AT46870B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gas aus schweren Kohlenwasserstoffölen und Luft. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gas aus schweren Kohlenwasserstoffölen und Luft.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gas aus schweren   Kohlenwasserstoff   dien   und Luft. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gas aus schweren Kohlenwasserstoffölen und Luft, welche bei hoher Temperatur mit porösem Material in Berührung 
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 übergeführt werden. Die Erfindung zeichnet sich vor den bekannten Anordnungen dieser Art dadurch aus, dass das Gasluftgemisch, welches die zu vergasende Flüssigkeit in feinster Verteilung enthält, vor der Überleitung über die porösen erhitzten Flächen auf eine ausgedehnte Oberfläche eines gleichfalls erhitzten und aus porösem Material bestehenden Körpers geleitet wird, welcher eine geringere Temperatur besitzt als derjenige Teil des Apparates, in welchem die   eieuMiche   Zersetzung der Kohlenwasserstoffe vor sich geht.

   Diese selbst erfolgt durch das Vorbeistreichen an ausgedehnten Flächen   porös.   Materials, in welchen eine teilweise unvollkommene Verb ennung stattfindet, durch welche die Kanalwandungen hoch erhitzt werden, so dass das Verfahren die zu seiner Durchführung notwendige Wärme selbst aufrecht erhält. Durch die Anordnung der   Aufprallflächen,   auf welche das zu zersetzende Gasluftgemisch geführt wird, wird jede Ausscheidung von Teer, Kohlenstoff und   dprgl.   vermieden und der gesamte Kohlenwasserstoff in fixe Gase umgesetzt. Die eigentliche Verbrennungszone wird auf einer Temperatur über   430  C,   vorteilhaft zwischen 580 und 820  C gehalten. 



   Die Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar bedeutet Fig. 1 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine Ausführungsform des   Olvergasers.   



  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3,4 und 5 sind senkrechte Schnitte durch andere Ausführungsformen des Apparates, Fig. 6 ist die schematische Draufsicht auf eine Explosionskraftmaschine mit einem Gaserzeugungsapparat und den verschiedenen Mitteln zur Erhitzung der Luft. welche bei dem Apparat verwendet werden können. Fig. 7 und 8 sind senkrechte Schnitte durch andere Ausführungsformen. 
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   wie L,.   B. in den oben erwahnten Kohlenwasserstoffölen enthalten sind, in ein zur Verwendung bei Explosionskraftmaschinen geeignetes Gas zu verwandeln. 



   Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat besteht aus einem senkrechten Zylinder   1,'a welchem   sich ein zweiter Zylinder ; 2 befindet. Diese beiden Zylinder schliessen einer,   Luttez   ein, welcher vorteilhaft durch eine wagerechte Scheidewand 3 in eine obere Kammer4 und eine untere Kammer5 geteilt wird. Innerhalb des Zylinders 2 befindet sich noch ein Zylinder 6, welcher zwischen sich und dem Zylinder 2 einen   Mantelraum   7 bildet, durch welchen die Auspuffgase einer Gasmaschine oder andere Heizgase   strömen.   Die Gase treten gewöhnlich bei 8 ein und bei 9 aus. Zwischen dem Boden 10 des Zylinders 6 und dem Boden des Apparates befindet sich eine grössere Kammer 11, durch welche die heissen Gase   hindurchströmen   und den unteren Teil des Zylinders 6 und seinen Inhalt erhitzen.

   Die Kammer 11 besitzt eine Öffnung12, in welche die Flamme eines Heizbrenners13   hinemschtagen   kann, um   denApparat beimAnlassen anzuheizen.   Wenn der Brenner ausser Gebrauch ist. kann die   öffnung   12 in beliebiger Weise verschlossen werden. Das Innere des Zylinders 6 wird durch die konzentrischen Zylinder 14,   15   und 16 in mehrere enge Durchlässe geteilt, von welchen mindestens eine Wandung mit porösem Material bekleidet ist, z. B. mit einem Belag 17, welcher aus Töpferware, Tiegelmaterial, Asbest und dergl. besteht. 

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   Gemäss Fig. 1 besteht der Belag aus einer Reihe konzentrischer und aufeinander sitzender Ringe. Der Zylinder   14 ist   oben durch eine Decke 18 abgeschlossen, welche mit einem Belag 19 von porösem, nicht leitendem Material (etwa demselben Material wie der Belag 17) versehen und so angeordnet ist, dass die Mischung von Öl und Luft beim Eintritt in die erhitzte Zone direkt auf jene Decke stösst. Der Zylinder 16 ist oben durch eine ähnliche Decke 20 abgeschlossen, welche einen ähnlichen Belag 21 besitzt, während der mittlere Zylinder 15 mit einer Decke 22 versehen ist, die einen mittleren Durchlass 23 besitzt. Die Decke 22 besitzt einen Belag 24 aus demselben Material wie der Belag 19 und 21.

   In dem unteren Teil der Zylinder 14 und 16 sind Durchlass- öffnungen 25 vorgesehen, so dass die ringförmigen Kanäle zwischen den Zylindern 6 und 14 bezw. 14 und 15 bezw. 15 und   16   einen Zickzackdurchlass bilden, welcher nach dem Inneren des 
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 in Verbindung, dessen eines Ende mit dem Gasauslassrohr 28 und dessen anderes Ende durch ein Rohr 29 mit der unteren   Lnftkammer   5 verbunden ist. Die obere Luftkammer 4 ist durch eine Leitung 30 mit einem Stutzen 31 versehen, welcher dicht auf der Decke des Zylinders 6 und über dem Kopf des Zylinders 14 liegt. In der Leitung 30 befindet sich ein Ventil 32, welches in einem 
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 einströmenden Luft bildet. Das Ventil 32 kann durch eine niederschraubbare Ventilspindel 36 auf seinem Sitz gehalten werden.

   In dem Luftrohr 29 befindet sich ein federbelastetes Ventil 37. welches sich nach   aussen   hin öffnen kann, so dass zwar heisse Luft aus dem Luftbehälter 5 ausströmen, nicht aber Gas zurückströmen kann. Dieses Ventil wird auf seinem Sitz durch eine Ventil- 
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 Anlassen des Apparates), welche von einem Ventil   40   gesteuert wird. Eine Entlastungsleitung 41 verbindet das Rohr   30   mit der Kammer 7, durch welche die Auspuffgase hindurchströmen. Die Leitung 41 wird durch ein Absperrventil 42 gesteuert, welches durch eine Ventilspindel 43 auf seinem Sitz gehalten wird. Luft wird den Luftheizkammern 4 und 5 durch die   Oeffnungen   44 bezw. 45 zugeführt. Der Hauptzylinder 1 des Apparates ist von einem Mantel 46 umgeben, welcher eine entsprechende Verkleidung enthält. 



   Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende : Angenommen, der Apparat sei bereits erhitzt und heisse Gase, z. B. die Auspuffgase eines Gasmotors. strömen durch die Heizkammer 7 hindurch und das   Gasa/ualassrohr   sei mit einer Gasmaschine oder einem anderen eine Saug- 
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 nebelförmige Gemisch wird durch das Rohr 30 und Einlassstutzen 31 befördert und gegen die au gedehnte Oberfäche des Belags 19 geschleudert. Von hier aus gelangt das 01 bezw. die aus ihm gebildeten Dämpfe oder Gase zusammen mit der Luft nach abwärts in den Zwischenraum zwischen den Zylindern 6 und   14,   durch die   oeffnungen 25   nach oben durch den Zwischenraum 
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 raum zwischen den Zylindern 15 und 16 und von hier durch das Innere des Zylinders 16 und durch das Rohr 26 nach aussen.

   Nach Beendigung dieses Durchganges sind die Kohlenwasserstoff- 
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 zufÜhren ist, welche Leide   also emen wesentlichen   Einfluss auf die Vergasung des eintretenden   Öles ausüben. Es ist durch Versuche   festgestellt worden, dass, wenn dieser silikathaltige poröse, 
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 Teer oder Kohlenstoff abgesetzt wurde. 



   Das vorzugsweise für die Beläge 17, 19,   zu   und M verwendete Material gleicht dem bei der Graphittiegelherstellung verwendeten   (hinfort.,     Tiegelmaterial" genannt)   ; dieses ist eine Mischung aus Ton, Graphit und Natriumsilikat, in etwa folgender Zusammensetzung : Graphit (enthaltend 
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 nach langem Gebrauch zerfällt und sich miteiner Schicht bedeckt, die anscheinend aus graphitischem Kohlenstoff besteht, welcher die   Vergas1mgsfä. higkeit   des Apparates etwas herabdrückt. Es hat sich ferner gezeigt, dass in einem   gemäss Fig. l   konstruierten Apparat, in welchem Asbest als Belagmaterial verwendet wird, der erwähnte Zerfall praktisch auf die Decke des Zylinders 14 und den oberen Teil seines Wandbelages beschränkt bleibt. 



   Analysen des dem Apparat zu verschiedenen Zeiten entnommenen Gases haben eine ver-   schiedene Zusammensetzung   desselben gezeigt. Diese Abweichungen hängen wahrscheinlich von der Verwendung verschiedenartiger Öle und verschiedener   Verhältnisse   von Luft und Öl ab.

   Eine gute durchschnittliche Zusammensetzung ist die folgende : 
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<tb> 
<tb> Kohlendioxyd <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 7.6%
<tb> Freier <SEP> Sauerstoff. <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 1.2%
<tb> Schwere <SEP> Kohlenwasserstoffe <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 9.4%
<tb> Kohlenmonoxyd. <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 3.1%
<tb> Freier <SEP> Wasserstoff <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 1.9%
<tb> Methan <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 7.5%
<tb> Stickstoff <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 69.3%
<tb> 
 
Diese Analyse zeigt eine beschränkte teilweise Verbrennung innerhalb des Apparates an, welche von einer grossen Änderung der in den ursprünglichen Ölen enthaltenen Kohlenwasserstoffe begleitet ist, indem die hochmolekularen Verbindungen der Paraffingruppe, welche die Hauptbestandteile dieser Öle bilden, verschwunden und die verbrennbaren Komponenten des Gases fixe Gase geworden sind. 



   Wenn der Apparat angelassen wird, dann wird er gewöhnlich durch eine durch die Offnung 12 in den Heizraum des Apparates eindringende Flamme geheizt ; manchmal kann er auch durch heisse Gase aus anderen Quellen angeheizt werden, so z. B. kann die Maschine (wenn der Apparat Gas für eine Maschine liefern soll) durch   Gasolin,   welches in einem gewöhnlichen   Karburator   oder dergl.

   verdampft wird, angelassen werden, indem die Auspuffgase der Maschine den Manelraum so lange   durchströme-,     biä der App & rat genügend erb'tzt ist Nbdem der Apparat einmal   für eine ausreichende Zeit in Tätigkeit gesetzt worden ist, kann, selbst wenn er dann eine beträchtliche Zeit ausser Tätigkeit gewesen ist, die Maschine mit dem in dem Apparat und den Leitungen enthaltenen Gase angelassen werden, was durch die Verdampfung des von den Poren des Apparatbelages absorbierten   Oles   unterstützt wird. Anstatt beim Anlassen so zu verfahren. wird mitunter jedoch Gasolin, Alkohol oder eme sonstige leicht verbrennbare Flüssigkeit direkt in den Apparat durch das Ventil 40 eingelassen, wobei die porösen Oberflächen des Apparates ausgezeichnete   Absorptions- und Verdampfungsflächen   bilden.

   Ferner wird der Apparat auch angelassen, indem   man eine leicht zu verflüchtigende Flüssigkeit, wie Gasolin. Alkohol oder dergl., durch die 01leitung 33 einführt und das schwere Öl einlässt, sobald der Apparat gut erhitzt ist.   



   Bei dem oben beschriebenen Apparat kann ein   Rückschlagen   der Flamme aus der Maschine in den Apparat kein Unheil anrichten, da das Gas in dem Apparat einen Gehalt an Luft besitzt. der bei weitem nicht   ausreicht, tum   eine Explosion oder vollständige Verbrennung herbeizuführen und weil die Ventile 32 und 37 ein Rückschlagen der Flamme durch die Rohre 29 und 30 nach den Heisslufträumen 4 und 5 verhüten, so dass ein Entweichen verbrennbarer Gase durch die Auslässe   44   und 45 praktisch   unmöglich   ist. 



   Die   L : mug 41 gestattet die Entlastung   von jedem Druck, der in dem Apparat entstehen kann, wenn die Maschine plötzlich ausgeschaltet wird, während der Apparat noch heiss ist. ohne dass   möglicherweise die ölzufuhr zeitig genug abgeschnitten wird   ; denn wenn das Ventil 42 often ist, so wird der Apparat von jedem Gasdruck, der in ihm herrscht, durch das Rohr   41   entlastet, indem 
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   Durch Einstellen des zulässigen   EröNnungsgrades   der Ventile 32 und 37, sowie der Spannung der letzteres Ventil schliessenden Feder kann jeder beliebige Ausgleich erreicht werden zwischen 
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 welche durch das Rohr 29 eingesaugt und mit dem Gas, wenn es aus dem Apparat austritt, gemischt wird. Auf diese Weise kann die mit dem Öl eingeführte Luftmenge reguliert werden. 
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 welch letztere die zur völligen Verbrennung notwendige sein kann. 



   In Fig. 3 ist eine ähnliche Konstruktion wie in Fig. 1 gezeigt, nur fehlen die Zwischenzylinder   14, 15 und dip   inneren Flächen der Zylinder 6 und 16 besitzen einen Belag 17 aus Tiegeloder sonstigem Material. Der bei dieser Anordnung vorgesehene Gasweg ist beträchtlich kürzer als derjenige bei der Konstruktion nach Fig. 1 bei sonst gleichen Dimensionen. Da aber die beiden Seiten des Gasweges mit porösem Material verkleidet sind, ist ein kürzerer Weg   zjlaasig.   Die in Fig. 3 dargestellte Konstruktion besitzt den weiteren Vorzug, dass das Gas freier durch den Apparat hindurchströmt und auf der Maschine weniger Saugarbeit lastet. 

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 schieben wird. 



   In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform des Apparates dargestellt, bei welcher über der Decke des inneren Zylinders 16 hohle konische Kontaktkörper 56, 57 und 58 aus Tiegelmaterial und dergl. vorgesehen sind, über welche dir eintretende Strahl aus 01 und Luft streicht. Die   Koutaktkörper   56 und 57 sind als hohle, abgestumpfte, oben und unten offene Kegel dargestellt, und zwar sitzt der   Kegel 57 in dem Kegel 56,   lässt jedoch einen beträchtlichen freien Raum zwischen seiner äusseren Fläche und der inneren Fläche des Kegels 56. Der Kegel 58 ist oben geschlossen und unten offen dargestellt. Bei dieser Ausführungsform besitzt der Zylinder 15 einen oberen Teil 59, von der Form eines abgestumpften Kegels, welcher oben offen ist und etwas in das Innere des Kegels 58 hineinragt.

   Beim Betrieb strömt der eintretende Olluftstrom über die inneren und äusseren Flächen der Kegel 56 und 57 und über die äussere Fläche des Kegels 58 in den Raum zwischen den Zylindern 6 und   14,   von hier abwärts, durch die Öffnungen 25, dann aufwärts zwischen den Zylindern 14 und   15,   dann abwärts durch den Zwischenraum zwischen den Zylindern 15 und 16. dann aufwärts durch das   lunere   des Zylinders 16 und nach aussen durch das Gasauslassrohr 26. 



   Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform ist besonders für kleine Apparate bestimmt ; 
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 Gefäss, welches in dem Gehäuse 60 in solchem Abstand liegt, dass ein   D . chgang   für die Auspuffgase entsteht ; 62 ist ein weiteres Gefäss, welches bei der dargestellten   Ausführungsform aus, Tiegel-   material besteht und in das Gefäss 61 hineinpasst ; 63 ist ein weiteres Gefäss innerhalb des Gefässes 62 aus   ähnlichem   Material und 64 eine Zwischenwand ;

     65   bedeutet das Gasauslassrohr und   66   einen 
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 Apparates und durch den Zickzackdurchlass nach dem   Gasauslassrohr 65 geführt wird.   Innerhalb des Gehäuses dieses Apparates befindet sich eine spiralförmige Rippe   68, welche   den Weg der Auspuffgase durch den Apparat   verlängert.   so dass ein völliger Wärmeaustausch erzielt wird. 



  Das Hauptgehäuse ist von einem Mantel 69 umgeben : der von   letzterem umschlossene Raum 7   
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 dem Erhitzen durch das Rohr 72 wieder abgezogen werden kann, worauf sie mit dem im Apparat hergestellten Gas vermischt wird. 



   Bei der in Fig. 8 dargestellten   Ausführungsform   werden anstelle der Gefässe aus Tiegelmaterial, Töpferware   oder dergl. solche aus   Metall verwendet, welche mit einer Decke aus Asbest   oder sonstigem Material   73 bedeckt sind. welche durch ein Drahtnetz 74 festgehalten wird.'
Es ist   unmöglich,   mit absoluter Sicherheit den genauen Vorgang anzugeben, welcher sich bei den verschiedenen Ausführungsformen des beschriebenen Apparates abspielt. Wahrscheinlich liegt den Vorgängen folgende Theorie zugrunde : Wenn das öl in den Apparat eintritt, nimmt es vermutlich die Form einer Art Nebel an, d. h. von äusserst feinen Tropfen, welche in der eintretenden Luft schweben.

   Dieser Nebel stösst beim Eintritt auf den erhitzten Belag 19 (Fig. 1) bezw. auf die entsprechende Fläche der übrigen   Ausführungsformen.   Die Flächen werden durch die innerhalb des Apparates vor sich gehende Verbrennung äusserst hoch erhitzt. Das Material, auf welches der   Oldampf zuerst   stösst, besitzt zwei beachtenswert physikalische Eigenschaften, welche vermutlich den Charakter der innerhalb des Apparates vor sich gehenden Reaktionen   beemnussen,   nämlich Porosität und infolgedessen die Fähigkeit, Öl infolge Kapillarwirkung aufzunehmen und sodann eine verhältnismässig geringe   Wärmeleitungs-und Übertragungsfähigkeit   im Vergleich zu den Eisen-oder sonstigen Metallwandungen, welche auf eine   ähnliche   Temperatur erhitzt werden.

   Es ist bekannt, Öl gegen erhitzte Metallflächen zwecks Gaserzeugung zu schleudern ; es ist auch bekannt, dass das gegen die Metallflächen geschleuderte Öl, wenn diese Flächen auf dieselben hohen Temperaturen erhitzt werden, wie sie beim vorliegenden Verfahren erhalten werden, Kohlenstoff Teer und ähnliche Verbindungen ausscheidet.

   Das auf die erhitzte poröse Fläche aufstossende Öl wird vermutlich von ihr absorbiert, zum mindeste in beträchtlichem Masse, und unmittelbar in Ölgas verwandelt, das aus den Poren entweicht und durch den Apparat strömt.   Wahrscheinlich übt die physikalische Beschaffenheit dieses porösen Meterials und seine poröse Struktur einen wesentlichen Einfluss auf die Zersetzung der hochmolekularen Kohlenwasserstoffe   

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 des   Öles m einschere Verbindungen aus,   ohne dass dabei eine Ausscheidung von Teer oder Kohlenstoff stattfindet. Die dabei auftretenden Reaktionen sind vermutlich von der Art, dass eine bessere Zersetzung erhalten wird, wenn das   01   in einzelnen kleinen Teilen behandelt wird als in grossen   Idaasen.

   Natürlich   sind die verschiedenen in den Zwischenräumen des porösen Materials befindlichen Olmengen von ausserordentlicher Kleinheit. Eine weitere grosse Menge des eintretenden Öles wandert vermutlich über die erhitzte Fläche 19, ohne in dieselbe tatsächlich einzutreten. Die relativ geringe   Wärmeleitfähigkeit   des Materials hat dabei wahrscheinlich einen starken   Einfluss   auf die Veränderungen, welche in dem über die Fläche hinwegstreichenden 01 vor sich gehen, wobei   das Ql verhältnismässig   allmählich erhitzt   wind.   Die Hauptverbrennungszone erstreckt sich vermutlich von der Nähe der Oberseite des Zylinders 14 abwärts (Fig.   l),   bezw. befindet sich in der entsprechenden Gegend bei den übrigen Ausführungsformen.

   Der Raum über der Decke 18 bildet vermutlich einen   Vorerhitzungs-. Verdampfungs-und   möglicherweise auch Gasbildungsraum, 
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 wird in grösserem oder kleinerem Masse verflüchtigt und wahrscheinlich in gewissem Masse in Gas verwandelt. Vermutlich hängt von dieser allmählichen Erhitzung des   Oles   das Nichteintreten der Ausscheidung von Teer, Kohlenstoff und dergl. in hohem Masse ab.

   Die mit dem Öl eintretende Luft üot fraglos einen merklichen Einfluss auf den in dem Apparat stattfindenden Vorgang aus, einmal weil unter dem Einfluss der im Apparat erhaltenen Temperatur eine teilweise Verbrennung vor sich geht, sodann   wahrscheini   ch deshalb, weil wenn Kohlenstoff als Ergebnis des Umsetzungsvorganges   der Kohtenwaaserstossmoleküle   ausgeschieden wird, dieser Kohlenstoff in einem Zustand von praktisch molekularer Zerteilung ausgestossen wird und sich, während er in der Luft schwebt, wahrscheinlich sofort mit dem Sauerstoff der Luft verbindet. Die Kohlenwasserstoffdämpfe und-gase, welche in dem Anfangsteil des Apparates gebildet werden, verbinden sich zweifellos ebenso mit dem Sauerstoff der Luft, mit welcher sie gemischt sind.

   Die so entstehende Verbrennung ist eine teilweise und beschränkte, die von der Spaltung der komplexen Moleküle der gegenwärtigen schwereren Kohlenwasserstoffe und der Bildung neuer leichterer Kohlenwasserstoffverbindungen mit   Kohlenmonoxid   begleitet ist. 



   Die Temperatur innerhalb des Apparates, und zwar an einem Punkt, der hinter jenem Ort liegt, wo Öl und Luft eintreten, ist mit etwa 760  C festgestellt worden und variiert von 7100 C nach oben. Die Temperatur der   äusseren Kante   der porösen Decke 19 (Fig. 1) ist mit ungefähr   650    C festgestellt worden, während die Temperatur in der Nähe des Einlasses 31 weit niedriger ist. Die Temperatur des aus dem Auslassrohr 28 ausströmenden Gases hat sich als wesentlich geringer als die in dem Apparat herrschende Maximaltemperatur herausgestellt und verläuft zwischen 580 und 7100 C, wobei diese austretenden Gase eine wesentlich höhere Temperatur als die durch den Raum 7 strömenden heissen Auspuffgase besitzen.

   Es scheint   daher, dal3,   nachdem der Apparat gut erhitzt worden ist, durch die durch den Raum 7 strömenden Gase und durch die Anfangsverbrennung innerhalb des Apparates die im Apparat sich abspielenden Reaktionen genügend Hitze erzeugen. um die Reaktion so lange aufrecht zu erhalten. als das Gemisch von Brennstoff und Luft zugeführt wird und keine übermässige Wärmeausstrahlung stattfindet. 



   Bei einem ausgeführten Apparat, dessen Konstruktion der   in Fig. 1   dargestellten gleicht, betrug die Weite des Zylinders 6 etwa 660 mm und die Weite des Kanals zwischen der Innenwand des Zylinders 6 und dem den Zylinder   14   bedeckenden porösen Material etwa 6 mm. Die Erfahrung hat gezeigt, da13 dieser Kanal ohne Nachteil und mit gewissem Verteil etwas weiter als   6mm   genommen werden kann. 



   Wenn angegeben wird, dass beim Arbeiten des Apparates keine Abscheidung von Teer oder Kohlenstoff stattfindet, so soll das nicht heissen, dass die Bildung von Spuren solcher Ausscheidung etwa ausgeschlossen ist. wenn der Apparat angelassen wird und die Zustände in demselben deshalb keine normalen sind. Gelegentlich wird eine leichte Ausscheidung von Kohlenstoff auf der Decke des Zylinders 14 dicht unter dem Einlass 31 bemerkt. Diese Ausscheidung ist indessen nicht gross genug, um den Betrieb de Apparates zu stören und nimmt beim weiteren Betriebe nicht zu. Die in den Zeichnungen dargestellten Apparate sind zur Gaslieferung auch für andere Zwecke als zur
Speisung von Gasmaschinen geeignet, z. B. zur Gaslieferung für Brenner. Ofen und selbst für   Stadt-oder Gebäudegasleitungen usw.   



   Die dem Apparat zugeführte Luft kann durch die aus dem Abgasrohr der Maschine oder aus jenem Rohr, durch welches das Gas der Maschine zugeführt wird, stammende Abhitze vor- 
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Auspuffrohr derselben, 51 einen das letztere umgebenden   Mantel und 52   den Gaserzeugungs- apparat bedeutet. 53 ist eine Spiralwandung innerhalb des   Mantels51,   welche die Durchgangszeit der Luft durch den Mantel verlängert. 47 bedeutet ein Luftrohr, welches durch das Gasableitungsrohr 28 hindurchgeht und mit dem Rohr 27 des Apparates verbunden ist, um erhitzte Luft dem Gas zu- zuführen, wenn es das Innere des Apparates   verlässt.   Mitunter wird ein Lufteinlass   74x   (Fig. 2 und 6) in dem   Gasleitungsrohr 28   vorgesehen, dicht an der Stelle, an welcher das Gas verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : EMI6.1 und dergl. nicht erfolgt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die VergasuugsftÜ8igkeit in Gestalt eines nebelförmigen Ölluftgemisches zunächst einer Zone von mässiger Temperatur zugeführt und hier allmählich erhitzt wird, bevor es in die hocherhitzte Zone gelangt, innerhalb welcher der Hauptteil der unvollkommenen Verbrennung stattfindet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft durch die Abhitze des Apparates erwärmt und dann mit der zu vergasenden Flüssigkeit derart vermischt wird, dass ein Nebel entsteht, worauf das Gemisch in den erhitzten Raum geleitet wird, in welchem die unvollkommene Verbrennung vor sich geht.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen im Inneren eines Gehäuses (6, 10) angeordneten engen zickzackförmigen Kanal, dessen Wandungen (6, 14, 15, 16) eine grosse Oberfläche aus poröser Masse von schlechtem Wärmeleit- vermögen besitzen, und der mit dem Raum (30) in Verbindung steht (bei 31), in welchem die zu vergasende Flüssigkeit mit Luft gemischt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum niedrigerer Temperatur von der porösen Masse (19 bezw. 54 bezw. 56) gebildet wird, die dem Luftmischungsraum (30) zunächst liegt und auf welche das Brennstoffluftgemisch stösst, bevor es in die hocherhitzte Zone innerhalb des engen Kanals übergeht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zickzackkanäle enthaltende Gehäuse (6) mit einem Mantelraum (7) umgeben ist, der einerseits zum Anheizen beim Anlassen des Apparates und andererseits als Schutzmantel gegen Wärmeausstrahlung dient.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der das Gehäuse (6) umgebende Manteltaum (7) von weiteren Mänteln (1, 2) umschlossen ist, zwischen welchen die der Mischvorrichtung (32-36) bezw. dem Gasauslassrohr (28) zugeführte Luft hindurchstreicht und vorgewärmt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet. dass der zwischen den äusseren Mänteln (1, 2) befindliche Raum durch eine Scheidewand (3) in eine obere und eine untere Luftvorwärmkammer (4 und 5) geteilt wird, welche mit der Mischvorrichtung (32-36) bezw. dem Gasauslassrohr (28) verbunden sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Brennstoffluft- gemisch erzeugende Vorrichtung aus einem mit genutetem Verschlusskegel (32) versehenen, einstellbaren Durchlassventi ! für die aus der oberen Luftvorwärmekammer (4) angesaugte Luft und aus einem der Ventilkegelnut gegenüberliegenden Einlassventil (35) für den Brennstoff besteht.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zickzackförmige Kanal für die Durchleitung des Brennstoffluftgemisches von mehreren inemander angeordneten, mit oberen bezw. unteren Durchtrittsöffnungen (23, 25) versehenen Einzelzylindern (14, 15, 16) gebildet wird, deren Wandungen auf einer oder beiden Seiten mit einem Belag aus porösem Material versehen sind. EMI6.2 eingebaut ist, welches ein Zurückströmen der Gase in die V oTwärmekammer (5) und em Entweichen aus ihr verhütet.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantelraum (7) mit der Zuleitung (30) für das Brennston) uftgemisch durch ein Entlastungsrohr (41) in Verbindung steht, welches durch ein Ventil (42, 43) gesteuert wird, um einen etwa im Gehäuseinnem herrschenden Überdruck zu beseitigen.
AT46870D 1909-12-15 1909-12-15 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gas aus schweren Kohlenwasserstoffölen und Luft. AT46870B (de)

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