DE5738C - Breithaltevorrichtung an Appreturmaschirren für Litzen - Google Patents

Breithaltevorrichtung an Appreturmaschirren für Litzen

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DE5738C
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O. SEHLBACH in Barmen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/06Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by rotary disc, roller, or like apparatus

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Description

1878.
OTTO SEHLBACH in BARMEN. Breithaltevorrichtung an Appreturmaschinen für Litzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1878 ab.
Bei der Appretur der Litzen und den dieser vorhergehenden Operationen verlieren die Litzen gewöhnlich, infolge des Zuges, dem sie dabei ausgesetzt sind, an ihrer ursprünglichen Breite und diese Verminderung der Breite wird durch das Appretiren selbst zu einer permanenten. Um nun einer solchen Breiteverminderung vorzubeugen bezw. eine vorher schon eingetretene wieder auszugleichen, hat der Erfinder nachstehend beschriebene Verbesserung an Appretirmaschinen angebracht; diese Vorrichtung, Breithaltemaschine, kann jedoch auch für sich allein bestehen, ohne einen Zusammenhang mit einer Appretirmaschine und mufs nicht notwendigerweise einen Theil einer solchen ausmachen.
Der Apparat besteht, wie aus Fig. 1, 2 und 3 beiliegender Zeichnung zu ersehen ist, aus einer fein cannellirten Walze R, welche in den Lagern L L läuft; unter dieser Walze sind die vertical verstellbaren Kropfstücke KK neben einander so angeordnet, dafs sie in Führungen FF und Gegenhalter G G und g g mittelst der Hebel ΗΗηηά Gewichte Q Q gegen die Rolle R gedrückt werden können. Der Kropf oder die Aushöhlung der Stücke K hat einen kleineren Radius als die Walze R, so dafs, wenn die Kropfstücke K gegen R geprefst werden, sie diese nur in zwei Punkten berühren, bei α und b, an der Eintritts- und Austrittsstelle der Litze, während der zwischen α und b liegende Theil der Walze und der Kropfstücke einen hohlen sichelförmigen Raum bildet. Auch sind die Kropfstücke so geformt und angeordnet, dafs die Pressimg gegen die Walze bei a, da wo die Litze eingeführt wird, etwas stärker ist als bei b, wo die Litze austritt.
Führt man nun eine Litze zwischen Kropf und Rolle hindurch, indem man diese in Umdrehung versetzt und als Speisewalze benutzt und mittelst der Gewichte und der Hebel einen Druck auf die Kropfstücke bezw. auf die Litze ausübt, so wird diese bei α vorgeschoben und sich in dem sichelförmigen Raum gewissermafsen stauchen und bei b wieder gefafst und weitergeführt werden.
Durch den Druck zwischen Rolle und Kropfstück und das Stauchen erhält aber die Litze die ihr durch das Spannen etc. verloren gegangene ursprüngliche gleichmäfsige Breite wieder und wird sie durch diese Behandlung gleichzeitig weich gemacht.
Ich ordne diese meine Breithaltevorrichtung, wie die Zusammenstellung, Fig. 4, zeigt, am zweckentsprechendsten in Verbindung mit der Appretirmaschine so an, dafs die Litze aus dem Dampfkasten d kommend, feucht durch den Breithalteapparat läuft und von da zwischen die Walzen der Appretirmaschine geführt wird, wodurch die nun wieder hergestellte Breite der litze eine permanente bleibt.
Die Kropfstücke, ein jedes von der Breite der gröfsten vorkommenden Litzenbreite, können in beliebiger Anzahl neben einander angeordnet werden, jedenfalls in ihrer Gesammtbreite der Breite der Appretirwalzen, mit welchen sie in Verbindung stehen, entsprechend.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die oben beschriebene Breithaltevorrichtung für litzen, in Verbindung und ohne Verbindung mit einer Appretirmaschine, mittelst welcher Vorrichtung eine verzogene Litze, deren Breite durch Spannen reducirt worden, dadurch ihre ursprüngliche Breite wieder erhält, dafs sie durch die eigenthümliche Wirkung der Zuführungswalze und der dagegen geprefsten Kropfstücke gestaucht wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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DE1060575B (de) * 1955-04-30 1959-07-02 Herbert Goener Dr Ing Schall- und waermedaemmende Montagedecke

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