DE301802C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE301802C DE301802C DENDAT301802D DE301802DA DE301802C DE 301802 C DE301802 C DE 301802C DE NDAT301802 D DENDAT301802 D DE NDAT301802D DE 301802D A DE301802D A DE 301802DA DE 301802 C DE301802 C DE 301802C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- water
- bell
- carbide
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 26 δ. GRUPPE
Acetylenerzeuger mit Tauchglockenentwickler sind bekannt. Hierbei kommt das mit
der Glocke auf- und abgehende" Karbid in direkte Berührung mit dem Wasser. Die Folge davon ist eine.Überproduktion an Gas,
ein rapides Steigen des Gasbehälters und ein Entweichen überschüssigen Gases durch- das
Wasser hindurch ins Freie, wenn nicht mit dem Gasbehälter in Verbindung stehende
ίο Sammler vorgesehen werden, um dies zu verhindern.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile von Acetylenerzeugern mit Tauchglockenentwickler
zu vermeiden, ohne daß es solcher Sammler bedarf. Dies geschieht dadurch, daß die Zuführung des Wassers zum
Karbid unter dem Druck des Gases in der Tauchglocke durch die Kapillarwirkung eines
in einem Einsatz des Karbidbehälters angeordneten Zuführungsdochtes, -schwammes oder
einer aufsaugend wirkenden Einlage bewirkt wird. Allerdings ist die Anwendung eines
Dochtes bei Acetylenentwicklern bereits bekannt, jedoch nur bei solchen mit fest angeordnetem
Karbidbehälter ohne Tauchglocke.
In der Zeichnung ist ein solcher, beispielsweise als Tisch- o: dgl. Lampe dienender und
hierzu über der Gasglocke α mit einer absperrbaren Brennerleitung b und einem Brenner
c versehener Acetylenerzeuger in einem Vertikalschnitt dargestellt.
Die Gasglocke α ist, dichtungslos und zweckmäßig
an Laufrollen geführt, in den Wasserbehälter d eingesetzt, derart, daß sie auch in
ihrer gestrichelt wiedergegebenen höchsten Stellung mit ihrer Unterkante f noch unter
den Wasserspiegel e herabreicht und so zur Entbehrlichmachung jeder Abdichtung stets
unter Wasserabschluß bleibt. Innerhalb der Gasglocke α ist ein mit dieser sich hebender
und senkender Karbidbehälter h eingesetzt. Dieser besitzt in seinem Boden eine nach oben
gerichtete gelochte oder geschlitzte Röhre i, in welche sich ein entsprechend präparierter
Docht k oder an Stelle dessen ein anderer 4S
haarröhrchenartig ansaugend wirkender Faser-_ stoff oder Schwamm befindet. Diese durch
Kapillarität,wirkende Einlage k steht bei unausgeschälteter
Gasglocke und solange die Gaserzeugung dem Gasverbrauch gleich ist
und sich kein wesentlicher Gasüberschuß in der Gasglocke gebildet hat, mit dem Wasser
in dem Behälter d in Berührung. Hebt sich dagegen die Glocke infolge Gasüberschusses
oder wird sie von Hand durch Hochheben in die gestrichelt dargestellte Stellung ausgeschaltet,
so gelangt die Einlage k über den Wasserspiegel zu liegen, so daß jede weitere
Einwirkung des in dem Behälter d befindlichen Wassers auf das Karbid g ausgeschlossen ist.
Das Karbid g wird rings um den Rohreinsatz i angeordnet. Die Einführung des Karbidbehälters
h in die Gasglocke α kann von unten,
oder, wenn die Gasglocke eine abnehmbare Haube I besitzt, von oben erfolgen. In oder
über dem oberen Teil des Karbidbehälters ist ein Gasreiniger bzw. -trockner angeordnet.
Derselbe besteht nach der Zeichnung beispielsweise aus einem Einsatz m, der zur Aufnahme
einer Trocknungs- und Reinigungsmasse, wie
ungelöschter Kalk, Schwamm u. dgl., dient und mit einem Siebboden η und einem Siebdeckel
ο versehen ist.
Die Vorrichtung zum Ausschalten der Gasglocke besteht nach der Zeichnung beispielsweise
aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stützarmen p und q, von denen der
eine p an der Gasglocke α und der andere q
an dem Wasserbehälter d angelenkt ist. Bei
ίο eingeschalteter Gasglocke ist der Stützarm p
nach abwärts gerichtet. Zum Ausschalten der Gasglocke wird er unter nach Auswärtsschwenken
des anderen Stützarmes q nach aufwärts gerichtet. Dabei gelangt er in die in der
Zeichnung gestrichelt dargestellte Stellung.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird die Glocke ά ins Wasser eingesetzt, so wird zunächst das Wasser durch den Karbidbehälter h verdrängt und steigt im Wasserbehälter d. Dadurch entsteht ein Druck, der das Wasser dem Karbid durch die Kapillaren des Dochtes k und die Öffnung der Dochthülse i zuführt. Wird ein Überschuß von Gas erzeugt, so wird zunächst das Wasser nach unten verdrängt; ist das Gewicht der durch die Gasglocke verdrängten Wassermenge gleich dem Gewicht der Glocke und des Karbidbehälters, so wird sich die Glocke bei weitersteigender Überproduktion an Gas zu heben beginnen. Dadurch gelangt der Docht aus dem Bereich des Wassers und die Gaserzeugung stellt sich ein. Mit dem Verbrauch des Gasüberschusses sinkt die Gasglocke wieder, wodurch der Docht wieder mit dem Wasser in Berührung kommt und die Wasserzufuhr sofort wieder betätigt wird. Es bleibt somit ein stets gleichmäßiger Druck bestehen, der die Flamme der Lampe bis zum völligen Aufbrauchen des Karbids auf einer konstanten Stärke erhält. Die Größe des Brenners, d. h. sein Verbrauch' an Gas, ist für die Wirkungsweise belanglos, da der Docht entsprechend dem Gasverbrauch mehr oder weniger Wasser durchläßt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird die Glocke ά ins Wasser eingesetzt, so wird zunächst das Wasser durch den Karbidbehälter h verdrängt und steigt im Wasserbehälter d. Dadurch entsteht ein Druck, der das Wasser dem Karbid durch die Kapillaren des Dochtes k und die Öffnung der Dochthülse i zuführt. Wird ein Überschuß von Gas erzeugt, so wird zunächst das Wasser nach unten verdrängt; ist das Gewicht der durch die Gasglocke verdrängten Wassermenge gleich dem Gewicht der Glocke und des Karbidbehälters, so wird sich die Glocke bei weitersteigender Überproduktion an Gas zu heben beginnen. Dadurch gelangt der Docht aus dem Bereich des Wassers und die Gaserzeugung stellt sich ein. Mit dem Verbrauch des Gasüberschusses sinkt die Gasglocke wieder, wodurch der Docht wieder mit dem Wasser in Berührung kommt und die Wasserzufuhr sofort wieder betätigt wird. Es bleibt somit ein stets gleichmäßiger Druck bestehen, der die Flamme der Lampe bis zum völligen Aufbrauchen des Karbids auf einer konstanten Stärke erhält. Die Größe des Brenners, d. h. sein Verbrauch' an Gas, ist für die Wirkungsweise belanglos, da der Docht entsprechend dem Gasverbrauch mehr oder weniger Wasser durchläßt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Acetylenerzeuger mit Tauchglockenentwickler, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Wassers zu dem Karbid unter dem Druck des Gases in der Tauchglocke durch die Kapillarwirkung eines in einem Einsatz des Karbidbehälters angeordneten Zuführungsdochtes, -schwammes oder einer aufsaugend wirkenden Einlage (k) bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301802C true DE301802C (de) |
Family
ID=555643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301802D Active DE301802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5634556A (en) * | 1994-05-03 | 1997-06-03 | Focke & Co. (Gmbh & Co.) | Hinge-lid box for cigarettes or the like and blank for producing the same |
-
0
- DE DENDAT301802D patent/DE301802C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5634556A (en) * | 1994-05-03 | 1997-06-03 | Focke & Co. (Gmbh & Co.) | Hinge-lid box for cigarettes or the like and blank for producing the same |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE301802C (de) | ||
| DE594585C (de) | ||
| DE686831C (de) | Selbsttaetiger Heber | |
| DE136885C (de) | ||
| DE196936C (de) | ||
| DE161588C (de) | ||
| DE137741C (de) | ||
| DE111185C (de) | ||
| DE121096C (de) | ||
| DE189291C (de) | ||
| DE458530C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Speisewasserzufuhr von Dampfkesseln | |
| DE99007C (de) | ||
| DE159350C (de) | ||
| DE158197C (de) | ||
| DE523022C (de) | Dampfbrenner | |
| DE107782C (de) | ||
| DE213391C (de) | ||
| DE519650C (de) | Carbidpatrone fuer Tropfentwickler | |
| DE92264C (de) | ||
| DE45470C (de) | Heiz- und Löthapparat | |
| DE98640C (de) | ||
| DE177989C (de) | ||
| DE527708C (de) | Acetylengaslampe | |
| DE158959C (de) | ||
| DE283158C (de) |