maschine, mit senkrecht verschiebbarem Tisch α verkörpert, der durch die endlosen Ketten b und das aus Fig. ι und 2 ersichtliche Kettenrädergetriebe durch die Arbeitswalzen f hindurchgeführt wird. Wie insbesondere aus Fig. 5 und 7 hervorgeht, sind zu beiden Seiten des Tisches α an den Kopfstücken 13 die Widerlager 10 angebracht, die während der Bearbeitung des Felles in der aus Fig. 5 ersichtlichen Lage zu den Arbeitswalzen f verharren, wählend der Tisch a zwischen den Walzen emporgeht. Der Tisch a zieht demnach das über seine Kante gelegte Fell χ einmal zwischen sich und den Arbeitswalzen, zum andern zwischen den Widerlagern 10 und den Arbeitswalzen f hindurch, während die noch nicht zur Bearbeitung gelangten Fellteile von den Widerlagern 10 frei herabhängen. Die Widerlager 10 sind nach der Zeichnung muldenförmig gestaltet und mit Streckmessern oder Streckrippen 12 versehen, so daß ein Ausspreizen des Felles beim Zulauf zu den Arbeitswalzen und eine reckende oder streckende Vorbearbeitung zwischen Widerlagern und Arbeitswalzen stattfindet. Zur Bewegung, zum zeitweisen Festhalten und zum Auslösen .der Widerlager nach dem Durchgang des Felles dienen die folgenden Mittel: Die Kopfstücke 13 sind in den Geradführungen 14 (Fig. i, 3 und 4) verschiebbar und tragen die in wagerechter Ebene um die Bolzen 18 schwingenden, durch Federn 40 einwärts gedrehten passiven Mitnehmer 17. Unter diese legen sich Verlängerungen der Bolzen 16, mit denen der Tisch α an die Gliederketten b gehängt ist. Dadurch kann der Tisch a beim Aufwärtsgang die Widerlager mitnehmen. Schließlich laufen die Mitnehmer 17 die keilförmigen Knaggen 20 an den Gestellwangen (Fig. ι und 2) an, wodurch die Mitnehmer 17 zur Seite gedreht und von den weiter empor gehenden Bolzen 16 freigemacht werden. Inzwischen ist aber die, untere Kante der Kopfstücke 13 über die Klinken 25 (Fig. 1 und 6) hinweggegangen, welche durch die sich von unten nähernden Kopfstücke gegen die Federn 27 zurückgedrängt wurden und nun wieder vorspringen. Dadurch werden die Widerlager in der Arbeitsstellung festgehalten. Nach dem Durchgang des Tisches durch die Arbeitswalzen stoßen Bolzen 29 (Fig. 1 und 4) an den Ketten b auf die mit den Klinken 25 durch Zugstangen 33 gekuppelten Hebel 31. Die dadurch verursachte Auswärtsbewegung der Klinken 25 macht die Kopfstücke 13 frei und läßt die Widerlager in die ,anf angliche Stellung (Fig. ι und 2) hinabsinken. Diese Stellung wird durch Anschläge 35 (Fig. 4) bestimmt. Das Niedergehen der Widerlager kann durch nicht gezeichnete Gegengewichte oder Puffer geregelt werden. In ihrer unteren Stellung liegen die Widerlager gegen die obere Kante des in der Tief-' stellung befindlichen Tisches α zurück, wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich; das Fell kann also über Tischkante und Widerlager gelegt werden. ■ Es ist zweckmäßig, das Widerlager doppelseitig anzuordnen, damit es auf beide Lagen der über die Tischkante gelegten Haut wirken kann. Indessen kann auch das Widerlager auf der Vorderseite fehlen, weil hier die Arbeiterhand leicht zugreifen kann. Ein einseitiges Widerlager ist in Fig. 8 bis 10 dargestellt. Es unterscheidet sich von dem vorher beschriebenen insofern, als es aus einer flachen Schiene 10 mit Streckmessern oder Streckrippen 12 besteht. Diese Schiene ist um Zapfen an ihrer inneren Kante drehbar und wird durch Drehungsfedern 60 annähernd wagerecht oder doch wenig geneigt gehalten. Unter Anspannung der Federn 60 schwingt das Widerlager bis zur Erreichung eines Anschlages 38 nieder, wenn es gegen die Arbeitswalze f geführt wird (Fig. 9). Ρλ τ κ ν τ - A N s i> κ ü c H E :
1. Reihentischmaschine zum-Bearbeiten von Fellen und Häuten, gekennzeichnet durch die Anordnung von bei der Annäherung des Tisches (a) an die Arbeitswalzen (f) mitgehenden und bei der dar- auf folgenden Bearbeitung des Felles feststehenden Widerlagern (10) zu einer oder beiden Seiten des Tisches (a), derart, daß das Fell bei der weiteren Tischbewegung zwischen den Widerlagern und den Arbeitswalzen hindurchgezogen wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Streckmessern oder Streckrippen (12) auf den Widerlagern. .
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager mit dem Tisch durch Mitnehmer (16, 17) gegen die Arbeitswalzen geführt, alsdann durch Ausrücken der Mitnehmer (17) mittels Knaggen (20) vom Arbeitstisch entkuppelt, durch Klinken (25) in- der Arbeitsstellung festgelegt und schließlich nach dem Durchgang des Tisches durch Auslösung der Klinken (25) zum Zurückgehen freigemacht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3422723A1 (de) * 1984-06-19 1985-12-19 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh, 6370 Oberursel Maschine zum ausrecken und entwaessern von leder und aehnlichen flachmaterialien sowie verfahren zu deren betrieb

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3422723A1 (de) * 1984-06-19 1985-12-19 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh, 6370 Oberursel Maschine zum ausrecken und entwaessern von leder und aehnlichen flachmaterialien sowie verfahren zu deren betrieb
DE3422723C2 (de) * 1984-06-19 1987-03-12 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh, 6370 Oberursel Maschine zum Ausrecken und Entwässern von Leder und ähnlichen Flachmaterialien

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