DE98254C - - Google Patents

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DE98254C
DE98254C DENDAT98254D DE98254DA DE98254C DE 98254 C DE98254 C DE 98254C DE NDAT98254 D DENDAT98254 D DE NDAT98254D DE 98254D A DE98254D A DE 98254DA DE 98254 C DE98254 C DE 98254C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/20Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist allgemein Vorschrift, dafs ein Fahrrad bei Benutzung auf öffentlichen Wegen mit einer Signalglocke versehen sein mufs. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die zur Bethätigung des- Warnungssignals dienende Signalvorrichtung mit einer besonderen Einrichtung zu versehen, um dieselbe gleichzeitig als Sicherheitssignal gegen unbefugtes Fortbewegen bei Diebstählen u. s. w. benutzen zu können. Die neue Signalvorrichtung dient also dem doppelten Zweck, erstens während des Fahrens in der bekannten Weise Warnungssignale zu geben, und dann zweitens ein Alarmsignal selbsttätig ertönen zu lassen, wenn bei Nichtbenutzung des Rades Unbefugte es fortbewegen wollen. Hierdurch unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung.von früher bekannt gewordenen Einrichtungen (z. B. amerikanische Patentschrift Nr. 571083), bei denen neben der gewöhnlichen Signalvorrichtung noch eine besondere zweite, von der ersten unabhängige Alarmvorrichtung zu gleichem Zweck angeordnet ist.
Es leuchtet ein, dafs, wenn beide Signalgebungen zu einer einzigen Vorrichtung vereinigt werden, letztere in Gewicht leichter und im Preise billiger herzustellen ist, wie dies bei zwei getrennten Vorrichtungen nicht möglich ist.
Das Fahrrad ist mit einer der bekannten selbsttätigen, durch ein Uhrwerk betriebenen Signalglocken zu versehen. Der Glockenkörper A (Fig. 3 und 4) sitzt auf einer Spindel a, durch deren Rechtsdrehung die in bekannter Weise angeordnete Spiralfeder s aufgezogen wird. Das innere Ende von s sitzt an Spindel ä und das äufsere Ende am Rade r. Dieses ist lose auf α gelagert, trägt aber noch eine Sperrklinke n, die in das auf α befestigte Sperrrad η1 eingreift. Mit dem Rade r steht ein Trieb r1 in Eingriff, auf dessen Achse das Hemmungsrad h angeordnet ist. In letzteres greift der Hemmungshaken i ein. Mit i verbunden ist die Stange k des Glockenklöppels k1In der Ruhestellung ist das Uhrwerk arretirt, indem sich ein von der Feder c beeinflufster Daumen / vor den Hemmungshaken i legt. Wird jedoch / von i durch entsprechende Bewegung des mit / durch Drehstift I1 verbundenen Handhebels b abgezogen, so tritt das Uhrwerk in Thätigkeit und die Signalglocke kommt zum Tönen.
Am Radkranz des Vorderrades B (Fig. 1, 2, 12 und 13) ist mittelst der bekannten Ventilschraube ein seitlich vorspringender Anschlag d befestigt. An der Vordergabel C sind mittelst Schellen c und e1 die kleinen Lagerarme f und/1 (Fig. 7 bis 10) für eine senkrechte, an der Gabel hochgehende, verlänger- und verkürzbare Welle g (Fig. 9) angebracht, deren oberes Ende ihr Endlager im an der Lenkstange befestigten Untergestell A1 der Signalglocke findet. Hier trägt die Welle g einen Sperrzahn ^ (Fig. 5 und 6), der bei entsprechender Drehung der Welle g in die Zähne des Hemmungsrades h (Fig. 4) eingreift. Am unteren Ende trägt die Welle g einen kleinen Arm m (Fig. 10 und 11), der so liegt, dafs der Anschlag d ihn bei Drehung des Rades B treffen mufs. Am Untergestell A1 ist ein Feststellhebel ρ (Fig. 3 und 4) gelagert, der so gedreht werden kann, dafs eine in ihm eingeschnittene Kerbe ρΛ um den am Handhebel b
sitzenden Stift b1 fassen kann, wenn mittelst des Hebels b der Daumen / vom Hemmungshaken i abgebracht ist.
Während des gewöhnlichen Fahrens steht der Arm m so (Fig. 11 punktirt gezeichnet), dafs der Anschlag d an ihm vorbei geht. Der Sperrzahn \ ist infolge der Drehung der Welle g aus dem Hemmungsrad h ausgerückt. Ebenso ist der Feststellhebel ρ nicht mit dem Handhebel b verbunden, die Signalglocke kann in -bekannter Weise durch Bewegen des Handhebels b zum Tönen gebracht werden.
Soll das Fahrrad in der Ruhezeit gegen unbefugtes Fortbewegen gesichert werden, so bewegt man von Hand den Arm m so, dafs Sperrzahn ^ in das Hemmungsrad h eingreift, wodurch auch m mit seiner Spitze nach der Radebene gerichtet steht (Fig. ii) und von Anschlag d getroffen werden kann. Der Handhebel b wird vorher oder gleichzeitig so bewegt, dafs Daumen / vom Hemmungshaken i abgebrochen ist. Um ihn in dieser Stellung zu erhalten, legt man den Feststellungshebel ρ um, so dafs seine Kerbe p1 um den Stift bl fafst.
Sobald nun ein Unbefugter das Fahrrad fortbewegen will, stöfst der Anschlag d des Vorderrades B gegen den Arm m, wodurch dieser aus seiner Stellung gedreht wird. Dadurch wird die Welle g gleichfalls etwa eine Achteldrehung machen und der Sperrzahn % aus den Zähnen des Hemmungsrades h entfernt. Damit ist das Uhrwerk freigegeben und es kann nunmehr frei ablaufen, wodurch die Signalglocke in Thätigkeit tritt. Das Signal wird entweder so lange ertönen, bis die Feder s abgelaufen ist oder man den Feststellhebel ρ von dem Handhebel abgebracht hat. Ist letzteres geschehen, so legt sich / wieder vor den Hemmungshaken i und das Uhrwerk kommt zum Stillstande.
Will man die Alarmvorrichtung abstellen, so erfolgt dies durch die entsprechende Bewegung des Hebels ρ und des Armes m von Hand.

Claims (1)

  1. Pate nt-A NSP Rue η:
    Mit dem Uhrwerk der Glocke vereinigte Alarmvorrichtung für Fahrräder zur Sicherung gegen unbefugtes Fortbewegen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit dem Vorderrad (B) verbundener Anschlag (d) bei der Bewegung des Rades gegen einen Arm (m) einer senkrecht gelagerten Welle (g) stöfst und letztere so dreht, dafs ein mit dieser verbundener, das Uhrwerk der selbsttätigen Signalglocke arretirender Sperrzahn (\) ausgelöst wird, damit die mittelst eines Feststellhebels (p) vorher in die Arbeitsstellung gebrachte Signalglocke in Thätigkeit treten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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