DE98478C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE98478C DE98478C DENDAT98478D DE98478DA DE98478C DE 98478 C DE98478 C DE 98478C DE NDAT98478 D DENDAT98478 D DE NDAT98478D DE 98478D A DE98478D A DE 98478DA DE 98478 C DE98478 C DE 98478C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- teeth
- brake
- spindle
- handle
- locking piece
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/02—Hand or other personal actuation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
WILLIAM ALPHONSUS Mc GUIRE in CHICAGO.
aushebbarer Kuppelungsmuffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft mit der Hand zu bedienende Bremsvorrichtungen, an denen
die Bethätigung der Bremsspindel mittelst Zahngesperr-Kuppelung erfolgt, die sich löst, wenn
man den Griff oder das Handrad zurückdreht. Die gewöhnliche Anordnung derartiger, sonst
verschiedene, bekannte Vortheile aufweisender Handbremsvorrichtungen zeigt in der Hinsicht
einen Mangel, dafs man beständig darauf zu achten hat, ob der Eingriff der Sperrzähne
zum Drehungsangriff der Bremsspindel genügend gesichert ist, urn ein im Gefahrfalle
verhängnifsvolles Abgleiten der Zähne auszuschliefsen. Indem sich bei der Benutzung die
zusammenarbeitenden Kuppelungsfiächen gegenseitig abnutzen und die Zahnspitzen folglich
abgestumpft bezw. gerundet werden, liegt nämlich die Gefahr nahe, dafs, wenn Druck
im Bremsungssinne ausgeübt wird, die nur vermöge Federkraft in Eingriff gehaltenen
Zähne abgleiten und die Bremsspindel keine Weiterdrehung erfährt; alsdann kommt die
Bremse nur unvollkommen oder überhaupt nicht zur Wirkung, was bei einem Unfall bedenkliche
Folgen haben kann.
Der Zweck der Erfindung, das Abgleiten der Kuppelungszahnungen im Sinne des wirksamen
Angriffes unmöglich zu machen, wird dadurch erzielt, dafs man das Kuppelungsgesperre zu
einem zwangmäfsig und wesentlich unnachgiebig wirksamen für die eine Drehrichtung behufs
Anlegung der Bremsen macht, während trotzdem Vorkehrung dafür getroffen wird, dafs
die Rückwärtsdrehung des Bremshandgriffes oder Handrades nachgiebig, also mit loser
Bewegung über der Spindel erfolgen kann. Als Hülfsmittel für diese Einrichtung dient ein
zwischen dem Schaft der Bremshandhabe und der Bremsspindel eingeschaltetes, bewegliches
Gesperrstück, dessen Sperrungseingriff an der Bremsspindel vermöge Hubspielraumes lösbar
ist und welches in die Eingrifflage durch Zähne oder Daumen zwangmäfsig gedrückt wird,
wenn die Handhabe im Sinne der Bremsung gedreht wird.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Seitenansicht eines Bremshandgriffes mit 'schnittweiser Darstellung
seiner Verbindung an der Bremsspindel,
in Fig. 2 und 4 die Unter- und die Oberansicht des in Fig. 3 in Seitenansicht gezeichneten
Gesperrstückes dargestellt.
Fig. 5 und 6 sind Ober^ und Seitenansicht des den Spindelkopf bildenden Sperrkranztheiles.
Fig. 7 und 8 stellen in Grund- und Aufrifs die Verschraubungsmutter dar, welche zur
Vereinigung des Handgriffes mit der Spindel dient.
Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie 9-9 gemäfs Fig. 1, von oben gesehen.
Fig. 10 ist ebenfalls ein Querschnitt nach der Linie 9-9 gemäfs Fig. 1, von unten gesehen.
Fig. 11 stellt das Oberende der Bremsspindel dar.
Fig. 12 veranschaulicht im Schnitt eine Anordnung gemäfs der Erfindung, wobei die
zusammenwirkenden Sperrzähne als abgenutzt bezw. gerundet dargestellt sind.
In Fig. ι ist der Griff mit 13, die Bremsspindel
mit 14 bezeichnet. Der Schaft des Griffes 13 setzt sich hülsenförmig mit einem
Hohlmantel 1 5 fort und ist über das Oberende der ßremsspindel 14 gestülpt. In fester Verschraubung
ist am Spindeloberende die bei 18 geflanschte Kopfmuffe 16 (Fig. 6) angebracht,
welche auf ihrer Oberseite nach Art eines Krongesperres mit Zähnen 17 versehen ist.
Die Vereinigung des Gesperrtheiles 16 mit dem (in Fig. 11 dargestellten) Spindeloberende mufs
derart gesichert sein, dafs die Drehung des ersteren, welche sich durch den Sperrzahnangriff
ergiebt, zwangmäfsig auch die Drehung der Bremsspindel veranlafst.
Nach Ueberstülpung des Muffentheiles 15
des Griffes kann die Vereinigung mit dem Spindelkopf unterhalb der Flantschfläche 18
dadurch erfolgen, dafs man von unten her die Schraubkappe oder Mutter 19 (Fig. 7 und 8)
in das hierzu vorgesehene Innengewinde der Mutter 15 einschraubt.
Oberhalb der Krongesperre-Zahnung \y wird das bewegliche Gesperrstück 20 (Fig. 2, 3 und 4)
mit verticalem Hubvermögen auf dem Schaftende der Spindel 14 verschiebbar gelagert.
Unten ist das Gesperrstück 20 mit Sperrzähnen 21 für den Eingriff mit den Zähnen 17
versehen, während oben eine oder mehrere Kerben 22 als Angriffe für innerhalb am Griff
angebrachte Zähne oder Knaggen 24 ausgeschnitten sind (Fig. 1). Die Zähne oder
Knaggen 24 haben eine gröfsere Zahntiefe als die Zähne 17, 21; hieraus ergiebt sich ein
Hubspielraum für das Gesperrstück 20, der genügt, um die Aushebung der Zähne 17 aus
dem Eingriff zu ermöglichen, wodurch dem Bremshandgriff die Rückwärtsdrehung gestattet
wird.
Damit das Gesperrstück 20 trotz beschränkter Drehbarkeit in Mitnehmerverbindung mit dem
Griffe bleibt, sind an dem Gesperrstück 20 eine oder mehrere (zweckmäfsig zwei) Längsnuthen
25 angebracht, in welche im Griff angeordnete Ansätze oder Leisten 26 (Fig. 1)
greifen; jedoch soll trotzdem eine beschränkte Bewegung des Bremsgriffes unabhängig von
dem Gesperrstück möglich sein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der Bremsgriff in der gehörigen Richtung gedreht wird, wirken die Zähne oder
Knaggen 24 gegen die an den Kerben 22 gebildeten schrägen Auflaufflächen und drücken
folglich das Gesperrstück 20 zwangmäfsig in Eingriff mit dem Bremsspindelobertheil 16; so
lange der Druck an dem Bremsgriff ausgeübt wird, bleibt der Eingriff in dieser Weise aufrecht
erhalten. Behufs Lösung der Bremse hat man einfach den Griff etwas zurückzudrehen,
so dafs die Zähne 24 nunmehr in die Kerben 22 frei hineinreichen, wobei das Gesperrstück 20
wegen des Zahntiefenunterschiedes sich heben kann, um den Eingriff an den Zähnen 17 zu
lösen. Darauf ist die Rückwärtsbewegung der Bremsspindel ermöglicht.
Die beschriebene Wirkungsweise tritt auch dann ein, wenn die Zähne 17, wie in Fig. 12
veranschaulicht, infolge Abnutzung eine gerundete Form haben; die beim Andrehen der
Bremshandschuhe erzeugte Niederpressung des Gesperrstückes bewirkt in jedem Falle den
gesicherten Zusammenschlufs der Kuppelungs-Zahnungen, durch welche die Bremsspindel
mithin ohne Gefahr des Abgleitens gedreht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kuppelungsgesperre für 'Handbremsspindeln mit beweglicher, beim Linksdrehen der Kurbel aushebbarer Kuppelungsmuffe, gekennzeichnet durch Mitnehmerzähne (24) an der Kurbel, welche, in Einkerbungen (22) der Kuppelungsmuffe (20) greifend, letztere beim Rechtsdrehen der Kurbel mit dem Spindeigesperre (18) kuppelt und beim Linksdrehen das Ausheben der Muffe gestattet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98478C true DE98478C (de) |
Family
ID=369442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98478D Active DE98478C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98478C (de) |
-
0
- DE DENDAT98478D patent/DE98478C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE571042C (de) | Anordnung fuer Druckluftbremszylinder mit einem Hauptzylinder mit grossem Kolben | |
| DE2430671A1 (de) | Schraubenschluessel | |
| EP0256245B1 (de) | Werkzeughalter für eine Gesenkbiegepresse od.dgl. | |
| DE69806760T2 (de) | Handwerkzeug mit unterstützungsarm und haltemechanismus und verfahren zum lösen der befestigungsmittel | |
| DE98478C (de) | ||
| DE690659C (de) | In einer Richtung frei loesbare und in der anderen Richtung selbsthemmende Bremsbackennachstellvorrichtung | |
| DE485883C (de) | Schraubenschluessel | |
| DE19526968A1 (de) | Schraubwerkzeug | |
| DE710248C (de) | Schluessel zum Anziehen von UEberwurfmuttern | |
| DE727019C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung | |
| DE425252C (de) | Griffbefestigung, insbesondere an Lenkstangen von Fahr- und Motorraedern | |
| DE537173C (de) | Walze fuer Zuckerrohr-Zerkleinerungs- und aehnliche Maschinen | |
| DE612786C (de) | Kettenglied oder Schake mit einem ungegabelten und einem gegabelten Ende | |
| DE827924C (de) | Steckschluessel in Kreuzform, insbesondere zur Mitnahme in Kraftwagen | |
| DE231945C (de) | ||
| DE872890C (de) | Schraubensicherung, insbesondere fuer Fahrraeder | |
| DE291212C (de) | ||
| DE664468C (de) | Tuerdrueckerverbindung | |
| DE459329C (de) | Ventilheber, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE620313C (de) | Druecker fuer die Schloesser von Kraftwagentueren | |
| DE229498C (de) | ||
| DE281480C (de) | ||
| DE362859C (de) | Werkzeug mit gegeneinander verstellbaren Backen | |
| DE416926C (de) | Werkzeughalter fuer Drehbaenke mit einem zur Aufnahme mehrerer Werkzeuge dienenden Kopf | |
| DE282430C (de) |