DE98137C - - Google Patents

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DE98137C
DE98137C DENDAT98137D DE98137DA DE98137C DE 98137 C DE98137 C DE 98137C DE NDAT98137 D DENDAT98137 D DE NDAT98137D DE 98137D A DE98137D A DE 98137DA DE 98137 C DE98137 C DE 98137C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H23/00Percussion or vibration massage, e.g. using supersonic vibration; Suction-vibration massage; Massage with moving diaphragms

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Massirapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1897 ab.
Das Kennzeichen des in Rede stehenden Massirapparats besteht darin, dafs dessen Berührungs- oder Knetstück eine Drehbewegung hat und auf der zu massirenden Fläche eine geschlossene krumme Linie beschreibt. Dadurch unterscheidet sich der Apparat von den bisher gebräuchlichen, für ähnliche Zwecke benutzten Apparaten, deren Berührungsstück entweder eine hämmernde Bewegung hat oder sich auf der genannten Fläche längs einer begrenzten Linie hin- und herbewegt.
Von den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι den Apparat im Längsschnitt und Fig. 2 einen Theil; Fig. 3 und 4' zeigen eine Abänderung und Fig. 5 eine andere Abänderung. .
Der Apparat besteht aus einem Griff A, durch welchen eine Achse -B hindurchgeht, an deren einem aus dem Griff hervorragenden Ende ein bewegliches Triebkabel C befestigt ist, mittels dessen die Achse in Umdrehung versetzt wird. An dem anderen Ende hat die Achse B einen Arm D, an welchem ein zweiter Arm E gelenkig befestigt ist, der durch ein Mittelloch im Boden des am Ende des Griffes befestigten kapselähnlichen Beschlags F heraustritt und am äufseren Ende eine kugelige Verstärkung G trägt, die das vorerwähnte Berührungsstück bildet. Wie leicht einzusehen ist, erhält letzteres bei der Umdrehung der Achse B eine kreisförmige Bewegung, indem der Arm E wie ein Centrifugalpendel, vom Arm D und dem Loche des Beschlags F geführt, schwingt. Der Arm D hat ein längliches Loch für die Achse B (Fig. 2) und wird an dieser mittels einer Klemmschraube festgehalten. Wenn man letztere löst und den Arm in dieser oder jener Richtung quer gegen die Achse schiebt, kann man den Schwingungs-, halbmesser des BerührungsstUckes G vergröfsern bezw. verkleinern. Um den Arm E verlängern bezw. verkürzen zu können, besteht dieser aus einer Röhre, in welche das Berührungsstück G mittels eines Zapfens hineingesteckt ist, der einen Seitenzapfen besitzt, welcher in eine an der Röhre befindliche spiralförmige Nuth hineingeht, die an verschiedenen Punkten ihrer Länge mit Einschnitten zum Einstecken des genannten Seitenzapfens versehen ist. Eine andere Regelung läfst sich durch den Griff selbst bewerkstelligen. Derselbe ist nämlich in der Mitte in zwei Hälften getheilt und diese sind, wie Fig. 1 zeigt, zusammengeschraubt. Indem man die eine Hälfte dreht, wird der Griff länger bezw. kürzer. In jenem Falle wird der Schwingungsradius des Berührungsstückes G verkleinert, in diesem dagegen vergröfsert.
Nach Fig. 3 und 4 ist der Arm E unmittelbar an der Achse B befestigt, deren Ende wie eine Gabel geformt ist, in die der Arm hineingesteckt worden ist und in der er mittels einer Klemmschraube festgehalten wird. Fig. 5 zeigt dieselbe Anordnung, aber aufserdem einen von der Achse ausgehenden- Bogen H, der, dem Zapfen / concentrisch gebogen, durch den Arm E geht, welcher an demselben mittels einer Klemmschraube festgehalten wird. Man kann in diesem Falle das Berührungsstück als das äufserste Ende der Achse B bezeichnen und annehmen, dafs dieselbe von der Achsenlinie abgebogen ist, wodurch das Berührungs-

Claims (3)

  1. stück bei der Rotation der Achse eine kreisförmige Bewegung erhält. Uebrigens lä'fst sich dieser Massirapparat sehr leicht so einrichten, dafs das Berührungsstück eine Ellipse oder eine andere geschlossene krumme Linie beschreibt.
    Pat en τ-Ansprüche:
    ι. Massirapparat, bestehend aus einer durch einen Griff (A) gehenden Achse (B), deren eines Ende mit einem biegsamen Triebkabel (C) verbunden ist und dessen anderes, in ein Berührungsstück (G) auslaufendes Ende von der Achsenlinie derart abgebogen ist, dafs es auf der von dem Berührungsstück berührten Fläche bei der Rotation eine geschlossene krumme Linie beschreibt.
  2. 2. An dem unter Patent-Anspruch ι angegebenen Apparat die Anordnung, dafs das Berührungsstück (G). das äufsere Ende eines Armes (E) ist, der durch ein Loch des an dem einen Ende des Griffes angebrachten kapselähnlichen Beschlags (F) heraustritt und im Innern dieses Beschlags mit einem von der Achse (B) ausgehenden und bezüglich der Länge regulirbaren Arm (D) gelenkig verbunden ist.
  3. 3. An dem durch Patent-Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Apparat die Abänderung,
    dafs der Arm (E) aus einem Rohr besteht, in welches das Berührungsstück mittels eines Zapfens stellbar hineingesteckt ist.
    An dem durch Patent-Anspruch, 1 bezw. 2 und 3 gekennzeichneten Apparat die Anordnung, dafs der Griff in der Mitte getheilt und die beiden Hälften in einander geschraubt sind, so dafs sich der Griff (A) verlängern bezw. verkürzen läfst, um eine Verlängerung bezw. eine Verkürzung des Schwingungsradius des Berührungsstücks (G) zu ermöglichen.
    An dem durch Patent-Anspruch 1 gekennzeichneten Apparat die Anordnung, dafs das Berührungsstück (G) das äufsere Ende eines Armes bildet, der in einer mit Klemmschraube versehenen Gabel am äufseren Ende der Achse (B) steckt, um den Arm in einem gröfseren oder kleineren Winkel zur Achse einstellen zu können (Fig. 3 und 4).
    An der im Patent-Anspruch 5 angegebenen Einrichtung die Anordnung eines von der Achse (B) ausgehenden und mit der (auch durch einen gewöhnlichen Zapfen ersetzbaren) Klemmschraube concentrischen Bogens (H), mit welchem der Arm (E) mittels einer Klemmschraube verbunden ist (Fig· 5)·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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