DE98079C - - Google Patents

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DE98079C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/16Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/204Formaldehyde

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30:. Gesundheitspflege.
EUGENE FOURNIER in PARIS.
bei zu starker Gasentwicklung.
~ Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1897 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung an Aldehydlampen zur Beseitigung oder Dämpfung des Aidehydgeruches bei zu starker Gasentwicklung. Diese Vorrichtung besteht aus einem abnehmbar oder zur Seite drehbar über dem Brenner angebrachten Behälter, welcher zur Aufnahme von Salzen oder Riechstoffen dient, die den Aldehydgeruch beseitigen oder abschwächen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine mit einer derartigen Vorrichtung versehene Aldehydlampe beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht der Lampe unter Fortbrechung einzelner Theile.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Lampe in Gebrauchsstellung.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen Constructionseinzelheiten.
Auf dem mit Einfüllstutzen -ß und Verschlufsstöpel C versehenen Behälter A ist ein Brenner E mit Docht F und Luftzuführungsrohr P befestigt. Ueber der Oeffnung G des Brenners wird zweckmäfsig ein Netz H aus dünnem Platindraht angebracht, dessen Einrichtung jedoch für das Wesen der Erfindung belanglos ist. Das Drahtnetz kann durch eine für den Erfindungsgegenstand unwesentliche Vorrichtung IJKLNO in der Höhenrichtung verstellt und beim Nichtgebrauch der Lampe durch eine Verschlufskappe UU1 geschützt . werden.
Zum Schütze des Brenners dient ein auf einen Flantsch Y des Behälters A aufgeschobener Mantel X mit Deckel Z.
Ueber dem Brenner ist ein Behälter angebracht, welcher in beliebiger einstellbarer Höhe über das Platinnetz H geführt werden kann, so dafs er beim Betriebe des Apparates zunächst durch die Flamme des Brenners und nach dem Verlöschen der Flamme durch die Hitze des Platinnetzes H erwärmt wird, welches durch die dem Brenner entströmenden und mit der durch das Rohr P zugeführten Luft sich vermischenden Alkoholdämpfe glühend erhalten wird. Dieser Behälter kann beispielsweise aus einer einfachen Schale Q. bestehen (Fig. 1 und 3) oder ein Gefäfs Q.1 bilden (Fig. 4), welches mit einer aufsaugenden Masse, beispielsweise gepulvertem Bimsstein, angefüllt wird. Die aufsaugende Masse wird alsdann mit einem Asbestnetz Q3 bedeckt, welches durch einen auf den Behälter Q.1 aufgeschobenen Verschlufsring Q'2 festgehalten wird.
Der Behälter Q. ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 am Ende eines waagrechten Armes R befestigt, welcher mit einer rechtwinkligen Biegung in einen senkrechten Schenkel 5 ausläuft, der wiederum rechtwinklig gekrümmt ist und in einen mit dem Arm R gleichgerichteten Schenkel endet. Letzterer läuft in zwei Zweige aus, welche eine federnde Klammer T bilden, die auf den Brenner E in beliebiger Höhe aufgeschoben werden kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Behälter Q.1 an einem waagrechten Arm R1 befestigt, welcher rechtwinklig nach unten gekrümmt ist und in einen senkrechten Schenkel S1 ausläuft. Letzterer ist in einer am Behälter A
befestigten Hülse S2 verschiebbar und mittelst einer Klemmschraube Ss einstellbar. Durch Drehung der Stange S1 in der Hülse S'2 kann der Behälter Q1 aufserhalb des Bereiches des Brenners angebracht werden, wie in Fig. 4 in punktirten Linien angedeutet ist.
Falls die Erzeugung von Aldehyddä'mpfen oder der durch diese verursachte Geruch zu stark wird, kann man diesem Uebelstande leicht dadurch abhelfen, dafs man den beweglichen Behälter Q, nachdem man ihn mit Ammoniaksalzen oder Riechstoffen beschickt hat, über das Platinnetz H führt, wie es in Fig. 2 durch punktirte Linien dargestellt ist. Die in den Behälter gebrachten Stoffe werden unter der Einwirkung der Hitze verflüchtigt und erzeugen einen Geruch, welcher demjenigen des Aldehyds entgegenwirkt und letzteren erträglich macht. Beim Gebrauch von flüssigen Riechstoffen zur Abschwä'chung des Aldehydgeruches ist die Benutzung des in Fig. 4 dargestellten Behälters Q1 zweckmäfsig. Die flüssigen Riechstoffe werden auf das Asbestnetz Q.3 aufgegossen, worauf sie sofort von der aufsaugenden Masse verschluckt werden und sich bei der Erhitzung des Behälters Q1 allmälig verflüchtigen. Durch das sofortige Aufsaugen der Riechstoffe wird ein Ueberschäumen oder Verspritzen durch" zu starke Hitzeentwicklung vermieden und so Beschädigungen des Apparates verhütet.
Wenn die Geruchsentwicklung genügend gedämpft ist und der Betrieb des Apparates dennoch fortgesetzt werden soll, wird der Napf abgenommen, falls er in der in Fig. 1 bis 3 erläuterten Weise angeordnet ist, oder bei der Anordnung nach Fig. 4 bei Seite gedreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neuerung an Aldehydlampen,, bestehend in der Anordnung eines abnehmbaren oder zur Seite drehbaren Behälters (Q bezw. Qy zur Aufnahme von Mitteln zur Beseitigung oder Dämpfung des Aldehydgeruches bei zu starker Gasentwicklung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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