DE228385C - - Google Patents

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DE228385C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F9/00Accessories for smokers' pipes
    • A24F9/04Cleaning devices for pipes
    • A24F9/12Devices for cleaning tobacco pipes by steam, air, or water

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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 228385-KLASSE 44 b. GRUPPE
PIERRE SCHUMACHER in GENT.
Vorrichtung, um Tabakpfeifen zu reinigen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1910 ab.
Es gibt bereits Vorrichtungen zum Reinigen von Tabakpfeifen mit kochendem Alkohol, der auf einer Lampe erhitzt wird. Nach der Erfindung wird nun die Heizlampe an einem drehbaren Bügel angeordnet, an dessen entgegengesetztem Ende sich verschieden große Ringe zur Aufnahme der Pfeifenköpfe befinden. Diese Ringe können durch verschieden große Stützbügel eingestellt werden. Die Röhre
ίο der zu reinigenden Pfeife wird in bekannter Weise durch eine Gummiröhre mit der den Alkohol haltenden Glasröhre verbunden, so daß der kochende Alkohol während des Kochens in die Röhre und den Pfeifenkopf eindringen kann, während das einfache Heben oder Senken des beweglichen Trägers die Glasröhre der Flamme nähert oder sie von derselben entfernt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 2 die Ansicht der Vorrichtung während des Kochens des Alkohols mit an die Glasröhre angeschlossener Pfeife und Fig. 2 die Vorrichtung' mit gehobener Pfeife, um die Unreinigkeiten derselben in die Glasröhre gelangen zu lassen.
Die Vorrichtung besteht aus einer Alkohol-0. dgl. Heizlampe 1, auf welcher ein Bügel 2 mit oberem Ring 3 zur Aufnahme der den Alkohol enthaltenden Glasröhre 4 drehbar angeordnet ist.
Die Lampe 1 ist an einem Ende des festen Trägers 5 angeordnet, der vorzugsweise aus Draht hergestellt ist und an dessen entgegengesetztem Ende ein beweglicher Träger angelenkt ist. Letzterer ist aus Ringen 6, 6, 6 zusammengesetzt, in denen der Kopf der zu reinigenden Pfeife gehalten wird. Der bewegliche Träger kann durch verschieden große Stützbügel 7, 8 in der Höhe entsprechend der zu reinigenden Pfeife eingestellt werden.
Zum Reinigen einer Pfeife verfährt man wie folgt. Die Glasröhre 4 wird zu Dreiviertel mit Alkohol gefüllt, mit einer 3 bis 4 cm langen Gummiröhre versehen und in den Ring 3 des Bügels 2 geschoben, worauf die Gummiröhre über das Ende der Pfeifenröhre geschoben wird.
Der Pfeifenkopf wird nun in einen der Ringe 6 gestellt, so daß der Boden der Glasröhre etwa einen Zentimeter von dem Lampendocht absteht. Diese Stellung kann leicht, durch Einstellen des Trägers 6 mittels der Bügel 7, 8 und durch Verschieben der Glasröhre in dem Ringe 3 erreicht werden.
Hierauf zündet man die Lampe an, und nachdem der kochende Alkohol zum größten Teile in die Pfeife eingedrungen ist, entfernt man den Boden der Glasröhre von der Wärmequelle, indem man den Bügel 2 nach links oder nach rechts schwingt, um die Unreinigkeiten der Pfeife in die Glasröhre gelangen zu lassen. Diese Schwingbewegung kann dem Bügel 2 dadurch erteilt werden, daß man entweder die Pfeife allein (Fig. 2) oder mit dem Träger 6 hebt und senkt.
Um der Pfeife ein gutes Schmecken zu verleihen, kann man Kognak anstatt Alkohol verwenden.
Bei verstopften Pfeifen entfernt man die Glasröhre 4 von der Heizflamme, sobald der Alkohol zu kochen beginnt. Dies wird meh-
rere Male wiederholt, indem man jedesmal langsamer verfährt und bis der Alkohol ungehindert in die Pfeife eindringt.
Bei vorliegender Vorrichtung kann auch Wasser zum Reinigen der Pfeifen verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRucη :
    Vorrichtung, um Tabakpfeifen mittels über
    ι ο einer Flamme erhitzten Alkohols oder Wasser bzw. mittels der dabei entstehenden Dämpfe zu reinigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizlampe (i) sich an einem Ende eines Trägers (5) befindet, an dessen ententgegengesetztem Ende verschieden große Ringe (6) zur Aufnahme der Pfeifenköpfe angebracht sind, die durch verschieden große Stützbügel (7, 8) eingestellt werden können, wobei ein einfaches Heben oder Senken des beweglichen Trägers' die Glasröhre der Flamme nähert oder sie von derselben entfernt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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