DE98654C - - Google Patents

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DE98654C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/12Handlebars; Handlebar stems
    • B62K21/16Handlebars; Handlebar stems having adjustable parts therein

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbaü und Fahrräder.
OWEN JONES in LONDON. Umlegbare Lenkstange für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Oktober 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine umlegbare Lenkstange für Fahrräder, welche im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dafs sie in der Gebrauchsstellung durch einen mit Ausschnitten versehenen Bolzen festgestellt wird, der durch die Lenkstange und den Lenkgabelkopf hindurchreicht und so gedreht werden kann, dafs er die Lenkstange behufs Umlegens freigiebt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine derartige Lenkstange in drei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Anordnung besteht die Lenkstange aus zwei Theilen b, welche um besondere Bolzen fs drehbar sind und an ihren inneren Enden mit Blöcken e e1 versehen sind, die in der Gebrauchsstellung der Lenkstange ganz oder nahezu an einander stofsen. Der Gabelkopf d, ist mit Lagern versehen, in welchen ein mit einer Handhabe r1 versehener Bolzen r drehbar ist. Dieser Bolzen ist an dem Punkt, an welchem die Blöcke e e1 sich gegen einander legen, quer zu der Lenkstange angeordnet, und ist bei r 8 mit einem Ausschnitt versehen, so dafs er bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung auf den Vorsprüngen g g-1 ruht, theils in dem einen und theils in dem andern von zwei Ausschnitten e3, die in den an einander stofsenden Enden der Lenkstangenhälften angebracht sind, so dafs diese in der Gebrauchsstellung festgestellt werden. Wenn der Bolzen jedoch in die in Fig. 2 dargestellte Lage gedreht wird, kann die rechte Hälfte der Lenkstange nach unten gedreht werden, und wenn der Bolzen dann wieder um i8o° gedreht wird, kann auch die andere Hälfte der Lenkstange umgelegt werden. An den Drehbolzen f3 sind Stifte r2 angebracht, ebenso ist ein Stift an dem Lenkgabelkopf angebracht. Diese Stifte treten bei den verschiedenen Stellungen des Bolzens in eine entsprechende Vertiefung der Handhabe r1 hinein und stellen dadurch den Bolzen fest. Auf diese Weise werden die beiden Hälften b der Lenkstange nach einander nach unten umgelegt und ebenso auch wieder in Gebrauchsstellung gebracht. Um jede Abnutzung der sich gegen einander legenden Theile auszugleichen, sind die Blöcke e e1 so angeordnet, dafs sie sich gegen den Kopf j>3 einer Stellschraube^ legen, die in dem Gabelkopf d drehbar ist und mit Löchern zum Einstecken eines Stiftes versehen ist, mittelst dessen sie gedreht und auf die erforderliche Höhe eingestellt werden. Das Eindringen von Regen und Staub in die Gabel wird durch seitliche Vorsprünge e4 (Fig. 3) an den Seiten der Blöcke e e1 verhindert.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Lenkstange sind die Enden e e1 der Lenkstangenhälften b mit Vorsprüngen g g1 versehen, welche einander seitlich überlappen und mit Schlitzen t mit kreisförmig erweiterten Enden tl versehen sind, die über den abgesetzten Theil r4 eines Bolzens r greifen, so dafs, wenn dieser sich in der in Fig. 5 dargestellten Stellung befindet, die Hälften b der Lenkstange leicht um ihre Drehbolzen fs gedreht werden können. Wenn die Lenkstange jedoch in Gebrauchsstellung festgestellt werden soll, wird der Bolzen r in den kreisförmigen Erweiterungen i1 der Schlitze t so gedreht,
dafs er die in Fig. 4 dargestellte Stellung einnimmt. Der Bolzen r kann entweder in einem der Blöcke e e1 gelagert sein oder auch, wie dargestellt, im Gabelkopf d.
Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Lenkstange besteht aus einem einzigen Stück b1 und ist mit zwei Bolzen r versehen, die mit abgesetzten Theilen r4 in an den Enden mit kreisförmigen Erweiterungen t1 versehene Schlitze t des Lenkgabelkopfes d eingreifen können.
Wenn einer dieser Bolzen r so gedreht wird, dafs er durch den entsprechenden Schlitz t des Gabelkopfes d hindurchtreten kann, wie auf der linken Seite von-Fig. 6 dargestellt, kann die Lenkstange um den anderen Bolzen in eine verticale Stellung gedreht werden, wie mit punktirten Linien dargestellt. Wenn beide Bolzen so gedreht sind, dafs sie nicht durch die Schlitze t hindurchtreten können, ist die Lenkstange in Gebrauchsstellung festgestellt. Die Bolzen sind mit Armen r1 versehen, mit je einem Einschnitt, der über einen Stift r2 des Bolzens r auf der anderen Seite des Gabelkopfes greift, wodurch die Feststellung des Bolzens erfolgt. Die Schlitze ttl können gewünschtenfalls auch an der Innenseite der Lenkstange b1 angebracht werden, während die Bolzen r drehbar in dem Gabelkopf angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine umlegbare Lenkstange für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die Feststellung in der Gebrauchsstellung durch -einen Bolzen (r) erfolgt, welcher durch die Lenkstange und den Lenkgabelkopf hindurchreicht und mit einem abgeflachten Theil (r3 oder r4,) versehen ist, so dafs bei bestimmter Stellung des Bolzens das Umlegen der Lenkstange möglich ist.
    Eine Ausführungsform - der unter 1. gekennzeichneten Lenkstange, bei welcher der Bolzen (r) in einem Einschnitt fea) ruht, der je zur Hälfte in jedem der an einander stofsenden Enden der Lenkgabelhälften angebracht ist und derart ausgeschnitten ist, dafs er bei einer Drehung um i8o° nach einander die beiden Lenkgabelhälften freigiebt (Fig. 1, 2 und 3).
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Lenkstange, bei welcher die Hälften (b) der Lenkstange einander überlappen und mit Schlitzen (t) versehen sind, durch welche der abgesetzte Theil des Bolzens (r) hindurchtreten kann, wenn dieser gedreht ist, um die Lenkstange freizugeben (Fig. 4 und 5).
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Lenkstange, bei welcher die aus einem einzigen Stück bestehende Stange um einen oder den anderen von zwei mit Ausschnitten versehenen Bolzen (r) drehbar ist, wobei in dem Gabelkopf (d) Schlitze (t) vorgesehen sind, durch welche der dünne Theil der Bolzen hindurchtreten kann, wenn diese entsprechend gedreht sind (Fig. 6 und 7).
    Eine Ausführungsform der unter !.gekennzeichneten Lenkstange, bei welcher zur Ausgleichung der Abnutzung eine Stellschraube (p) mit verbreitertem Kopf 3) in einem der Theile angebracht ist und sich gegen den anderen Theil legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE98654C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885964C (de) * 1951-07-07 1953-08-10 Ernst-Heinz Quidde Lenker fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.
DE10031853A1 (de) * 2000-07-04 2002-01-17 Metallwarenfab Humpert W Gmbh Faltbarer Fahrradlenker

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885964C (de) * 1951-07-07 1953-08-10 Ernst-Heinz Quidde Lenker fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.
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