DE97866C - - Google Patents

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DE97866C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods

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  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15jjl· Druckerei, -ff.
WELLINGTON PARKER KIDDER in BOSTON
(Staat Massachusetts, V. St. A.).
Anschlagwerk für Typenschreibmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Bewegungsvorrichtung für geradlinig geführte Typenträger bei Schreibmaschinen. Der Zweck der Vorrichtung ist in erster Linie, geräuschlos zu wirken und einen eine kurze Zeit andauernden Druck statt des schnellen und kurzen Stofses der bisherigen Maschinen auszuüben.
Zu diesem Zweck wird der für Schreibmaschinen schon angewendete Kniehebelmechanismus (vergl. amerikanisches Patent Nr. 403075) in solcher Weise angewendet, dafs der Kniehebel ganz durchgedrückt wird und unmittelbar auf den Typenträger wirkt.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
In diesen Figuren bedeutet 1 den Tastenhebel , welcher an einem Träger drehbar gelagert ist. 2 ist ein drehbar am Hebel 1 gelagertes und drehbar mit einem Winkelhebel 3 verbundenes Glied.
Der schwingbare Arm 3, welcher drehbar an einem Träger 4 gelagert ist, bildet das eine Glied eines Kniehebels, dessen anderes Glied 5 am schwingenden Arm 3 und an dem Typenträger 6 drehbar gelagert ist. Der Typenträger ist in einer Führung gegen die Papierwalze 8 hin verschiebbar. Durch Niederdrücken des Tastenhebels 1 wird das Glied 2 nach abwärts gezogen und der schwingende Arm. infolge dessen nach abwärts geschwungen, wodurch das Glied 3 in Linie mit dem mit ihm verbundenen Typenträger 6 gebracht und dabei letzterer gegen die Papierwalze gedrückt wird. Der Typenkopf wird dabei von Führungen 7a und 7b aufgenommen, so dafs er unverrückbar gegen die Papierwalze gelangt. Da die Berührung in dem Augenblick erfolgt, wo der Kniehebel gestreckt ist, so findet der Abdruck, im Gegensatz zu anderen Maschinen, ohne Stofs statt. Die Gröfse des ausgeübten Druckes ist dabei allein von der Länge der Glieder 3, 5,. 6 bezw. dem Abstande der Walze von dem Träger 4 und von der etwaigen Nachgiebigkeit dieser Glieder abhängig.
Um weiter das Geräusch während der Thätigkeit der Maschine möglichst aufzuheben bezw. auf das geringste Mafs herabzudrücken, ist ein Kissen 9 aus Gummi ο. dgl. vorgesehen, auf welches sich das Kniehebelgelenk in gestreckter Lage legt. Ein weiteres Kissen 10 ist an der Rückseite des Gliedes 2 vorgesehen, gegen welches das letztere bei seiner Rückwärtsbewegung anstöfst. Der Tastenhebel 1 und die vorgenannten, mit demselben verbundenen Theile werden in bekannter Weise durch Federdruck (Fig. 3) in ihre Ruhelage, zurückgeführt. . So wichtig es ist, dafs der Kniehebel die gestreckte Lage erreicht, so wichtig ist es aber auch, dafs er sie nicht überschreitet, da dann der Federdruck zur schnellen Rückführung unfähig ist.
Bei der dargestellten Anordnung erstreckt sich der Tastenhebel von der Vorderseite der Maschine aus unterhalb oder an der einen Seite der Führung 7 entlang und ist bei 1* nahe der Walze 8 drehbar gelagert. Der Typenträger 6 ist bei 6*, 6** und 6*** mit Drucktypen versehen, und die leistenartige
Führungsstütze 7 dient für mehrere Typenköpfe gemeinschaftlich als Führung.
Bei der Abhängigkeit der Druckstärke von der Gröfsenbemessung der Kniehebelglieder ist es nothwendig, für jede Type, wie bekannt, eine besondere Einstelleinrichtung des Trägers vorzusehen, nach welcher z. B; die Entfernung der Type für einen Punkt (.) v.on der Druckwalze und in der Ruhelage um einen Bruchtheil eines Millimeters gröfser sein kann, als die Entfernung einer Type mit gröfserer Oberfläche wie »M«. Zu diesem Zwecke wird der Träger 4 auf seiner Unterlage 1 2 mittelst einer Stellschraube 15 eingestellt und durch eine Klemmschraube 13 festgestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Typenschreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der geradlinig gegen die Papierwalze hin geführte Typenträger durch einen Kniehebel (3, 5) bewegt wird, so dafs, wenn letzterer seine gestreckte Lage erreicht hat, der Abdruck der Type ohne Stofs erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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