DE137741C - - Google Patents
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- DE137741C DE137741C DENDAT137741D DE137741DA DE137741C DE 137741 C DE137741 C DE 137741C DE NDAT137741 D DENDAT137741 D DE NDAT137741D DE 137741D A DE137741D A DE 137741DA DE 137741 C DE137741 C DE 137741C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31022—Alcohol vapour burners
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVe 137741 KLASSE 34«.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet ein Spiritusvergaser mit verschiedenen Speisedochten, welche einzeln öder zusammen
in Thätigkeit treten können und dadurch eine beliebige Regelung des Spiritusverbrauchs und
des Hitzegrades gestatten.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den
Brenner und
Fig. 2 ein horizontaler Schnitt in der Linie 2-2 der Fig. 1.
Der Brenner besteht aus einem Behälter a, dessen eingedrückter Deckel und Boden eine
mittlere Vertiefung bilden und durch eine mit Seitenlöchern 1,2,3 un^ 4 versehene Mitteltülle
b verbunden sind, welche das Innere der letzteren mit dem Behälter α verbindet; dieser
Behälter ist mit einer Verschlufsschraube c, sowie mit einem Träger d für das zu erwärmende
Gefäfs und einem den Brenner tragenden Sockel versehen. Im Innern der Tülle b
ist ein mit einer eigenartig gestalteten Innenwandimg f versehenes Rohr e drehbar gelagert.
Den Querschnitt dieses Theiles f bildet eine 8 (s. Fig. 2), durch deren Mitte das für
die Luftzuführung bestimmte Rohr i geht. Im Rohr e befinden sich seitlich Löcher, die so
angeordnet und derart bemessen sind, dafs man es durch Drehung des Rohres e einrichten
kann, dafs der Spiritus nur durch eins oder durch mehrere, oder auch durch alle vier
Löcher der Röhre e einfliefst. Jedes dieser Löcher bringt den Spirilusbehälter a mit einem
der Dochte gg oder hh, die im Innern des
Rohres e wie folgt angeordnet sind, in Verbindung: die beiden Dochte gg sind im Innern
des Rohrtheils f in 8-Form und die beiden Dochte h h zwischen den eingeschnürten Stellen
dieses Rohres und der Innenwand des Rohres e untergebracht. Dieses Rohr e ist, ebenso wie
das Rohr L1 an einer Hülse oder Kappe j befestigt,
welche im Innern der Tülle b drehbar ist und einen Handgriff k trägt, wodurch das
Rohr e nach Belieben gedreht werden kann, um den Spirituszuflufs und den Hitzegrad zu
reguliren, indem ein, zwei, drei oder vier Dochte in Anspruch genommen werden.
Die Tülle b trägt oberhalb des Behälters a
eine Schale /, welche durch die in der Tülle b und in dem Rohr e angebrachten Löcher m
und η mit dem Behälter a in Verbindung gebracht werden kann. Man bringt diese
Löcher m und η durch die Bewegung des Handgriffes k mit einander in Berührung, indem
man denselben in einen eine Feder ρ enthaltenden Hohlcylinder 0 führt, welche er
zusammendrückt. Wenn genügend Spiritus in der Schale / enthalten ist, läfst man den Handgriff
k los, welcher sodann durch die Feder ρ zurückgeschnellt wird, wodurch verhindert
wird, dafs die Löcher m und η unnöthigerweise mit einander communiciren.
Die Tülle b trä'gt an ihrem oberen Theil eine Höhlung q aus nach oben gedrücktem
Blech, in deren Innern das Rohr i in Form eines umgekehrten Kegels ausmündet und diese
Höhlung in zwei mit einander durch die Löcher r r verbundene Abtheilungen trennt,
während die ganze Höhlung q mit der Aufsenluft
einerseits durch die an ihrem oberen Rande angebrachten Löcher s s und andererseits durch
in geeigneter Höhe angebrachte Löcher tt in Verbindung steht.
Um den Spiritusvergaser in Betrieb zu setzen, läfst man eine bestimmte Quantität Spiritus in
die Schale / fliefsen, indem man mittelst des Handgriffes k die beiden Löcher m und η in
Gegenstellung bringt und man zündet dann diesen Spiritus an; nachher läfst man den
Spiritus durch eines oder mehrere der Löcher der Röhre e einfliefsen, um eine oder mehrere
der entsprechenden Dochte g g und h h damit zu tränken; der in diesem Dochte emporsteigende
Spiritus verdampft unter der Wirkung der durch den in der Schale / brennenden Spiritus erzeugten Wärme und der Dampf
entweicht durch die Löcher r r, wobei eine Ansaugung der Luft durch die Löcher tt und
das Rohr i hervorgebracht wird.
Wenn der in der Schale / enthaltene Spiritus verbraucht ist, sind es die aus den Löchern s
hervorschlagenden brennenden Spiritusdämpfe, welche die Wände des Hohlraumes q auf einer
für die Verdampfung des Spiritus hinreichenden Temperatur erhalten.
Als Speisedochte verwendet man aus fein geflochtenen oder nicht geflochtenen Metalldrähten
bestehende Dochte, welche keiner Abnutzung oder Beschädigung unterworfen sind und mithin in der Anwendung praktischer und
billiger als die Baumwolldochte sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Spiritus - Heizbrenner mit einem mittleren, nach oben zu kegelförmig auslaufenden Luftzuführungsrohr, dadurch gekennzeichnet, dafs dieses Rohr mit einem zweiten gleichachsigen Rohr durch ein drittes Rohr von 8-förmigem Querschnitt verbunden ist, und dafs in den dadurch entstandenen Räumen, welche mit dem Spiritusbehälter in Verbindung stehen, sich Dochte befinden, die durch Löcher (1,2,3,4) in der äufseren Rohrwandung nach einander oder alle zusammen mit dem Spiritusbehälter je nach der Stellung der einzelnen Löcher zu dem Spiritusbehälter in Verbindung gebracht werden können, zum Zwecke, einen oder mehrere Dochte brennen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137741C true DE137741C (de) |
Family
ID=405599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137741D Active DE137741C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137741C (de) |
-
0
- DE DENDAT137741D patent/DE137741C/de active Active
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