DE44966C - Transportvorrichtung für Trockenräume - Google Patents
Transportvorrichtung für TrockenräumeInfo
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- DE44966C DE44966C DENDAT44966D DE44966DA DE44966C DE 44966 C DE44966 C DE 44966C DE NDAT44966 D DENDAT44966 D DE NDAT44966D DE 44966D A DE44966D A DE 44966DA DE 44966 C DE44966 C DE 44966C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B15/00—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
- F26B15/12—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
- F26B15/122—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of material being carried by transversely moving rollers or rods which may rotate
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstande, durch welche an Stäben
aufgehängte Materialien, wie Textilfasern, Stoffe, Papierbogen, Pappe u. dergl., zum Zwecke der
Trocknung continuirlich durch Trockenräume geführt werden.
Die einzelnen Stäbe werden an einem ihrer Enden von den zangenförmigen Gliedern einer
endlosen Kette oder von paarweise auf einem endlosen Drahtseil sitzenden Backen erfafst, infolge
der stetigen Bewegung des Seiles oder der Kette, deren Geschwindigkeit der Trockenfähigkeit
der zu trocknenden Stoffe anzupassen ist, durch die Trockenräume geführt und am Ende derselben automatisch abgegeben.
Die mit solchen Vorrichtungen arbeitenden Trockenräume brauchen nur eine der Stablänge
entsprechende Breite zu besitzen und können vortheilhaft, wie Fig. 1 zeigt, als zwei
parallele, mit einander verbundene Gänge construirt sein, durch die das Transportorgan hindurchläuft,
um sich aufserhalb derselben zu einem endlosen Organ zu vereinigen...
Da die Stäbe nur mit einem ihrer Enden von dem Transportorgan erfafst werden, sind
sie an ihren gegenüberliegenden Enden durch Schienen unterstützt, welche parallel zu den
Transportorganen laufen.
Durch geeignete Zuführungsorgane werden die einzelnen Stäbe an einem Ende des
Trockenraumes dem Transportorgan zugeführt, um beim Austritt des letzteren aus dem Trockenraum
wieder automatisch abgeführt zu werden, so dafs, abgesehen von jenen Personen, welchen
die Ueberwachung des regelmäfsigen Betriebes obliegt, keine weiteren Arbeitskräfte
erforderlich sind.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 schematisch die Montirungsweise desTransportorganes, wenri
der Trockenraum aus zwei parallelen Gängen besteht; in dieser Figur sei bei A das in Fig. 2
dargestellte Zuführungsorgan gedacht, so dafs die einzelnen Stäbe a, von dem Seil oder der
Kette b erfafst, im Sinne des Pfeiles 1 fortschreitend
um die Führungsrolle D herum in den zweiten Gang gelangen, um schliefslich
nach dem Durchlaufen des letzteren zur Stelle B zu gelangen, wo ihre Abführung stattfindet.
Von hier läuft das Seil oder die Kette um die Führungsrollen F und G leer und gelangt
wieder zur Stelle A zurück, wo von neuem Beschickung stattfindet.
Wie schon erwähnt, schleifen die Stäbe a mit ihren freien Enden auf einer parallel bezw.
concentrisch zum Seil b laufenden Führungsschiene c.
Wird als Transportorgan eine Kette verwendet, so hat dieselbe die in Fig. 4 und 5
im" Grund- und Aufrifs gezeigte Construction, deren Wesen darin -besteht, dafs je zwei
Glieder derselben (m und n) ein zangenförmiges Organ bilden, welche Organe durch Scharniere
p, deren Drehbolzen p} senkrecht zu jenen _p2 der Zangen stehen, mit einander verbunden
sind.
Durch diese Einrichtung ist diese Kette t, zum Unterschiede von Galle'sehen und Vaucanson'sehen
Ketten, befähigt, sich in zwei auf einander senkrechten Ebenen auszubiegen.
Sind die die Stäbe erfassenden Zangen auf einem Drahtseil montirt, so ist dies, wie Fig. 6,
7 und 8 zeigen, in der Weise ausgeführt, dafs auf letzterem (b) Muffen r aufgezogen sind,
auf welche je ein durch eine Rippe r" versteifter Backen r1 sitzt; je zwei einander zugewendete
Backen bilden ein Zangenorgan.
Es erübrigt noch, zu erörtern, in welcher Weise die das zu trocknende Material haltenden
Stäbe dem Transportorgan zu- bezw. von demselben abgeführt werden.
In beiden Fällen wird der Umstand ausgenutzt, dafs die Zangenbacken sich in die Richtungen
der Radien stellen, wenn die Kette eine Laufrolle passirt, wodurch ein Oeffnen der
Zangen selbst stattfindet, so dafs ein Gegenstand leicht zwischen dieselben eingeführt bezw.
aus denselben entfernt werden kann.
Demgemäfs sind die Zuführungs- und Abführungsorgane derart angeordnet, dafs sie die
einzelnen Stäbe den Zangen in jenen Bewegungsphasen übergeben bezw. abnehmen, in
welchen dieselben die am Anfang und Ende des Trockenraumes befindlichen Laufrollen F
und H passiren.
Das Zuführungsorgan, welches in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt ist, functionirt derart,
dafs die über die geneigten Führungsschienen s herabgleitenden Stäbe α nach einander von
den Daumen m eines über die drei Rollen n1 n2 nB laufenden Speisetuches η erfafst werden
und dann, über die Führungsschienen n* gleitend, zwischen die Zangen des Transportorganes
b gelangen.
Um die Stäbe der Reihe nach von den schiefen Führungsschienen s auf das Speisetuch
η gelangen zu lassen, sind dieselben an ihrem gegen das Speisetuch gerichteten Ende
von einem Hebel m1 versperrt, der, der Wirkung
der Feder m2 entgegen, nach abwärts gedreht wird, wenn einer der Daumen m unter
denselben gelangt und gegen die schiefe Fläche m3 des Hebels drückt, so dafs ein Stab
auf den Daumen gleiten kann; hat der Daumen m die Ebene m3 des Hebels ml passirt,
so schnappt letzterer in seine frühere Lage.
Das Abführungsorgan, Fig. 3, arbeitet in der Weise, dafs die Stäbe α durch geeignete Gleitschienen
s1 aus den Zangen gehoben werden, wenn letztere die Laufrolle passiren.
Claims (3)
1. Eine Vorrichtung zum Fortbewegen von Stäben mit darauf hängendem Material
durch Trockenstuben, bestehend aus einer endlosen Kette, deren Glieder m η abwechselnd
mittelst horizontaler und verticaler Scharnierbolzen plp2 verbunden sind, und
welche um verticale und horizontale Leitrollen läuft, wobei die einander zugewendeten
Flächen der Glieder mn zu beiden Seiten der horizontalen Bolzen Zangenbacken
bilden, welche sich beim Passiren der Kette über die verticalen Rollen öffnen, so dafs das eine Ende der Stäbe eingelegt
werden kann, während das andere Ende der Stäbe durch eine parallel zum horizontalen
Theil der Kette verlaufende Schiene c gestützt wird.
2. Bei der unter 1. angegebenen Vorrichtung der Ersatz der Ketten durch Seile, an
welchen Paare von Muffen r mit Klemmbacken r1 befestigt sind.
3. Eine Zuführungsvornchtung für die unter 1. angegebene Transportvorrichtung, bestehend
aus einem über die Rollen n'w2 und n3
laufenden Speisetuch, dessen Nasen die von der Gleitfläche s herabrutschenden Stäbe
aufnehmen, wobei das Nachrutschen weiterer Stäbe durch einen Riegel gehindert wird,
der durch die Nasen des Speisetuches, der Wirkung einer Feder entgegen, bei Seite
geschoben wird und nach dem Passiren der Nase wieder in die Sperrstellung zurückgelangt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44966C true DE44966C (de) |
Family
ID=320160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44966D Expired - Lifetime DE44966C (de) | Transportvorrichtung für Trockenräume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44966C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965960C (de) * | 1944-03-12 | 1957-06-27 | Benno Schilde Maschb Ag | Trocknungskanal fuer Fliessbetrieb |
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- DE DENDAT44966D patent/DE44966C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965960C (de) * | 1944-03-12 | 1957-06-27 | Benno Schilde Maschb Ag | Trocknungskanal fuer Fliessbetrieb |
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