DE128293C - - Google Patents
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- DE128293C DE128293C DENDAT128293D DE128293DA DE128293C DE 128293 C DE128293 C DE 128293C DE NDAT128293 D DENDAT128293 D DE NDAT128293D DE 128293D A DE128293D A DE 128293DA DE 128293 C DE128293 C DE 128293C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M19/00—Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
- F02M19/03—Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits
- F02M19/035—Mushroom-shaped atomising nozzles
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ju 128293 KLASSE 46 c.
in PARIS.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einer Carburirvorrichtung für Benzin-, Petroleum-,
Alkohol- u. dgl. Kraftmaschinen, bei welcher die Vertheilungsdüse durch einen muldenförmig gestalteten Stöpsel haubenartig
überdeckt ist, durch welchen der Flüssigkeitsstrahl in einen Mantel übergeführt wird.
Die Carburirvorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt einen Längsschnitt der Vorrichtung
in Ansicht, Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach A-B der Fig. ι dar.
Die Carburirvorrichtung ist mit einem Speisebehälter 3 mit unveränderlichem Flüssigkeitsspiegel,
mit einem unteren Deckel 4 zum Vorwärmen beim Anlassen der Maschine versehen. Während des Betriebes erfolgt die
Beheizung mittels der durch Oeffnung 5 einströmenden und nach dem oberen Raum 6
geführten Abgase, welche infolge der Leitungsfähigkeit die in den mit Gemisch erfüllten
Raum hineinragenden und mit dem Gemisch in Berührung kommenden Flügel
erwärmen. Die Abgase strömen durch die ringförmige Kammer 8 hindurch und treten durch die ringförmig angeordneten mittleren
Oeffnungen 9 aus, deren Oeffnungsweite durch einen drehbaren Schieberring io geregelt werden
kann.
Die Zuführung der Luft erfolgt durch Rohr 12 in die Carburatorkammer 13. In letzterer
sind die Zerstäubungs-, Vertheilungs- und Mischorgane, das Regelungsventil 15, das
mit dem von außen mittels der Stange 17 einstellbaren Sieb 16 vereinigt ist, angebracht.
Die Saugleitung 18 führt das in der Kammer 13 erzeugte Gemisch in den Cylinder.
Ein lothrechtes Röhrchen 19, in welches die Zuleitung 20 der Flüssigkeit einmündet,
besitzt eine im oberen Theile einen abgestumpften Hohlkegel bildende Mündung, deren
Querschnitt durch eine am Ende in einen Dorn 22 auslaufende und mittels einer feinen
Schraube 24 von außen durch einen Handgriff 25 einstellbare Stange 23 geregelt wird.
Der Dorn 22 wird durch Drehen der Schraube 24 mehr oder weniger in die Mündung 21
eingeführt, so daß deren Querschnitt in allen möglichen Grenzen bis zum vollständigen
Verschluß abgeändert werden kann.
Das Röhrchen 19 bildet eine ringförmige Rinne 26, deren äußerer Rand im oberen
Theile, der mit Schraubengängen versehen ist, einen innen mit einer centralen, hohlkugelförmigen
Kammer bildenden Stöpsel 27 aufnimmt, welcher der Mündung 21 gegenüber
liegt und eine ringförmige Aussparung 29 besitzt. Der untere Rand der Wand 30 des
Stöpsels 27, welcher die Kugelkappe 28 und die Aussparung 29 trennt, reicht bis in die
Rinne 26 bis etwa zur Hälfte derselben hinein, so daß die Mündung 21 des Röhrchens
19 über dem Rand der Wand 30 genügend erhöht ist.
In der hochstehenden, den äußeren Theil des Rohres 19 bildenden Hülse sind in geeigneter
Zahl und Größe Löcher 31 ringförmig, und zwar in derselben Höhe angeordnet,
(2. Auflage, ausgegeben am 8. April
in welcher der obere Rand der Mündung 21 des Röhrchens 19 gelegen ist.
Die Wirkungsweise der Carburirvorrichtung ist folgende:
Beim Anlassen wird der Dorn 22 genügend von der Mündung 21 entfernt, damit eine genügende
Menge Flüssigkeit aus der Mündung21 austreten und in der Rinne 26 sich ansammeln
kann, um so die ersten Explosionen zu erzeugen, durch welche die anfängliche Erwärmung
des Carburators bewirkt wird. Die in der Rinne 26 sich ansammelnde Flüssigkeit wird gleich bei den ersten Ansaugungen mitgerissen,
und durch die Oeffnungen 31 zertheilt, zerstäubt und mit der zugeführten Luft
vermischt; die innige Mischung mit der Luft erfolgt in der Carburatorkammer 13, ohne
Mitreißen von Flüssigkeit, wenn das Gemisch auf eine genügend hohe Temperatur gebracht
und auf einer solchen erhalten wird, um die vollständige Verdampfung zu bewirken und
die starke, durch die Verdampfung bewirkte Abkühlung auszugleichen.
Ist die Maschine in vollem Gange, so wird der Dorn 22 in die Oeffnung 21 in die
richtige Stellung gebracht.
Der normale Arbeitsgang geht nun folgendermaßen vor sich: Die in beabsichtigter
Menge in die Oeffnung 21 geführte Flüssigkeit wird infolge der in der Carburatorkammer
erzeugten Saugwirkung senkrecht in die Kugelkappe 28 des Stöpsels 27 gezogen, stoßt gegen den oberen, Theil der Wand
dieser Kugelkappe und breitet sich strahlenförmig über die ganze Oberfläche derselben
aus, so daß sie in der Form eines sehr feinen Mantels bis zum unteren Rand der Wand 30
gelangt, von wo sie in die ringförmige Aussparung 29 nach den Löchern 31 gesaugt
wird und unter dem Einfluß der in der centralen Leitung 14 erzeugten Saugwirkung
durch diese Löcher hindurchgeht und so in sehr fein zerstäubtem Zustande in die centrale
Leitung 14 gelangt. Dort wird die Flüssigkeit durch den zugeführten Luftstrom mitgerissen
und zerstäubt, indem sie sich mit letzterem in dem fein zertheilten Zustande innig mischt
und so das der Maschine zugeführte Arbeitsgemisch bildet.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Carburirvorrichtung für Benzin-, Petroleum-, Alkohol- u. dgl. Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stöpsel (27) mit einer muldenförmigen Aussparung (28) die Vertheilungsdüse (21) haubenartig überdeckt und mit seinem ringförmigen Rand (30) ungefähr bis zur halben Höhe in eine ringförmige Rinne (26), die am Mundstück der Vertheilungsdüse (21) und unterhalb der Düsenmündung angeordnet ist, eingreift, wobei durch das Zusammenwirken der Aussparung (28) und der Rinne (26) die Verbrennungsflüssigkeit in einen feinen dünnwandigen Mantel übergeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128293C true DE128293C (de) |
Family
ID=396827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128293D Active DE128293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128293C (de) |
-
0
- DE DENDAT128293D patent/DE128293C/de active Active
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