DE98541C - - Google Patents

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DE98541C
DE98541C DENDAT98541D DE98541DA DE98541C DE 98541 C DE98541 C DE 98541C DE NDAT98541 D DENDAT98541 D DE NDAT98541D DE 98541D A DE98541D A DE 98541DA DE 98541 C DE98541 C DE 98541C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2107/00Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
    • F21W2107/10Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, für Fahrräder eine Beleuchtung zu schaffen, welche in der Bedienung einfach ist, das Umfallen des Rades aushält, ohne in Unordnung zu gerathen, intensiver wirkt als die Oellaternen und auch während des Fahrens in Thätigkeit gesetzt bezw. zur Erlöschung gebracht werden kann. Zur Erreichung, dieses Zweckes soll von der Tretkurbel aus das Gas dem Lampenbrenner unter Druck zugeführt werden. Die Benutzung der Tretkurbel zum Antrieb eines Elektromotors, wie sie iri der englischen Patentschrift Nr. 19177. von 1895 beschrieben ist, ist nicht durchführbar, da zur Gewinnung des elektrischen Stromes zu viel Kraft aufgebraucht würde. Es mufste deshalb von einer elektrischen Beleuchtung abgesehen werden und die Gasbeleuchtung für Fahrräder verbessert werden. Diese Verbesserung besteht darin, dafs durch die Kurbelbewegung eine Gas- oder Luftpumpe bewegt wird, die die Luft auf die Gase eines flüssigen Kohlenstoffes, wie Benzin etc., wirken läfst. Hierdurch wird das zur Beleuchtung dienende Gas mit einer gewissen Energie in die Lampe getrieben und kann daselbst zu einer intensiv brennenden Leuchtflamme oder zum Glühen eines .Leuchtkörpers verwendet werden. Das Neue der Beleuchtung ist die Benutzung eines Theiles der Kraft, durch welche das Rad bewegt wird, zur Ertheilung einer gewissen Energie an irgend welche Leucht- oder Brennstoffe.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform wiedergegeben, und zwar stellt Fig. ι die Gesammtanordnung, angebracht an einem Fahrrad, in der Seitenansicht dar, Fig. 2 und 3 sind Hinter- bezw. Seitenansichten der Gaspumpe; Fig. 4 ist ein Schnitt durch dieselbe; Fig. 5 bis 7 stellen die Laterne dar.
A ist der Kasten, in dem eine Luftpumpe angebracht ist. B ist der Oelbehälter, welcher dreh- und verstellbar mit A verbunden ist und z. B. mit Gasolin, Benzin, Ligroi'n u. s. w. gefüllt sein kann. In den, Wandungen des Kastens A ist die doppelt gekröpfte Kurbelwelle α gelagert. Dieselbe trägt das Rad b, welches von der Gliederkette des Fahrrades angetrieben wird. Auf der Kurbelwelle α sitzen ferner die Stangen c c zum Antrieb der in den Pumpen dd sitzenden Kolben, welche die Luft in einem Windsack comprimiren. Aus dem Windsack / führt eine Rohrleitung f in den Oelbehälter B und von letzterem eine Rohrleitung g nach der Laterne. An den Leitungen sind Verschlufshä'hne angeordnet, welche durch die Pendel h h geschlossen werden, wenn der Benzinbehälter durch den Fall des Fahrrades oder sonst einen Unfall gedreht wird, damit ein Ausfliefsen automatisch verhindert werden kann. Die Leitung g führt das Luft- und Gasgemisch nach der Laterne, welche im Wesentlichen aus zwei Kammern i und k und dem Brenner e besteht. Die Kammer i kann mit Albocarbon, Naphtalin u. s. w. gefüllt werden, durch welches das aus der Leitung g strömende Gasgemisch hindurchgeleitet wird. Die Kammer k enthält OeI zum Speisen einer kleinen, immerwährend brennenden Zündflamme m,
welche derart an dem Brenner e angebracht ist, dafs sie diesen bei einem etwaigen Erlöschen sofort wieder ansteckt. Die Zündflamme m kann durch die Spindel η mittelst eines gewöhnlichen Dochträdchens regulirt werden.
Während des Fahrens wird die Luft durch die Luftpumpe in den Benzin- bezw. OeI-behälter, Kohlenwasserstoff aufnehmend, getrieben und den Gasen eine gewisse Energie ertheilt, mit welcher sie in der Laterne ankommen. Es ist nicht nöthig, dafs die Luft die Pressung ausübt, es kann auch dem Gase auf andere Weise durch die Kurbelbewegung eine gewisse Energie ertheilt werden, mitwelcher es am Brenner ankommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Beleuchtungsverfahren für Fahrräder mittelst Gase, dadurch gekennzeichnet, dafs von der Tretkurbel aus Luft- oder Gaspumpen betrieben werden, durch welche das Gas dem Lampenbrenner unter Druck zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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