DE320608C - Druckmaschine - Google Patents
DruckmaschineInfo
- Publication number
- DE320608C DE320608C DE1915320608D DE320608DD DE320608C DE 320608 C DE320608 C DE 320608C DE 1915320608 D DE1915320608 D DE 1915320608D DE 320608D D DE320608D D DE 320608DD DE 320608 C DE320608 C DE 320608C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- handle
- roller
- sheet
- fabric
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F33/00—Indicating, counting, warning, control or safety devices
- B41F33/04—Tripping devices or stop-motions
- B41F33/06—Tripping devices or stop-motions for starting or stopping operation of sheet or web feed
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Die Erfindung· betrifft Druckmaschinen, insbesondere Gewebedruckmaschinen, die mit
einer Abstellvorrichtung für die Werkstückbeförderung einer Werkstück-Ablenkvorrichtung
und einer Druckwalzen-Ausrückvorrichtung versehen sind, welche Vorrichtungen
durch Handgriffe bewegt werden. Das Neue besteht darin, daß drei miteinander gekuppelte
Handgriffe für den Antrieb dieser drei Vor-
to richtungen angeordnet sind. Durch Bewegung eines Handgriffes in einer Richtung werden
auch die beiden anderen Handgriffe mitgeschwenkt. In der anderen Richtung können
die Handgriffe nach Wahl einzeln bewegt
.5 werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
teilweise schematisch dargestellt.
Die Gewebe- oder Papierrolle α ist am Maschinenrahmen
befestigt. Das Papier wird von der Rolle α in der Pfeilrichtung abgerollt
und geht unter einer unter Federdruck stehenden Rolle b, die in Lagern c ruht, vorbei, wobei
sich diese Rolle in der üblichen Weise während des Abrollens des Gewebes hebt oder
senkt und das Gewebe straff hält. - Von hier aus geht das Gewebe über eine Führungsrolle
d und zum Teil um die Rolle e herum, die eines von dem Paar Klemmrollen bildet
α und in festen Lagern am Maschinenrahmen
gehalten wird. "Die Rolle/ bildet die andere Klemmrolle des Paares, steht im Eingriff mit
der Rolle β und wird mittels auf der Zeichnung nicht dargestellter Kettengetriebe gezwungen,
sich ebenso schnell wie dieses zu drehen, wobei das Getriebe seinen Antrieb von einem
der Hauptumlaufsteile der Maschine erhält.
Die Rolle f wird in exzentrischen Lagern g gehalten, die am Maschinenrahmen angeordnet
sind.
Die Lager g sind durch Bolzen o. dgl. mit den Stangen h gekuppelt, deren andere Enden
verstellbar sind und durch Wirbel k hindurchgehen,
die sich in den Hebeln I drehen, die ihrerseits fest auf einer Achse m sitzen, mit
welcher ein Hangriff η verbunden ist.
Aus der Zeichnung ist zu ersehen, daß die Bewegung des Handgriffes η in Richtung des
Uhrzeigers die Klemmung der Klemmrollen / und e aufhebt.
Von den Klemmrollen e und f geht das Gewebe
vorwärts zwischen zwei Messern 0 und p und wird weiter mittels geeigneter Mittel
über die Rolle q geführt, bis die vordere Kante des geschnittenen Gewebes einen Punkt
erreicht, der in der Nähe der Rollen r und .?
liegt. In diesem Augenblick erfolgt ein zweiter Schnitt des Messers ο p, und das so geschnittene
Blatt wird von den beiden Reihen fortlaufender Förderbänder gehalten, wie weiter
unten beschrieben wird. Die erste untere Reihe läuft um die Rollen q, r, t, v, W3 die
zweite obere Reihe läuft um die Rollen x, s, y, 3, i, 2, 3,4, s, 6, 7, 8.
Die Rollen 5 und r sind auf einem nicht dargestellten Wagen untergebracht, der längs
der Blattrichtung einstellbar ist. Diese Rollen sind derart angeordnet, daß die oberen und
unteren Förderbänder zwischen ihnen zusammengepreßt werden. In dem Wagen, der die
Rollen s und r trägt, ist noch eine dritte ίο Rolle 4 angeordnet, die eine der Rollen bildet,
um die die oberen Bänder herumgehen. Der Zweck dieser Rolle ist, die fortlaufenden ;
Linien der oberen Bänder zwischen den Rollen ί und 4 zu unterbrechen und so einen
Zwischenraum für die gebogene Blattablenkvorrichtung 9 zu schaffen, die auf der Welle 10
sitzt und mit der ein Hebel 11 fest verbunden ist.
Es ist zu beachten, daß die Anordnung der ao Rollen, die die oberen Bänder tragen, eine
Längseinstellung des die Rollen 4, s, r tragenden Wagens gestattet, ohne daß die Spannung
der Bänder wesentlich geändert wird, und auch einen Raum zwischen den Rollen 1, 6,
as y, ζ schafft, der zum Aufsammeln derjenigen
Blätter dient, welche durch die Ablenkvor- ; richtung 9 ausgesondert sind.
Die Vorrichtung 9 wird durch die Bewe- j gung einer flachen Stange 12 betätigt, die am j
einen Ende mit dem Hebel 13 verbunden ist, ' der sich frei im Rahmen dreht und am ande- j
ren Ende mit dem Winkelhebel 14 ausgestattet ist, der an der Verbindungsstange 15 angreift.
Das andere Ende dieser Stange ist mit dem Kniehebel 16 in Eingriff, der seinerseits
wieder mittels der Verbindungsstange 17 mit dem frei auf der Welle in sitzenden Handgriff
18 verbunden ist.
Durch Schwenken des Hebels 18 in Richtung des Uhrzeigers wird die flache Stange 12
aus der in der Zeichnung dargestellten Lage gesenkt. Dadurch sinkt auch der Hebeln, i
und das untere Ende der Vorrichtung 9 ge- ' langt unter die Linie der unteren Bänder und j
kann so alle Blätter auffangen, die gegen die : Maschine laufen und sie in Richtung der beiden
Teile der oberen Bänder ablenken, die zwischen den Rollen 5 und 6 bzw. 5 und y
laufen.
In der Zeichnung ist ein dritter Handgriff 19 dargestellt, der gleichfalls frei auf der
Achse W sitzt. Durch Schwenkung dieses
Hebels in der Richtung des Uhrzeigers wird ein nicht dargestellter Antrieb derart bewegt, '
daß die Zylinder 20 und 21 aus dem Druckbe- j
reich entfernt werden. j
Am Handgriff η ist ein Bolzen 22, am ·
Handgriff 18 ein Bolzen 23 angeordnet. Der j Bolzen 22 lehnt sich in der aus der Zeichnung '
ersichtlichen Lage gegen das untere Ende des Handgriffes 18, der Bolzen 23 gegen das
untere Ende des Handgriffes 19, so daß beim Bewegen des Handgriffes η in Richtung des
Uhrzeigers der Bolzen 22 gegen das untere Ende des Handgriffes 18 drückt und diesen in
der gleichen Richtung bewegt. Gleichzeitig drückt der Bolzen 23 gegen das untere Ende
des Handgriffes 19 und bewegt diesen in Richtung des Uhrzeigers. Ein Schwenken
des Handgriffes η in Richtung des Uhrzeigers schwenkt also gleichzeitig die Handgriffe 18
und 19, so daß der Druck der Klemmrollen e, f aufgehoben, das Ablaufen des Gewebes
von der Rolle α unterbrochen, jedes Blatt, das
dann von den Messern 0 und p geschnitten wird, aus seiner Bahn zu den Zylindern 20, 21
durch die Ablenkvorrichtungen 9 abgelenkt und in den Raum zwischen den Rollen 1, 6,
y, ζ aufgenommen wird, während gleichzeitig die Zylinder 20, 21 aus dem Druckbereich entfernt
werden, wie es bei einigen Druckverfahren erforderlich, bei allen Druckverfahren
aber ratsam ist, wenn kein Blatt zur Aufnahme des Druckes vorhanden ist.
Es ist auch klar, daß die Wiederherstellung der normalen! Druckbedingungen der Maschine
erreicht wird, wenn man den Handgriff η zuerst in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten
Richtung bewegt, so daß wieder der Druck zwischen den Klemmrollen e, f g0
hergestellt wird, darauf den Handgriff 18 in * der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten
Richtung bewegt, so daß das untere Ende der Vorrichtungen 9 in die Stellung über der
Lauflinie der Bänder gelangt und dann den gj Handgriff 19 in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten
Richtung bewegt, so daß durch diese Bewegung die Zylinder 20, 21 in
Arbeitsstellung gebracht werden. Die Handgriffe μ, 18 und119 sind also so miteinanderverbunden,
daß der Handgriff η nicht geschwenkt werden kann, ohne daß zu gleicher Zeit auch
die Handgriffe 18 und 19 geschwenkt werden. Hierdurch wird der Druck der Klemmrollen
e, f wieder auf das Gewebe ausgeübt, die ic Ablenkvorrichtung nimmt wieder ihre normale
Stellung ein, und die Zylinder 20, 21 werden wieder in die Druckstellung zurückgeführt.
Im Falle, daß das Gewebe zwischen der 1:
Rolle α und den Spannrollen e, f reißt, oder
wenn die Rolle α vollkommen abgerollt ist, wird die unter Federdruck stehende Rolle b
frei und fällt aus ihrer normal aufgehängten Lage herab, die wesentlich über der in der 1
Zeichnung dargestellten Stellung ist. Das frei schwingende Stück 24, das drehbar an dem
Gleitlager c befestigt ist und vertikal hängt, wenn die Rolle h aufgehängt ist, schlägt dann
gegen den bezeichneten Teil des Hakens 25, 1 hebt diesen Haken und gibt den Hebel 26
frei, der in normaler Stellung die unter
Federwirkung stehende gegabelte Stange 27 sperrt. Auf diese Weise werden der Bolzen
23 und die Handgriffe 18, 19 derart geschwenkt, daß sie auf die Blattablenkvorrichtung
9 wirken und die Zylinder 20, 21 aus dem Druckbereich entfernen.
Sind Werkstücke beschädigt und sollen sie
deshalb nicht zu den Druckwalzen gelangen,
. so tritt die Ablenkvorrichtung in Tätigkeit.
Die Gewebestücke oder Blätter werden dann nicht unter die Rolle 4 geführt, sondern gelangen
über die Rolle 5 nach y, z, I usw. und
können auf diesem Wege leicht entfernt werden.
Claims (1)
- Patent- Anspeugh:Druckmaschine mit Ablenkvorrichtung für die zu den Druckwalzen geführten Arbeitsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß drei miteinander gekuppelte Handgriffe (n, 18 und 19) vorgesehen sind, die die verstellbare Gewebef or der walze (/), die Blattablenkvorrichtung (11) und die Ausrückvorrichtung für die Druckwalzen (20, 21) bewegen, und zwar gemeinsam bei der Bewegung in der einen Richtung und nach Wahl einzeln bei der Bewegung in der anderen Richtung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB320608X | 1914-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320608C true DE320608C (de) | 1920-04-30 |
Family
ID=10332569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915320608D Expired DE320608C (de) | 1914-04-07 | 1915-04-07 | Druckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320608C (de) |
-
1915
- 1915-04-07 DE DE1915320608D patent/DE320608C/de not_active Expired
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